Von Konflikträumen hin zu Aushandlungsräumen über die Verbindung von Musiktherapie mit mediativen Ansätzen
Im Projekt wird erforscht, welchen Beitrag musiktherapeutische Vorgehensweisen in der Prävention und Bearbeitung von Konflikten im öffentlichen Raum leisten können. Schauplatz ist die Seestadt Aspern: Gemeinsam mit Bewohner:innen und anderen lokalen Akteur:innen wird zuerst erarbeitet, an welchen Stellen Interventionen sinnvoll ansetzen könnten, dann werden gemeinsam passende musikalisch-musiktherapeutische Aktivitäten erarbeitet, die schließlich vor Ort erprobt und evaluiert werden.
Musiktherapeutische Vorgehensweisen ermöglichen die Verdeutlichung von Anliegen und Einstellungen, Konkretisierung diffuser Konflikte, Förderung des gegenseitigen Verständnisses sowie spielerisches Erproben von alternativen Umgängen und möglichen Lösungsansätzen.
Konfliktvermittlung als mediatives Verfahren beruht auf den Grundprinzipien von Allparteilichkeit, Akzeptanz, Anerkennung und Affirmation und hat mithilfe eines strukturierten Vorgehens, in dem Themen herausgearbeitet, Bedürfnisse und Interessen ausgetauscht und kreative Lösungsansätze gemeinsam entwickelt werden, das Ziel, die Kommunikation der Konfliktparteien nachhaltig zu verbessern.
Projektteam: Julia Fent, Tobias Aumann, Ute Glentzer
Projektlaufzeit: März – Dezember 2026
Projektpartnerin: Wien 3420 Aspern Development AG
Fördergeberin: mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Förderhöhe: EUR 11.000,00
Kontakt: fent@mdw.ac.at