Fest der Inklusion


Erstmals fand am Freitag, den 10. Januar 2020, im Clara-Schumann-Saal der mdw das Fest der Inklusion statt.

Der Begriff Inklusion war an diesem bewegenden Abend weit gefasst, denn es traten nicht nur zwei kompetente inklusiv musizierende Bands auf, die Band der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, All Stars inclusive, sondern auch jene des Polgar Gymnasiums in Wien, Polgar inclusive Band. Sondern darüber hinaus gab es Gemälde aus der Tagesstruktur Im Werd sowie ein Buffett der Jugend am Werk-Tagesstätte Molkereistraße. Ein Bandmitglied arbeitet dort und konnte an der Vorbereitung des Buffetts mitwirken.

Bernhard Lengauer, der musikalische Leiter beider Bands, begrüßte das zahlreiche Publikum. Den ersten Teil des Abend bestritt die Polgar inclusive Band mit eigen geschriebenen Songs sowie ihrem Klassiker Mamma Mia von Abba. Im zweiten Teil brachte die All Stars inclusive sieben Songs zu Gehör, darunter auch selbst Komponiertes wie Morgens um halb sieben, getextet von der Bandmusikerin Betty und komponiert im Bandverbund, die All Stars Hymne auf einen Text von Gitarrist Werner, ebenfalls in Musik gesetzt von der ganzen Band, oder ganz Neues wie den Wintersong oder das Kumpellied.

Die MusikerInnen auf der Bühne, MusikerInnen mit Lernschwierigkeiten, Studierende und Lehrende der Universität und weitere MusikerInnen, sorgten für eine mitreißende Atmosphäre. Das Publikum, zahlreiche KollegInnen wie auch Fans von außen, sang, klatschte und tanzte mit. Und es gibt bereits weitere Ideen für die nächsten Feste der Inklusion an der mdw: Dann werden möglicherweise inklusive Tanzvereine dafür sorgen, dass tatsächlich die Grenzen zwischen Bühne und Podium endgültig verwischen.  

Beate Hennenberg