Mit dem Gender|Queer|Diversität-Call (GQD-Call) fördert die mdw Vorhaben, die sich wissenschaftlich, künstlerisch und/oder pädagogisch mit feministischen und diskriminierungs-kritischen Themenstellungen auseinandersetzen.
Fördermittel: Aus dem Budget der für Organisationsentwicklung und Diversität zuständigen Vizerektorin Gerda Müller steht für den GQD-Call 2026 insgesamt eine Summe von 19.000,- EUR zur Verfügung. Die Förderobergrenze für ein Projektvorhaben beträgt 2.000,- EUR. Zuschüsse zu bereits laufenden Projektvorhaben werden bis zu 500,- EUR gefördert.
Einreichung & Budgetplan/Finanzierung
Jetzt einreichen bis 19. April 2026!
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Einreichung: ausgefülltes Eingabeformular (via formcycle) inkl. Budgetplan
Vorlage Budgetplan mit "Platzhalterposten" / Vorlage Budgetplan "blanco" (jeweils Excel)
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Finanzierung: mindestens 20% der angesuchten Fördersumme/Projektkosten durch Institut/OE; maximal 80% übernimmt GQD-Call
- ein fiktives Rechenbeispiel: die Projektkosten für das zu fördernde Vorhaben betragen insgesamt € 2.000,-; daraus ergibt sich: 20% (€400,-) finanziert Institut/OE, 80% (€1.600) werden durch den GQD-Call gefördert
Die eingereichten Projekte werden von einer internen Jury begutachtet und ausgewählt.
Die Bekanntgabe einer eventuellen Förderzusage erhalten Sie per E-Mail von der OE Gleichstellung, Gender und Diversität Ende Juni 2026.
Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht; der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Ziel ist die Entwicklung, Umsetzung und nachhaltige Etablierung von Projektideen an der mdw, die:
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Gender- und Diversitätswissen stärken
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Stereotypisierungen aufbrechen
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kanonisiertes Wissen kritisch befragen
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marginalisierte Positionen sichtbarmachen und stärken
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Gender- und Diversitätskompetenz vertiefen
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zu einem diskriminierungsfreieren Arbeits- und Studierumfeld beitragen
Bisher geförderte Projekte finden Sie im Archiv.
Inhaltliche Förderkriterien
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künstlerische, wissenschaftliche, pädagogische oder vermittlerische Auseinandersetzung mit gender- und diversitätsreflektierten Themen
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klar erkennbar queer-feministische Ausrichtung
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intersektionale Perspektivierung
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Bezug zu zeitgenössischen Diskursen
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unkonventionelle, experimentelle Formate willkommen
Interdisziplinäre und institutsübergreifende Kooperationen sind ausdrücklich erwünscht.
Wer kann sich bewerben?
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Antragsberechtigt sind mdw-Angehörige – Lehrende, Studierende und Verwaltungsmitarbeiter_innen
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Mehrfacheinreichungen einer antragsberechtigten Person sind nicht möglich
Allgemeine Fördervoraussetzungen
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Sicherstellung der Co-Finanzierung des eingereichten Vorhabens von (mindestens) 20% der angesuchten Fördersumme durch die Leitung des Instituts/der OE
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Informieren Sie bitte vorab die Genderbeauftragten der Institute über die geplante Einreichung, sofern sie nicht aktiv in das Projektteam eingebunden sind
Beratung
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte vor Einreichung Ihres Antrags an Ulli Mayer für inhaltliche wie konzeptionelle Fragen oder an Laura Eichenseer für organisatorische Fragen, um sich beraten zu lassen.