Das Team der Lehrenden besteht aus rund 40 Expert_innen. Für profilspezifische Fragen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Kontaktperson.
Ansprechperson Interartistic Music Practice / Elementares Musizieren: Christina Kanitz
Seit 2007 ist Christina Kanitz am Institut für musikpädagogische Forschung und Praxis der mdw tätig und leitet als Senior Lecturer künstlerische und didaktische Lehrveranstaltungen in den Bereichen Interartistic Music Practice/Elementares Musizieren und Elementare Musikpädagogik. Sie ist zudem seit 2004 Lehrende und Mentorin für Inklusives Musizieren und Tanzen an den Musikschulen der Stadt Wien (MSW) und dort mit der Konzeption und Organisation der jährlich in Kooperation zwischen mdw und MSW stattfindenden Fachtagungen für Inklusives Musizieren und Tanzen betraut.
Christina Kanitz publizierte Artikel in Fachliteratur und hat als Fachgruppenkoordinatorin des Musikschulmanagements NÖ sowie als Fachgruppensprecherin für Elementare Musikpädagogik der Musikschulen Wien den KOMU-Lehrplan für Elementares Musizieren mitentwickelt.
Künstlerisch ist sie in verschiedenen Ensembles als Sängerin und Instrumentalistin, als Komponistin sowie als Tänzerin und Performerin in Projekten der zeitgenössischen Formation Tanzluft aktiv.
2025 wirkte sie als Performerin im Dokumentarfilm „Wirf dein Herz ins Meer“ des Regie-Duos Christian Kogler und Erik Schirl mit, der OCD (Obsessive compulsive disorder) thematisiert: https://www.throwyourheartintothesea.com/de
Ansprechperson Improviser*Composer-Performer: Maria Gstättner
Komponistin, Improvisatorin, Fagottspielerin, künstlerisch Forschende
Werke von Maria Gstättner entstanden für zahlreiche Ensemble wie z.B dem Ensemble Kontrapunkte, dem Wiener Concertverein, the next step, dem ensemble plus+, Granmo/Berg und werden in diversen Kontexten aufgeführt z.B. wien modern, styriarte, steirischer herbst, cultural museum chicago, klangspuren schwaz, Musikverein Wien, Porgy & Bess Wien.
Ihr musikalisches Schaffen erstreckt sich u. a. von den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Radio Symphonieorchester Wien, der Volksoper Wien hin zu zeitgenössischen Ensembles wie dem Klangforum Wien, dem Ensemble Kontrapunkte, die reihe, dem Ensemble Phace, dem Sonic Fiction Orchestra, Studio Dan – Verein für neue Musik, dem Max Brand Ensemble, dem Vienna Improvisers Orchestra, Aniada a Noa.
Weiters spielt sie auf den Bühnen des Burgtheaters und des Volkstheaters Wien, tritt international als Solistin und Kammermusikerin auf und arbeitet in Bereichen von interdisziplinärer Performancekunst und freier Improvisation.
Sie hat das Instrumentalstudium Fagott, die Lehrbefähigung Fagott und den Universitätslehrgang Aufbaustudium Kulturmanagement an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Auszeichnung abgeschlossen, sowie das künstlerische Doktorat (Dr. artium) an der Kunstuniversität Graz.
Als künstlerisch-wissenschaftliche Forschende ist sie in Bereichen musikalischer Improvisation tätig, arbeitet als Senior Lecturer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, und wurde mit zahlreichen Förderungen ausgezeichnet (zb. Staatsstipendium für Komposition, Theodor-Körner Preis für Komposition, World Music Award). www.magst.at
Kontakt: Maria Gstättner
Ansprechperson Musikvermittlung/Community Music: Axel Petri-Preis
(Universitätsprofessor, stv. Institutsleiter, Koordinator für den Fachbereich Musik im Dialog, Vorsitzender der Studienkommission für den MA CAP)
Axel Petri-Preis studierte Lehramt Musikerziehung und Germanistik (Abschluss 2005 mit Auszeichnung und Würdigungspreis) an der mdw sowie Musikwissenschaft an der Universität Wien. Seine Promotion mit Auszeichnung erfolgte 2021 mit einer Studie über die Lernwege von klassisch ausgebildeten Musiker_innen.
Sein Unterrichtspraktikum absolvierte er 2005/06 an der AHS Geringergasse 2 in Wien, bevor er im darauf folgenden Studienjahr mit einem Fulbright Stipendium als Teaching Assistant am Bard College NY arbeitete. Dem Auslandsaufenthalt folgten einige Jahre Lehrtätigkeit in der Erwachsenenbildung und an zwei Wiener AHS. 2012-2014 war Axel Petri-Preis Stipendiat der Masterclass on Music Education, einer Exzellenzinitiative der Körber-Stiftung Hamburg.
Seit 2007 ist Axel Petri-Preis als Musikvermittler für Institutionen wie Neue Oper Wien, Wien Modern, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Wiener Konzerthaus, Jeunesse, Württembergisches Kammerorchester Heilbronn u.v.m. tätig. Er entwickelt neue Konzertformate, führt Workshops und Werkeinführungen für verschiedene Zielgruppen durch, moderiert Konzerte, coacht Orchester und Ensembles und konzipiert Programmhefte. Seine Projekte wurden mit dem Projekt Europa Preis, dem Teacher’s Award der Industriellenvereinigung und dem Aviso-Preis ausgezeichnet, sowie für den junge ohren award und die Orte des Respekts nominiert. Gastvorträge führten ihn u.a. an die Kunstuniversität Graz, die Anton Bruckner Privatuniversität, die Central European University, die Sibelius Akademie und die Universität zu Köln. Am Institut für Kulturkonzepte unterrichtet er das Seminar „Überzeugende Vermittlungskonzepte“, im Sommersemester 2023 hatte er einen Lehrauftrag an der interuniversitären Einrichtung Wissenschaft und Kunst, eine Kooperation von Universität Salzburg und Universität Mozarteum, inne.
In seiner Forschung beschäftigt sich Axel Petri-Preis mit der Aus- und Weiterbildung von Musiker_innen an Musikhochschulen vor allem im Hinblick auf Musikvermittlung, mit Community Engagement im klassischen Musikleben, mit diskriminierungssensibler Musikvermittlung sowie mit Praxen und Formaten der Musikvermittlung. Er ist Gründer und Editor-in-Chief des International Journal of Music Mediation (IJMM), zuletzt erschien bei transcript das Handbuch Musikvermittlung, für das er als Mitherausgeber verantwortlich zeichnet.
Axel Petri-Preis arbeitet seit 2017 am IMP, ist Vorsitzender für die Stuko des MA Contemporary Arts Practice und Mitglied der Stuko für den MA Music in Society.
Funktionen:
- Gründungs- und Vorstandsmitglied der IG Musikvermittlung
- Gründungs- und Vorstandsmitglied des Forums Musikvermittlung an deutschsprachigen Hochschulen und Universitäten und Co-Leiter der AG Forschung
Kontakt: Axel Petri-Preis
Ansprechperson Transmediale Performance: Dominik Grünbühel
Mag. art. Dominik Grünbühel (*1978) studierte zeitgenössischen Tanz in Wien (privat) und London (London Contemporary Dance School / The Place), sowie digitale Kunst an der Universität für angewandte Kunst.
Seit 2001 freischaffender Tänzer / Performer in unterschiedlichsten Projekten. Tanztheater für junges Publikum, Oper, Performancekunst, Tanz, Zusammenarbeit mit bildenden Künstler*innen, Musiker*innen uvm. (unter anderem mit Ernst Kovacic, Günther Rabl, Jazzwerkstatt Wien, Liquid Loft / Chris Haring, Markus Kupferblum, Oskar Aichinger, Pierre Boulez / Patrice Chéreau, Pilottanzt und Yosi Wanunu / Toxic Dreams (Nestroypreis für beste Off-Produkton) und Elisabeth Orlowsky
Ab 2009 eigene Arbeiten mit weitreichendem Touring international sowie in Österreich. Künstlerische Zusammenarbeit mit Luke Baio, Charlotta Ruth, Richard Dorfmeister, Rupert Huber, Dieb 13, Konic Thtr (Barcelona), Michael Bruckner, Neue Oper Wien (Judith Unterpertinger) und der Theatergruppe Bankett.
Kooperationen mit Wiener Festwochen, Tanzquartier, Brut Wien, WUK, ImpulsTanz, Mercè Festival Barcelona, aconet, konic thtr, mdw, Ars Electronica, musikprotokoll…
2017 Aerowaves twenty17 artist mit Luke Baio
seit 2018 Workshops an Schulen mit MellowYellow (Volksschule und Unterstufe): Bewegung / Inklusion Worshops von mixed-abled Performancekünstler*innen
Seit 2020 Lektor für Bewegungstechnik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Bassist und Gründungsmitglied der Nu-Klezmer Band Nifty ́s. Konzerte in Österreich (Wiener Festwochen: In to the City, Glatt und Verkehrt, Porgy and Bess, Donauinselfest, KlezMore Festival, Jazzfestival Saalfelden, Jazzfest Wien, …) sowie weltweit.
2006 Gewinner des Austrian World Music Newcomer Award
2007 Künstler des Jahres – Wien – Ö1
CD Veröffentlichungen:
„Takeshi Express“, Extraplatte 2007; „Naftularasa“,cracked anegg records 2009; „N° 3“ Listen Closely 2015
Weiterführende Links:
https://echtzeitkunstwelt.net/
Kontakt: Dominik Grünbühel



