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Wissenschaft

„Am hellsten leuchtet der Menschengeist, wo Glanz der Kunst mit Glanz der Wissenschaft sich eint“, so formulierte Emil Du Bois-Reymond, der bedeutende deutsche Physiologe in einer Festrede 1890.

Als hätte sich unsere Universität diesem Motto verschrieben sind hier künstlerische und wissenschaftliche Institute in ausgewogenem Verhältnis beheimatet, die sich in der täglichen Arbeit miteinander austauschen, einander hinterfragen und dadurch zu immer neuen Perspektiven gelangen.

Die Verschränkung künstlerischen Tuns mit wissenschaftlichem Forschen stellt eine unverwechselbare Qualität dieser Universität dar, denn erst die intensive Verzahnung von Wissenschaft und Kunst schafft ein Umfeld, das die Entwicklung von eigenständigen und umfassend ausgebildeten künstlerischen Persönlichkeiten ermöglicht.

Empirisch orientierte Kunst-, Kultur- und Musikwissenschaft besitzen in Österreich und speziell in Wien eine bedeutende Tradition, die von Persönlichkeiten wie Guido Adler, Alois Riegel, Eduard Hanslick, Erich Hornbostel, Richard Wallaschek, Theodor Billroth, Paul F. Lazarsfeld u.a. geprägt wurde. Auch an diese Pionierarbeiten verstärkt anzuschließen wird gemäß unserem Leitspruch „Zukunftsuniversität aus Tradition“ Aufgabe der wissenschaftlichen Arbeit sein. Gleichzeitig gilt das Engagement unserer Universität innovativen Forschungs- und Wissenschaftsfeldern, die erst in der jüngsten Zeit entstanden sind und die Grundlage für ein besseres Verständnis des eigenen Handelns bilden.

Die leitenden Prinzipien unserer wissenschaftlichen Tätigkeit können mit den Begriffen
- Inter- bzw. Transdisziplinarität
- Internationale Zusammenarbeit
- Praxisnähe und Anwendungsorientierung umschrieben werden.

Gerade durch eine solche fächer- und grenzüberschreitende Arbeitsweise wird die wissenschaftliche Forschung zu einem wesentlich integrierenden Element für die Gesamtuniversität und führt im Zusammenwirken mit den intermedialen Kunstformen zu einer inhaltlichen Verklammerung der einzelnen Kunstsparten.
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Bericht: European Forum on Music

Vom 15. bis 18. April veranstaltete der Österreichische Musikrat zum ersten Mal gemeinsam mit dem Europäischen Musikrat und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien das European Forum on Music zum Thema „Musical Diversity: Looking Back – Looking Forward“.  Die englischsprachige Konferenz zu musikpolitischen Themen war für Lehrende und Studierende der mdw sowie Interessierte zugänglich. Diskutiert wurde unter anderem über die Förderung der kulturellen Vielfalt, die Herausforderungen, die sich für das Bildungssystem dadurch ergeben sowie Perspektiven für eine Europäische Kulturpolitik.


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