Die Dringlichkeit für Künstler, sich mit der existenziellen Bedrohung durch den Klimawandel auseinanderzusetzen, wirft die Frage auf, wie dies geschehen könnte oder sollte. Künstler sind zwar wahrscheinlich nicht unbedingt Expert_innen, wenn es darum geht, den CO2-Fußabdruck einer Performance zu berechnen, aber sie sind hochqualifiziert, um die Grenzen zwischen Natur und Kultur zu erforschen oder sogar grundlegend in Frage zu stellen. Muss Kunst notwendigerweise künstlich im Sinne von unnatürlich sein? Wäre es nicht ein künstlerischer Ansatz, sich von Abstraktion und Distanziertheit – vielleicht sogar von menschlicher Arroganz – zu lösen und sich buchstäblich die Hände schmutzig zu machen?
Programm:
Samstag ab 19:00 Uhr:
mdw-Bassklarinettisten, Petra Stump-Linshalm, Heinz-Peter Linshalm und mdw-Studierende: Psalms
Yeison Fernando Buitrago Vargas, Hanna Abril, Aleida Ramírez: Amazonia Sonora
Belma Bešlić-Gál, Catherine Spet: Pod zemljom
W.A.L.Z. Performance Collective: Andrea Nagl, Karlheinz Essl, Markus Wintersberger: Geology of Thought
Margarethe Maierhofer-Lischka: those who take care of us
Tian Fu, Xinyue Hu, Sihua Ren, Sophie Thammer: 贰null⅞♭ · Eremita Case
Sonntag ab 19:00 Uhr:
Si Pehbowen, Johannes Kretz, Charlie Beresford: Native Aliens
DIGMA: Trani-Argence Alice, Bouvier Samuel: Loud Parleur
ensemble N, Teresa Doblinger, Audrey G. Perreault, beyond frames
Franz Hautzinger, Oleg Soulimenko: First there were holes, and that’s the way it was supposed to be
Birgitta Flick, Sylvia Bruckner, Christa Stöffelbauer: Handmade Resonances
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