Studienzweig Elektroakustische Komposition

 

Die Studierenden erhalten die Grundlagen sowie 
die musikalischen, theoretischen und technischen Fertigkeiten zur Schaffung von elektroakustischer und experimenteller Musik unterschiedlichster Ausprägung, namentlich von algorithmischer 
Komposition, Live-Elektronik, Computermusik, Klangkunst und verwandten Kunstsparten wie Performance, Mixed Media und interaktiver Kunst.

 

Elektroakustische Musik umfasst die kreative Auseinandersetzung mit folgenden Themenfeldern:

 

  • experimentelle Methoden der Computermusik
  • Anwendung und Entwicklung digitaler Werkzeuge für Komposition, Klangsynthese und Klangbearbeitung
  • Live-Elektronik, d.h. die Interaktion akustischer Instrumente bzw. von Stimmen mit elektronischen und digitalen Systemen
  • Entwicklung neuartiger elektronischer Instrumente, die über analoge oder digitale Interfaces gesteuert werden
  • die Kultivierung einer spezifischen Aufführungspraxis
  • innovative Klangkunst (Radiokunst, akusmatische Musik, Klanginstallationen)
  • Auseinandersetzung mit benachbarten digitalen Künsten wie Video, Computerkunst, interaktive Multimedia, Performance Klangprojektion (Surround-Sound, Wellenfeldsynthese, Beschallungskonzepte)

 

Aber nicht nur die Erneuerung der Produktionsmethoden steht im Zentrum des Studiums. Ebenso wichtig ist die Auseinandersetzung mit den sich wandelnden Präsentationsformen: Klanginstallationen im öffentlichen Raum, off-line und on-line-Kommunikation in etablierten und konzeptionellen Netzen bilden ein sich rasch entwickelndes Arbeitsfeld für Künstler. Akusmatik als autonome Kunst der projezierten Klänge kommt mit akustischen Phänomenen der Instrumental- und Vokalkomposition in Mixed-media und Multi-Media-Projekten ins Gespräch.

 

 Karlheinz Essl, 2008.

 

 

 

 

 

links zu verwandten bereichen

Klangprojektionen

 (ein Projekt von Igor Lintz-Maues)

 

 


 

ZIMT – Zentrum für
innovative Musiktechnologie

Leitung: Johannes Kretz