Cannes ist Zentrum für Filmschaffende aus aller Welt. Dass die Stadt auch ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für Nachwuchstalente ist, haben Studierende der Filmakademie Wien in diesem Frühjahr bewiesen und konnten wichtige neue Kontakte knüpfen.

Die französische Filmhauptstadt Cannes zieht jedes Jahr nicht nur die bereits etablierten Filmstars aus aller Welt an, sondern auch zahlreiche Nachwuchstalente der Filmbranche. Aber nicht nur Filme haben einen großen Stellenwert in der französischen Stadt: Bei Canneseries – dem Serien-Äquivalent zum renommierten Filmfestival – wurde kürzlich die Serie SHEEP von Alex Reinberg und Leni Gruber (beide Drehbuch und Regie) mit dem Student Award ausgezeichnet

Auch für Studierende der Filmakademie Wien ist Cannes ein zentraler Anlaufpunkt, um eigene Projekte einem größeren Publikum zu präsentieren. Im Frühjahr unternahm eine Gruppe von zehn Regie- und Produktions-Masterstudierenden eine Exkursion an die Côte d’Azur. Einer der Reisenden war Laurens Pérol, der gemeinsam mit seinem Co-Autor Joshua Jádi und dem Kinospielfilm ELECTRIFIED nach Cannes angereist war. „Der Anlass für die Reise war, unseren Film bei ausgewählten Treffen der Branche vorzustellen und Partner_innen für den weiteren Prozess zu finden. Wir konnten in Cannes viele neue Kontakte knüpfen, aber auch Filmscreenings und Galavorstellungen besuchen“, erinnert sich Laurens. Treffen mit anderen Filmschaffenden aus der nationalen und internationalen Filmbranche rundeten das bunte Programm ab.

Ein besonderes Highlight für alle Beteiligten waren die großen Premierenfeiern, darunter auch die der beiden österreichischen Produktionen Everytime von Sandra Wollner und Gentle Monster von Marie Kreutzer, die jeweils in Cannes erstmals einem großen Publikum präsentiert wurden. Eigens für die Filmakademie-Wien-Delegation arrangierte Treffen mit Kolleg_innen aus der Filmbranche, unter anderem dem Produktionsteam von Gentle Monster, sorgten für einen weiteren, tiefergehenden Austausch und ermöglichten neue Kontakte. „Besonders der Austausch mit anderen Filmschaffenden und Kolleg_innen aus der nationalen und internationalen Filmbranche hat uns nachhaltig begeistert“, so Laurens, der sich auch freut, dass mit dem circa einwöchigen Aufenthalt in Frankreich bereits neue Partnerschaften für weitere Zusammenarbeiten entstanden sind.

Laurens und seine Mitreisenden würden eine derartige Reise in die Filmhauptstadt auch anderen Filmstudierenden empfehlen. „Die Exkursion war ein riesiger Gewinn, um Erfahrungen in einem sehr sicheren Rahmen zu sammeln.“

 

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