Gesang

Die Kärntnerin Edith Lienbacher begann ihre Gesangsausbildung am Landeskonservatorium Klagenfurt und setzte ihr Studium bei KS Hilde Rössl-Majdan an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien fort. 1984 wurde sie an das Opernstudio der Wiener Staatsoper engagiert, im Folgejahr an die Wiener Volksoper und 1989 von Eberhard Waechter zusätzlich an die Wiener Staatsoper verpflichtet.

Ihren ersten großen internationalen Erfolg feierte Edith Lienbacher 1987 als Adele („Die Fledermaus“) unter Nikolaus Harnoncourt am Opernhaus Amsterdam. Seither erfolgten zahlreiche Gastspiele bei internationalen Festivals wie den Bregenzer Festspielen, dem Festival "d’Aix en Provence" und 1990 erstmals bei den Salzburger Festspielen als italienische Sängerin („Capriccio“) unter Horst Stein. 1991 und 1993 sang sie bei den Salzburger Festspielen Papagena („Die Zauberflöte“) unter Georg Solti und Bernard Haitink.

Es folgten Auftritte an den Opernhäusern Amsterdam, Zürich, Barcelona, Köln, Venedig, Mailänder Scala. Dies führte zur Zusammenarbeit mit den Dirigenten Mehta, Runnicles, Hager, Luisi, Welser-Möst, u.a. Mit den Stammhäusern Volksoper und Staatsoper gastierte sie in Japan und China.

Als Lied- und Oratoriensängerin konzertierte die Künstlerin mit den Wiener Symphonikern, dem RSO Wien, dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich, den Dresdner Philharmonikern, dem MDR Symphonieorchester, dem Israel Philharmonic Orchestre u.a.

Seit 1985 ist Edith Lienbacher Ensemblemitglied der Volksoper Wien, an der ihr 1999 der Titel Kammersängerin verliehen wurde. An diesem Haus sang und singt die Sopranistin zahlreiche Partien des Mozartfaches, u.a. Pamina, Susanna, Zerlina, Despina, Donna Anna, Konstanze, 1. Dame, Mademoiselle Silberklang und Contessa Almaviva, außerdem Ännchen („Der Freischütz“), Marie („Zar und Zimmermann“), Leila („Die Perlenfischer“), Norina („Don Pasquale“), Zerline („Frau Diavolo“), Gretel („Hänsel und Gretel“), Musetta („La Boheme“), Marzelline („Fidelio“). Frau Fluth („Die lustigen Weiber von Windsor“).
Im Operettenfach erarbeitete sie sich in den vergangenen Jahren Partien wie Gabriele („Wiener Blut“), Angèle („Der Opernball“), Angelika Didier („Der Graf von Luxemburg“), Hanna Glawari („Die lustige Witwe“) und Rosalinde („Die Fledermaus“).

Darüber hinaus galt ihr besonderes Interesse der Musik des 20. Jahrhunderts mit Partien wie Titania („A Midsummer Night’s Dream“), Anne („The Rake’s Progress“), Nachtigall („Die Vögel“), Füchslein Schlaukopf („Das schlaue Füchslein“), Malinka/Etherea/Kunka („Die Ausflüge des Herrn Brouček“).

 

 

 

 

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Univ.-Prof. Km.Sgr. Edith Lienbacher

©Stephan Polzer

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