STEFAN GOTTFRIED

zentrales künstlerisches Fach Klavier und Cembalo, Klavier (ME), Schwerpunkt Klavier und Cembalo, Begleitpraxis, Didaktik Cembalo 1,2, Generalbass, Instrument Klavier der Alten Musik, Hammerklavier

 

Der gebürtige Wiener erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht bei Leonore Aumaier und setzte sein Klavierstudium am Konservatorium der Stadt Wien fort. In Folge war er Schüler von Michael Hrubý (Klavier) und Gordon Murray (Cembalo) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er auch Komposition und Musikerziehung studierte. An der Schola Cantorum Basiliensis (Schweiz) studierte er Generalbass und historische Tasteninstrumente bei Jesper Christensen. Daneben absolvierte er ein Mathematikstudium an der Technischen Universität Wien.

Er verfolgt eine vielfältige internationale Konzerttätigkeit (Cembalo, Hammerklavier, Klavier), als Solist, Kammermusikpartner und Continuospieler, in Ensembles mit historischen Instrumenten (u.a. Concentus Musicus Wien, Bach Consort Wien) und modernen Orchestern (u.a. Wiener und Berliner Philharmoniker unter Dirigenten wie Zubin Mehta, Georges  Prêtre, Daniel Harding). Daneben hält er Vorträge zu verschiedenen Aspekten der historischen Aufführungspraxis.

Seit 2004 arbeitet er regelmäßig mit Nikolaus Harnoncourt als Cembalist und musikalischer Assistent zusammen (z.B. „Zauberflöte“ Salzburger Festspiele 2012, „Fidelio“ Theater an der Wien 2013).

2015 erfolgte sein Dirigierdebut an der Wiener Kammeroper mit F.L. Gassmanns Opera buffa „Gli Uccellatori“. 

Seit 2000 unterrichtet er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Klavier, Hammerklavier und Cembalo.