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Gratulation zum Wittgenstein-Preis für Ursula Hemetek

13.06.2018


Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien gratuliert der Ethnomusikologin Ursula Hemetek zum wichtigsten österreichischen Wissenschaftspreis.

Wien, 13. Juni 2018

Für ihre herausragenden Leistungen im Bereich Minderheitenforschung in der Ethnomusikologie erhält mdw-Professorin und Institutsleiterin Ursula Hemetek die renommierte wissenschaftliche Auszeichnung. Mit ihr erhält auch der Informatiker und Mathematiker Herbert Edelsbrunner (IST) den Wissenschaftspreis.

Ursula HemetekFoto: ©Doris Piller

Ursula Hemetek: "Ich finde es wunderbar, dass durch diesen Preis einerseits das Fach Ethnomusikologie Anerkennung findet, ebenso wie die Forschung zu Minderheiten in diesem Fach. Ich habe mich sehr früh in meiner Karriere dafür entschieden, mich mit der Musik von marginalisierten Gruppen zu beschäftigen, und es wurde daraus ein Lebensthema. Es ist ein gesellschaftspolitisch relevantes Thema, denn es geht um Menschen, die Diskriminierung erfahren, und die Zusammenarbeit zwischen Forschenden und Musizierenden ist in der Ethnomusikologie durch die Methode der Feldforschung sehr eng. Die Forschung soll zur Schaffung einer gerechteren Gesellschaft mit den Mitteln der Musik beitragen. Musik steht im Vordergrund und deshalb ist die mdw als Kunstuniversität ein inspirierendes Umfeld. Ich bekam in meiner nunmehr 30-jährigen Tätigkeit an dieser Universität den Raum, konsequent am Thema zu bleiben und die notwendige Unterstützung, mein Forschungsfeld international zu positionieren, wofür ich dankbar bin".

Rektorin Ulrike Sych: "Die mdw ist weltweit berühmt für ihre exzellente Kunstausbildung. Es erfüllt mich mit großer Freude, dass nun auch der Wissenschaft und Forschung unserer Universität die höchste Auszeichnung zuteil wird. Ursula Hemetek ist eine exzellente Wissenschaftlerin. Mit ihr erhält nicht nur eine Wissenschaftlerin der mdw, sondern auch erstmals eine Wissenschaftlerin einer Kunstuniversität den Wittgenstein-Preis. Ursula Hemetek hat diesen Fachbereich in Österreich und auch international positioniert und zählt heute weltweit zu den bedeutendsten Wissenschaftlerinnen im Bereich der Ethnomusikologie."

Die Forschungsschwerpunkte von Ursula Hemetek sind Musik von Minderheiten in Österreich, insbesondere Roma, burgenländische Kroat_innen, Migrant_innen und Flüchtlinge. Applied ethnomusicology ist ein wesentlicher methodischer Ansatz.

Sie lehrt seit 1992 an der mdw, seit 2011 leitet sie das Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie an der Universität. Darüber hinaus ist sie seit 2017 Generalsekretärin des "International Council for Traditional Music" (ICTM), der zentralen internationalen Organisation der Ethnomusikologie weltweit. Mit ihrem Preisgeld plant Ursula Hemetek die Errichtung eines Forschungszentrums an der mdw.

Bis es so weit ist, können Interessierte sich beim Symposium "ICTM Joint Symposium of the Study Group on Music and Minorities and the Study Group on Music and Gender", das von 23. bis 31. Juli 2018 an der mdw stattfindet, Einblicke in das spannende Arbeitsfeld von Ursula Hemetek verschaffen.


Über die mdw
Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zählt zu den weltweit größten und renommiertesten Universitäten für Musik, Theater und Film. Über 3.000 Studierende aus mehr als 70 Ländern genießen in 115 Studienrichtungen aus den Bereichen Musik, darstellende Kunst, Wissenschaft, Forschung und Pädagogik ihre Ausbildung. Zu den insgesamt 24 Instituten der mdw gehören u.a. das Max Reinhardt Seminar sowie die Filmakademie Wien.
www.mdw.ac.at


Rückfragen:
Dr.in Doris Piller
mdw Presse
Tel.: +43 1 71155-7430
E-Mail: piller@mdw.ac.at
www.mdw.ac.at

Campus Fest und Grundsteinlegung fürs "Future Art Lab"

30.05.2018


Pressemitteilung in Zusammenarbeit mit BIG

Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien feiert am Samstag, 09. Juni 2018, ihr jährliches Campus Fest und die Grundsteinlegung für den Neubau des Institutsgebäudes "Future Art Lab".

Am Samstag, 09. Juni 2018 ab 14.00 Uhr lädt die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien wieder zum Campus Fest. Den Start macht ein vielfältiges Kinderprogramm, bei dem unter anderem Instrumente ausprobiert werden können und zu Mussorgskis "Bilder einer Ausstellung" gemalt wird. Ab 17.00 Uhr sorgt das Musikprogramm von Lehrenden, Studierenden und Alumni der mdw im Innenhof für sommerliche Stimmung. Der musikalische Bogen spannt sich von Klezmer über Jazz, Salsa und Pop bis hin zur big.mdw.band. Speisen und Getränke runden das Programm bis 23.00 Uhr ab.

Future Art Lab

Grundsteinlegung für den Neubau des "Future Art Labs"

Um 16.00 Uhr findet ein weiterer Programmhöhepunkt statt. Direkt an der Baustelle für das neue Institutsgebäude "Future Art Lab" erfolgt die offizielle Grundsteinlegung mit mdw Rektorin Ulrike Sych und Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG). Medienvertreter sind herzlich eingeladen (Download Einladung, PDF-Dokument). Fotos werden nachgereicht.


Kino und Konzertsaal im neuen "Future Art Lab"

Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) als Bauherr und Liegenschaftseigentümer startete im März 2018 mit den Bauarbeiten für das "Future Art Lab". Der Aushub der Baugrube im Umfang von rund 23.000 m³ Material ist seit kurzem plangemäß abgeschlossen. Jetzt beginnen die Rohbauarbeiten.

Der Neubau des "Future Art Labs" bietet auf rund 3.400 Quadratmetern Nutzfläche Raum für die Institute "Komposition, Elektroakustik und TonmeisterInnen-Ausbildung", "Konzertfach Klavier" sowie "Film und Fernsehen" (Filmakademie). Die BIG investiert rund 24 Millionen Euro. Läuft alles weiterhin plangemäß, werden die Arbeiten für das "Future Art Lab" im Herbst 2019 abgeschlossen. Nach Inbetriebnahme der technischen Anlagen und Einrichtung kann der Lehrbetrieb mit Sommersemester 2020 starten.

"Das neue Future Art Lab bedeutet eine weitere Bündelung von Standorten der mdw am Campus Anton-von-Webern-Platz. Hier entsteht erstklassige Infrastruktur zum Lernen und Lehren. Zudem bietet die Zusammenlegung Chancen für institutsübergreifende Synergien und gegenseitige Inspiration", sagt BIG Geschäftsführer Hans-Peter Weiss.

mdw-Rektorin Ulrike Sych: "Die mdw wird seit Jahren in internationalen Rankings ganz vorne gereiht. Um diesen Status zu erhalten, ist für uns entscheidend, dass wir unseren Studierenden die bestmöglichen Rahmenbedingungen für das Studium bieten. Neben Faktoren wie etwa der höchsten fachlichen Expertise durch die Lehrenden und individuelle Begleitung der Studierenden, zählt dazu auch eine entsprechend zeitgemäße bauliche und technische Infrastruktur."

Future Art Lab


Pavillon mit Konzertsaal und Kino

Die Pläne für den Neubau stammen von Pichler & Traupmann Architekten aus Wien. Das Future Art Lab wird als multifunktionaler, viergeschoßiger Pavillon im Süden des Campusareals errichtet. Das Institut Komposition, Elektroakustik und TonmeisterInnen-Ausbildung bezieht das erste Untergeschoß samt Aufnahmesaal und Klangtheater. Für natürliche Belichtung sorgt ein versenkter Innenhof. Im Erdgeschoß befinden sich ein großes Hauptfoyer und administrative Einheiten. Das flächenmäßig größte Institut, die Filmakademie, ist im ersten Obergeschoß angesiedelt. Hier gibt es künftig einen eigenen Kinosaal und eine großzügige Terrasse. Das Institut für Konzertfach Klavier samt eigenem Konzertsaal zieht künftig ins zweite Obergeschoß des Future Art Labs ein.


Raum-in-Raum-Bauweise

Um den hohen akustischen Anforderungen gerecht zu werden, kommt eine Raum-in-Raum-Bauweise zum Einsatz. Das bedeutet, zwischen Räumen mit hohem Geräuschpegel und Tragstruktur wird eine elastische Zwischenschicht eingezogen. Sie verhindert, dass die Schallschwingungen auf andere Gebäudetrakte übertragen werden. Zudem schützen starke Wände in Massiv- oder Trockenbauweise und Pufferbereiche wie Flure und Zwischenräume vor unerwünschter Geräuschbelastung. Für eine angenehme Akustik in den Räumen des Future Art Labs sorgen entsprechende Wand- und Deckenverkleidungen sowie schallabsorbierende Vorhänge. Auch die Haustechnik folgt den Anforderungen der Akustik. Die Lüftung wird besonders geräuscharm ausgeführt und schallsensible Räume über getrennte Systeme gespeist. Geothermie zur Unterstützung der Heizung und Kühlung, Abwärmenutzung und Wärmerückgewinnung, Bauteilaktivierung, Nachtkühlung sowie energiesparende Beleuchtungssysteme sichern Energieeffizienz im laufenden Betrieb.

Das ausführliche Programm des mdw Campus Fests:


Visualisierungen © BIG/Pichler & Traupmann Architekten
Visualisierungen dürfen ausschließlich zur redaktionellen Berichterstattung über die Bundesimmobiliengesellschaft honorarfrei verwendet werden. Alle Visualisierungen müssen bei Veröffentlichung mit dem Copyright des Urhebers gekennzeichnet sein.


Über die BIG:
Der BIG Konzern ist mit 2.201 Liegenschaften einer der größten Immobilieneigentümer in Österreich. Das Portfolio besteht aus rund 7,2 Mio. Quadratmetern vermietbarer Fläche mit einem Unternehmenswert (Fair Value) von rund EUR 12,0 Mrd. Es gliedert sich in die Unternehmensbereiche Schulen, Universitäten und Spezialimmobilien. Büro- und Wohnimmobilien sind in der Tochtergesellschaft ARE Austrian Real Estate GmbH gebündelt. Das Portfolio der ARE umfasst 554 Liegenschaften mit rund 1,6 Mio. Quadratmeter vermietbarer Fläche. Während sich die BIG primär auf öffentliche Institutionen konzentriert, sollen mit dem Angebot der ARE auch vermehrt nicht-öffentliche Mieter angesprochen werden.

Als Bauherr stellt der BIG Konzern einen wichtigen ökonomischen Faktor in Österreich dar. Wirtschaftlichkeit und Architekturqualität gehen dabei Hand in Hand, was laufend unter Beweis gestellt wird. Jedes Projekt hat den Anspruch, seinen künftigen Nutzern im Sinne der ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Der BIG Konzern wurde für sein architektonisches Engagement mehrfach ausgezeichnet und erhielt bis heute sieben Bauherrenpreise.

Die BIG in Zahlen
(Konzernbericht 2017/BIG-Konzern nach IFRS):

Liegenschaften: 2.201
Vermietbare Fläche: 7,2 Mio. m²
Mitarbeiter: Ø 928
Bilanzsumme: € 12,9 Mrd.
Mieterlöse: € 854,4 Mio.
Projekt-Investitionen*: € 539,9 Mio.

*) Instandhaltungen + Neubau/Generalsanierungen; inkl. Wirtschaftsuniversität Wien, ohne Projektgesellschaften


Über die mdw
Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zählt zu den weltweit größten und renommiertesten Universitäten für Musik, Theater und Film. Über 3.000 Studierende aus mehr als 70 Ländern genießen in 115 Studienrichtungen aus den Bereichen Musik, darstellende Kunst, Wissenschaft, Forschung und Pädagogik ihre Ausbildung. Zu den insgesamt 24 Instituten der mdw gehören u.a. das Max Reinhardt Seminar sowie die Filmakademie Wien.


Rückfragen Bundesimmobiliengesellschaft:
Mag. Ernst Eichinger, MBA, MRICS
Pressesprecher BIG Konzern
Tel.: +43 5 0244-1350
E-Mail: ernst.eichinger@big.at
www.big.at


Rückfragen mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien:
Dr.in Doris Piller
mdw Presse
Tel.: +43 1 71155-7430
E-Mail: piller@mdw.ac.at
www.mdw.ac.at

Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Paul Badura-Skoda

23.05.2018


In Würdigung seiner herausragenden künstlerischen Leistungen hat die mdw dem Pianisten Paul Badura-Skoda gestern, am 22. Mai 2018, die Ehrenmitgliedschaft der Universität verliehen.

Wien, 23. Mai 2018

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie hat gestern die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Paul Badura-Skoda im Joseph Haydn-Konzertsaal der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien stattgefunden. Die Universität ehrte den großartigen Pianisten für seinen lebenslangen, unermüdlichen Einsatz speziell für die Wiener Klassik, seine beeindruckende und jahrzehntelange weltweite Konzerttätigkeit, seine musikwissenschaftlichen Publikationen und nicht zuletzt für seine erfolgreiche Lehrtätigkeit an der mdw.

Paul Badura-Skoda und Ulrike Sych

Rektorin Ulrike Sych: "Musik ist eine Sprache, die Menschen weltweit verbindet. In einer Zeit, in der global nationalistische Polemik und Populismus zu beobachten und spüren sind, ist die Rolle von Künstlerinnen und Künstlern als Botschafter und Botschafterinnen umso bedeutender geworden. Paul Badura-Skoda zählt zu den bedeutendsten Botschaftern Österreichs. Wir feiern einen vielseitigen Künstler, der weltweit Menschen mittels Kunst und Wissenschaft zusammenbringt und verbindet."

Paul Badura-Skoda, der die anwesenden Gäste mit einer Darbietung seiner wunderbaren Kunst überraschte und Wolfgang Amadeus Mozarts Adagio für eine Glasharmonika spielte, bedankte sich und zeigte sich in seiner Dankesrede sehr gerührt: "Diese Ehrung ist etwas ganz Besonderes für mich, da ich hier nicht nur studiert, sondern auch lange als Professor gewirkt habe."

Paul Badura-Skoda

Das musikalische Programm interpretierten die mdw-Studierenden Maximilian Kromer und Elisabeth Waglechner sowie Claudia Yang, eine ehemalige Studentin von Paul Badura-Skoda, die aus China angereist war.

Fotos zum Download finden Sie unter https://www.mdw.ac.at/68


Über die mdw
Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zählt zu den weltweit größten und renommiertesten Universitäten für Musik, Theater und Film. Über 3.000 Studierende aus mehr als 70 Ländern genießen in 115 Studienrichtungen aus den Bereichen Musik, darstellende Kunst, Wissenschaft, Forschung und Pädagogik ihre Ausbildung. Zu den insgesamt 24 Instituten der mdw gehören u.a. das Max Reinhardt Seminar sowie die Filmakademie Wien.

Zu den Ehrenmitgliedern der Universität zählen unter anderem Bruno Walter, Ernst Krenek, Nikolaus Harnoncourt, Pierre Boulez, Zubin Mehta, Plácido Domingo und Hilde Zadek.

www.mdw.ac.at

Fotocredit: Marcell Nimführ


Rückfragen:
Dr.in Doris Piller
mdw Presse
Tel.: +43 1 71155-7430
E-Mail: piller@mdw.ac.at

Ulrike Sych zur Rektorin der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien wiederbestellt

22.05.2018


Der Universitätsrat der mdw hat heute, den 22. Mai 2018, die seit 1. Oktober 2015 amtierende Rektorin der mdw, Ulrike Sych, für eine weitere Amtsperiode wiederbestellt. Sych war vom Senat der mdw einstimmig für die Wiederwahl vorgeschlagen worden.

Wien, 22. Mai 2018

Ulrike SychDie laufende Amtsperiode endet am 30. September 2019, die zweite Amtsperiode von Ulrike Sych als Rektorin der mdw beginnt damit am 1. Oktober 2019 und dauert bis 30. September 2023.Stefan Zapotocky, Vorsitzender des Universitätsrats der mdw: "Frau Rektorin Sych hat mit ihrem Team für die mdw hervorragende Arbeit geleistet. Mit dieser Entscheidung wollen wir gemeinsam den Erfolg unserer Universität für die nächsten Jahre sicherstellen!"


Über Ulrike Sych
Ulrike Sych ist Sängerin, Gesangspädagogin und seit 1. Oktober 2015 Rektorin der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien gehört sie als Lehrende seit 1990 an. 2007 erweiterte sie ihr universitäres Wirken und folgte einer Einladung an die Anton Bruckner Privatuniversität, an welcher sie bis zur Berufung zur Vizerektorin an der mdw 2011 das Institut für Gesang und Musiktheater leitete. Neben ihren universitären Verpflichtungen konnte sie eine internationale Konzerttätigkeit entfalten. 2011 wurde sie vom Universitätsrat der mdw zur Vizerektorin für "Lehre und Frauenförderung" gewählt, 2014 wechselte sie in das Ressort "zentrale Ressourcen" und wurde Stellvertreterin des Rektors.

Foto: ©Inge Prader


Über die mdw
Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zählt zu den weltweit größten und renommiertesten Universitäten für Musik, Theater und Film. Über 3.000 Studierende aus mehr als 70 Ländern genießen in 115 Studienrichtungen aus den Bereichen Musik, darstellende Kunst, Wissenschaft, Forschung und Pädagogik ihre Ausbildung. Zu den insgesamt 24 Instituten der mdw gehören u.a. das Max Reinhardt Seminar sowie die Filmakademie Wien.


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Dr.in Doris Piller
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BELVEDERE und mdw: Une Nuit Mythique pour le Centenaire de Claude Debussy

25.04.2018


Belvedere und mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien widmen sich gemeinsam dem Gedenkjahr 1918/2018 und veranstalten am 26. April 2018 "Une Nuit Mythique pour le Centenaire de Claude Debussy". In einem Parcours durch das Obere Belvedere spielen Studierende der mdw in den barocken Räumlichkeiten Werke Debussys, während Besucherinnen und Besucher die Meisterwerke der Wiener Moderne in der neuen Schausammlung bewundern und auf sich wirken lassen.

1918 starb neben den Protagonisten der Wiener Moderne Gustav Klimt, Egon Schiele, Koloman Moser und Otto Wagner auch der bedeutende impressionistische Klangmaler und Komponist Claude Debussy.  Im Andenken an diese Künstler laden Belvedere und mdw zu einer gemeinsamen Nuit Mythique im Oberen Belvedere. Für eine Nacht wandeln die Besucher_innen auf einem Parcours von Klang-Stationen und erleben die ikonischen Meisterwerke der großen Maler der Wiener Moderne in der neuen Schausammlung hautnah im Kontext zu Debussys zeitloser Tonkunst. mdw-Rektorin Ulrike Sych: "Die Musik eines Klangmalers und die Gemälde der Wiener Moderne verbinden sich zu einem ganz besonderen Kunstereignis."

Studierende der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien präsentieren auf mehreren Bühnen Tongedichte des französischen Impressionisten, Klangbilder in Form von Liedern, Kammermusik zwischen Streichquartett, Harfen und Flöten sowie Literatur für Soloinstrumente – allen voran seine „Images“ (Bilder) für Klavier. Die Musik von Claude Debussy ermöglicht dergestalt neue Sichtweisen und Referenzen zur Malerei seiner Zeitgenossen in Frankreich und Österreich.

Stella Rollig, Generaldirektorin Belvedere: "Ich freue mich, dass die neue Schausammlung im Oberen Belvedere durch die musikalische Darbietung von Debussys Werken auf eine völlig neue Art und Weise rezipiert werden kann. Die Ästhetik der Moderne in Musik und bildender Kunst wird hier zu gleicher Zeit am gleichen Ort erfahrbar."


Une Nuit Mythique pour le Centenaire de Claude Debussy
Ehrenschutz: François Saint-Paul, Botschafter der Republik Frankreich
26. April 2018, 19.00 Uhr
Oberes Belvedere, Prinz Eugen-Straße 27
1030 Wien

Tickets: regulär EUR 29 / ermäßigt EUR 25, erhältlich an der Kassa im Oberen Belvedere


Rückfragen , Kontakt und Ansprechpartnerin für Pressetickets:
Dr.in Doris Piller
mdw Presse
Tel.: +43 1 71155-7430
E-Mail: piller@mdw.ac.at

"Changing mdw" – Transkulturalität – Österreichische FilmemacherInnen bei der Langen Nacht der Forschung

09.04.2018


Bei der Langen Nacht der Forschung 2018 präsentiert sich die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in ihrer künstlerisch-wissenschaftlichen Vielfalt.

BesucherInnen erleben im Rahmen von "Changing mdw" Einblicke in die über 200-jährige Geschichte der mdw, hören und sehen das musikalische Ineinanderfließen der Kulturen und gewinnen Einsichten in die Arbeit der österreichischen FilmemacherInnen sowie mdw-AbsolventInnen Barbara Albert und Peter Kubelka.

Die mdw deckt als Kunstuniversität ein sehr breites Spektrum der Wissenschaften ab. Von ethnomusikologischer, musiksoziologischer (Feld)Forschung über Messungen im Bereich der Akustik und Forschungen zu künstlicher Intelligenz, Gender Studies, Kulturbetriebslehre bis zur Erschließung historischer Quellen für die Musikwissenschaft,  und künstlerischer Forschung reichen die wissenschaftlichen Aktivitäten an der mdw.


17:00 – 19:30: Changing mdw – Klangwelten und ihre Konstruktion

200 Jahre mdw war 2017 Anlass, sich der Geschichte der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit einem zeitgemäßen Blick zu nähern. Hör- und sichtbare Pop-ups zeigen den Prozess von der 1817 gegründeten Singschule hin zur international renommieren Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.


20:00: Trio Sa.Ha.Ra featuring Basma Jabr

Im internationalen kulturwissenschaftlichen Diskurs nimmt der Begriff "Transkulturalität" heute eine zentrale Stellung ein. Er reflektiert das Ineinanderfließen von Kulturen und ihren Ausdrucksformen auf gesellschaftlicher, individueller und künstlerischer Ebene.

Trio SA.HA.RA reist musikalisch quer durch das Mittelmeer, das in der Antike als durchlässiger Kulturraum wahrgenommen wurde, heute aber durch Gegensätze zwischen europäischen und orientalischen Staaten charakterisiert ist.


Ab 21:30: Filmakademie Wien – "FilmemacherInnen fragen FilmemacherInnen."

Ein Oral History-Projekt der Medien- und Filmwissenschaft an der Filmakademie Wien widmet sich dem Werk ausgewählter Filmschaffender. Die Lange Nacht der Forschung gibt Einblick in zwei Interviews mit den FilmemacherInnen Barbara Albert und Peter Kubelka.


Ort: mdw-Pagode, Freyung, 1010 Wien
Datum, Uhrzeit: 13. April 2018, 17 – 23 Uhr

Das ausführliche Programm:


Über die mdw
Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zählt zu den weltweit größten und renommiertesten Universitäten für Musik, Theater und Film. Über 3.000 Studierende aus mehr als 70 Ländern genießen in 115 Studienrichtungen aus den Bereichen Musik, darstellende Kunst, Wissenschaft, Forschung und Pädagogik ihre Ausbildung. Zu den insgesamt 24 Instituten der mdw gehören u.a. das Max Reinhardt Seminar sowie die Filmakademie Wien.

Rückfragen und Kontakt:
Dr.in Doris Piller
mdw Presse
T +43 1 71155 - 7430
E-Mail: piller@mdw.ac.at

4. April 2018: Symposium "Knowing in Performing" an der mdw

19.03.2018


Eintägiges Symposium zum Thema Artistic Research

Das Symposium "Knowing in Performing" an der mdw präsentiert aktuelle Diskurse und künstlerisch-wissenschaftliche Projekte mit Fokus auf Musik und darstellende Kunst und öffnet den Raum für gemeinsame Diskussionen.

Artistic Research hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen Thema an Kunstuniversitäten entwickelt. Eine der zentralen Fragen ist, wie durch die künstlerische Praxis Prozesse der Wissensgenerierung unterstützt oder ermöglicht werden. Daraus ist ein dynamisches Feld der Auseinandersetzung mit dem komplexen und vielfältigen Verhältnis von Kunst und Forschung entstanden, das international in einer Reihe von Studien- und Förderprogrammen seinen Ausdruck findet.


Vortragende:

  • Georgina Born, University of Oxford
  • Martin Kaltenbrunner, University of Art and Design, Linz
  • Nicolas Donin, IRCAM, Paris
  • Mieko Kanno, UniArts, Helsinki
  • Johannes Kretz, Wei-ya Lin, mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
  • Jörg Holkenbrink, Center for Performance Studies, University of Bremen
  • Cathleen Coessens, Orpheus Institute, Ghent
  • Anton Rey, Zurich University of the Arts/PEEK


Symposium "Knowing in Performing"
Artistic Research as a Distinct Practice and Discourse in the Field of Performing Arts
Programm und Information: mdw.ac.at/knowinginperforming
Anmeldung: knowinginperforming@mdw.ac.at
Veranstaltung in englischer Sprache.

4. April 2018, 9.30 – 18.00 Uhr

Presseanmeldungen per E-Mail an: piller@mdw.ac.at

mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Fanny Hensel-Saal
Anton-von-Webern-Platz 1
1030 Wien

Rückfragen und Kontakt:
Dr.in Doris Piller
mdw Presse
T +43 1 71155 - 7430
E-Mail: piller@mdw.ac.at

16. März 2018: Take Six – Lange Nacht der österreichischen Universitäten für Musik und darstellende Kunst

21.02.2018


Am 16. März 2018 findet wieder die Lange Nacht der österreichischen Musikuniversitäten statt. Zum dritten Mal präsentieren sechs österreichische Universitäten Highlights ihrer aktuellen künstlerischen Arbeit im Rahmen einer langen Nacht.

Gastgeberin dieser Kooperation ist dieses Jahr die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Junge Künstlerinnen und Künstler gestalten ein vielfältiges Programm von Kammermusik über Jazz bis hin zum Film am Campus der mdw am Anton-von-Webern Platz im dritten Wiener Gemeindebezirk.


Lange Nacht 2018

Teilnehmende Universitäten


Das detaillierte Programm finden Sie hier: www.mdw.ac.at/take_six

Eintritt frei!

Presseanmeldungen per E-Mail an: piller@mdw.ac.at

Rückfragen und Kontakt:
Dr.in Doris Piller
mdw Presse
T +43 1 71155 - 7430
E-Mail: piller@mdw.ac.at