Transkulturalität


Kulturelle Vielfalt in Kunst, Wissenschaft, Lehre und universitären Strukturen


47% der Studierenden an der mdw stammen aus dem Ausland. Kunst und Wissenschaft sind geprägt von der Globalisierung des Bildungsmarktes, des Kulturbetriebs und kultureller Rezeption. Weltweite Migration und die damit verbundenen gesellschaftlichen Neuzusammensetzungen stellen Forschung und Lehre vor neue Herausforderungen.

TranskulturalitaetFoto: ©shutterstock.com / Irina_QQQ


Das Konzept der Transkulturalität dient als Ausgangspunkt für einen Nachdenk- und Diskussionsprozess in der Form wissenschaftlicher, künstlerischer und gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen.

Mit dem Präfix "trans" wird das Überschreiten von Grenzen und das Durchqueren unterschiedlichster Vorstellungsräume jenseits binärer Strukturen wie etwa zwischen dem "Eigenen" und dem "Fremden" angedeutet.
Mit dem zweiten Teil des Wortes, "Kulturalität", wird der Kulturbegriff selbst hinterfragt.

Was bedeutet konkret die Auseinandersetzung mit der heute so oft zitierten und von EU und UNESCO proklamierten "kulturellen Vielfalt"? Welche Erfordernisse sind damit verbunden in Hinblick auf das tägliche Miteinander, den Umgang mit einer Vielzahl von Sprachen, unterschiedlichen kulturellen Prägungen und künstlerischen Konzepten, Fähigkeiten, Lehrmethoden, Curricula oder Kanons?


Projektteam
Ursula Hemetek, Daliah Hindler, Harald Huber, Therese Kaufmann, Gerda Müller, Hande Sağlam


Ringvorlesung Transkulturalität

Hier finden Sie die kommenden und vergangenen Termine zur Ringvorlesung Transkulturalität: