Filmscreening & Gespräch: Germaine Acogny – Die Essenz des Tanzes

„Unser Handwerk ist nicht dazu da, gewissen Modeerscheinungen zu folgen, sondern um der Geschichte zu dienen.“, sagte Sophie Maintigneux einst in einem Interview mit dem WDR. Filmgeschichte schrieb gleich der erste Film, in dem sie als Kamerafrau tätig war: Le Rayon vert von Eric Rohmer.

Seither stand Maintigneux, die in den Achtzigern von Paris nach Berlin zog, bei über siebzig Spiel- und Dokumentarfilmen hinter der Kamera; sie arbeitete mit Jean-Luc Godard, Philipp Gröning, Michael Klier und vielen weiteren und wurde 2021 mit dem Ehrenpreis des Deutschen Kamerapreises ausgezeichnet. Momentan lehrt Maintigneux im Rahmen einer Gastprofessur an der Filmakademie Wien.

Wir freuen uns, mit dem Dokumentarfilm Germaine Acogny – Die Essenz des Tanzes von Greta-Marie Becker am 15. Juni Maintigneux‘ neueste Arbeit bei freiem Eintritt zeigen zu können. Anschließend wird ein ausführliches Gespräch mit Sophie Maintigneux über ihr Schaffen, die Zusammenarbeit mit verschiedenen Regisseur_innen sowie die Unterschiede in der Arbeit mit fiktiven und dokumentarischen Perspektiven stattfinden, zu dem wir herzlich einladen. Es moderiert der Autor, Kurator und Filmkritiker Patrick Holzapfel.

Synopsis Germaine Acogny – Die Essenz des Tanzes:
Germaine Acogny ist nicht nur die „Mutter des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes", sondern auch eine der wichtigsten künstlerischen Stimmen Afrikas. Verwurzelt in traditionellen westafrikanischen Tänzen und in Auseinandersetzung mit europäischen Tanzformen, entwickelte sie ihre ganz eigene Acogny-Technik. Mehr als 50 Jahre auf internationalen Bühnen und ihre Arbeit als Mentorin für junge Tänzer_innen in Senegal und weltweit haben die 81-jährige Künstlerin zur Tanzikone eines ganzen Kontinents gemacht. 2021 wurde diese außergewöhnliche Tänzerin, Choreografin und Lehrerin mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk auf der Tanz-Biennale in Venedig ausgezeichnet.

Trailer zum Film 



 

 

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