Ganz schön mächtig. Geschlechterverhältnisse am Theater

Gespräch zum internationalen Frauen*tag 2024

Übe​​​​​​​r Geschlechterverhältnisse zu sprechen, bedeutet über Machtverhältnisse zu sprechen. In dem hierarchisch und patriarchal geprägten System des Theaterbetriebs ziehen sich Geschlechterverhältnisse durch alle Arbeitsbereiche, sind jedoch ganz unterschiedlich verteilt – je höher oben auf der Hierarchieleiter und je grö​​​​​​​ßer Macht, Einfluss, künstlerischer Gestaltungsspielraum und Gehalt, desto weniger Frauen sind in diesen Positionen zu finden.​​​​​​​
Die Forderung einer Frauenquote, wie sie etwa 2020 beim Berliner Theatertreffen für die ausgewählten Regiepositionen eingeführt wurde, ist eine von vielen wirksamen Schritten, um gegen Geschlechterungleichheiten vorzugehen.​​​​​​​

Es braucht vielschichtige und nachhaltige Strategien und Maßnahmen, um strukturellen Benachteiligungen entgegenzuwirken und Veränderungen hin zu mehr Gleichstellung, Repräsentation und Teilhabe zu ermöglichen; Veränderungen, die bereits im Ausbildungskontext ansetzen müssen.

Alexandra Althoff im Gespräch mit Bettina Hering, Petra Paterno und Julia Wissert über mächtige Vorgehensweisen, hilfreiche Tools und zukunftsweisende Transformationsprozesse zu mehr Geschlechtergerechtigkeit am Theater.

Programm

_Begrüßung
Gerda Müller
Vizerektorin für Organisationsentwicklung und Diversität der mdw

_Im Gespräch
Alexandra Althoff
Institutsleitung am Max Reinhardt Seminar, lehrt Angewandte Dramarturgie und Inszenierungsanalyse.

Bettina Hering
zuletzt verantwortete die Dramaturgin und Regisseurin von 2017 bis Herbst 2023 als Schauspieldirektorin das Sprechtheaterprogramm der Salzburger Festspiele.

Petra Paterno
Mitherausgeberin der Publikation "Status Quote. Theater im Umbruch: Regisseurinnen im Gespräch" und seit Sommer 2023 Referentin für darstellende Kunst im BMKÖS.

Julia Wissert
Intendantin am Schauspiel Dortmund

_Ausklang bei Getränken



 

 

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