
reConnect mdw: Behind the scenes im Wiener Wiesenthal Institut
Alumni_ae Festival 2026
Im Rahmen von reConnect mdw – Alumni_ae Festival 2026 geben ehemalige Studierende, Absolvent_innen und Partner_innen des Exilarte Zentrums exklusive und teils ungewöhnliche Einblicke in die Wiener Kulturlandschaft und ihre Arbeitsstätten.
Ausgehend von dem Mahnmal für die österreichischen jüdischen Opfer der Shoah am Judenplatz, das noch zu Lebzeiten Simon Wiesenthals realisiert wurde, erfahren die Teilnehmer_innen in der Führung und dem anschließenden Workshop mehr über die Geschichte hinter Denkmälern. Folgende Fragen werden gemeinsam diskutiert: Welche Orte sind durch offizielle Mahnmale und Gedenkstätten markiert? Welche Geschichten werden sichtbar gemacht? Welche Stimmen sind hörbar und welche nicht? Und wie kommt es überhaupt dazu, dass ein Mahnmal entsteht? Welche Voraussetzungen sind dafür notwendig, und welche Hindernisse gilt es zu überwinden?
Format: Führung und Workshop mit Archivmaterial
Dauer: 150 Minuten
Hinweis: Bitte bringen Sie einen Lichtbildausweis für die Sicherheitskontrolle mit.
Mit: Sandro Fasching (VWI) - Referent Museum, Sandra Weiss (VWI) - Archivarin und Marianne Windsperger (VWI)- Forschungskoordinatorin
Sandro Fasching ist seit 2010 am VWI tätig, wo er für die Website, für die Koordination der technischen Umsetzung verschiedener Projekte sowie für Die Zukunft des Erinnerns – Museum Simon Wiesenthal zuständig ist. Seine Expertise liegt an der Schnittstelle von IT, Kuratierung und musealer Vermittlung. Er studiert Geschichte an der Universität Wien und bringt umfassende Erfahrung aus dem Museums- und Ausstellungswesen mit. So war er kuratorisch an zahlreichen Ausstellungsprojekten u.a. im Wien Museum, im Römermuseum und auf dem Otto Wagner Areal beteiligt, darunter Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Zuletzt kuratierte er das Rote Wien in der Dauerausstellung des Wien Museums und Meet Otto. Ein neues Stadtquartier mit Geschichte(n). Längere Studienaufenthalte führten ihn nach Lateinamerika.
Sandra B. Weiss leitet seit Jänner 2022 das Archiv des VWI. Die promovierte Historikerin und Archivarin studierte an der Universität Wien, wo sie 2008 den Magistra-Abschluss in Geschichte, 2012 den Master of Arts in Geschichtsforschung, Historischen Hilfswissenschaften und Archivwissenschaft sowie 2017 ihr Doktorat mit Schwerpunkt historische Chronologie und Wissenschaftsgeschichte erwarb. Sie war an Projekten verschiedener Institutionen beschäftigt, darunter am Institut für jüdische Geschichte Österreichs, am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien, am Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie am Österreichische Biographische Lexikon. Neben Lehrtätigkeiten an der Universität Wien sammelte sie umfangreiche Erfahrung in Kurrent-Transkriptionen, im wissenschaftlichen Lektorat und in der Registererstellung.
Marianne Windsperger ist seit 2018 am VWI als Forschungskoordinatorin tätig, seit 2025 ist sie National Coordinator von EHRI-AT, dem nationalen Konsortium der europäischen Forschungsinfrastruktur EHRI-ERIC. Die Literaturwissenschaftlerin studierte Vergleichende und Romanistik an der Universität Wien. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind literarische Repräsentationen des Holocaust, autobiografischen Quellen, jiddischer Literatur und Erinnerungstheorien.
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Besonderer Tipp: reConnect Lounge
Marianne Windsperger steht am Mi, 14.10. von 10:00-14:00 Uhr für Kurz-Mentorings in der reConnect Lounge zur Verfügung und kann zu folgenden Themenschwerpunkten befragt werden: Fellowships am VWI; Kurzzeitstipendien der EHRI-ERIC Forschungsinfrastruktur (Conny Kristel Fellowshipprogramm).
