Foto von Nina Roska Privat

Nina Roska studierte Schulmusik für die Sekundarstufen I und II in Potsdam. Anschließend absolvierte sie den schulischen Vorbereitungsdienst in Deutschland und unterrichtete Musik, Kunst und Englisch an einem Gymnasium. Seit März 2024 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam und betreut Studierende vor allem in den Praxisphasen an Schulen. Zudem ist sie als Lehrkräftefortbildnerin für Quer- und Seiteneinsteiger:innen im Fach Musik tätig.


Ihre Dissertation trägt den Arbeitstitel:

Professionalisierung für den CLIL-Musikunterricht: Entwicklung eines hochschuldidaktischen Seminarkonzepts für frühe Praxisphasen in einer Design-Based Research-Studie

Im Rahmen einer Design-Based Research-Studie (DBR) wird untersucht, wie ein Seminarkonzept im Hochschulkontext zu gestalten ist, das angehende Musiklehrkräfte für die Planung und Durchführung von CLIL*-Musikunterricht vorbereitet. Obwohl CLIL in verschiedenen Fächern zunehmend an Bedeutung gewinnt, sind entsprechende Professionalisierungsangebote in der universitären Lehramtsausbildung bislang wenig verankert oder nicht fachspezifisch ausgerichtet. Häufig werden sie in die berufsbegleitende Phase verlagert, in der entsprechende Angebote ebenfalls selten sind. Ziel des Promotionsvorhabens ist es, ein empirisch fundiertes Seminarkonzept für die Integration von CLIL in die Musiklehrkräfteausbildung bereitzustellen und zugleich Beiträge zur Theorie der Professionalisierung im CLIL-Bereich sowie zur Gestaltung innovativer Seminarformate zu leisten.

*CLIL = Content and Language Integrated Learning