Credit: Privat
Johanna Marie Hummel studiert Musikerziehung mit dem Hauptfach Gesang an der mdw sowie Inklusion an der Universität Wien. Zuvor absolvierte sie das Studium des Volksschullehramts. Bereits in ihrer Bachelorarbeit beschäftigte sie sich mit der Bedeutung von Musik für die Entwicklung sozialer Kompetenzen und führte dazu Interviews mit der Schulleitung und Lehrkräften einer Schule in Wien. In ihrer Masterarbeit vertiefte sie ihren Forschungsschwerpunkt durch einen Vergleich der Musikbildungsprogramme Superar und El Sistema. Mithilfe eines quantitativen Forschungsansatzes und der Auswertung von Fragebögen mit SPSS untersuchte sie deren pädagogische und interkulturelle Strukturen. Ihr wissenschaftliches Interesse gilt den Schnittstellen von Musikvermittlung, Community Music und inklusiver Bildung. In ihrem aktuellen Dissertationsprojekt widmet sie sich der internationalen Umsetzung und lokalen Adaption des Musikbildungsprogramms Superar.
„Vergleichende Analyse des sozial-musikalischen Bildungsprogramms Superar in sieben europäischen Ländern“
Das Dissertationsprojekt untersucht die Umsetzung und lokale Adaption des gemeinnützigen Musikbildungsprogramms Superar in Österreich, Ungarn, der Slowakei, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, der Schweiz und Liechtenstein. Superar ermöglicht Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Lebenskontexten einen kostenfreien Zugang zu musikalischer Bildung.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die pädagogischen Konzepte und Organisationsstrukturen des Programms unter unterschiedlichen kulturellen, sozialen und institutionellen Bedingungen umgesetzt und weiterentwickelt werden und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sich zwischen den sieben Länderstandorten zeigen. Theoretisch verortet sich die Arbeit im Spannungsfeld von Musikvermittlung und Community Music. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Verhältnis von künstlerischem Anspruch, sozialer Teilhabe und aktiver Partizipation. Methodisch ist die Untersuchung als qualitative vergleichende Mehr-Fall-Studie angelegt und verbindet Dokumentenanalysen, semistrukturierte Interviews und teilnehmende Beobachtungen. Ziel ist es, den Einfluss lokaler Bildungs-, Kultur- und Sozialstrukturen sichtbar zu machen sowie Potenziale und Herausforderungen sozial-musikalischer Bildungsprogramme im internationalen Vergleich herauszuarbeiten.
Das Dissertationsprojekt untersucht die Umsetzung und lokale Adaption des gemeinnützigen Musikbildungsprogramms Superar in Österreich, Ungarn, der Slowakei, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, der Schweiz und Liechtenstein. Superar ermöglicht Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Lebenskontexten einen kostenfreien Zugang zu musikalischer Bildung.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die pädagogischen Konzepte und Organisationsstrukturen des Programms unter unterschiedlichen kulturellen, sozialen und institutionellen Bedingungen umgesetzt und weiterentwickelt werden und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sich zwischen den sieben Länderstandorten zeigen. Theoretisch verortet sich die Arbeit im Spannungsfeld von Musikvermittlung und Community Music. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Verhältnis von künstlerischem Anspruch, sozialer Teilhabe und aktiver Partizipation. Methodisch ist die Untersuchung als qualitative vergleichende Mehr-Fall-Studie angelegt und verbindet Dokumentenanalysen, semistrukturierte Interviews und teilnehmende Beobachtungen. Ziel ist es, den Einfluss lokaler Bildungs-, Kultur- und Sozialstrukturen sichtbar zu machen sowie Potenziale und Herausforderungen sozial-musikalischer Bildungsprogramme im internationalen Vergleich herauszuarbeiten.