Hans Lewitus Wettbewerb für Blockflöte

Der Hans Lewitus Wettbewerb für Blockflöte richtet sich an

  • Ordentliche_r Studierende_r im Bachelor-/Masterstudium Blockflöte
  • gemeldet an einer österreichischen Hochschule der Künste im Studienjahr 2026/2027 inkl. Meldung des zentralen künstlerischen Faches "Blockflöte". Erasmus-Semester werden nicht finanziert.

Preise

  • 1. Preis: € 3.000
  • 2. Preis: € 1.500
  • 3. Preis: € 1.000

Fristen und Antragstellung

Antragsfrist: Online ab 1. Oktober bis 15. Oktober 2026, 23:59 Uhr.

Die Bewerbung ist ab 1. Oktober 2026 hier online möglich. Das hinterlegte Formular ist vollständig auszufüllen, alle weiteren, vorzulegenden Unterlagen sind in das Formular hochzuladen und spätestens bis zum Ende der Einreichfrist abzusenden. 

Bitte beachten Sie, dass eine spätere Übermittlung bzw. die Übermittlung unvollständiger Formulare nicht möglich ist.

Wir empfehlen die Bewerbung über Tablet, PC oder Notebook (mittels der Browser Firefox oder Chrome) durchzuführen – nicht über das Smartphone.

Bewerbung

Das Auswahlvorspiel wird in 2 Runden durchgeführt.

Sämtliche Voraussetzungen und Details zum Ablauf der Bewerbung entnehmen Sie bitte der Ausschreibung (siehe unten).

Ablauf

1. Runde: Erstellen eines Videos aus einem individuellen Programm, Online-Upload des Videos und Online-Anmeldung.

Die 2. Runde wird in Präsenz am Freitag, 27. November 2026 an der mdw (Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien) durchgeführt. Etwaige Reisekosten werden nicht erstattet.

Am Abend des 27. November findet ein Preisträger_innenkonzert mit Publikum im Fanny Hensel-Saal statt.

Downloads  


Zur Person

Hans Lewitus wurde am 25. Juli 1905 in Wien geboren und erhielt bereits im Alter von sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Neben dem Studium der Rechtswissenschaften besuchte er auch das Konservatorium für Musik in Wien, welches er 1930 mit einem Diplom in Klarinette abschloss.

1936 wurde er vom renommierten Geiger Bronislaw Huberman als eines der Gründungsmitglieder und als Soloklarinettist für das Palestine Symphony Orchestra engagiert. 

Zwei Jahre später nahm Hans Lewitus die Einladung von Theo Buchwald an, dem National Symphony Orchestra of Peru als Soloklarinettist beizutreten.

Den Rest seines Lebens verbrachte Hans Lewitus in Lima, wo er neben seiner Tätigkeit beim Nationalen Symphonieorchester Perus auch Klarinette am Nationalen Konservatorium für Musik in Lima unterrichtete.  

Zu den musikalischen Höhepunkten in seiner Karriere gehörten die Zusammenarbeit mit der peruanischen Lyrikerin, Liedermacherin und Folkloristin María Isabel Granda y Larco (besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Chabuca Granda), ebenso wie die Schaffung der Begleitmusik für das von Ricardo Roca Rey inszenierte Shakespeare-Stück “Komödie der Irrungen”, die Komposition der Musik zu “Crossing Niagara” von Alonso Alegria sowie die Begleitung namhafter Solist_innen am Klavier.

Nach seinem Ausscheiden aus dem National Symphony Orchestra begann Hans Lewitus, Blockflöte zu spielen, und widmete sich dem privaten Unterricht in Klavier, Klarinette und Blockflöte. Er arrangierte beispielsweise diverse geistliche Lieder von J.S. Bach für Blockflötenquartett, lateinamerikanische Volksmusik für Blockflöte, aber auch Werke für Klavier wie “Lima Romantica” oder “Oda a Chabuca”, die von seinem Sohn Ricardo posthum - ebenso wie 3 CDs - veröffentlicht wurden.

Hans Lewitus starb am 3. September 1998 in Lima, Peru.  


Kontakt

Birgit Ursula Baumgartner
Institut für Alte Musik
Seilerstätte 26/III, 1010 Wien

T +43 1 71155-4101
altemusik@mdw.ac.at