Sebastian Breit
Mit 1. Oktober trat Sebastian Breit seine Professur für Oboe am Leonard Bernstein Institut für Konzertfach Blas- und Schlaginstrumente an.
Sebastian Breit, geboren in Wien, wurde 2019 im Alter von 21 Jahren Solooboist des Orchesters der Wiener Staatsoper. 2022 wurde er in den Verein der Wiener Philharmoniker aufgenommen. Er erhielt seinen ersten Oboenunterricht mit acht Jahren bei Peter Mayrhofer und studierte ab 2015 an der mdw bei Harald Hörth.
Meisterkurse besuchte er u. a. bei Christian Hommel und Céline Moinet. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und konzertierte als Solist mit renommierten Orchestern wie dem Wiener Concert-Verein, dem Wiener KammerOrchester, der Beethoven Philharmonie und der Sinfonia Christkönig. Vor seinem frühen Engagement bei den Wiener Philharmonikern sammelte er Orchestererfahrung als erste Oboe bei der Beethoven Philharmonie.
Er substituierte im ORF Radio-Symphonieorchester Wien, in der Volksoper Wien und war jahrelang erster Oboist beim Jugendorchester Amici Musici. Seine Musikertätigkeit war von Beginn an von intensivem Interesse an Kammermusikliteratur, auch barocker und zeitgenössischer sowie an der Hebung vergessener bzw. noch unbekannter Schätze geprägt, was in den vergangenen Jahren in der Programmierung und Aufführung zahlreicher Kammermusikkonzerte mit philharmonischen Kolleg_innen Niederschlag fand. Sein Wissen gibt er zudem in Meisterkursen und in der Akademie der Wiener Philharmoniker weiter.
