Mein Name ist Elias Zahraddnik.
Studiert an der mdw seit: 2017. Neben dem Studium habe ich viele Jahre an diversen Schulen unterrichtet. Seit ein paar Jahren arbeite ich ebenfalls an der mdw. Einerseits als technischer Mitarbeiter am Institut für Popularmusik, andererseits bei der hmdw, als Referent für Veranstaltungen und Infrastruktur. Außerdem war und bin ich in verschiedenen Gremien tätig, z. B. der Studienkommission Instrumental(Gesangs)pädagogik.
Studienfach/fächer: IGP Gitarre Popularmusik im Master.
Lieblingsort an der mdw und warum? Mein Lieblingsgebäude ist definitiv das Future Art Lab: Besonders gefallen mir das Klangtheater, der Konzertsaal und die Aufnahmeräume im Untergeschoss. Mein Geheimtipp für ruhige Minuten sind die Terrassen im ersten und zweiten Stock.
Aber auch darüber hinaus gibt es an der mdw viel zu entdecken: Ein faszinierender Raum befindet sich im Untergeschoss des M-Traktes, am Institut für Wiener Klangstil: das akustische Labor. Der gesamte Standort in Penzing – inklusive des Schlosstheaters Schönbrunn – ist auch auf jeden Fall einen Besuch wert. Wirklich verliebt in die Universität habe ich mich aber eigentlich gleich zu Beginn meines Studiums, in den Standort Rennweg mit seinen alten Gemäuern.

Was hättest du gern schon zu Beginn deines Studiums gewusst? Das ist tatsächlich eine Frage, die ich mir immer wieder stelle. Kurz zusammengefasst: mehr Selbstbewusstsein und die Erkenntnis, dass man es sich verdient hat hier zu studieren! Im Laufe des Studiums – insbesondere zu Beginn – bekommt man aus vielen verschiedenen Richtungen Inputs. Ich habe erst mit der Zeit gelernt, für mich selbst rauszufinden, was mich wirklich weiterbringt und worin ich mich mehr vertiefen sollte.
Was ist für dich das Besondere daran, Veranstaltungen an der mdw zu organisieren? Die Menschen, mit denen man diese Veranstaltungen ausführt: der Austausch, die Diskussionen und die Verhandlungen. Rückblickend ist es wirklich toll, was wir schon alles auf die Beine gestellt haben, denn jede Veranstaltung bringt eine neue Herausforderung mit sich und diese zu bewältigen ist das Befriedigende daran.

Was macht für dich den Veranstaltungsort Wien aus? An Wien schätze ich die Vielzahl der Veranstaltungen, das internationale Flair und ganz besonders auch die Förderungsaktivitäten der Stadt – von Veranstaltungen wie dem Kultursommer, dem Donauinselfest bis hin zu Musik am Markt – es ist nicht selberverständlich, dass so viel Kunst gefördert wird, ich halte es aber für essenziell, dass Wien sich dies beibehält und ausbaut. Der Kulturnation Österreich wünsche ich vor allem mehr Mut zu Neuem und mehr Plattformen, die die jungen Generationen unterstützen und ansprechen.