Hans-Haselböck-Saal

 

Am 7. Mai 2026 wurde der Saal der Kirchenmusik in einem Festakt in Hans-Haselböck-Saal umbenannt.

Prof. Hans Haselböck erhielt 1960 einen Lehrauftrag für Orgel und Improvisation an der Musikhochschule Wien. Von 1963 bis 1987 leitete er die Abteilung Kirchenmusik der Hochschule und wurde 1972 zum Professor für Orgel und Improvisation berufen.

Als Komponist schuf Haselböck Werke für Orgel sowie Messen und Chorwerke, außerdem war er Autor und Herausgeber von Fachpublikationen. Haselböck ist Widmungsträger von Friedrich Cerhas 2014 entstandenem Orgelzyklus "Sechs Postludien".

In seiner Funktion als Lehrender und Institutsleiter war er maßgeblich an der Etablierung des Institutstandortes im ehemaligen Ursulinenkloster in der Seilerstätte 26 beteiligt. Zuständig für die Planung der Bauarbeiten, die Zuteilung der Institutsräume, die Bewahrung der Kirche St. Ursula vor dem Abriss und die Sicherung des Sakralraumes als Bestandteil des Instituts bis hin zum Neubau der großen Hradetzkyorgel auf der Chorempore, legte er den Grundstein für ein florierendes Institut der nunmehrigen Universität für Musik und darstellende Kunst.   

(c) Maria Helfgott