PODIUMSDISKUSSION

Herausforderungen und Zukunftsperspektiven in Studium und Beruf 

Moderation: Judith McGregor

Die Plenumsdiskussion bringt die im Laufe des Nachmittags eingebrachten Themen und Perspektiven in einem Dialog: Die wachsende Ausdifferenzierung musikpädagogischer Teildisziplinen, die in den Kleingruppen artikulierten Eindrücke sowie der Umgang mit Spannungen und Ambivalenzen, die sich aus einer forschenden Perspektive abzeichnen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Auswirkungen ein verändertes Berufsbild für den universitären Bereich hat und wie sich diese Veränderungen konstruktiv begleiten und mitgestalten lassen.

 

Diskutant:innen:

Natalia Ardila-Mantilla ist seit 2015 Professorin für Instrumental- und Vokalpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie studierte Klavier und Instrumental(Gesangs)pädagogik an der Universidad Javeriana in Bogotá und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw), wo sie im Fach Musikpädagogik promovierte. Neben Tätigkeiten als Klavier- und Improvisationslehrerin an Musikschulen in Kolumbien und Österreich war sie zwischen 2006 und 2015 Universitätsassistentin bzw. Senior Scientist an der mdw. In ihrer Forschung befasst sie sich mit der Beziehung zwischen formalem und informellem Musiklernen, Fragen musikkultureller Teilhabe, Professionalisierung in der Instrumental- und Gesangspädagogik, Musikschulentwicklung sowie der Rolle von Kooperation bei der Weiterentwicklung musikalischer Bildung. Sie ist Mitglied der Commission for the Education of the Professional Musician (CEPROM) der International Society for Music Education (ISME).

Michael Göllner ist seit 2022 Professor für Instrumental- und Gesangspädagogik an der mdw, wo er den Fachbereich IGP und die entsprechende Studienkommission leitet. In seiner Forschung interessiert er sich für das Zusammenwirken von Musikschulen und Schulen, für die Perspektiven von Lehrenden und Schüler:innen auf musikalische Bildungsangebote, für soziale Aspekte von Musizieren und Musiklernen sowie für die Ermöglichung musikkultureller Teilhabe in der Lebensspanne. Michael Göllner ist zudem Mitherausgeber des internationalen Journals Beiträge Empirischer Musikpädagogik.

Carmen Heß ist seit 2019 Professorin für Instrumental-/Gesangspädagogik am Standort Wuppertal der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen im Bereich des instrumentalen Gruppenunterrichts, der konzeptionellen Weiterentwicklung von Kooperationen zwischen allgemeinbildender Schule und Musikschule sowie diversitätskritischen Fragestellungen. Neben ihrer Hochschultätigkeit unterrichtet sie Blechblasinstrumente und ist als Instrumentalistin, Sängerin und Co-Producerin in ihrer Band aktiv.

Die in Wien geborene Sopranistin Elke Nagl ist seit früher Jugend vielseitig musikalisch tätig – als Sängerin, Dirigentin, Instrumentalistin sowie als Gründerin und Leiterin zahlreicher Ensembles. Sie studierte Musik- und Instrumentalmusikerziehung (Gesang, Querflöte) sowie Gesangspädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und schloss beide Studien mit Auszeichnung ab. Im Rahmen ihres Doktoratsstudiums verfasste sie eine interuniversitäre Dissertation (mdw und Medizinische Universität Wien) zur gesangspädagogischen und akustisch-physiologischen Empirie der Singstimme und promovierte 2008 in Wien. Ihr vokalkünstlerisches Profil umfasst Lied, Oratorium, Operette, Musical, Kirchenmusik, Jazz und Popularmusik. Seit 2001 lehrt sie Gesang sowie Gesangsdidaktik an der mdw, 2015 wurde sie zur Universitätsprofessorin für Gesang berufen. Darüber hinaus bringt stellt Elke Nagl seit mehreren Jahren ihre organisatorische Berufserfahrung als Studiendekanin für musikpädagogische Studien, Leiterin des Koordinationszentrums Lehramt und als Mitglied des Senates in den Dienst der mdw ein.

Kerstin Weuthen ist Professorin für Musikpädagogik an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Zuvor war sie als Geigenlehrerin und Musikschulleiterin in Nordrhein-Westfalen tätig. Zu den Themenfeldern Lehr-Lern-Prozesse im Instrumental- und Gesangsunterricht, öffentlichen Musikschulen und Fachdidaktik für Streichinstrumente hält sie national und international Workshops und Vorträge.

Bianka Wüstehube ist Professorin für Instrumental- und Gesangspädagogik und leitet das Institut für Musikpädagogik an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Sie ist international in der Lehrerfortbildung tätig und steht für einen Instrumental(Gesangs)unterricht, der sich als künstlerischer Musizierunterricht definiert. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Didaktik künstlerischen Musizierens; Musizieren und Lernen in Gruppen; Inklusion als Herausforderung für die Ausbildung an Musikhochschulen; Studienplanentwicklung 

 

 

 

 

 

Round Table

‚Wofür braucht ihr uns eigentlich?‘ Eine Gesprächsrunde zur Selbst- und Fremdwahrnehmung der IGP

Moderation: Natalia Ardila-Mantilla & Michael Göllner

In dieser Podiumsdiskussion kommen Stimmen aus benachbarten Fächern, Institutionen und Praxisfeldern zusammen, deren eigene professionellen Wege durch die Instrumental- und Gesangspädagogik geprägt wurden – sei es durch Ausbildung, Kooperation oder geteilte Arbeitskontexte. Sie werfen einen Blick „von außen“ auf das Fach IGP, das sie (womöglich) begleitet, beeinflusst, inspiriert oder herausfordert hat. Mit der Leitfrage „Wofür braucht ihr uns eigentlich?“ wird hier eine Perspektivverschiebung angestrebt: Nicht die IGP befragt sich selbst, sondern sie lädt jene ein, die an ihren Rändern, Schnittstellen und Übergängen tätig sind, um über ihre Wahrnehmungen, Erfahrungen und Erwartungen zu sprechen. Welche Rollen spielt die IGP in der heutigen Arena der musikalischen Bildung? Wo werden ihre Kompetenzen und ihren spezifischen Blickwinkel geschätzt, übersehen, vielleicht vermisst? Und was erzählt diese Außenperspektive über das Selbstverständnis eines Fachs, das immer schon zwischen den Disziplinen gelebt hat? Die Diskussion versteht sich als Einladung zu einem offenen, freimütigen und zugleich ernsthaften Austausch über Nähe und Distanz, über Resonanzen und Dissonanzen, über geteilte Geschichte und mögliche gemeinsame Zukunftsbilder.

 

Diskutant:innen:

Elisabeth Aigner-Monarth ist Professorin für Klavier und Angewandte Klavierdidaktik sowie Leiterin des Ludwig van Beethoven Instituts für Klavier in der Musikpädagogik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw). Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, sowie am Conservatoire National Supérieur de Musique, Paris. Als Pianistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin tritt sie in Europa, in den USA, sowie in Japan auf. 2018 gründete sie den KlavierdidaktikerInnen Kreis Österreich, einen Gesprächskreis der Lehrenden aus dem Bereich der Klavierdidaktik der österreichischen Universitäten, Privatuniversitäten und Konservatorien für Musik, der sich zur Aufgabe gemacht hat, didaktische und methodische Inhalte des Faches weiterzuentwickeln. Elisabeth Aigner-Monarth ist regelmäßig Dozentin im Rahmen von LehrerInnenfortbildungen und Autorin klavierpädagogischer Publikationen.

Sarah Chaker arbeitet als Assistenzprofessorin am Institut für musikpädagogische Forschung und Praxis der mdw. Sie studierte den Magisterstudiengang "Musik in den Massenmedien/Germanistik" an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und promovierte ebendort im Fach Musik zum Umgang von Black- und Death Metal Anhänger*innen mit ihrer Musik. Zwischen 2010 und 2025 war sie am Institut für Musiksoziologie der mdw tätig. Musik im öffentlichen Raum/Straßenmusik, eine Soziologie der Musikvermittlung und das Thema Musik und soziale Zugehörigkeit zählen zu ihrem momentanen Forschungsschwerpunkten. Ab 2019 brachte sie sich in verschiedene Studienkommissionen der mdw ein (IGP, Musikerziehung, Music in Society). Auszeichnung mit dem Ars Docendi – Staatspreis für exzellente Lehre (Kategorie Forschungsbezogene bzw. kunstgeleitete Lehre) im Jahr 2023. Seit März 2026 ist sie als stellvertretende wissenschaftliche Studiendekanin an der mdw tätig.

Juliane Gerland studierte IGP und EMP, sowie Musiktherapie und promovierte im Bereich Musik in der Sonderpädagogik. Sie unterrichtete über 10 Jahre EMP, Fagott und Gitarre sowie JeKi/Jekits an der Musikschule der Stadt Dortmund. Seit 2023 ist sie Professorin für Musikpädagogik mit dem Schwerpunkt sonderpädagogische Förderung und Inklusion am Institut für Musikpädagogik der Universität Münster. Zuvor hatte sie die Professur für Musik in kindheitspädagogischen und sozialen Feldern an der Hochschule Bielefeld und die Professur für Kulturelle Bildung und Inklusion an der Universität Siegen inne. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Musikpädagogik und Inklusion sowie Musikschulforschung, insbesondere Professionalisierungsprozesse für Lehrkräfte in musizierpädagogischen Kontexten. So beschäftigt sie sich mit grundlegenden Fragestellungen für Musizierpädagogik in einer sich transformierenden Gesellschaft.

Heinz Geuen (*1954) ist Professor für Musikpädagogik i. R. und ehemaliger Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Nach einem Lehramtsstudium in Hannover (Musik, Französisch, Politik) und Schuldienst in Hildesheim und Kassel, war er ab 1991Akademischer Rat für Musikpädagogik an der Universität Kassel, bevor er 2001 nach Köln berufen wurde. Von  2013 bis 2021 war er Vorstandsmitglied im Netzwerk Musikhochschulen, von 2018 bis 2021 gehörte er dem Vorstand der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochshulen an. 1996 promovierte Heinz Geuen mit einer Arbeit zur Idee des musikalischen Theaters bei Kurt Weill. Er forscht und publiziert sowohl zu musikhistorischen Themen und zu Populärer Musik als auch zur Musikdidaktik und zum Qualitätsmanagement an Musikhochschulen. Aktuell engagiert er sich in nordrhein-westfälischen Landesprogrammen zur musikalischen Bildung sowie freiberuflich im Qualitätsmanagement an Musikhochschulen.

Rineke Smilde ist emeritierte Professorin für lebenslanges Lernen in der Musik an der Hanze-Universität in Groningen und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, wo sie als Gastprofessorin tätig war. Sie leitete die internationale Forschungsgruppe „Lifelong Learning in Music”, die sich mit Fragen zum Verhältnis zwischen Musikern und Gesellschaft sowie dazu befasst, was die Einbindung neuer Zielgruppen für die verschiedenen Rollen, das Lernen und die Führungsqualitäten von Musikern bedeutet. Rinekes besondere Forschungsinteressen gelten den Lernstilen von Musikern, der Improvisation und der Rolle des biografischen Lernens im Kontext des lebenslangen und lebensumfassenden Lernens. Sie hat zahlreiche Publikationen zu verschiedenen Aspekten des lebenslangen Lernens und der Praxisentwicklung in der (höheren) Musikausbildung veröffentlicht und weltweit Vorträge und Präsentationen gehalten. Sie hat verschiedene internationale Forschungsprojekte für die European Association of Conservatoires (AEC) geleitet und ist dort nach wie vor aktiv.

 
Nika Zach Sängerin, Komponistin, Gesangspädagogin und akad. Atempädagogin nach Ilse Middendorf. Studium für Jazz und Populargesang am Brucknerkonservatorium in Linz. Senior Lecturer für Gesang Popularmusik, Ensemble, Didaktik und Lehrpraxis am ipop an der mdw. Langjährige Lehrtätigkeit, an Musikschulen, Konservatorien und bei Workshops. Auftritte und Tourneen im In- und Ausland mit eigenen Projekten und als Mitglied in verschiedenen Ensembles. Albumproduktionen mit Nikasteam, Schenis, Studio Dan, Stefan Heckel Group, Pearlmania, und Tris. Intensive Auseinandersetzung mit Körperarbeit, Breathwork, Stimmimprovisation und Songwriting. Gründet 2011 den „impro chor 1060“. Lebt und arbeitet als Musikerin und Pädagogin in Wien. Aktuelle künstlerische Projekte: Kargl/Landl/Zach; Georg Kreisler lebt!; Gastsängerin bei TRIS. Weitere Infos unter www.nikazach.net

 

 

 

 

Round Table

Was nervt? Was bringt uns weiter? Ein offenes Gespräch über Musikschulen im Wandel 

Moderation: Natalia Ardila-Mantilla & Michael Göllner

Die Diskussionsrunde eröffnet einen dialogischen Raum für Perspektiven der Musikschularbeit in Österreich und Deutschland. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen, die zunehmende Vielfalt an Erwartungen sowie unterschiedliche Visionen für die Zukunft der Musikschulen. Welche strukturellen, bildungs- und kulturpolitischen Fragen bewegen die Einrichtungen? Wo entstehen Spannungen zwischen Auftrag, Realität und gesellschaftlichen Veränderungsprozessen – und wo neue Möglichkeiten? Leitend sind zudem Fragen nach Möglichkeiten, politischen Rahmenbedingungen und dem Selbstverständnis von Musikschulen: Wie können sie sich in Transformationsprozesse einbringen? Wo entstehen Reibungen in der Zusammenarbeit mit Hochschulen, Politik oder Verbänden – und was braucht es, um gemeinsam weiterzukommen?

 

Diskutant:innen:

Thomas Aichhorn leitet seit März 2024 als pädagogisch-künstlerischer Landesdirektor das Musikum Salzburg als landesweite Musikschule mit 15 Standorten im gesamten Bundesland. In dieser Funktion verantwortet er die inhaltliche und strategische Weiterentwicklung eines breit aufgestellten musikpädagogischen Angebots für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Thomas Aichhorn hat an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz Instrumental- und Gesangspädagogik und Konzertfach Posaune abgeschlossen. Im Anschluss absolvierte er an der Donau Universität Krems das Masterstudium Musikmanagement und verbindet damit künstlerisch-pädagogische Kompetenz mit organisatorischem und strukturellem Know-how. Darüber hinaus war er selbst als Instrumentalpädagoge im Musikschulbereich aktiv und kennt die Anforderungen und Herausforderungen des Unterrichts aus eigener Erfahrung. Seine berufliche Laufbahn ist geprägt von der engen Verzahnung musikalischer Praxis, pädagogischer Arbeit und institutioneller Entwicklung.

Veronika Larsen, MA ist seit September 2025 als künstlerisch-pädagogische Leiterin sowie stv. Direktorin der Musikschulen der Stadt Wien tätig und hierbei für die qualitative Entwicklung der Musikschulen verantwortlich. Zuvor arbeitete sie elf Jahre im Musik & Kunst Schulen Management Niederösterreich, u.a. als Bereichsleiterin für Lehre & Vermittlung, wo sie nebst Lehrplanentwicklungen für die Musik- und Kunstschulen und innovativen Vermittlungsprojekte wie KUKUDU® ebenso die professionelle Weiterbildungen für Musikschulleitende und Musikschullehrende geprägt hat. Ihrem starken Engagement in Fachverbänden und Netzwerken geht ein absolviertes Masterstudium für Musik- und Tanzpädagogik am Mozarteum Salzburg sowie die Ergänzungsausbildung zur Atem-Tonus-Ton® Pädagogin als auch eine Ausbildung für Systemische Führung voraus.

Holger Müller, Jahrgang 1969, ist seit 2021 Vorsitzender des Landesverbands der Musikschulen in Nordrhein-Westfalen und leitet seit 2017 die Musikschule der Stadt Neuss. Nach einem Studium in den Fächern Gitarre, Gesang und Kontrabass an Musikhochschulen in Düsseldorf und in Hannover sowie einem Studium im Fach Kulturmanagement an der FernUni Hagen folgten eine langjährige pädagogische Tätigkeit, außerdem eine ausgedehnte Konzerttätigkeit in verschiedenen Ensembles mit Konzerten u.a. im Konzerthaus Wien, der Semperoper Dresden oder dem Rheingau-Musik-Festival. Als Fachleiter für Grundschulprogramme war er maßgeblich an der Entwicklung des Singprojektes „Jedem Kind seine Stimme“ beteiligt, das als Modellprojekt des Landes NRW mit dem 1. Bundespreis „Kinder zum Olymp!“ ausgezeichnet wurde und wichtige Impulse für die Integration des Schwerpunktes Singen in das aktuelle JeKits Programm in NRW lieferte.

Lukas Schönsgibl ist Direktor der Musikschule der Landeshauptstadt St. Pölten. In dieser Rolle verantwortet er die strategische und operative Leitung einer der traditionsreichsten Bildungseinrichtungen Österreichs, die auf eine fast 190-jährige Geschichte zurückblickt. Gemeinsam mit seinem Team treibt er aktuell die Transformation zur Musik- und Kunstschule voran, um das Angebot für die über 2.300 Schülerinnen und Schüler zukunftsfähig zu erweitern. Als progressiver Kulturmanager setzt Schönsgibl dabei auf moderne Führungsmethoden für das über 70-köpfige Team sowie auf eine konsequente Digitalisierung der Infrastruktur. Dank seiner hohen IT-Affinität gleicht er Verwaltungsprozesse und pädagogische Konzepte an universitäre Standards an. Durch die Verbindung von Management-Expertise und künstlerischem Verständnis positioniert er die Schule als dynamischen Knotenpunkt im regionalen Kulturbetrieb – ein Ort, der Ambiguität als Chance für stetige Weiterentwicklung nutzt.

Antje Valentin studierte Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Klavier an der Universität der Künste Berlin. Im Anschluss verband sie ihre pädagogische Arbeit an der Musikschule Berlin-Spandau mit Konzertauftritten als Solo- und Kammermusikerin. Von 1997 bis 2000 leitete sie kommissarisch die Musikschule Berlin-Friedrichshain und absolvierte das Aufbaustudium Kultur- und Medienmanagement mit Diplom an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie war stellvertretende Leiterin der Landesmusikakademie Berlin und von 2011 bis 2024 Direktorin der Landesmusikakademie NRW. Seit März 2024 ist sie als  Generalsekretärin des Deutschen Musikrats tätig. Antje Valentin ist in zahlreichen Gremien aktiv, darunter als Vorstandsmitglied des Netzwerks Junge Ohren und der  Jeunesses Musicales Stiftung. Seit März 2024 Generalsekretärin des Deutschen Musikrats. Studium Instrumentalpädagogik (Hauptfach Klavier) an der UdK Berlin, pädagogische Arbeit und Konzerte als Solo- und Kammermusikerin, Leitung der Musikschule Berlin-Friedrichshain, parallel  Aufbaustudium Kultur- und Medienmanagement an der HfM Hanns Eisler, dann stv. Leiterin der Landesmusikakademie Berlin, dann Direktorin der Landesmusikakademie NRWl, aktiv als Vorstandsmitglied des Netzwerks Junge Ohren und der Jeunesses Musicales Stiftung.