mdw great talent award

Der mdw great talent award powered by Christian Zeller richtet sich ausschließlich an Studierende der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien aus den Bereichen Tasteninstrumente, Streich- und andere Saiteninstrumente, Blas- und Schlaginstrumente, Kammermusik und Spezialensembles, Gesang und Musiktheater sowie Popularmusik. Auftrittserfahrung und Professionalität sind grundlegende Voraussetzungen.

1. Preis: 10.000 €
2. Preis: 5.000 €
3. Preis: 2.500 €

Jury

  • Angelika Möser, Künstlerische Leitung – ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Juryvorsitz
  • Daniel Froschauer und Harald Krumpöck (Wiener Philharmoniker)
  • Ursula Magnes (radio klassik Stephansdom)
  • Eva Teimel (Ö1)
  • Heinz Medjimorec (Pianist) 

Einreichfrist

Fr, 10. Februar 2023
Später eingelangte Anmeldungen werden nicht berücksichtigt. Die Teilnehmer_innen werden bis Mi, 1. März 2023 über die Zu- oder Absage verständigt.

Beilagen

Alle Beilagen bitte online per E-Mail, WeTransfer, Dropbox etc. an aigner-c@mdw.ac.at übermitteln:

  • vollständig ausgefülltes Anmeldeformular inklusive Werkliste (bei Ensembles je ein Formular pro Mitglied, Werkliste nur einmalig)
     
  • Lebenslauf inkl. bisherigem Studien- und Karriereverlauf, Lehrende, bisherige künstlerische Tätigkeiten, gegebenenfalls Preise bei Wettbewerben, Referenzen und Kritiken aus der Presse
     
  • Empfehlungsschreiben der/des Hauptfachlehrenden
     
  • Audiodateien (*.wav oder *.mp3) mit mind. 10 bis max. 25 Minuten (mind. 2 Werke und max. 4 Werke)
     
  • 1 Farbfoto digital (*.jpg oder *.tif, 300 dpi Auflösung), Fotocredit auf der Anmeldung angeben

Programm

  • genaue Angabe des Programms auf der Werkliste (Komponist_in, Werkbezeichnung, Opuszahl, Tonart, Satzbezeichnung) – siehe Ablauf
     
  • Änderungen können nach Fr, 10. Februar 2023 nicht mehr angenommen werden

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Ablauf

1. Runde: Di, 28. März 2023
Festsaal / Anton Heiller-Saal / Neuer Orgelsaal (AEG12, Collon-Orgel), 
Seilerstätte 26, 1010 Wien

Es werden max. 15 Teilnehmer_innen eingeladen. Das Programm darf max. 15 Minuten dauern, darf kein Werk der Vorrunde enthalten und muss bereits bei der Anmeldung für den Wettbewerb (bis Fr, 10. Februar 2023) bekannt gegeben worden sein.

2. Runde: Do, 13. April 2023
Festsaal / Anton Heiller-Saal / Neuer Orgelsaal (AEG12, Collon-Orgel), 
Seilerstätte 26, 1010 Wien

Es werden sechs bis acht Teilnehmer_innen eingeladen. Das Programm soll 15 bis 20 Minuten dauern und darf aus der bisherigen Werkliste gewählt werden (Vorrunde bzw. 1. Runde), muss aber zusätzlich ein neues Werk enthalten.

3. Runde: Di, 16. Mai 2023
Preisträger_innenkonzert & Verleihung
Joseph Haydn-Saal
Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien

Für Finalist_innen in der Kategorie Orgel findet das Finale im Anton Heiller-Saal oder im Neuen Orgelsaal (Seilerstätte 26, 1010 Wien) statt und wird in den Joseph Haydn-Saal übertragen.

Es werden drei Finalist_innen eingeladen. Das Programm besteht aus zwei Werken und wird nach der 2. Runde gemeinsam mit der Jury aus der Werkliste ausgewählt.

Der/die Gewinner_in wird am Ende der 3. Runde bekannt gegeben, ausgezeichnet und der Öffentlichkeit sowie der Presse vorgestellt. Die beiden weiteren Finalist_innen erhalten den zweiten und dritten Preis.


Weitere Termine

  • Videodreh: Fr, 28. und Sa, 29. April 2023 ganztägig
  • Tonaufnahme für die CD-Produktion: für die CD-Produktion Di, 1. bis Fr, 4. August 2023

Preisträger_innen 2021


Preisträger_innen 2021


1. Preis: Johanna Bilgeri 
2. Preis: Helene Feldbauer
                   Paul Kropfitsch


Johanna BilgeriJohanna Bilgeri, Fagott

Die Vorarlbergerin wurde 2001 geboren und studiert seit 2019 an der mdw Konzertfach Fagott bei Richard Galler.

Sie nahm an Meisterkursen bei Dag Jensen und Simon van Holen teil. Bilgeri war unter anderem Mitglied beim Symphonieorchester Vorarlberg sowie beim Wiener Jeunesse Orchester.

Im Juni 2021 gewann sie den „Wiener Symphoniker-Talent“-Nachwuchspreis.


Paul KropfitschPaul Kropfitsch, Violine

Paul Kropfitsch wurde im August 2000 geboren. Er studierte an der mdw Violine bei Anton Sorokow, Albena Danailova sowie seit dem Wintersemester 2021 bei Ulf Wallin.

Kropfitsch nahm an verschiedenen Meisterkursen teil, unter anderem von Maxim Vengerov, Igor Ozim oder Joji Hattori.

Im August 2019 spielte er das Brahms Violinkonzert unter Maxim Vengerov beim Musikfestival Zell am See. 


Helene Feldbauer

Helene Feldbauer, Gesang

Die Oberösterreicherin studierte an der mdw klassischen Gesang bei Margit Klaushofer sowie seit 2019 Vocal Performance.

Im Zuge der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker trat sie unter anderem im Wiener Konzerthaus auf. Zuletzt sang sie im Mai 2021 den Komponisten in der Uniproduktion „Ariadne auf Naxos“.

Helene Feldbauer gewann im Frühjahr 2020 den Gesangswettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg.

Alle Fotos © Stephan Polzer


Interview mit den Finalist_innen im Südbahnhotel am Semmering:

 

Teilnehmer_innen der ersten Runde

Teilnehmer_innen der ersten Runde

Folgende Studierende wurden für die erste Runde zugelassen (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Momoko Aritomi, Viola
  • Artel Quartet, Streichquartett
  • Johanna Bilgeri, Fagott
  • Lizaveta Bormotova, Klavier
  • Ania Druml, Violoncello
  • Helene Feldbauer, Gesang
  • Insanus Saxophonquartett
  • AKA Duo, Klavier- und Geigenduo
  • Paul Kropfitsch, Violine
  • Soran Lind, Saxophon
  • Sophie Magnanini, Orgel
  • Maine Nishiyama, Violine
  • Dusan Sretovic, Klavier
  • Zhiyu Zhang, Violoncello
  • Danijel Zivojinovic, Saxophon

Teilnehmer_innen der zweiten Runde

Teilnehmer_innen der zweiten Runde

Folgende Studierende wurden für die zweite Runde zugelassen (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Johanna Bilgeri, Fagott
  • Ania Druml, Violoncello
  • Helene Feldbauer, Gesang (Mezzo)
  • AKA Duo, Klavier- und Geigenduo
  • Paul Kropfitsch, Violine
  • Danijel Zivojinovic, Saxophon

Preisträger_innenkonzert und Verleihung

Preisträger_innenkonzert & Verleihung

Das Preisträger_innenkonzert und die Verleihung fanden am 12. Mai 2022 statt und wurde live in der mdwMediathek gestreamt.

Es wurden drei Finalist_innen eingeladen. Das Programm bestand aus zwei Werken und wurde nach der 2. Runde gemeinsam mit der Jury aus der Werkliste ausgewählt.

Die Gewinnerin wurde am Ende der 3. Runde bekannt gegeben, ausgezeichnet und der Öffentlichkeit sowie der Presse vorgestellt. Die beiden weiteren Finalist_innen erhielten 2021 jeweils den zweiten Preis.


Preisträger_innen 2020

1. Preis: Selini Quartet
2. Preis: Zuzanna Mika
3. Preis: Christoph Filler


Selini QuartetSelini Quartet, Streichquartett

Die vier Musikerinnen stammen aus Russland, Rumänien und Griechenland und fanden sich in Wien zusammen, wo sie 2017 das Selini Quartet gründeten.

Werktreue, ein kraftvoller Klang und vielfältige Emotionen sind künstlerische Eckpfeiler des Ensembles, das bereits in ganz Europa auftrat und renommierte Preise gewann. 

2019 wurde das Ensemble in die ECMA – European Chamber Music Academy aufgenommen, wo es von einigen der weltweit führenden Kammermusikspezialist_innen intensiv betreut wird und Auftrittsmöglichkeiten bei bedeutenden Konzertveranstaltungen und Festivals in Europa erhält. 


Zuzanna Mika Zuzanna Mika, Orgel

Zuzanna Mika wurde 1997 in Polen geboren und begann bereits dort ihre musikalische Ausbildung in Klavier, Orgel und Gesang.

Seit 2017 studiert sie Konzertfach Orgel bei Martin Haselböck sowie seit 2018 Katholische Kirchenmusik an der mdw.

Auch Meisterkurse bei Martin Schmeding, Paul Goussot, Baptiste-Florian Marle-Ouvrard, Jan Hage u.a. prägten ihre Studien am Instrument Orgel.


Christoph FillerChristoph Filler, Gesang

Der aus Österreich stammende Bariton studierte an der mdw Gesang bei Peter Edelmann sowie Lied – Oratorium – Konzert bei Florian Boesch.

Er war Mitglied des Internationalen Opernstudio Zürich und festes Ensemblemitglied des Münchner Staatstheaters am Gärtnerplatz. Gastengagements führten ihn u.a. an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, an das Staatstheater Darmstadt und an das Theater Chemnitz. 

Im April 2019 gab Filler sein Debüt im Wiener Musikverein und in Los Angeles. Im Dezember 2019 gab er sein Debüt in Strasbourg. 

Im Jänner 2020 kehrte Christoph Filler an die Deutsche Oper am Rhein zurück. Auch im Kunstlied ist er ein gefragter Interpret.


Rechte

Die teilnehmenden ausübenden Künstler_innen räumen dem Wettbewerbsveranstalter das Recht ein, die Vorträge und Aufführungen von Werken der Literatur und der Tonkunst, an denen sie mitwirken, im Sinne der §§ 66–71 a UrhG zu verwerten. Ein gesonderter Entgeltanspruch dafür besteht ausdrücklich nicht. Von dieser Vereinbarung unberührt bleiben von den jeweils zuständigen Verwertungsgesellschaften geltend zu machende Ansprüche.

Die teilnehmenden Komponist_innen und Autor_innen räumen im Falle von Aufnahmen in Bild und Ton sowie Radio- und Fernseh- und Internetübertragungen des Wettbewerbes dem Wettbewerbsveranstalter das Recht zur Verwertung nach den §§ 14 bis 18a UrhG ein. Ein gesonderter Entgeltanspruch dafür besteht ausdrücklich nicht. Von dieser Vereinbarung unberührt bleiben von den jeweils zuständigen Verwertungsgesellschaften geltend zu machende Ansprüche.

Der/die Gewinner_in verpflichtet sich, eine Studioaufnahme vorzunehmen und einen Tonträger mit dem Siegerprogramm zu produzieren. Die Kosten und Organisation der Aufnahme übernimmt die mdw. Die produzierten Tonträger dienen der mdw, der Christian Zeller Privatstiftung, sowie dem/der Künstler_in ausschließlich zu eigenen Promotionszwecken. Diese Tonträger sind nicht für den Verkauf bestimmt.

Sonstige Informationen

Bei Verhinderung muss die mdw rechtzeitig darüber informiert werden. Die mdw stellt den Teilnehmer_innen keine Klavierbegleitung und keine Umblätter_innen.


Mit freundlicher Unterstützung von

Christian Zeller