Standorte & Veranstaltungsräume der mdw

Mit neun Standorten ist die mdw innerhalb Wiens räumlich verteilt und vernetzt zugleich.

Ob am gleichzeitig traditionellen und innovativen mdw-Campus am Anton-von-Webern-Platz im dritten Bezirk, in der barocken Kirche St. Ursula in der Innenstadt, im einzigartigen Schlosstheater Schönbrunn oder im gegenüber liegenden Palais Cumberland – überall, wo die mdw einen Ankerplatz hat, wirkt sie in die Stadt, in das Land, nach Europa und weit darüber hinaus.

3., Anton-von-Webern-Platz 1

Das Gelände rund um den heutigen mdw-Campus beherbergte ursprünglich Gebäude des Jesuitenordens und Gärten, die sogar als Weingärten genutzt wurden. 1776 wurde all das dem Tierärztlichen Institut zugewiesen. Mit dem Neubau der k.k. Tierärztlichen Hochschule des Hofarchitekten Johann Amann von 1821-1823 wurden neue Räumlichkeiten geschaffen.

Bis Mitte der 1990er-Jahre war hier die Veterinärmedizinische Universität Wien (Vetmed) beheimatet und nach einer Generalsanierung wurde das Areal von der mdw bezogen. Wichtige Meilensteine in der Campusentwicklung seither waren der Neubau der Bibliothek (2016) und des Future Art Lab (2020).

Am mdw-Campus befinden sich diese Veranstaltungsräume:

3., Lothringerstraße 18

Gemeinsam mit der Wiener Konzerthausgesellschaft wurde ab 1912 in der Lisztstraße ein Gebäudekomplex inklusive Probebühne für die damalige k.k. Akademie für Musik und darstellende Kunst errichtet. Die einstige Probebühne erinnert noch im Namen an ihren ursprünglichen Zweck und gehört heute als Akademietheater zum Burgtheater Wien.

In der Lothringerstraße 18 befindet sich dieser Veranstaltungsraum:

3., Rennweg 8

Die hochbarocke Klosteranlage der Salesianerinnen mit Kirche wurde ursprünglich als Witwensitz der Kaiserin Amalia Wilhelmine von Braunschweig gestiftet und 1717-1728 nach den Entwürfen des italienischen Architekten Donato Felice d‘Allio erbaut. Die Grundsteinlegung erfolgte am 13. Mai 1717 – am selben Tag, an dem auch die spätere Kaiserin Maria Theresia geboren wurde. Noch heute wird ein westlich der Kirche gelegener Gebäudeteil, das an das Gelände des Belvedere anschließende Klostergebäude, von den Salesianerinnen bewohnt.

Am Rennweg befinden sich diese Veranstaltungsräume:

3., Metternichgasse 12

Das Palais Bourgoing wurde 1890 für den Baron Othon de Bourgoing nach Entwürfen der Architekten Amand Louis Bauqué und Albert Emilio Pio errichtet, die auch das angrenzende Palais, in der Metternichgasse 8 erbauten. 1968 wurde es, nachdem es zuvor als brasilianische Botschaft gedient hatte, umgebaut und von der Filmakademie Wien bezogen. Nach 52 Jahren zog die Filmakademie 2020 aus und das Joseph Hellmesbeger Institut fand darin eine neue Heimat.

1., Seilerstätte 26

Zum ehemaligen Kloster der Ursulinen gehört eine Barockkirche: St. Ursula. Mit der wunderbaren Akustik sowie der architektonisch reizvollen Anlage der Kirche verfügt die Kirchenmusik- und Orgelausbildung der mdw über ein einzigartiges Unterrichtszimmer und einen zentralen Aufführungsort für Konzerte. Regelmäßig werden von den Studierenden auch Gottesdienste gestaltet. Im Keller der ehemaligen Klostermauern befinden sich bis heute Grabstätten der Ursulinen.

In der Seilerstätte befinden sich diese Veranstaltungsräume:

1., Singerstraße 26A

Unweit der Kirche St. Ursula befinden sich im dritten Stock des so genannten Franziskanerhauses seit 1945 weitere Unterrichtsräume der mdw. Bei einer Generalsanierung 2009/2010 erhielt der Standort neue Unterrichtsräume für die Rhythmik, einen weiteren Konzertsaal sowie einen neuen, barrierefreien Zugang über die Seilerstätte 8. Das Franziskanerinnenkloster diente in seiner Geschichte u.a. als Büßerinnenkloster sowie als Schule für mittellose bürgerliche Mädchen.

13., Schönbrunner Schlossstraße 47

Das barocke Schlosstheater Schönbrunn wurde als kaiserliches Hoftheater vom Hofarchitekten Niklaus Pacassi, unter Kaiserin Maria Theresia die als junge Erzherzogin selbst in Opern- und Theateraufführungen auftrat, als eines der ersten Schlosstheater Europas erbaut und 1747 eröffnet. Das Theater im rechten Schlossflügel diente den Habsburgern als eigene Hausbühne. Seit 1929 dient das Schlosstheater dem Max Reinhardt Seminar als Übungsbühne und wird heute auch intensiv für Musiktheaterproduktionen der mdw genützt.

In der Schönbrunner Schlossstraße befindet sicher Veranstaltungsraum:

14., Penzinger Straße 7 & 9

Das heutige Palais Cumberland wurde 1745 von Emmanuel Teles da Silva geschaffen und sollte als Sommerschlösschen für Maria Theresia bzw. ihren Schwager, Prinz Karl von Lothringen, der einen Schönbrunn benachbarten Sommerwohnsitz brauchte, dienen.

1867 wurde das ehemalige Palais Silva-Taroucca mit dem angrenzenden Lothringerhaus zu einem neuen Palais vereint und von Kaiser Franz Josef dem Herzog von Cumberland (König Georg V. von Hannover) überlassen – daher sein Name. 1940 übersiedelte das Max Reinhardt Seminar aus dem Schloss Schönbrunn in den Gebäudeteil Penzinger Straße 9, das ehemalige Lothringerhaus. 1992 wurde im benachbarten Park eine Studiobühne eröffnet. Schauspiel-, Regie-, und Gesangsstudierende studieren heute hier.

In der Penzinger Straße befinden sich diese Veranstaltungsräume: