Neue Lehrende 2019


Mirjam Tschopp


Mirjam Tschopp tritt mit 1. März die Professur für Violine am Josef Hellmesberger Institut für Streichinstrumente, Gitarre und Harfe in der Musikpädagogik an.


Mirjam TschoppSeit ihrem Debüt mit 13 Jahren konzertiert Mirjam Tschopp, geboren 1976 in Zürich, gleichermaßen auf Geige wie Bratsche und konzipiert Programme, in denen sie zwischen den Instrumenten wechselt. Als Solistin mit renommierten Orchestern und als Kammermusikerin mit Anne-Sophie Mutter, dem Mandelring-Quartett, dem Duo TschoppBovino und bis 2015 ihrem Klaviertrio trat sie in einigen der wichtigsten Säle Europas, Amerikas und Asiens auf.

Große Resonanz erhalten ihre Projekte mit Musik des 20. und 21. Jahrhunderts wie die Uraufführung unter Semyon Bychkov des ihr gewidmeten Violinkonzerts von Nicolas Bacri, ihre CDs der Violin- und Violakonzerte von Ahmed Adnan Saygun und die als "Referenzaufnahme" bezeichnete Aufnahme der Violin- und Viola-Sonaten von Dmitri Schostakowitsch.

Die alleinige Preisträgerin des Max-Rostal-Viola-Wettbewerbs 2000 studierte nach ihrer linguistischen Matura Violine bei Aida Stucki, Franco Gulli und Thomas Brandis sowie Viola bei Christoph Schiller. Tschopp war Dozentin für Violine, Viola, Kammermusik und Lehrpraxis am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck und an der Musikschule Konservatorium Zürich (MKZ), ist Jurymitglied mehrerer Musikwettbewerbe und engagiert sich für die Initiative "Rhapsody in School".

Foto: ©Studio Neon, Milano
 



Florian Aichinger


Florian Aichinger tritt mit 1. März seine Professur für Flöte am Franz Schubert Institut für Blas- und Schlaginstrumente in der Musikpädagogik an.


Florian AichingerEr wurde im Alter von 16 Jahren in den Vorbereitungslehrgang der mdw aufgenommen und studierte anschließend Konzertfach Flöte bei Barbara Gisler-Haase. Privatunterricht bei Karl-Heinz Schütz, ein Auslandssemester bei Philippe Bernold am CNSMD Lyon sowie Meisterkurse bei Walter Auer, Jacques Zoon, Paul Meisen, Trevor Wye, Emily Beynon und Janos Balint ergänzten seine Ausbildung.

Im Laufe seines Werdegangs erzielt er zahlreiche Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Erste solistische Auftrittsmöglichkeiten erhielt Florian Aichinger mit dem Orchester des Musikgymnasiums Wien und konnte sich weiters bei den Flötenfesten 2001 und 2005 sowie bei einem Sonatenabend im Schubert-Saal des Wiener Konzerthauses im Rahmen von Musica Juventutis präsentieren. Im Laufe seines Studiums konnte er erste Orchestererfahrungen im Webern Symphonie Orchester, im European Union Youth Orchestra (EUYO) und im Orchesterinstitut Attergau sammeln und wurde im Jahr 2009 in die Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker aufgenommen, wo er Flötenunterricht bei Andreas Blau, Emmanuel Pahud und Michael Hasel erhielt.

Ein gewonnenes Probespiel führte ihn zum Gewandhausorchester Leipzig, wo er als Soloflötist für zwei Saisonen engagiert war (Karenzvertretung). Regelmäßige Aushilfstätigkeit als Soloflötist bei den Wiener Symphonikern, im London Philharmonic Orchestra, im Frankfurter Opern- und Museumsorchester, im Symphonieorchester der Volksoper Wien und ein Zeitvertrag bei den Bremer Philharmonikern runden die Erfahrungen ab. Er spielte unter namhaften Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Sir Colin Davis, Herbert Blomstedt, Pierre Boulez, Riccardo Muti, Valery Gergiev, Zubin Mehta, Riccardo Chailly, Iván Fischer, Vladimir Ashkenazy, Semyon Bychkov, Kurt Masur und Bernard Haitink. Erfahrungen als Flötenlehrer sammelte er bei der Betreuung von Privatschüler_innen und als Lehrer an der Johann Sebastian Bach Musikschule Wien. Seit 2016 unterrichtet er Konzertfach- und Pädagogik-Studierende im Rahmen eines Lehrauftrages an der mdw.

Foto: ©Astrid Aichinger-Bruckner