Sexuelle Belästigung

 

 

Nein heißt Nein!

Sexuelle Belästigung ist kein Missverständnis!

Sexuelle Belästigung ist keine Schuld des Opfers!

Sexuelle Belästigung ist sexualisierte Gewalt und Diskriminierung!

Sexuelle Belästigung hat Rechtsfolgen und wird dienst- und/oder disziplinarrechtlich geahndet!

Sexuelle Belästigung an der mdw ist nicht nur unerwünscht, sondern verboten!

 

Sexuelle Belästigung liegt vor, wenn von Universitätsangehörigen oder Dritten gegenüber anderen Universitätsangehörigen oder Bewerber_innen ein der sexuellen Sphäre zugehöriges Verhalten gesetzt wird, das die Würde einer Person beeinträchtigt oder dies bezweckt, für die betroffene Person unerwünscht, unangebracht, entwürdigend, beleidigend oder anstößig ist und ein einschüchterndes, feindseliges, demütigendes oder zu Nachteilen führendes Arbeits- oder Studienumfeld für die betroffene Person schafft oder dies bezweckt.

Sexuelle Belästigung und sexualisierte Gewalt betrifft alle Geschlechter; Frauen, Lesben, Bi- und Homosexuelle, Trans* und Inter* Personen sind aber öfters betroffen.

Die betroffene Person allein hat das Recht, sexuelle Belästigung als solche zu benennen und zu definieren, ob ein Verhalten unerwünscht, grenzüberschreitend und sexuell belästigend ist.

 

Sexuelle Belästigung und sexualisierte Gewalt kann sich zum Beispiel in folgenden Handlungen zeigen:

 

  • unerwünschte, entwürdigende und/oder anzügliche Bemerkungen über das Aussehen, den Körper, das (sexuelle) Privatleben, Beziehungen und/oder die sexuelle Orientierung einer Person
  • eindeutige sexualisierte Äußerungen, Witze und zweideutige Anspielungen, anzügliche und/oder sexistische Witze
  • „Ausziehblicke“, Hinterherpfeifen, Anstarren und/oder herabwürdigende, provozierende (sexualisierte) Gesten
  • exhibitionistisches Verhalten
  • „zufällige“, gezielte körperliche Berührungen
  • unerwünschte Einladungen und/oder Geschenke
  • Verfassen, Verbreiten und/oder Zeigen von sexualisierten und/oder pornographischen Bildern oder Texten, Poster von Pin-ups am Arbeits- oder Studienplatz
  • „Stalking“, Nachstellen, Verfolgen und/oder Überwachen einer Person, andauernde unerwünschte Versuche mit einer Person in Kontakt zu treten, Eindringen in den Privatraum einer Person
  • Sexuelle Belästigung und sexualisierte Gewalt, die mit Versprechen von Vorteilen oder Androhen von Nachteilen in Bezug auf die Arbeit oder das Studium verbunden sind
  • Aufforderung zu körperlichen Annäherungen und sexuellen Handlungen
  • Sexuelle und körperliche Übergriffe, Nötigung und Vergewaltigung

 

Sexuelle Belästigung und sexualisierte Gewalt ergibt sich nicht aus fachlichen oder pädagogischen Gründen!

 

Bitte wenden Sie sich an den Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen, wenn Sie sexuell belästigt werden, wir helfen Ihnen! Wir empfehlen außerdem, zeitnah ein Gedächtnisprotokoll zu erstellen; dies kann im weiteren Verlauf sehr hilfreich sein!

 

Schauen Sie nicht weg, wenn Sie Zeug_in sexueller Belästigung und sexualisierter Gewalt werden! Unterstützen Sie die Betroffenen und verweisen Sie diese an den AKG.

 

Wir handeln rasch und diskret

Wir sind zur Verschwiegenheit verpflichtet!