der thermale widerstand

Ferdinand Schmalz

Vordiplominszenierung von Ira Süssenbach

 

Es spielen

Nils Arztmann

Enzo Brumm

Ines Maria Winklhofer
Aila Franken

Nico Dorigatti
Simon Löcker

 
     
Regie Ira Süssenbach  
Bühnenbild & Kostüme   Dimitrij Muraschov  
Licht Ralf Sternberg  
Musik

David Lipp

 
Regieassistenz    Jakob Wernisch  
Bühnenbild- & Kostümbildassistenz  Noémi Borcsányi-Andits  
Inspizienz Manuel Horak  
Konzeptionelle Mitarbeit   Lucas Süssenbach  
Fotos Lalo Jodlbauer  

 

© Lucas Süssenbach

Termine & Kartenverkauf
Aufgrund des Lockdown muss die Veranstaltung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Nähere Details zu den Bestimmungen finden Sie hier tagesaktuell zusammengefasst.

Aufführungsort
Alte Studiobühne im Max Reinhardt Seminar
Penzinger Straße 9 | 1140 Wien


© Lalo Jodlbauer

 

 

Vielen Dank für die Unterstützung!

“die bäder denen, die baden gehen.”

im feierlich vor sich hinsiechenden kurbad erkennt der bademeister den wert echter heilkunst. er ermuntert seine kollegen zur “belebung müder kurkörper” anstatt “weiter für den benebelungsbetrieb zu schuften”. sein ungehorsam bringt die kurverwalterin gegen ihn auf –  sie ist nämlich gerade mit dem verkauf des thermalen quellwassers beschäftigt. um die verkaufsgutachterin zufriedenzustellen, verhängt die kurverwalterin badeverbot über den bademeister. bestärkt in seinem widerstand gegen die korrumpierte obrigkeit sperrt dieser die gesamte belegschaft sowie kureutinnen und kureuten im bad ein. 

der österreichische autor ferdinand schmalz ist bekannt für seine rhythmische sprache, in der witze stets genau platziert und prägnant formuliert sind. vielfach ausgezeichnet gewann er, unter anderem, mit seinem erstlingswerk am beispiel der butter den retzhofer dramapreis (2013) und einen nestroy (2018) für jedermann (stirbt).  

ira süssenbach inszeniert die satire der thermale widerstand (2016), in deren zentrum die verbindung von komik und institutionenkritik steht, in der wiener erstaufführung.

“dass man das hirn nicht wieder an der kassa liegen lassen darf, muss man nicht extra noch erwähnen, weil es sich hoffentlich von selbst versteht”.