Univ.-Prof. Florian Reiners 

Professor für Sprachgestaltung 
seit 2016 (davor seit 2015 Lehrender für Sprachgestaltung)
seit 2017 Mitglied des Leitungsteams

Nach dem Abitur in Hannover/ Deutschland absolvierte er sein Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar und an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Seine Theaterengagements führten ihn an das Schauspielhaus Leipzig, Stadttheater Augsburg, Schlosstheater Celle, Hersfelder Festspiele, Schlossparktheater Berlin und an die Oper Köln. Zusammenarbeiten folgten u.a. mit Konstanze Lauterbach, Michael Sturminger und Carlus Padrissa/ La Fura del Baus. 

Als Schüler von Prof. Dr. Horst C. Coblenzer unterrichtet er nach der atem-rhythmisch angepassten Phonation Coblenzer/Muhar. Seinen Unterricht ergänzen u.a. Erkenntnisse der Lichtenberger Schule für Stimmphysiologie und Elemente der britischen Sprecherziehung nach Cicely Berry.

Er lehrte Sprechen und Sprachgestaltung seit 2006 in Lehraufträgen u.a. in der Schauspielabteilung der Folkwang Universität Essen und seit 2015 am Max Reinhardt Seminar in Wien. Daneben arbeitet er kontinuierlich als Schauspiel- und Dialogcoach für diverse Film- und Fernsehproduktionen sowie als Sprechlehrer an Theatern, in Seminaren und für Festivals im gesamten deutschsprachigen Raum.

Interview im mdw-Magazin
Die Stimme als Seismograf der Seele

 

Für meinen Unterricht bedeutend ist ... 
... die Beziehung zwischen Atem, Gedanke und Körper. Der Gedanke wird über Atem hörbar, verstehbar und sichtbar. Die Anwendung des Denk- und Sprechhandwerks im medienspezifischen Sprechen unterstützt die Studentinnen und Studenten in der Präzisierung ihrer Spielabsicht. Es fördert sie bei der Entwicklung ihrer jeweils eigenen Arbeitsmethode für Bühne und Film und im verantwortungsvollen Umgang mit dem gesprochenen Wort.

Foto: Markus Gärtner