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Aktuelles
- Podiumsdiskussion „Revolution der Künstler“
am 23. Mai 2013 @mdw - Campus Party
am 24. Mai @mdw-Campus - Made in Austria - Webern Kammerchor a cappella Teil 2
am 25. Mai @mdw - Emmanuel Chabrier: "L'Étoile"
am 28.und 29. Mai 2013 @Penzing

Podiumsdiskussion „Revolution der Künstler“ am 23. Mai
Elisabeth Kulman, Dominique Meyer und Roland Geyer diskutieren am 23. Mai an der mdw über die aktuell kritisierten Missstände im Kunst- und Kulturbetrieb.
Die vor zwei Monaten von Elisabeth Kulman ausgerufene „Revolution der Künstler“ und die daraus hervorgegangene Interessensvereinigung „art but fair“ tritt für faire Entlohnung künstlerischer Leistungen und den respektvollen, wertschätzenden Umgang im Kunst- und Kulturbetrieb ein. Am 23. Mai um 18.00 Uhr findet nun an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien eine Diskussion zum aktuellen Thema „Revolution der Künstler“ mit Größen der österreichischen Kulturszene statt. Am Podium sitzen Mezzosopranistin Elisabeth Kulman sowie Staatsoperndirektor Dominique Meyer, Theater an der Wien-Intendant Roland Geyer, Künstleragentin Samantha Farber, mdw-Professor Peter Edelmann und mdw-Student Christoph Filler.
Revolution der Künstler
Aus einem spontanen Impuls heraus von Musical-Produzent Johannes Maria Schatz am 19. Februar 2013 gegründet, löste die Facebook-Seite „Die traurigsten & unverschämtesten Künstlergagen und Auditionserlebnisse“ unter KünstlerInnen umgehend einen regelrechten Sturm aus. Innerhalb weniger Stunden hatte die Seite mehrere Hundert Likes, nach zweieinhalb Monaten sind es nun über 9000. KünstlerInnen aller Sparten begannen ihre Erlebnisse zu veröffentlichen, die die haarsträubenden und entwürdigenden Bedingungen ans Licht brachten, unter denen KünstlerInnen arbeiten. Für einen Großteil der Betroffenen ist ein finanzielles Auskommen allein aus künstlerischer Tätigkeit trotz jahrelanger Ausbildung und hoher Qualifikation nahezu unmöglich. Erste Medienberichte über die „Künstler-Klagemauer“ erschienen in der Berliner Zeitung und in der Frankfurter Rundschau.
Prominente Unterstützung erhielt die Facebook-Seite am 11. März 2013 durch die österreichische Mezzosopranistin Elisabeth Kulman, die es wagte, Missstände in der „Oberliga“ des Kulturbetriebs öffentlich anzuprangern, über die man bislang nur hinter vorgehaltener Hand getuschelt hatte. Namentlich kritisierte sie die ersatzlose Streichung der Probengelder bei mehrwöchigen Opernproduktionen der Salzburger Festspiele durch Intendant Alexander Pereira, enge Termindispositionen ohne Rücksicht auf die körperliche Belastbarkeit der Sänger, Inkompetenz und Korruption bei den Entscheidungsträgern etc. Spätestens als sie am 16. März 2013 die KünstlerInnen zur „Revolution“ aufrief, stürzten sich die Medien auf das Thema.
Die Ziele des Teams um Johannes Maria Schatz und Elisabeth Kulman umfassen unter anderem die Solidarisierung und Vernetzung von KünstlerInnen, Aufklärungsarbeit hinsichtlich des Berufsbildes „KünstlerIn“ sowie einen konstruktiven Dialog zur Verbesserung der aktuellen Situation.
Derzeit werden die „Goldenen Regeln künstlerischen Schaffens“ formuliert, die, verbunden mit dem selbstverpflichtenden Gütesiegel „art but fair“, den fairen, respektvollen Umgang innerhalb des Kulturbetriebs gewährleisten sollen.
Weitere Informationen zu „art but fair“ unter: www.artbutfair.org
Die Podiumsdiskussion wird veranstaltet vom mdw club – for alumni, friends and partners.
Der mdw club ist ein kulturelles und internationales Netzwerk für AbsolventInnen, Studierende, Lehrende, Freunde und Partner der mdw und hat sich zum Ziel gesetzt junge KünstlerInnen beim Berufseinstieg zu unterstützen.
Mehr Informationen unter www.mdw.ac.at/mdwclub
Podiumsdiskussion „Revolution der Künstler“
Do, 23. Mai 2013
18.00 Uhr
mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Joseph Haydn-Saal
Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien
PodiumsteilnehmerInnen
Elisabeth Kulman – Mezzosopranistin
Dominique Meyer – Direktor, Staatsoper Wien
Roland Geyer – Intendant, Theater an der Wien
Samantha Farber – Künstleragentin, Sono Artists
Peter Edelmann – Bariton, Professor mdw
Christoph Filler – Bariton, Student mdw
Moderator: Michael Gmasz, Radio Stephansdom
Um Anmeldung wird gebeten unter: mdwclub@mdw.ac.at
isaOperaVienna 2013
Wien, am 8. Mai 2013Zwei Opernproduktionen, Konzerte, Meisterkurse und ein internationaler Gesangswettbewerb im Schlosstheater Schönbrunn – Wiens ältestes noch bespielbares Rokkokotheater füllt das kulturelle Sommerloch in der Stadt der Musik
Mozarts Le Nozze di Figaro und Johann Strauss` Die Fledermaus stehen am Programm des diesjährigen Opernsommers im ältesten noch bespielbaren Rokkokotheater Wiens. Pubilkumsliebling Peter Rapp wird in Strauss` beliebter Operette die Rolle des Frosch übernehmen. Die Produktionen in der Regie von Beverly Blankenship und Michael Temme präsentieren die besten jungen Stimmen und Bühnentalente der mdw. Unter der musikalischen Leitung von Guido Mancusi wirkt im Graben das Schloss Schönbrunn Orchester (www.imagevienna.com) in einer eigens für diese Produktionen erstellten kleineren Besetzung.
Parallel bringen die Meisterkurse für Gesang und Operndarstellung der isa – Internationale Sommerakademie der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (in Kooperation mit dem Institut für Gesang und Musiktheater der mdw) junge Gesangsstudierende zusammen. Zwei Wochen (11.-25. August) arbeiten sie mit einer hochkarätigen Schar von Lehrenden, darunter KS Edith Lienbacher, Gabriele Lechner und Anton Scharinger.
Die NachwuchssängerInnen können dabei hautnah mit dem Produktionsteam von Figaro und Fledermaus arbeiten und dabei Erfahrungen im professionellen Bühnenbetrieb sammeln.
Zu hören sind die jungen Talente unter anderem am 19. August im ORF NÖ Benefizkonzert „Licht ins Dunkel“ im Congress Casino Baden, sowie von 18. bis 21. August in Konzerten im Schlosstheater Schönbrunn.
Ein weiteres Highlight von isaOperaVienna ist die 1st International Otto Edelmann Singing Competition – Vienna. Vier Tage lang wird der hoffnungsvolle internationale Opernnachwuchs, in Hommage an den legendären Kammersänger Otto Edelmann, ein umfassendes Programm vortragen. Alle Runden und das FinalistInnenkonzert mit dem Schloss Schönbrunn Orchester sind für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Auf die PreisträgerInnen warten Geldpreise im Gesamtwert von 12000 Euro und mögliche Karriereschritte. Der Wettbewerb wird von der mdw finanziert, in Kooperation mit der ottoedelmannsociety veranstaltet, und von der HYPO Landesbank Vorarlberg und der Schloß Schönbrunn Kultur - und Betriebsges.m.b.H unterstützt.
Über die mdw
Die mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zählt zu den weltweit größten und renommiertesten Universitäten der Aufführungskünste Musik, Theater und Film. Über 3.100 Studierende aus mehr als 70 Ländern genießen in 106 Studienrichtungen aus den Bereichen Musik, darstellende Kunst und Pädagogik ihre Ausbildung. Zu den insgesamt 24 Instituten der mdw zählen u.a. das Max Reinhardt Seminar sowie die Filmakademie Wien. Weitere Informationen unter: www.mdw.ac.at/
Die isa – Internationale Sommerakademie ist der musikalische Sommercampus der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Mit höchstem Qualitätsanspruch, international renommierten DozentInnen und einer Vielzahl von mittlerweile im Musikleben erfolgreichen TeilnehmerInnen hat die isa einen führenden Platz unter den internationalen Sommerakademien erreicht.
Dieses Jahr beleuchtet die isa das Thema „Skandal!?“ und die Phänomene von Tabubrüchen und ihren Auswirkungen, ausgehend von den berühmten Musikskandalen von 1913. Spannende Gegenüberstellungen bringen die Beiträge des neuen Formats isaScience und die vielfältigen Programme des isaFestivals, in denen Altes und Neues neben einst „Skandalösem“ Platz findet, und in denen auch die Jahresjubilare Wagner, Verdi, Britten, Poulenc und Hindemith nicht fehlen.
Im Rahmen der isa kommen im August 2013 zum 23. Mal in der Semmeringregion und heuer mit isaOperaVienna erstmals auch in Wien wieder zahlreiche Größen der Musikwelt mit den talentiertesten jungen MusikerInnen aus über 40 Nationen zusammen. Das isaFestival präsentiert Highlights der zweiwöchigen künstlerischen Auseinandersetzung in 51 Konzerten an 23 Spielstätten. Schwerpunkte des heurigen Festivals sind die Serien UNERHÖRT – „Internationale PreisträgerInnen“ und „Open Chamber Music“. Ensembles wie Apollon Musagete, Arcadia Quartett, Meta4, Minetti Quartett, Quatuor Zaide und Trio Gaspard, die jungen Stars Nareh Arghamanyan und Harriet Krijgh und arrivierte Größen von Artis Quartett, Peter Frankl, Sharon Kam, Andrea Lieberknecht, Christoph Richter, Dora Schwarzberg, Jan Talich bis Gottlieb Wallisch konzertieren beim diesjährigen isaFestival.
Gegründet wurde die isa 1991 mit dem Ziel, besonders begabten jungen Studierenden, vor allem aus den Mittel- und Osteuropäischen Ländern (CEE), musikalische Begegnungen zu ermöglichen und internationale Beziehungen aufzubauen. Seit 2005 ist Univ.-Prof. Dr. h. c. Johannes Meissl, Mitglied des Artis Quartetts, künstlerischer Leiter der isa. Das Kursangebot reicht von Streichinstrumenten über Gesang und Klavier bis zu Blasinstrumenten, Komposition und Interpretation zeitgenössischer Musik. isaOperaVienna am Standort Schönbrunn in Kooperation mit der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H bringt erstmals einen Meisterkurs in musikdramatischer Darstellung mit der kompletten Infrastruktur einer laufenden Bühnenproduktion.
Zahlreiche Workshops und spartenübergreifende Querschnittsprojekte führen die TeilnehmerInnen zur Vielfalt an Perspektiven für eine permanente Horizonterweiterung im kreativen Prozess. Die isa kooperiert mit 22 Partneruniversitäten weltweit, Hauptpartner sind die Musikhochschule Prag (HAMU) und die Franz Liszt Musikuniversität Budapest.
Johann Strauss: Die Fledermaus
8., 10., 11., 14., 15., 16. & 17. August – 19.00 Uhr
Musikalische Leitung: Guido Mancusi
Inszenierung: Beverly Blankenship
Bühne: Erich Uiberlacker
Kostüme: Gertrude Rindler-Schantl
Schloss Schönbrunn Orchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Le Nozze di Figaro
23., 25., 27., 28., 29., 30., 31., August – 19.00 Uhr
Musikalische Leitung: Guido Mancusi
Inszenierung: Michael Temme
Bühnenbild und Kostüme: Friedrich Despalmes
Schloss Schönbrunn Orchester
Rückfragen:
Mag. Monika Guca
isa - Internationale Sommerakademie der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien
T +43 1 71155-5114 / M +43 664 887 90 819 /
guca@mdw.ac.at / www.isa-music.org / www.facebook.com/isamusic.org
Universitätsrat nun vollständig
Roland Geyer wurde gestern als das fünfte Mitglied des
Universitätsrats bestellt
Wien, 11. April 2013 (mdw) - Im Jänner wurden bereits Kammersängerin Angelika Kirchschlager und Dr. Stefan Zapotocky vom Senat der mdw als neueUniversitätsräte bestellt. Anfang März folgten dann zwei weitere
Mitglieder von der Bundesregierung auf Vorschlag von Bundesminister
Töchterle: Dr.in Haide Tenner und Mag.a Veronica Kaup-Hasler. Diese
treten damit bereits ihre zweite Amtszeit als Universitätsrätinnen
der mdw an. Das fünfte und letzte Mitglied, das in der gestrigen
Sitzung von jenen vier Mitgliedern gewählt wurde, ist DI Roland
Geyer, Intendant des Opernhauses Theater an der Wien. Der
Universitätstrat ist einer der vier obersten Organe der Universität
und wird jeweils für eine Periode von fünf Jahren bestellt.
"Wir sind stolz, solch herausragende Persönlichkeiten aus der
Kunst- und Kulturszene für unser Haus und unsere Anliegen gewonnen zu
haben", freut sich Rektor Werner Hasitschka.
Angelika Kirchschlager gilt als eine der aktuell meistgefragten
Mezzosopranistinnen und Lied- und Oratorieninterpretinnen. Als
Absolventin der mdw ist sie heute auf allen großen Opernbühnen zu
Hause. Sie arbeitete bereits mit vielen angesehenen Dirigenten wie
Claudio Abbado, Riccardo Muti oder Sir Simon Rattle. 2007 wurde
Kirchschlager zur Kammersängerin der Wiener Staatsoper ernannt.
Der Wiener DI Dr. Stefan Zapotocky ist ehemaliger Chef der Wiener
Börse und Aufsichtsratsmitglied verschiedener internationaler
Unternehmen. Er fungiert u.a auch als Vorstandsmitglied der Wiener
Börse und als Mitglied des Aufsichtsrats der Zeitung "Die Furche".
Dr.in Haide Tenner war u.a. langjährige Kulturchefin des ORF, bevor
sie 2003 bis zu ihrer Pensionierung als Musikchefin zu Ö1 wechselte.
Heute hält sie zahlreiche Vorträge und leitet Podiumsdiskussionen und
öffentliche KünstlerInnen-Gespräche.
Die in Wien aufgewachsene Mag.a Veronica Kaup-Hasler studierte
u.a. Theaterwissenschaften und begann ihre Karriere als Dramaturgin
bei Claus Peymann am Burgtheater sowie bei den Salzburger
Festspielen. Nach zahlreichen Stationen im In- und Ausland prägt sie
seit 2006 als verantwortliche Intendantin des "steirischen herbstes"
die Kulturszene über die Landesgrenzen hinaus.
DI Roland Geyer, studierter Mathematiker und Sportwissenschaftler,
kam als Quereinsteiger in die Kulturszene, gründete die Amstettener
Sommerfestspiele, leitete als Geschäftsführer die Jeunesse Musicale
und wirkte als Leiter des Wiener Klangbogens sowie des
Osterklang-Festivals. Aktuell führt er als Intendant das Opernhaus
Theater an der Wien.
Israelische Sängerin gewinnt 8. Zadek Gesangswettbewerb
Gan-ya Ben-gur Akselrod erhielt am 6. April im Wiener Musikverein den ersten von zahlreichen Preisen sowie ein Engagement der Kammeroper Wien. Der 2. Preis ging an mdw-Studentin Natalia Kawalek-Plewniak.
Die 25-jährige israelische Sängerin Gan-ya Ben-gur Akselrod wurde vergangenen Samstag, den 6. April 2013 mit dem ersten Preis des 8. Internationalen Hilde Zadek Gesangswettbewerbs ausgezeichnet. Die Gewinnerin, die bereits in der Deutschen Oper Berlin sowie in der Carnegie Hall in New York zu hören war, kann sich u.a. über ein Preisgeld in der Höhe von € 7.000,- sowie Engagements an der Kammeroper Wien und der Neuen Oper Wien freuen. Mit dem zweiten Preis in der Höhe von € 3.500,-, dem Preis der Sponsoren und Förderer sowie einem Engagement an der Kammeroper Wien wurde die Polin und mdw-Studentin Natalia Kawalek-Plewniak ausgezeichnet. Eunkyoung Lim aus Südkorea erhielt den € 2.000,- hohen 3. Preis. Die ersten drei Preise wurden von der Ernst von Siemens Musikstiftung vergeben, insgesamt konnten beim Finale im Wiener Musikverein Preise in der Höhe von Euro 18.500,- verliehen werden.
62 Kandidatinnen und Kandidaten aus 19 verschiedenen Ländern haben sich zum 8. Internationalen Hilde Zadek Gesangswettbewerb von 1. bis 6. April der Hildegard Zadek Stiftung und der mdw – Universität für Musik und darstellenden Kunst Wien angemeldet. Der Wettbewerb, der für seinen musikalischen Schwerpunkt der Musik des 20. Jahrhunderts bekannt ist, wird alle zwei Jahre ausgetragen. Zur hochrangigen Jury rund um KS Hilde Zadek, die im letzten Jahr ihren 95. Geburtstag feierte, zählten unter anderem Christa Ludwig, Brigitte Fassbaender, Charles Spencer und Walter Kobera.
Preisträger des 8. Internationalen Hilde Zadek Gesangswettbewerbes 2013
Eine Zusammenarbeit der mdw –
Universität für Musik und darstellenden Kunst Wien und der Hildegard Zadek Stiftung
Musik aus 4 Jahrhunderten
Schwerpunkt: Musik der Moderne von 1950
bis Rihm
1. Preis: € 7.000.-
Gan-ya Ben-gur Akselrod
* 25.05.1987
Wohnort: Tel Aviv, Israel
Ausbildung: Herbst 2012 Masterabschluss in Israel
2. Preis: € 3.500.-
Natalia Kawalek-Plewniak
*23.08.1987 in Polen
Wohnort: Wien, Österreich
Ausbildung: Krakau, Warschau, seit 2011 an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
3. Preis: € 2.000.-
Eunkyoung Lim
*28.02.1985 in Südkorea
Wohnort: München, Deutschland
Ausbildung: Bachelorstudium in Seoul, danach an die Hochschule für Musik und Theater München, seit 2010 Meisterklasse in München.
Hilde Zadek Sonderpreis: € 3000.-
Seyoung Park
* 27.08.1982 in Seoul, Südkorea
Wohnort: Berlin, Deutschland
Ausbildung: bis 2011 Universität Seoul-Jangsin, seit 2012 Master Studium an der Universität der Künste Berlin
Sonderpreis Theater an der Wien: Engagement an der Wiener Kammeroper
Gan-ya Ben-gur Akselrod
&
Natalia Kawalek-Plewniak
Sonderpreis Neue Oper Wien: Engagement- Neue Oper Wien
Gan-ya Ben-gur Akselrod
Preis der Sponsoren & Förderer: € 1.500.-
Natalia Kawalek-Plewniak
Sonderpreis Schönberg Center: Liederabend
Tuuli Takala
* 29.09.1987 in Finnland
Wohnort: Helsinki, Finnland
Ausbildung: seit 2007 Sibelius Academy Helsinki, seit 2012 im Masterstudium
&
Wolfgang Resch
*26.02.1990 in Tirol, Österreich
Wohnort: Wien, Österreich
Ausbildung: Wiltener Sängerknaben, seit 2008 an der mdw
Bosporus Preis des Österreichischen Kulturforums Istanbul: Liederabend
Wolfgang Resch
Sonderpreis Lions Club Cochem: Liederabend € 1.500.-
Natalia Kawalek-Plewniak
Sonderpreis Internationale Opernwerkstatt Schweiz: Stipendium
Gan-ya Ben-gur AkselrodInformationen zum Wettbewerb unter: www.mdw.ac.at/zadek-competition/
Gan-ya Ben-Gur Akselrod gewinnt Hilde Zadek Wettbewerb
Billy Wilder Award-Verleihung erstmals bei Studenten-Filmfestival der Filmakademie Wien
Gestern, am 21. März 2013 fand die Pressekonferenz anlässlich des 15. Internationalen Filmfestivals der
Filmakademie Wien im Bawag Contemporary Wien statt.
Die Podiumsgäste, darunter die ProfessorInnen
Michael Haneke, Danny Krausz, und Gerlinde Semper, Stadtkino-Betreiber Claus
Philipp sowie die Studierenden und Festival-Organisatoren Ernst Golda und Anna
Kirst, berichteten unter anderem über das Festival-Programm, die Verleihung des
Billy Wilder Awards sowie die zwei ausgeschriebenen Studentenfilm-Wettbewerbe.
Darüber hinaus wurde erstmals der offizielle Festival-Trailer präsentiert.
15. Internationales Filmfestival der Filmakademie Wien 2013
Das 15. Internationale Filmfestival der Filmakademie Wien findet dieses Jahr von 10. bis 14. April unter dem Motto „Studentenfilm: Kurz aber gut!“ statt. Vorrangiges Ziel des Festivals ist es, den Studentenfilm ins Kino zu holen, um somit die Arbeit der Studierenden der Filmakademie und aus aller Welt in einem öffentlich Rahmen zu zeigen.
Ein besonderes Highlight des Filmfestivals ist die Verleihung des begehrten Billy Wilder Awards im Rahmen der Eröffnung am 10. April im Gartenbaukino. Der Preis wurde bereits im Jahr 1980 von Rudolf John ins Leben gerufen und letztes Jahr der Filmakademie Wien gestiftet, die nun heuer erstmals den Preis vergeben wird. Mit dem Billy Wilder Award wurden bereits Persönlichkeiten wie Peter Patzak, Michael Haneke, Stefan Ruzowitzky und Arnold Schwarzenegger ausgezeichnet.
Ebenfalls am Programm des Festivals stehen zwei große Wettbewerbe. Der „Goldene Bobby“, den unter anderem auch schon Regie-Größe Götz Spielmann erhalten hat, wird insgesamt 14 Mal verliehen. Im Zuge des internationalen Wettbewerbs, bei dem Studierende der Filmschulen aus aller Welt aufgerufen waren, ihre Filme einzureichen, werden die Preise in den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm und dieses Jahr erstmalig Animationsfilm vergeben. Darüber hinaus findet ein interner Wettbewerb statt, bei dem Studierende der Filmakademie Wien mit ihren Filmen gegeneinander antreten und die Preise der Jury, u.a. in den Sparten Kamera, Produktion, Regie, Drehbuch und Schnitt verliehen bekommen.
Weiters am Programm des Festivals stehen eine Trashnight sowie eine Retrospektive mit frühen Werken bekannter österreichischer RegisseurInnen.Weitere Informationen unter: http://www.filmfestivalwien.com
Diese Liebe hält, was sie verspricht: Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien gratuliert Michael Haneke zu seinem Erfolg bei den Academy Awards (Oscars) 2013
Wien, 25.02.2013: Michael Hanekes "Amour" (Liebe) konnte Hoffnungen wie Erwartungen erfüllen und gewann in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film".
Der Film von Univ.-Prof. Michael Haneke, seit 2002 am Institut für Film und Fernsehen (Filmakademie) der mdw tätig, sorgte bereits seit Monaten für einen Auszeichnungsregen und galt mit fünf Nominierungen, darunter sogar in der Königsklasse "Bester Film", als einer der großen Favoriten der 85. Oscar Verleihung in Hollywood. Den ersten Oscar seines Lebens nahm Haneke offensichtlich bewegt entgegen und dankte dabei nicht nur seiner Crew, sondern vor allem seiner großen Liebe, seiner Ehefrau, mit den berührenden Worten: "Du bist das Zentrum meines Lebens". Berührt und stolz äußerte sich auch Rektor Werner Hasitschka zum Oscar-Gewinn des berühmten Professors: "Michael Haneke wird im Haus von Studierenden wie KollegInnen gleichermaßen geschätzt, dass er und seine Kunst auch international so wahrgenommen und gewürdigt werden, ist eine verdiente Anerkennung für solch einen Ausnahmekünstler. Wir gratulieren sehr herzlich." Bereits im Vorfeld konnte Hanekes Film "Amour" auch bei den Golden Globes 2013 in der Kategorie "Bester nicht englischsprachiger Film" überzeugen.
Die österreichische Kunstszene durfte sich aber gleich zweimal freuen. Bereits zum Auftakt des glamourösen Abends gewann auch Christoph Waltz, ehemaliger Studierender an der mdw (Max Reinhardt Seminar), den bereits zweiten Oscar in seiner Karriere. Er durfte die begehrte Trophäe als "Bester Nebendarsteller" für seine Rolle in "Django Unchained" mit nach Hause nehmen. Die Academy Awards (Oscars) gelten als eine der bedeutendsten, internationalen Auszeichnungen der Filmbranche.
Rückfragehinweis
Mag.a FH Eva
Kamper-Grachegg, Büro des Rektors,
01/711 55-6005, kamper@mdw.ac.at
Die Podiumsteilnehmer vlnr: Danny Krausz, Gerlinde Semper, Anna Kirst, Ernst Golda, Michael Haneke und Claus Philipp
Frischer Wind an der mdw: Die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien startet mit neuen ProfessorInnen in das Sommersemester 2013
Wien, 06.03.2013: Anfang März 2013 nahmen drei neue ProfessorInnen ihre Arbeit auf.
Wien (mdw) - Univ.-Prof.in Mag.a Tamara Metelka wurde als Professorin für Sprachgestaltung an das Institut für Schauspiel und Schauspielregie (Max Reinhardt Seminar) berufen. Das Institut für Orgel, Orgelforschung und Kirchenmusik freut sich über Univ.-Prof. Mag. Johannes Ebenbauer als Professor für Orgel und Improvisation. Für das Institut für Analyse, Theorie und Geschichte der Musik konnte Univ.-Prof. Dr. Simon Obert als Professor für Musikwissenschaft gewonnen werden.
„Wir freuen uns erneut, nach intensiven Berufungsverfahren, solch herausragende und vielfältige Persönlichkeiten – aus wissenschaftlicher, künstlerischer wie pädagogischer Sicht – an der mdw begrüßen zu können“, zeigt sich Rektor Werner Hasitschka zufrieden.
Tamara Metelka wurde in Wien geboren und erhielt ihre Schauspielausbildung am Institut für Schauspiel und Schauspielregie (Max Reinhardt Seminar). Von 1994-2005 war sie Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters, es folgten Zusammenarbeiten u.a. mit Claus Peymann, Achim Benning, Matthias Hartmann und Sven Erik Bechtolf, sowie Film- und Fernsehrollen in Österreich und Deutschland. Seit 2005 ist sie als freie Schauspielerin u.a. am Burgtheater Wien, am Theater in der Josefstadt und bei den Festspielen Reichenau tätig. Parallel zu ihrer künstlerischen Arbeit begann ab 1999 die Beschäftigung mit Körper und Sprache. Tamara Metelka lebt in Wien, ist verheiratet und hat eine Tochter.Johannes Ebenbauer wurde in Strallegg/Steiermark geboren und studierte u.a an der mdw „Orgel Konzertfach“. 1985 erhielt er die Stelle eines Assistenten der Wiener Dommusik, 1991 erfolgte die Berufung zum Domkapellmeister. Am Stephansdom wirkte er gemeinsam mit Peter Planyavsky bis 2005. Diese Periode war geprägt von intensivster Interpretation des Thesaurus Musicae Sacrae als Organist und Dirigent in Liturgie wie Konzert sowie in Rundfunk und Fernsehen. Seither entstanden Kompositionen für diverse Besetzungen von Kammermusik über Chorwerke bis zu oratorischen Formen. Seit 2005 lehrt Ebenbauer an der mdw Orgelimprovisation, liturgisches Orgelspiel, Hymnologie u.a. 2006 wurde ihm das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich verliehen. 2012 folgte die Habilitation im Fach Orgel und Improvisation.
Simon Obert studierte Musikwissenschaft,
Kunstgeschichte, Sprachwissenschaft und Medienwissenschaft. 2006 wurde er mit der Arbeit „Musikalische
Kürze zu Beginn des 20. Jahrhunderts“ zum Dr. phil. promoviert. Von 2002 bis
2013 war er wissenschaftlicher Assistent am Musikwissenschaftlichen Institut
der Universität Basel. Während dieser Zeit erhielt er u.a. ein Stipendium am
Music Department der Harvard University, war Stipendiat des Schweizerischen
Nationalfonds am Zentrum für populäre Musik der Humboldt-Universität Berlin und
an der University of Southampton. 2006 gründete er gemeinsam mit Prof. Dr.
Matthias Schmidt die Anton Webern Gesamtausgabe. Oberts Forschungen und
Publikationen konzentrieren sich auf die Neue sowie populäre Musik des 20.
Jahrhunderts und beschäftigen sich mit Fragen der Musikgeschichte, -analyse und
-ästhetik.
Rückfragehinweis
Mag.a FH Eva Kamper-Grachegg, Büro des Rektors, 01/711 55-6005, kamper@mdw.ac.at
Erster Classical Musik Hack Day an der mdw, Credit: Martin Moravek

Großer Erfolg des weltweit ersten Classical Music Hack Day an der mdw
Wien: 4.2.2013: Von 1. bis 3. Februar fand heuer weltweit zum ersten Mal der Classical Music Hack Day an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in Kooperation mit dem Karajan Institut statt.
Workshops und Projekte
Begonnen hatte der Classical Music Hack Day mit einem Konzert von Studierenden der mdw. Die Aufführungen wurde im multi-track Verfahren aufgenommen und die daraus resultierenden Tonspuren den Hackern zur Verfügung gestellt. Daraus entstand unter anderem eine App, die es ermöglicht die einzelne Instrumente aus einem Streichquartett-Werk herauszuhören. „Die Laien hören nur die Violinen, um auch die anderen Instrumente besser heraushören zu können, haben wir eine Anwendung programmiert, bei der man die einzelnen Instrumente ein- und ausschalten kann und zudem noch über eine Visualisierung sieht, welches Instrument gerade spielt“, so der Entwickler Ilias Ntais von Enchoris.
Samstag Nachmittag wurden in zahlreichen Workshops die Programmierschnittstellen der beteiligten Firmen (Musescore, MusixMatch, SampleSumo, Music21 u. a.) vorgestellt und die neuen Ideen anschließend in einer Tag und Nacht andauernden Programmiersession technisch umgesetzt. „Das Besondere am Classical Music Hack Day war, dass Komponisten, Musiker und Entwickler an einen Ort zusammengekommen sind, um ihre Ideen auszutauschen. Wir als Entwickler würden sonst nie erfahren, welchen Bedarf es bei Komponisten oder Musikern gibt.“, erklärt Fabian Ehrentraud von der Firma Spectralmind nach der Präsentation seines Projektes „ClassicFlow“. Diese App bietet zum Beispiel die Möglichkeit klassische Musikstücke anhand von wenigen Tönen zu erkennen. Nach ein paar gesummten Tönen erhält man sämtliche Musiktitel inklusive Information, in denen diese spezielle Sequenz vorkommt.
Ein anderes Projekt wurde von Michael Cuthbert, Professor für Musik am MIT, und Vladimir Viro von Peachnote vorgestellt. „Particellissima“ fasst umfangreiche Partituren auf relevante Information zusammen, um sie für MusikerInnen übersichtlicher darzustellen.
Die Universal Music Group präsentierte ein Programm, welches Informationen aus der eigenen Spotify-Liederliste sammelt, um daraus eine neue Playlist für klassische Musik zu erstellen. Hier wird auf den bisherigen Musikgeschmack des Konsumenten eingegangen, mit dem Ziel dessen klassischen Musikkonsum anzuregen.
mdwMediathek - Stream zum Nachsehen
Sämtliche
Ergebnisse der TeilnehmerInnen wurden am Sonntag, 3 Februar an der mdw
vorgestellt. Interessierte konnten die Präsentation via Video Live Stream mitverfolgen.
Wer die Vorführung verpasst hat, hat die Möglichkeit die Ergebnisse in
Kürze in der mdw Mediathek nachzusehen – www.mdw.ac.at/mdwMediathek/classicalmusichackday/.
Informationen zu den Hacks finden Sie auch unter:
https://www.hackerleague.org/hackathons/classical-music-hack-day/hacks
Informationen zum Classical Music Hack Day unter:
Über das Karajan Institut
Mit mehr als 200 Mio verkauften Tonträgern ist Herbert von Karajan der erfolgreichste klassische Musiker aller Zeiten. Als treibende Kraft hinter der Entwicklung des CD Formats, der VHS sowie der LaserDisc (einem Vorläuferformat der DVD) steht der Name Karajan seit jeher für höchste Qualität und Innovation im Bereich Musiktechnologie. Das Eliette und Herbert von Karajan Institut, welches im Jahre 2005 von Eliette von Karajan gestiftet wurde, widmet sich der Bewahrung und Fortführung des künstlerischen Vermächtnisses dieses großen Musikers, Visionärs und Unternehmers. Weitere Informationen unter: www.karajan.org
Über die mdw
Die mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zählt zu den weltweit größten und renommiertesten Universitäten der Aufführungskünste Musik, Theater und Film. Über 3.100 Studierende aus mehr als 70 Ländern genießen in 106 Studienrichtungen aus den Bereichen Musik, darstellende Kunst und Pädagogik ihre Ausbildung. Zu den insgesamt 24 Instituten der mdw zählen u.a. das Max Reinhardt Seminar sowie die Filmakademie Wien. Weitere Informationen unter: www.mdw.ac.at/
Rückfragehinweis
Mag.a Susanne Gradl, mdw – Außeninstitut, 01/711 55-7430, 0664/ 9212751, gradl@mdw.ac.at
1st Classical Music Hack Day von 1. bis 3. Februar 2013 an der mdw
Wien, 15.1.2013: Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und das Eliette und Herbert von Karajan Institut präsentieren von 1. bis 3. Februar 2013 den 1. Classical Music Hack Day.
Der weltweit erste Classical Music Hack Day bringt MusikerInnen, EntwicklerInnen und Musiktechnologiefirmen an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zusammen, um an einem Wochenende intensiver Arbeit die neueste Generation von Music Apps zu programmieren. Im Zentrum steht dabei der kreative Austausch zwischen Musik und Technologie.
In zahlreichen Workshops werden die Programmierschnittstellen der beteiligten Firmen (Spotify, Musescore, MusixMatch, SampleSumo u. a.) vorgestellt und die neuen Ideen anschließend in einer Tag und Nacht andauernden Programmiersession technisch umgesetzt. Beginnen wird der Classical Music Hack Day mit einem Konzert von mdw-Studierenden, welches im multi-track Verfahren aufgenommen wird. Die daraus resultierenden Tonspuren stehen den Hackern anschließend zur Entwicklung von neuen Programmen rund um das Konzerterlebnis und digitale Partituren zur Verfügung.
Die Ergebnisse werden am Sonntag, 3. Februar 2013, der Öffentlichkeit präsentiert (Live Stream auf www.ClassicalMusicHackDay.org).
Wer kann mitmachen?
Neben MusikerInnen, die nicht nur ihr Fachwissen und ihre Ideen, sondern auch ihre Kunst mit einbringen können, ist der Classical Music Hack Day auch für Musiktheoretiker, KomponistInnen, Multimedia-Artists und Tänzer/Choreographen interessant. Überall dort wo eine Schnittstelle zur Aufführung, Komposition oder Analyse von klassischer Musik existiert, kann während des Hack Days Neues entwickelt werden.
InteressentInnen melden sich bitte auf www.ClassicalMusicHackDay.org für die Veranstaltung an. Die Teilnahme ist kostenlos.
Über das Karajan Institut
Mit mehr als 200 Mio verkauften Tonträgern ist Herbert von Karajan der erfolgreichste klassische Musiker aller Zeiten. Als treibende Kraft hinter der Entwicklung des CD Formats, der VHS sowie der LaserDisc (einem Vorläuferformat der DVD) steht der Name Karajan seit jeher für höchste Qualität und Innovation im Bereich Musiktechnologie. Das Eliette und Herbert von Karajan Institut, welches im Jahre 2005 von Eliette von Karajan gestiftet wurde, widmet sich der Bewahrung und Fortführung des künstlerischen Vermächtnisses dieses großen Musikers, Visionärs und Unternehmers. Weitere Informationen unter: http://www.karajan.org
Über die mdw
Die mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zählt zu den weltweit größten und renommiertesten Universitäten der Aufführungskünste Musik, Theater und Film. Über 3.100 Studierende aus mehr als 70 Ländern genießen in 106 Studienrichtungen aus den Bereichen Musik, darstellende Kunst und Pädagogik ihre Ausbildung. Zu den insgesamt 24 Instituten der mdw zählen u.a. das Max Reinhardt Seminar sowie die Filmakademie Wien. Weitere Informationen unter: http://www.mdw.ac.at/
Rückfragehinweis
Mag.a Susanne Gradl, mdw – Außeninstitut, 01/711 55-7430, 0664/ 9212751, gradl@mdw.ac.at
Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien freut sich über Michael Hanekes Gewinn bei den Golden Globe Awards 2013
Wien, 14.01.2013: Michael Hanekes Erfolgskurs ist ungebrochen und kann mit „Amour“ in der Kategorie des „besten nicht englischsprachigen Films“ auch bei den Golden Globe Awards überzeugen.
Univ. Prof. Michael Haneke, seit 2002 am Institut für Film und Fernsehen (Filmakademie) der mdw tätig, gewann mit seinem Film „Amour“ (Liebe) bereits im Vorfeld zahlreiche Preise und gilt nun auch als großer Hoffnungsträger für die bevorstehende Oscar-Verleihung im Februar. Gleich in fünf Kategorien wurde dafür das Meisterwerk – unter anderem auch in der Königsklasse „Bester Film“ – nominiert. „Wir sind stolz, dass solch herausragende Persönlichkeiten an der mdw als Lehrende wirken, die so ihr Wissen und Können an die nächste Generation weitergeben. Immer wieder dürfen wir uns über Auszeichnungen und Preise unserer Lehrenden für ihre Arbeit freuen, aber natürlich ist der Gewinn eines Golden Globe Awards selbst für unser Haus etwas ganz Besonderes. Wir gratulieren herzlich.“, freut sich Rektor Werner Hasitschka über die Würdigung.
Michael Haneke ist bekannt für seinen kompromisslosen, unverfälschten Blick auf Situationen und Momente und seinen dichten Erzählstil. 2009 war er bereits für seinen Film „Das weiße Band“ mit einem Golden Globe Award prämiert worden. Die Golden Globe Awards wurden im Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills im Rahmen einer großen Show verliehen und gelten mit den Academy Awards (Oscars) als eine der bedeutendsten, internationalen Auszeichnungen der Filmbranche.
Rückfragehinweis
Mag.a FH Eva
Kamper-Grachegg, Büro des Rektors,
01/711 55-6005, kamper@mdw.ac.at
Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bekommt neue Universitätsräte
Wien, 17.12.2012: Der Senat hat in seiner Sitzung am 13.12.2012 zwei der insgesamt fünf Mitglieder des Universitätsrats gewählt.
Bei den neuen Mitgliedern des Universitätsrats handelt es sich um die Salzburgerin Angelika Kirchschlager sowie den Wiener DI Dr. Stefan Zapotocky. Gewählt wurde für die kommende Funktionsperiode, die beginnend am 1. März 2013 bis 28. Februar 2018 läuft. „Wir sind stolz, solch herausragende Persönlichkeiten für unser Haus gewonnen zu haben “, zeigt sich Univ.-Prof. Jan Jiracek von Arnim, Vorsitzender des Senats, erfreut über das Wahlergebnis.
Angelika Kirchschlager gilt als eine der aktuell meistgefragten Mezzosopranistinnen und Lied- und Oratorieninterpretinnen. Sie ist heute nicht nur auf allen großen Opernbühnen zu Hause, sondern selbst Absolventin der mdw. Sie arbeitete bereits mit vielen angesehenen Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Muti oder Sir Simon Rattle. 2007 wurde Kirchschlager zur Kammersängerin der Wiener Staatsoper ernannt.
Als zweites Mitglied wurde der Wiener DI Dr. Stefan Zapotocky, ehemaliger Chef der Wiener Börse und Aufsichtsratsmitglied verschiedener internationaler Unternehmen bestellt. Er fungiert unter anderem auch als Vorstandsmitglied der Wiener Börse und als Mitglied des Aufsichtsrats der Zeitung „Die Furche“.
Rückfragehinweis
Martina Parapatits, Büro des Senats, 01/711 55-7012, parapatits@mdw.ac.at
mdw aufspiel 2012 Credit: Kurt Prinz

Rektor Werner Hasitschka und Ioan Holender beim mdw aufspiel 2012/ 15.11.2012 Credit: Christoph Breneis

mdw aufspiel 2012
Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien – lud gestern Abend ins Palais Auersperg.
Von Lehár bis Legat, von Los Ungaros bis "Maries Lieben", von Giannotti bis Cervantes - eine Universität präsentierte sich auf eine neue, überraschend ungewöhnliche Art und Weise. Das mdw aufspiel gewährte erstmals einem breiten Publikum Einblicke in ein Universum der Vielfalt.
rising stars & hidden secrets
Das Palais Auersperg wurde gestern in einen Ort der Musik und des Schauspiels verwandelt. Auf drei Bühnen zeigten über 72 junge Musiker und Musikerinnen ihr Können. Begleitet von 15 Kurzkonzerten und Aufführungen nahm der Abend einen spektakulären und anregenden Lauf sowohl für Augen wie auch Ohren. Nach der ersten Tranche Konzerten und Darbietungen mündete ab ca. 22 Uhr der wunderbare Event in der Nachtschiene mit fulminanten Band-Auftritten und exzellentem DJ-Finish. Es wurde bis in die frühen Morgenstunden gespielt, geplaudert und auch gefeiert.
Das Max Reinhardt Seminar empfing die Gäste mit einem aussergewöhnlich sprachperformativem "Auftakt" auf der Festtreppe, der Philosoph Franz Schuh richtete wunderbar-launige Worte in seiner "Kunstrede" ans zahlreich erschienene Publikum. Angelika Kirchschlager und Marino Formenti präsentierten ihre auserwählten Schützlinge, Ioan Holender bewunderte die Künste von Vincent Vogel, Peter Patzak erfreute sich an den Trailern seiner Jungstars.
Ein weiteres Highlight, vor allem für die Studierenden, war die Vorstellung des neu erschaffenen Casinos Austria Rising Star Award, der 2013 das erste Mal vergeben wird. Bei dieser Kooperation mit der mdw ist jetzt ein Musikpreis für Nachwuchs-KünstlerInnen ins Leben gerufen worden. Talente die noch am Anfang stehen erhalten dadurch Starthilfe für ihre weitere Karriere. Der von den Casinos Austria geförderte Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde von Vorstand Dietmar Hoscher initiiert. Den Juryvorsitz übernimmt Markus Hinterhäuser. Vor Ort lauschten sogar einige Mitglieder der zukünftigen Jury den talentierten Künstlerinnen und Künstlern.
Unter den hoch erfreuten und bestens unterhaltenen Gästen waren: Rektor Univ. Prof. Mag. Dr. Werner Hasitschka (Rektor mdw), Hermann Pamminger und Markus Eder (Casinos Austria), Peter Lodinsky (Schauspieler), Ingrid Wendl (ehem. Eiskunstläuferin), Milan Turkovic (Dirigent), Peter Legat (Musiker), Angelika Kirchschlager (Sängerin), Peter Patzak (Regisseur), Ioan Holender (ehem. Operndirektor), Marino Formenti (Pianist und Dirigent), Dany Krausz (Produzent), Eva Walderdorff (Gräfin) uvm.
Weitere Informationen unter: www.mdw.ac.at/aufspiel
Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien startet mit gleich sieben neuen ProfessorInnen in den Herbst
Utl: Viel frischen Input bringen die neuen ProfessorInnen aus vielfältigen Bereichen – von „B“ wie Bildtechnik bis „V“ wie Volksmusik – in das junge Wintersemester 2012/2013.
Wien (mdw) – Univ.-Prof. Mag. Thomas Benesch übernimmt die Professur für „Bildtechnik und Kamera“ am Institut für Film und Fernsehen (Filmakademie Wien). Univ.-Prof Carsten Eckert startet mit der Professur für „Blockflöte“ am Leonard Bernstein Institut für Schlag- und Blasinstrumente in das Semester. Univ.-Prof Peter Edelmann wurde für „Gesang“ an das Institut für Gesang und Musiktheater berufen. Univ.-Prof. MMMag. Stefan Gottfried konnte für „Klavier“ ans Institut Ludwig van Beethoven (Tasteninstrumente in der Musikpädagogik) gewonnen werden. Univ.-Prof. Peter Marschik wird mit November „Musikalische Interpretation der Musikdramatischen Darstellung am Institut für Gesang und Musiktheater unterrichten. Univ.-Prof. Dr. Ulrich Morgenstern lehrt ab nun die „Geschichte und Theorie der Volksmusik“ am Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie. Und Univ.-Prof.in Dr.in Gesine Schröder überzeugte für die Professur der „Musiktheorie“ am Institut für Komposition und Elektroakustik.
„Wir begrüßen nach intensiven Berufungsverfahren die neuen ProfessorInnen an der mdw und sind stolz, solch herausragende ExpertInnen für uns gewonnen zu haben. Wir wünschen viel Erfolg für ihre spannenden Aufgaben“, freut sich Rektor Werner Hasitschka über die personelle Bereicherung.
Thomas Benesch absolvierte das „Kolleg für Fotografie“ und schloss die Meisterklasse mit der Meisterprüfung ab. Er war beruflich vor allem im Bereich der Werbefotografie tätig. Es folgten ein Lehrgang für (Cine-)Kameratechnik und das Studium „Kamera und Bildtechnik“, welche er beide mit Auszeichnung abschloss. Seit Jahren ist er als Kameramann (DoP) mit den Schwerpunkten Spielfilm und Werbung tätig und hat internationale Produktionserfahrung mit allen analogen und digitalen Aufnahmesystemen. Seine Filmografie umfasst unzählige Spielfilme, TV-Serien, Image- und Dokumentarfilme, Kurzfilme, sowie über 300 Werbespots (mehr zu Thomas Benesch).
Carsten Eckert ist als Blockflötist auf den internationalen Konzertbühnen heimisch und war als Dozent an den verschiedenen pädagogischen Institutionen, wie der Hochschule der Künste Bern, der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen und als Gastdozent beispielsweise an der Fryderyk Chopin University of Music, Warszawa, der Ukrainian National Academy of Music in Kiew tätig. Daneben dirigierte er u.a. in Bern, Biel und Zürich eine bei Publikum und Presse gelobte Produktion der Barockoper „Giulio Cesare in Egitto" von G. F. Händel und zuletzt in einer anderen Produktion Auszüge aus J. P. Rameaus Oper „Platée“ (mehr zu Carsten Eckert).
Peter Edelmann studierte selbst an der mdw (damals Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien) und übernahm ab 2010 eine Gastprofessur für Gesang am Haus. U.a. in Berlin an der Oper als Ensemblemitglied tätig, lebt Peter Edelmann seit 2001 wieder in Wien als freischaffender Sänger. 2006 gründete er mit Sylvia Saavedra-Edelmann gemeinsam die ottoedelmannsociety zur Förderung junger SängerInnen. Sein Repertoire umfasst über 75 Rollen des gesamten Baritonfachs. Er tritt u.a. am Teatro Colon Buenos Aires, an der Washington Opera, am Teatro La Fenice Venezia, Teatro San Carlo Napoli, Theatre La Monnaie Brüssel, Dresdner Semperoper, Staatsoper Stuttgart, New Nationale Opera Tokyo und an der Opera Hong Kong auf (mehr zu Peter Edelmann).
Stefan Gottfried war Schüler von Michael Hrubý (Klavier) und Gordon Murray (Cembalo) an der mdw, wo er auch Komposition und Musikerziehung studierte. An der Schola Cantorum Basiliensis (Schweiz) studierte er Generalbass und historische Tasteninstrumente bei Jesper Christensen. Daneben absolvierte er ein Mathematikstudium an der Technischen Universität Wien. Neben seiner vielfältigen internationalen Konzerttätigkeit arbeitete er seit 2004 regelmäßig mit Nikolaus Harnoncourt zusammen, u.a. als musikalischer Assistent bei mehreren Opernproduktionen (zuletzt die „Zauberflöte“ bei den Salzburger Festspielen). Seit 2000 unterrichtet er am Haus Klavier, Hammerklavier und Cembalo und hält Vorträge zu verschiedenen Aspekten der historischen Aufführungspraxis (mehr zu Stefan Gottfried).
Peter Marschik startete seine musikalische Laufbahn als Mitglied der Wiener Sängerknaben. Er studierte an der mdw Klavier, Gesang, Komposition und Dirigieren. Seine vielseitige künstlerische Tätigkeit belegen zahlreiche Radio-, TV- und CD-Aufnahmen sowie Tourneen durch Europa, Nord- und Südamerika, Japan und Australien. Als Gastdirigent war er u.a. bei der Wiener Hofmusikkapelle, beim Wiener Volksopernorchester und den Stuttgarter Philharmonikern engagiert. Neben zahlreichen anderen Tätigkeiten folgte ab der Spielzeit 2007/2008 ein Engagement als Chefdirigent am Stadttheater Klagenfurt (mehr zu Peter Marschik).
Ulrich Morgenstern absolvierte ein Studium der Systematischen Musikwissenschaft und Ostslawistik an der Universität Hamburg. Er promovierte und habilitierte sich in Systematischer Musikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Volksmusikforschung. Seit 1989 betreibt er Feldforschungen in Russland (Gebiete von Pskov, Novgorod, Rjazan’, Archangel’sk, Tver’, Smolensk) und hatte Lehraufträge in Hamburg, Göttingen und Stuttgart. Seine Arbeitsfelder umspannen die europäische Volksmusik mit regionalem Schwerpunkt Russland, Theorie und Methodik der Volksmusikforschung, Volksmusik in politischen/sozialen Bewegungen sowie Volksmusikforschung und politische Ideologien (mehr zu Ulrich Morgenstern).
Gesine Schröder studierte in Berlin an der
Hochschule der Künste Schulmusik, Hauptfach Cello, Musiktheorie/Tonsatz sowie
Gehörbildung mit Improvisation. An der Technischen Universität und der Freien
Universität Berlin absolvierte sie ihr Studium der Musikwissenschaft und
Germanistik. Ihre Dissertation zu Strawinskij wurde mit dem
Joachim-Tiburtius-Preis ausgezeichnet. Gesine Schröder ist seit 1985 im
Hochschuldienst tätig. 1992 trat sie eine Professur für Tonsatz an der
Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig an,
an der sie u. a. auch als Gleichstellungsbeauftragte und Dekanin wirkte. Als
Gastdozentin ist sie international gefragt und forscht darüber hinaus aktuell
zu den Themengebieten „Lehrkonzepte zur Musik seit 1950“ und „Studien zur
Musiktheorie im Kalten Krieg“ (mehr
zu Gesine Schröder).
Rückfragehinweis:
Mag.a (FH) Eva Kamper, Büro
des Rektors, 01/711 55-6005, kamper@mdw.ac.at
Zubin Mehta zum mdw aufspiel
"Meine Jahre an der Akademie, wie die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien früher hieß, das Studium beim legendären Prof. Swarowsky sind unvergesslich und waren sehr glücklich. Ich wünsche allen Studierenden ähnliche Erfahrungen und viele wunderbare Erlebnisse, so wie hoffentlich das Aufspiel 2012. Allen Mitwirkenden ein herzliches toi, toi, toi; dem Publikum einen ganz besonderen Abend."
Akkreditierungen zum mdw aufspiel
sowie Informationen und Bildmaterial unter:Daniela Martiny
courage pr gmbh
A-1040 Wien, Möllwaldplatz 1/Top 9
Tel.: 01/89 00 743/11
Fax: 01/89 00 743/33
e-mail: d.martiny@couragepr.at
Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, lädt am 15. November 2012 im Palais Auersperg erstmalig zu einer abendlichen Reise, zum Aufbruch in eine (noch) unbekannte Welt des Spielens, zum: mdw aufspiel.
Utl: Unter dem Titel „rising stars & hidden secrets” sollen die Gäste des mdw aufspiels in das vielfältige Universum der Kunst eintauchen, ganz persönliche Spuren auf bekannten und unbekannten Wegen entdecken und erleben können.
Wien (mdw), 15. November 2012 – Studierende, Lehrende und AbsolventInnen lenken die Blicke auf scheinbar Offensichtliches und laden ein, die Perspektive zu wechseln. Ein überraschendes Programm, auf zwei Bühnen gleichzeitig inszeniert, das zum Weilen und Wandeln auffordert, moderiert von Nadja Bernhard (Kultur Montag) und Thomas Rottenberg (Servus TV). Das mdw aufspiel interpretiert seine Darbietungen unter der Patronanz der Ehemaligen Angelika Kirchschlager, Klaus Maria Brandauer, Friedrich Cerha und Zubin Mehta.
Der Abend wurde von Hannahs Plan neu konzipiert und darauf ausgerichtet, seine BesucherInnen einen Abend lang auf eine kunstvolle Reise mit zu nehmen. Neben zahlreichen Bühnen-Highlights und Einspielungen der Filmschaffenden, die dramaturgisch einen Bogen spannen, verführen einladende Bars in den Räumen des Palais Auersperg zum ungezwungenen Verweilen und Austauschen von gewonnenen Eindrücken. Den Ausklang findet das mdw aufspiel in einer schicken Nachtschiene dank „Ramba Zamba” mit hauseigenem Pop und offenem Ausgang. Das Versprechen dieses Abends: Eintauchen, entdecken, lauschen, erforschen, staunen, lustwandeln.
Ticket? Ö-Ticket!
Das mdw aufspiel findet am 15. November 2012 im Palais Auersperg statt. Einlass:19.00 Uhr. Tickets sind ab 1. September 2012 im Vorverkauf bei Ö-Ticket erhältlich – online unter www.oeticket.com oder in allen Ö-Ticket-Geschäftsstellen österreichweit.
Informationen unter: www.mdw.ac.at/aufspiel
Rückfragehinweis
Mag.a Susanne Gradl, Außeninstitut, 01/711 55-7430, gradl@mdw.ac.at
Neue Professorin für Regie an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Utl: Mit 1. Juli 2012 übernimmt Anna Maria Krassnigg die zweite Regieprofessur am Institut für Schauspiel und Schauspielregie (Max Reinhardt Seminar).
Wien (mdw), 27. 06. 2012 – Nach intensivem Berufungsverfahren mit mehrstufigen fachlichen und juristischen Evaluierungen, wurde nun Mag.a Anna Maria Krassnigg als Professorin ans Institut für Schauspiel und Schauspielregie (Max Reinhardt Seminar) berufen. „Wir sind stolz eine solch herausragend qualifizierte Expertin für die mdw gewonnen zu haben, die mit Herzblut und höchster Kompetenz täglich mit unseren Studenten arbeitet“, freut sich Rektor Werner Hasitschka.
Die Entscheidung sieht Hasitschka als richtungsweisendes Zeichen, um weiterhin mit exzellentem Qualitätsanspruch innovativ am Institut arbeiten zu können: „Neben höchster fachlicher und sozialer Kompetenz ist es die Verpflichtung eines Lehrenden, persönlich und mit erheblichem Zeitaufwand mit den Studentinnen und Studenten zu arbeiten. Hierfür ist neben Engagement natürlich auch eine permanente persönliche Präsenz gerade für eine zentrale, vollbeschäftigte Professur auf Lebenszeit unabdingbar.“
Anna Maria Krassnigg gilt als Expertin für komplexe klassische und zeitgenössische Dramenliteratur und ist selbst Absolventin des Seminars. Seit 1998 war sie insgesamt mehr als neun Jahre am Haus als Gastprofessorin am Institut für Schauspiel und Schauspielregie (Max Reinhardt Seminar) beschäftig und wurde auf Antrag des Institutes achtmal verlängert. Große Erfolge feierte sie mit ihren StudentInnen mit dem Festival „ZORN! Dramatisches Erzählen Heute“, das neben einem beachtlichen medialen Echo im deutschsprachigen Theaterraum auch zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Viele der gezeigten Produktionen wurden zu namhaften Festivals und Gastspielen im In- und Ausland eingeladen und ermöglichten damit außergewöhnliche Karrierestarts.
Neben ihrer Lehrtätigkeit hat sie die künstlerische Leitung des neuen Wiener Theaterhauses „Salon 5“ inne und arbeitete unter anderem zuletzt an der Neufassung und Inszenierung von Franz Grillparzers „Der Traum ein Leben“ für das Schauspiel Dortmund, verantwortete die Wiederentdeckung von Leo Perutz „Zwischen neun und neun“ für die Bühne und arbeitete an einem doppelteiligen Uraufführungsprojekt „Home dangers“ in Koproduktion mit den „Théatres de la Ville Luxembourg“.
Ab Sommer 2012 wird sie ihre Arbeit als Professorin für Regie am Max Reinhardt Seminar aufnehmen, um eine sofortige und reibungslose Vorbereitung auf die Herbst-Prüfungen gewährleisten zu können (mehr zu Anna Maria Krassnigg).
Rückfragehinweis:
Mag.a (FH) Eva Kamper, Büro des Rektors, 01/711 55-6005, kamper@mdw.ac.at
mdw: Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung
29. bis 30. Juni 2012
Die dritten Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung von 29. bis 30. Juni 2012 gehen der Frage nach, wie sich das Musikkonsumverhalten im digitalen Zeitalter verändert hat.
Die derzeit heftig geführte Urheberrechtsdebatte hat viele Facetten und eine davon ist, dass sich das Konsumverhalten der Menschen in der digitalen Welt insgesamt grundlegend verändert hat. Dies lässt sich am Beispiel der Musik am besten nachvollziehen. Seit über einem Jahrzehnt werden massenhaft in Tauschbörsen Musikfiles getauscht und das Bewusstsein, dass es sich dabei um urheberrechtlich geschützte Inhalte handelt, ist wenig bis gar nicht ausgeprägt.
Mittlerweile hat sich der Musikkonsum in die Cloud verlagert und es gibt neue Nutzungsformen, die vor kurzem noch völlig unbekannt waren. Die Unternehmen der Musikbranche mühen sich unterdessen damit ab, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, die zum einen den neuen Konsumbedürfnissen entsprechen zum anderen aber auch wirtschaftlich nachhaltig erfolgreich sein müssen – ein Spagat, der derzeit nur schwer zu bewältigen ist. Es ist daher besonders wichtig, das geänderte Musikkonsumverhalten zu analysieren und zu verstehen.
Dazu werden im Rahmen der dritten Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung aktuelle Studien der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und der University of Hertfordshire (Großbritannien) präsentiert. In einem weiteren Beitrag von Prof. Carsten Winter von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover wird aufgezeigt, dass die Grenzen zwischen passivem Musikkonsum und aktiven Musikschaffen zu verschwimmen beginnen. Es lässt sich feststellen, dass Musik heutzutage verwendet und weiterverarbeitet wird. Die MusikkonsumentIn wird damit zur ProduzentIn, was im Begriff der ProsumerIn seinen Ausdruck findet. Vor diesem Hintergrund wird dann von Prof. Joel Waldfogel von der University of Minnesota (USA) der Frage nachgegangen, wie sich das neue Musikkonsumverhalten auf die Qualität der Musik auswirkt und es wird das Phänomen des Musik-Filesharings genauer unter die Lupe genommen.
Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung
Vienna Music Business Research Days
29. bis 30. Juni 2012
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Joseph Haydn-Saal
Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien
Eintritt frei, Anmeldung und Rückfragen: music.business.research@gmail.com
Konferenzhomepage mit allen Programmpunkten und Informationen:
http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/wiener-tage-der-musikwirtschaftsforschung-3/
Die Vienna Music Business Research Days auf Facebook:
http://www.facebook.com/ViennaMusicBusinessResearchDays
Die Vienna Music Business Research Days auf Twitter: http://twitter.com/#!/VMBRD
Organisiert vom Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) und dem Institut für Musiksoziologie (IMS) der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, dem Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie von der Internationalen Gesellschaft für Musikwirtschaftsforschung.
Gesponsert von der Universität Agder/ Norwegen, departure – Die Kreativagentur der Stadt Wien, von Wien Kultur/ MA7 und dem Aufbaulehrgang Kulturmanagement der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Kirill Petrenko dirigiert Webern Symphonie Orchesters im Musikverein/ 3. Juni 2012
Das Webern Symphonie Orchester, orchestrales Aushängeschild der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw), hat am 3. Juni 2012 im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins die Gelegenheit, unter einem der renommiertesten Dirigenten unserer Zeit sein Können unter Beweis zu stellen. Die mdw ist stolz, mit Kirill Petrenko einen ehemaligen Studierenden am Pult des Orchesters zu begrüßen, der seit seinem Studienabschluss 1997 eine steile Karriere gemacht hat. Petrenko kehrt somit am 3. Juni in den Saal zurück, in dem er bei seiner Öffentlichen Diplomprüfung 1997 das ORF-Radio-Symphonieorchester Wien dirigiert hat.
Auf dem Programm des Konzerts im Goldenen Saal des Musikvereins steht zunächst die Sinfonische Fantasie „Pohjolas Tochter“ von Jean Sibelius, ein eher weniger bekanntes Werk, das auf besonderen Wunsch von Kirill Petrenko programmiert wurde. Richard Strauss „Don Juan“ und Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ sind Highlights im internationalen Konzertbetrieb und geben den jungen Musikerinnen und Musikern des Webern Symphonie Orchesters eine schöne Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen.
Kooperation mit Jeunesse und der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Programm:
Jean Sibelius: Pohjolas Tochter op. 49, Sinfonische Fantasie
Richard Strauss: Don Juan op. 20, Tondichtung nach Nikolaus Lenau
Modest Mussorgski: Bilder einer Ausstellung
Orchesterkonzert mit Kirill Petrenko
Sonntag, 3. Juni 2012
Beginn: 19.30 Uhr
Großer Saal, Musikverein Wien
Karten zu € 67,-/ 58,-/ 51,-/ 44,-/ 34,-/ 30,-/ 18,-/ 5,- (Stehplatz) an der Tages- und Abendkassa der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, 1., Bösendorferstraße 12, T: +43 1 505 81 90, www.musikverein.atHelmut Lachenmann an der mdw/ 7. bis 9. Juni 2012
Helmut Lachenmann ist nicht nur einer der bedeutendsten Komponisten unserer Zeit, er hat auch die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts stark geprägt und dadurch eine ganze Generation junger KomponistInnen beeinflusst. Fünf Tage lang wird der Komponist nun mit den Studierenden der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) an seinem berühmten Werk „...zwei Gefühle...“ Musik mit Leonardo, für Sprecher und Ensemble, arbeiten – er selbst wird beim Konzert als Sprecher mitwirken. Zu hören sind die Ergebnisse bei den Konzerten am 8. Juni im Joseph Haydn-Saal der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) sowie am 9. Juni im Arnold Schönberg Center. Ebenfalls am Programm steht eine Podiumsdiskussion mit Helmut Lachenmann zum Thema „Komponieren heute“ am 7. Juni. Der Eintritt zu den Konzerten sowie zur Podiumsdiskussion ist frei.
Das genaue Programm finden Sie auch unter: www.mdw.ac.at/NeueMusik
Drei neue Professorinnen an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) / 19.März 2012
Utl: Mit März 2012 nahmen erstmalig ausschließlich Frauen nach einem Berufungsverfahren ihre Arbeit auf.
Wien (mdw) - Univ.-Prof.in Dr.in Claudia Walkensteiner-Preschl übernimmt als Erste die neue wissenschaftliche Professur für Medien- und Filmwissenschaft am Institut für Film und Fernsehen (Filmakademie Wien). Für das Institut für Musikleitung konnte Priv. -Doz. in Mag.a Dr.in Barbara Moser als Professorin für Klavier für DirigentInnen gewonnen werden. Ans Institut für Gesang und Musiktheater wurde Univ.-Prof.in Beverly Blankenship als Professorin für Musikdramatische Darstellung (Szenische Interpretation) berufen.
„Wir sind besonders stolz nach intensiven Berufungsverfahren herausragend qualifizierte Expertinnen für die mdw gewonnen zu haben. Jede von ihnen bringt höchste Kompetenz und Einsatzbereitschaft für ihren Aufgabenbereich mit“, freut sich Rektor Werner Hasitschka über die Bereicherung. Dass bei der zeitgleichen Nachbesetzung vakanter Professuren erstmalig ausschließlich Frauen berufen wurden, sieht Hasitschka als Nachweis für die an der mdw praktizierte Gleichbehandlung von Frauen – ausgewählt wurden diejenigen, die sich in einem intensiven und aufwendigen Berufungsverfahren als am besten geeignet herausgestellt hatten.
Claudia Walkensteiner-Preschl studierte Theaterwissenschaft an der Universität Wien und habilitierte sich 2010 an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main. Seit 1998 ist Walkensteiner-Preschl bereits an der mdw tätig, zeichnete für zahlreiche Publikationen und Forschungsprojekte verantwortlich und bekleidete von 2007 bis 2011 das Amt der Vizerektorin für Lehre und Frauenförderung (mehr zu Claudia Walkensteiner-Preschl).
Barbara Moser, die anerkannte Liszt-Interpretin, begann ihre Ausbildung an der mdw bereits im Alter von fünf Jahren bei Renate Kramer-Preisenhammer, darauf folgte das Konzertfachstudium bei Heinz Medjimorec. Zahlreiche Stipendien und Förderungspreise sowie mehrere Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben legten den Grundstein für ihre Karriere als Solistin. Seit 1999 lehrt sie erfolgreich an der mdw. Für ihre musikwissenschaftliche Dissertation wurde sie 2010 mit einem „Best Publication Award“ ausgezeichnet (mehr zu Barbara Moser).
Beverly Blankenship, Regisseurin und Autorin, erhielt ihre Schauspielausbildung am Max Reinhardt Seminar der mdw und ihr erstes Engagement am Salzburger Landestheater, bevor sie selbst zu schreiben und Regie zu führen begann. Seither ist sie an zahlreichen großen Schauspiel- und Opernhäusern tätig, lehrt an diversen Universitäten und gab Meisterklassen in der Schweiz, Deutschland und Österreich (mehr zu Beverly Blankenship).
Rückfragehinweis:
Mag.a
(FH) Eva Kamper,
Büro
des Rektors, 01/711 55-6005,

















