Eindrücke aus dem Projekt
Musizieren auf Augenhöhe
„Musizieren auf Augenhöhe“ ist eine der zentralen Ideen, die hinter „weites Nahen“ steht. Diesem Gedanken folgend entstehen Treffen, die die am Projekt beteiligten Musiker*innen in unterschiedlichen Konstellationen zusammenführen und Raum für Kennenlernen und Austausch schaffen.
Schüler*innen zu Besuch bei der Blasmusik Kagran
Am 20. Februar lud die Blasmusik Kagran alle am Projekt beteiligten Schüler*innen zu einem Kennenlernen in ihr Probenlokal ein. Als Warm-up lernten die Schüler*innen die Instrumente der Blaskapelle kennen: Jedes Instrument wurde angespielt und anschließend von den Schüler*innen benannt. Danach folgte das Lied "Da hat das Schaukelpferd". Nach einer kurzen Einstudierung des Textes, sangen die Schüler*innen begleitet vom Spiel der Blasmusik. Im Anschluss wechselte der Fokus vom Singen zum aktiven Musizieren. Bucket Drumming stand am Programm. Mit als Trommeln umfunktionierten Kübeln und Stöcken als Sticks wurden die Schüler*innen zu Schlagzeuger*innen und übernahmen den Percussion-Part und musizierten gemeinsam mit der Blasmusik Kagran das Stück Seven Nation Army.
Schüler*innen zu Gast bei einer Generalprobe der Wiener Symphoniker
Einen besonderen musikalischen Vormittag erwarteten die Schüler*innen am 25. Februar beim Besuch einer Generalprobe der Wiener Symphoniker im Musikverein Wien. Vor dem Probenbesuch hatten die Schüler*innen die Gelegenheit zwei Geigerinnen des Orchesters persönlich kennenzulernen. In einem Künstlerinnengespräch berichteten sie von ihrem Alltag als Musikerinnen und gaben Einblicke in ihr Berufsleben. Die Schüler*innen durften auch eigene Fragen stellen, etwa wie viele Stunden täglich geübt werden muss, wie man mit Nervosität auf der Bühne umgeht oder wie es der Dirigent schafft, dass alle aufmerksam zuhören und nicht miteinander tratschen. Anschließend ging es ausgestattet mit der Aufgabe, auf die Gefühle zu achten, die beim Hören der Musik entstehen, in den Großen Musikvereinssaal, wo die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Dirigent Petr Popelka das Konzert für 2 Klaviere, Schlagzeug und Orchester von Béla Bartók probten. Zum Abschluss bestand noch die Möglichkeit, mit den beiden Musikvermittlerinnen über das gehörte Werk, die aufgekommenen Gefühle und das Geschehen auf der Bühne zu sprechen und offene Fragen zu klären.
Probentage
Am 2. und 3. März fanden für die am Projekt beteiligten Schüler*innen die ersten Proben am Campus der mdw statt. Zunächst wurde getrennt in ihrer jeweiligen Klasse/Gruppe geprobt und zum Abschluss gab es die erste Gesamtprobe aller Schüler*innen mit den ebenfalls am Projekt mitwirkenden Dirigierstudierenden.
Um ein bisschen für Abwechslung an den Probentagen zu sorgen, erhielt jede Klasse/Gruppe zudem eine kurze Führung über den Campus. Die Schüler*innen entdeckten dabei unter anderem die technischen Möglichkeiten des Klangtheaters im Future Art Lab, erhielten Einblick in den Instrumentalunterricht und erkundeten das akustische Labor der mdw mit seinem reflexionsarmen Raum.

