Rodrigo Sámano
Gelobt für seine Fähigkeit, die innere Essenz der Musik zu vermitteln, bringt er eine besondere Sensibilität für die Gesangslinie der Musik, die er dirigiert, mit.
In Mexiko-Stadt in eine Sängerfamilie geboren, wuchs er auf umgeben von den Klängen Rossinis, Donizetti und Verdis. Seinen Bachelor als Cellist absolvierte er in Spanien bei Prof. Asier Polo; 2018 zog er dann nach Wien, um an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Orchesterdirigieren bei Prof. Mark Stringer und Chordirigieren bei Prof. Alois Glaßner zu studieren.
Er leitete unter anderen Orchester wie das London Philharmonic Orchestra (LPO), Bamberger Symphoniker, Radio Symphonie Orchester Wien (RSO), Mozarteumorchester Salzburg, Györ Philharmonic, Sofia Philharmonic Orchestra, Sinfonia Rotterdam, Orquesta Sinfónica Nacional de México und Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz.
Für die Saison 23/24 war er als Chefdirigent der Philharmonie Marchfeld tätig. Außerdem wurde er mit dem Würdigungspreis des
Jahres 2023 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ausgezeichnet, nachdem er sein Studium mit Auszeichnung abschloss.
2025 wurde er zum Kritischem Orchester von Forum Dirigieren eingeladen und war Semifinalist des Herbert von Karajan Young Conductors Award (YCA), organisiert von den Salzburger Festspielen. Außerdem war er Preisträger der International Conducting Competition Rotterdam 24/25, wo er u.a. mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Orchestra of the Eighteenth Century und dem Klangforum Wien arbeitete. Im Juni 2026 war er Teilnehmer des Mahler Wettbewerbs in Bamberg. Weiters assistierte er Marie Jacquot bei den Wiener Symphonikern und Finnegan Downie Dear bei der Staatskapelle Berlin, sowie bei einer Produktion von West Side Story nd der Opera I Filharmonia Podlaska.
Im Mai 2026 gab er sein erfolgreiches Debüt an der Opera Nacional de Bellas Artes in Mexiko City mit einer Produktion von Werther von Jules Massenet.
(c)Green Room Creatives - Dik Nikolai
Assistent Chordirigieren/Orchesterdirigieren