Musikalische Interpretation

Der Dirigent Hartmut Keil wurde 1978 in Wesel am Niederrhein geboren. Von 2002-2016 wirkte er als Repetitor, Kapellmeister und Studienleiter an der Oper Frankfurt, wo er ein breites Repertoire dirigierte, das u.a. von den großen Mozartopern über La Traviata und Die Fledermaus bis zu Tosca und Lohengrin reicht. Von 2017-2020 war er als Erster Kapellmeister am Theater Bremen engagiert. Dort dirigierte er neben Rusalka und The Rake’s Progress auch den fliegenden Holländer. Für die Leitung der Premiere Lulu in Bremen erhielt er 2019 eine Nennung als Dirigent des Jahres in der „Opernwelt“.

Als Gastdirigent arbeitete Hartmut Keil bei den Bregenzer Festspielen (Die Zauberflöte auf der Seebühne mit den Wiener Symphonikern sowie die Da Ponte-Opern im Landestheater mit dem Sinfonieorchester Vorarlberg), am Theater Basel (u.a. Daphne, Elektra und La Forza del destino) sowie am Staatstheater Darmstadt (Ariadne auf Naxos). Konzerte mit dem Ensemble Modern und dem Stuttgarter Ensemble Ascolta belegen seine Kompetenz auf dem Gebiet der Neuen Musik.

Seit 2003 ist Hartmut Keil regelmäßig als musikalischer Assistent und Studienleiter bei den Bayreuther Festspielen tätig. Dort dirigierte er auch Tannhäuser, den Ring des Nibelungen und Die Meistersinger von Nrnberg in teilweise selbst erstellten Fassungen für Kinder.
Mit Norbert Ernst und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder) veröffentlichte er bei Decca die CD „Lebt kein Gott“ mit Werken von Beethoven, Weber und Wagner.

Hartmut Keil hatte von 2004-2009 einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Würzburg inne und unterrichtet zur Zeit auch Partiturspiel an der Zürcher Hochschule der Künste.

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