Abschlussprüfung

Prüfungsordnung

Voraussetzung für das Antreten zur kommissionellen Diplomprüfung ist die positive Absolvierung sämtlicher Pflicht- und Wahlfächer sowie die positive Beurteilung des schriftlichen Teils der künstlerischen Diplomarbeit aus einem der im Curriculum festgelegten wissenschaftlichen Prüfungsfächer. Das gewählte Prüfungsprogramm ist dem Vorsitzenden des Prüfungssenates rechtzeitig zur Kenntnis zu bringen.

Diplomarbeit:
Im Diplomstudium ist eine künstlerische Diplomarbeit zu schaffen, sodass neben dem künstlerischen Teil, der den Schwerpunkt bildet, auch ein schriftlicher Teil zu verfassen ist, der den künstlerischen Teil zu erläutern hat.

Die Studierenden sind berechtigt, anstelle der künstlerischen Diplomarbeit eine Diplomarbeit aus einem der wissenschaftlichen Prüfungsfächer des Studienplans zu verfassen. Die Defensio der wissenschaftlichen Diplomarbeit in Form einer mündlichen, kommissionellen Prüfung hat im Rahmen der abschließenden Diplomprüfung stattzufinden. Für KandidatInnen, die anstelle der künstlerischen Diplomarbeit eine Diplomarbeit aus einem wissenschaftlichen Prüfungsfach gewählt haben, entfällt der Prüfungsteil der kommissionellen studienabschließenden Diplomprüfung nach lit c. Richtlinien für die Erstellung von Diplomarbeiten am Institut für Gesang und Musiktheater und formale Publikationskriterien sind den vom Institut auf Basis von Beschlüssen der Studienkommission erstellten Informationsblättern zu entnehmen. Diese sind in der jeweils gültigen Fassung als verbindlich zu betrachten.
  
Die kommissionelle Diplomprüfung umfasst:
a) Diplominszenierung: Die Lehrenden der zentralen künstlerischen Fächer für Regie, deren Lehrveranstaltungen die Studierenden zuletzt besucht hatten, haben der Kandidatin oder dem Kandidaten spätestens im 6. Semester mehrere Vorschläge für die beim 1. Teil der kommissionellen Diplomprüfung zu lösenden künstlerischen Aufgabe bekannt zu geben. Die Kandidatin oder der Kandidat ist berechtigt, selbst Vorschläge zu erstatten, über deren Eignung die Lehrenden der zentralen künstlerischen Fächer, nach Maßgabe der vorhandenen Ressourcen und nach Absprache mit den zuständigen Fachpersonen, entscheiden. Der Prüfungssenat kann auf Antrag der Studierenden bewilligen, dass künstlerische Leistungen, die von diesem außerhalb der Universität am Studienort erbracht wurden, als Teil der kommissionellen Diplomprüfung anerkannt werden, sofern die Leistung nach Art und Umfang den bei der Diplomprüfung zu stellenden Anforderungen entspricht.

Aus produktionstechnischen Gründen kann der Prüfungsteil nach lit.a vor Abschluss aller Pflichtfächer des Studienplanes frühestens ab dem 5. Semester abgelegt werden, sofern der Leiter oder die Leiterin der zentralen künstlerischen Fächer zustimmt.

b) eine theoretische Interpretation des Regiebuches der Diplominszenierung.

c) Selbstständig erarbeitete Inszenierungen von 4 Szenen eines oder mehrerer musik-dramatischer Werke. Die Lehrenden der zentralen künstlerischen Fächer für Regie, deren Lehrveranstaltungen von den Studierenden zuletzt besucht wurden, haben der Kandidatin oder dem Kandidaten spätestens im 6. Semester mehrere Vorschläge für die beim 1. Teil der kommissionellen Diplomprüfung zu lösenden künstlerischen Aufgabe bekannt zu geben. Die Kandidatin oder der Kandidat ist berechtigt, selbst Vorschläge zu erstatten, über deren Eignung die Lehrenden der zentralen künstlerischen Fächer entscheiden. Gleichzeitig ist der schriftliche Teil der künstlerischen Diplomprüfung bzw. der Diplomarbeit aus einem wissen-schaftlichen Prüfungsfach festzulegen.

Die kommissionelle Diplomprüfung (Künstlerische Diplomarbeit) gliedert sich wie folgt:

1. Teil: Präsentation der Diplominszenierung im Rahmen einer Produktion des Institutes für Gesang und Musiktheater. Wurde vom Prüfungssenat auf Antrag der Studierenden eine extern erbrachte gleichwertige künstlerische Leistung angerechnet, entfällt dieser Prüfungsteil.

2. Teil: Mündliche Interpretation des Regiebuches der Diplominszenierung

3. Teil: Die Kandidatin oder der Kandidat realisiert eine Szene nach eigener Wahl mit Studierenden des Studienzweiges „Musikdramatische Darstellung“. Hernach kann der Prüfungssenat der Kandidatin oder dem Kandidaten die Realisierung weiterer Szenen auftragen.

Das Studium ist ein Präsenzstudium, daher sind Fernstudieneinheiten nicht möglich.

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