Abschlussprüfung

Masterarbeit:
a) Die künstlerische Masterarbeit ist eine Arbeit, die dem Nachweis der Befähigung dient, im Hinblick auf das Studienziel des Studiums selbstständig und wissenschaftlich fundiert künstlerisch arbeiten zu können. Dabei nimmt die Fähigkeit, in wissenschaftlicher oder essayistischer Form zu den eigenen Interpretationen Stellung zu nehmen, eine zentrale Rolle ein.

b) Im Masterstudium ist eine künstlerische Masterarbeit (7 ECTS-Punkte) zu schaffen, die neben dem künstlerischen Teil, der den Schwerpunkt der Arbeit bildet, auch einen schriftlichen Teil zu enthalten hat, der den künstlerischen Teil erläutert. Der künstlerische Teil der Masterarbeit ist in Form einer eigenen öffentlichen Aufführung zu präsentieren und zu dokumentieren.

c) Die Studierenden sind berechtigt, anstelle der künstlerischen Masterarbeit eine Masterarbeit aus einem im Curriculum festgelegten wissenschaftlichen Studienfeld zu verfassen.

d) Die Defensio der wissenschaftlichen Masterarbeit in Form einer mündlichen kommissionellen Prüfung hat im Rahmen der abschließenden Masterprüfung stattzufinden. Für KandidatInnen, die anstelle der künstlerischen Masterarbeit eine Masterarbeit aus einem wissenschaftlichen Prüfungs-fach gewählt haben, entfällt der zweite Prüfungsteil der kommissionellen studienabschließenden Masterprüfung gem § 9 (3) lit e.

e) Das Thema und die Betreuer der künstlerischen Masterarbeit bzw. der Masterarbeit aus einem im Curriculum festgelegten wissenschaftlichen Studienfeld sind zu Beginn des 3. Semesters zu fixieren und dem/der zuständigen Studiendekan/in vor der Bearbeitung zur Genehmigung zu unterbreiten.

f) Richtlinien für die Erstellung von Masterarbeiten am Institut für Gesang und Musiktheater und formale Publikationskriterien sind den vom Institut auf Basis von Beschlüssen des entsch-eidungsbefugten Kollegialorganes für den Bereich Gesang und Musiktheaterregie erstellten Informationsblättern zu entnehmen. Diese sind in der jeweils gültigen Fassung als verbindlich zu betrachten.

g) Bei der Bearbeitung des Themas und der Betreuung der Studierenden sind die Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes, BGBl. Nr. 111/1936, zu beachten.

Im Masterstudium Lied und Oratorium wird folgende kommissionelle studienabschließende Masterprüfung festgelegt:
a) Die Masterprüfung wird als mündliche, kommissionelle Prüfung abgehalten.

b) Voraussetzung für das Antreten zur kommissionellen Masterprüfung ist die erfolgreiche Absolvierung sämtlicher Pflichtlehrveranstaltungen und Wahllehrveranstaltungen des Curriculums sowie die positive Benotung der künstlerischen Masterarbeit bzw. der Masterarbeit aus einem im Curriculum festgelegten wissenschaftlichen Studienfeld.

c) In Absprache mit der Lehrerin oder dem Lehrer der zentralen künstlerischen Fächer hat die Kandidatin oder der Kandidat folgendes Prüfungsprogramm vorzubereiten:

  • je eine Oratorienpartie aus Barock, Klassik, Romantik und Moderne.
  • 15 Lieder (2 Klassik, 8 Romantik - Schubert, Schumann, Brahms, und Wolf verpflichtend, 3 Spätromantik, 2 Moderne – 1 davon atonal), mindestens 2 Lieder müssen fremdsprachig sein.
  • Ein nach ausschließlich künstlerischen Kriterien erstelltes Konzertprogramm in der Dauer von 45 Minuten. Das Konzertprogramm darf weder Lieder noch Arien der ersten beiden Programmpunkte beinhalten.

d) Das gewählte Prüfungsprogramm ist dem/der Vorsitzenden des Prüfungssenates, spätestens eine Woche vor dem Prüfungstermin, schriftlich zur Kenntnis zu bringen und hat Datum und Unterschrift des Studierenden und der Lehrenden der zentralen künstlerischen Fächer zu beinhalten.

e) Die kommissionelle Masterprüfung besteht aus 2 Teilen:

  • Im ersten Prüfungsteil trägt die Kandidatin oder der Kandidat eine Oratorienarie sowie 3 Lieder nach eigener Wahl vor. Danach bestimmt der Prüfungssenat die weitere Auswahl der noch vorzutragenden Lieder und Teile der Oratorienpartien.
  • Beim zweiten Teil trägt die Kandidatin oder der Kandidat das künstlerische Programm unter konzertmäßigen Bedingungen vor.

f) Bei negativer Beurteilung eines Prüfungsteils muss gem § 19 (3) Satzungsteil Studienrecht ausschließlich dieser Prüfungsteil wiederholt werden, sofern nicht mehr als die Hälfte der Prüfungsteile negativ benotet wurde. In einem solchen Fall ist die gesamte Prüfung zu wiederholen.

g) Studierende sind berechtigt, einen negativ beurteilten Prüfungsteil oder eine negativ beurteilte kommissionelle Masterprüfung dreimal zu wiederholen.

 

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