Stabstelle fuer Gleichstellung, Gender Studies und Diversitaet
Gender- und Diversitätskompetenz kompakt
Ein kurzes Video erklärt das Gender- und
Diversitätskompetenzmodell der mdw

Wir haben ein Video entwickelt, das das Gender- und Diversitätskompetenzmodell der mdw anschaulich erklärt und seine Inhalte audiovisuell vermittelt.

Video ansehen: Video Gender- und Diversitätskompetenzmodell der mdw 

 

 Im Fokus
Diverse Repertoire Now!
Die GGD im Interview mit Musica inaudita – jetzt im mdw-Magazin lesen

Musica inaudita ist eine studentische Initiative an der Universität der Künste Berlin (UdK), die sich dafür einsetzt, marginalisierte Komponist_innen hör- und sichtbar zu machen, die in der klassischen Musikwelt bis dato noch keine bzw. wenig Aufmerksamkeit bekommen haben. Wie sie dies tun, haben Sophie Mattiuzzo und Jelena Wißmann von Musica inaudita im Interview bei ihrem Aufenthalt in Wien im Rahmen der Tagung Excellently Engaged erzählt, auf der sie gemeinsam mit dem inn.wien ensemble den Workshop Unlearn the canon – diverse repertoire now! gehalten haben.

Diesen und weitere Beiträge der GGD im mdw-Webmagazin, unter mdw.ac.at/ggd/wissen/handreichungen-publikationen/diskursbeitraege/

 

Retrospektive
20 Jahre Gender Studies an der Universität Wien
Glückwünsche an das
Referat für Genderforschung!

Ulli Mayer begleitete, im Rahmen ihrer Funktion als Sprecherin der österreichischen Genderplattform, die Veranstaltung »Einblick in die Geschichte des Referats Genderforschung der Universität Wien« mit einem Grußwort.


Zum historischen Eintauchen
Wer mehr über die Institutionalisierung der Gender Studies an der Universität Wien erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Website des Referats für Genderforschung. 

 

 Up & coming
Tricky Relations: Perspektiven auf Machtverhältnisse
und genderbasierte Gewalt in künstlerischen Lehr_Lernkontexten
MI 25. Nov. 2026 | 17.00 Uhr –  Die Anmeldung ist geöffnet

__ Welche Diskriminierungserfahrungen werden gemacht?
__ Welche Strategien sind im Umgang mit Grenzüberschreitungen
und Machtmissbrauch erprobt?

__ Wie kann Gewalt präventiv begegnet werden und welche institutionelle
Verantwortung kommt Kunst- und Musikhochschulen zu?

Die GGD lädt zu »Tricky Relations: Perspektiven auf Machtverhältnisse und genderbasierte Gewalt in künstlerischen Lehr_Lernkontexten« ein. Das Programm umfasst eine szenische Lesung eines neuen Textes von Lena Riemer, präsentiert von Studierenden des Max-Reinhardt-Seminars – Institut für Schauspiel und Schauspielregie (MRS) der mdw. Anschließend diskutieren Dorte Lena Eilers (Hochschule für Musik und Theater München), Gerda Müller (mdw), Christine Peham (Universität Mozarteum Salzburg), moderiert von Jenn Stoll (mdw). Ergänzt wird das Programm durch Kurzbeiträge von Ingeborg Erhart (Akademie der bildenden Künste Wien) und Gerhild Steinbuch (Universität für angewandte Kunst Wien).

Eintritt frei | Anmeldung | Programm & mehr Info
Ort | Fanny Hensel-Saal / mdwCampus

 

 mdw-Veranstaltungen

DI 20. Okt. 2026 | 18.00 Uhr
Doing Theater in a Queer Way: The Queering Potential of Affect in Contemporary Performance
Guest Lecture: In this paper Alyson Campbell is arguing for a practitioner approach to considerations of shaping affect in performance-making to queer (political) ends. The paper sets out Campbells central methodology of reading aesthetic ‘affective specificity’ (Gilbert) alongside lived/cultural ‘affective particularity’ (Muñoz) – queerness, understood as intersectional – to see how it might work to create affective communities.
Eintritt frei | Kontakt Teresa Kranawetter | mehr Info
Ort | Arthouse-Kino/mdwCamps

DO 22. Okt. 2026 | 18.00 Uhr
Musik, Politik und Digital Humanities: Eine virtuelle Ausstellung zu Widerstandsliedern in Nazi-Gefängnissen
Mit Marie-Hélène Benoit-Otis (Université de Montréal)
Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe Music, Culture & Politics in Central Europe. Historical Perspectiven
Entstanden im Rahmen eines Forschungsprojektes zu einem bisher kaum beachteten Liederbuch, das unmittelbar nach dem Krieg von der Bibliothekarin und Widerstandskämpferin Yvonne Oddon gesammelt wurde, zeigt diese Ausstellung To the Tune of Freedom: Women’s Resistance Songs in Nazi Prisons (2025, englische Übersetzung 2026), wie zentral das multimediale Format für die Forschungsmethodik sein kann – indem es erlaubt, durch musikalische Rekonstruktion, professionelle Aufnahme und digitale Publikation bisher unerhörte Lieder zum Leben zu bringen. 
Eintritt frei | Kontakt Fritz Trümpi | mehr Info
Ort | A0201 / Seilerstätte 26, 1010 Wien

FR 23. bis SO 25. Okt. 2026
arts of change – change of arts: care & action
Das Symposium befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Fürsorge und Kreativität im Kontext sozialer Nachhaltigkeit. In Zeiten globaler Konflikte, Klimakrisen und durch Kriege verursachter sozioökologischer Brüche leiden viele Menschen unter emotionalen Belastungen. Isolation, gesellschaftliche Spaltung und die Ausgrenzung vulnerabler Gruppen sind die Folgen. Hier bieten kreative Methoden wirkungsvolle Instrumente, um gemeinsam Veränderungen zu schaffen, den Gemeinschaftsgeist zu fördern und Menschen dabei zu unterstützen, überwältigenden Emotionen wie Angst, Betäubung und Panik zu begegnen.
Eintritt frei | Kontakt Julia Herzog | Programm | mehr Info
Ort | WEST Reallabor Fassfabrik Wien / Lastenstraße 19, 1230 Wien

FR 6. Nov. 2026 | 18.30 Uhr
Film & Gespräch: Beyond Tradition. Kraft der Naturstimmen.
Ein Film von Lea Hagmann und Rahel von Gunten
Auf der Suche nach Identität wird die Klangreise zur Projektionsfläche für die Sehnsucht nach Heimat und dem Bedürfnis nach Austausch – ein Spannungsverhältnis, das im Zeitalter der Globalisierung so wichtig geworden ist. Der Film Beyond Tradition erzählt vom Brückenbau zwischen Konvention und Innovation. Drei junge Sänger_innen aus der Schweiz, Norwegen und Georgien hinterfragen ihre Kultur und stellen sich der Herausforderung, ihre Wurzeln mit dem modernen Leben zu verknüpfen.
Eintritt frei | Kontakt Anja Brunner | mehr Info
Ort | Arthouse-Kino/mdwCamps
Gender|Queer|Diversität-Call der mdw 2026
Ancestral Futurities: Encounters with Heritage
in Contemporary Dance and Choreographic Practices
SA 31. Okt. & MO 2.–DI 3. Nov. 2026 | ab 10 Uhr & je 14.00–18.00 Uhr
Symposium. Studio Labs. Performance. Concert.
Keynote lectures by Şebnem Sözer Özdemir and Urmimala Sarkar
The aim of the symposium is to collectively generate an ongoing questioning of what we label as traditional and contemporary and investigate ways of creating relationships among translocal experiences and their transmissions. Therefore it explores how artists engage with cultural heritage, dance practices, and rituals connected to ancestrality through theoretical and methodological perspectives. The symposium provides a platform to share and discuss strategies and methodologies for dance research and creation in order to expand and challenge the dominant dance canons.
Curation Team: Ulduz Ahmadzadeh, Beatriz Herrera Corado, Christina Gillinger, Isabel Lewis

Eintritt frei | Programm | Kontakt Beatriz Herrera Corado | Anmeldung & mehr Info
Ort | Tanzquartier Wien Studios / Museumsplatz 1, 1070 Wien

 

 Tipps, Termine & neu entdeckt

seit Sept. bis 10. Januar 2027
Zanele Muholi – WE ARE HERE
Seit mehr als 20 Jahren widmet sich Muholi der fotografischen Sichtbarmachung Schwarzer lesbischer, schwuler, bisexueller, transgeschlechtlicher, queerer und intergeschlechtlicher Menschen in Südafrika und weltweit. Nachdem Zanele Muholis Arbeiten bereits in der Londoner Tate Modern, im Gropius Bau Berlin und im San Francisco Museum of Modern Art zu sehen waren, präsentiert das FOTO ARSENAL WIEN mit Zanele Muholi. We Are Here nun die erste Einzelausstellung in Österreich.
mehr Info
Ort | FOTO ARSENAL WIEN / Arsenal Objekt 19A, 1030 Wien

FR 16. & SA 17. Okt. 2026 | 18.30–20.30 Uhr & 10.00–13.30 Uhr
Symposium: Die manipulierte Öffentlichkeit
Im Zentrum dieses zweitägigen Symposiums steht die Frage, welche Gefahren von Desinformation und Radikalisierungsprozessen in sozialen Medien für die Demokratie sowie für Minderheiten ausgehen.
In Kooperation mit der Initiative Minderheiten.
Anmeldung | mehr Info
Ort | Depot / Breite Gasse 3, 1070 Wien

SA 17. Okt. 2026 | 20.00 Uhr
Flona: Selfmade Feminist
Flona erzählt über ihr Aufwachsen in Al-Sukhnah in Syrien, über das Leben als jugendliche Geflüchtete und Woman of Color im konservativen Bayern sowie über ihren Neuanfang in Wien und das Entdecken ihrer Queerness. Ihr Feminismus ist selbstreflektiert – und tatsächlich selbstgemacht.
Tickets | mehr Info
Ort | Volkstheater/Rote Bar / Breite Gasse 3, 1070 Wien

MI 21. Okt. 2026 | 18.00–20.00 Uhr
Lesung »Trotzdem zuhause« mit Tupoka Ogette
Hann Akwasi Tullius von o*books im Gespräch mit Mit Tupoka Ogette
2026 erschien das Buch »Trotzdem zuhause« von 
Tupoka Ogette. Sie schreibt darin unter anderem über ihre Suche nach Zugehörigkeit, über das Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR, Verlust, Liebe, Mutterschaft, Resilienz und Selbstermächtigung. Aber auch über gewonnene und verlorene Freundschaften und ihren Neuanfang in der BRD.

Tickets | mehr Info
Ort | Bellaria Kino / Museumstraße 3, 1070 Wien

FR 23. Okt. 2026 | 20.00 Uhr
EBOW
In sieben Städten bringt Ebow persönliche Geschichten auf die Bühne – voller Hoffnung, Träumereien, Schmerz und Bewunderung für ihre Friends, ihre Familie und das Lesbisch-Sein. Nachdem die »FC Chaya« Tour komplett ausverkauft war, kündigt die Rapperin nun mit ihrem sechsten Album ein neues, vielschichtiges Kapitel ihrer künstlerischen Reise an. Die anstehende Tour trägt den Titel »Arbayt«.
Tickets | mehr Info
Ort | WUK / Währinger Straße 59, 1090 Wien

DO 29. Okt. 2026 | 18.30 Uhr
Führen wir uns auf! Ästhetische Strategien für ein queer-feministisches Theater der Zukunft
Lesung & Präsentation mit Katrin Ackerl Konstantin
Zwischen Kunst und Wissenschaft widmet sich Katrin Ackerl Konstantin aus transdisziplinärer Perspektive Stereotypen, Sexismen und Hierarchien am Theater. Dazu etabliert sie den Begriff des »affektiven Queerings« und nutzt ihn als ästhetische Strategie, um die Selbstverständnisse in Bezug auf Normierung kritisierbar zu machen – und zwar durch den Subjektivierungsprozess selbst.

mehr Info
Ort | QWien / Ramperstorffergasse 39, 1050 Wien

 

Zum Einstecken
Pocket Guide für Wissenschafter*innen unter Beschuss
Verfasst und herausgegeben von
Benoît Josset, Anita Lunić, Andrea Pető & Rose Sikkink
Open Access ENG/DE/FR

 

 Call for Papers

WHO CARES? Musik und Elternschaft im Kontext institutioneller und gesellschaftlicher Verantwortung
Für die Tagung WHO CARES? am 9. und 10. Juni 2027 werden Beiträge gesucht, die sich mit Elternschaft und Care-Arbeit im Musikfeld auseinandersetzen.
Call for Abstracts – Einreichfrist: 30. Oktober 2026 [PDF]

 

Credits: GGD-Logo/Atelier Juma Hauser | Musica Inaudita | ÖGGF |  Universität Wien/Referat Genderforschung | GGD/Kommunikation & Marketing, Grafisches Konzept: Gui Maggessi | Ancestral Futurities/Beatriz Herrera Corado

Impressum & Offenlegung
Redaktion: Mag.a Ulli Mayer und Laura Eichenseer, BA MAS
Organisationseinheit Gleichstellung, Gender und Diversität (GGD)
mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Vizerektorat für Organisationsentwicklung und Diversität
Anton-von-Webern Platz 1, 1030 Wien, AUSTRIA
ggd@mdw.ac.at | mdw.ac.at/ggd/

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