PD Dr. Sebastian Kirsch

Assoziiertes Mitglied

Sebastian Kirsch ist ab 2026 mit dem FWF-Projekt: Straßenszenen. Transformationen der Straße als theatraler Bezugsraum assoziiertes Mitglied des International Research Center Gender and Performativity.

 

Sebastian Kirsch (PD Dr. phil. habil.) ist Theater- und Literaturwissenschaftler mit Forschungsschwerpunkten in der Theorie und Geschichte des Theaters von der Antike bis zur Gegenwart, insbesondere im Verhältnis von Bühne, Medien und Umgebung. Seit Oktober 2026 ist er mit seinem FWF-Projekt Straßenszenen. Transformationen der Straße als theatraler Bezugsraum im Rahmen eines Erwin-Schrödinger-Stipendiums am International Research Center Gender and Performativity (ICGP) der mdw tätig. Die zweijährige Auslandsphase des Projekts verbrachte er am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) Berlin.

 

Das Projekt untersucht die Straße als theatralen Bezugsraum von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, ausgehend von der These eines ‚doppelten Erbes‘: Die Straße ist zugleich Medium perspektivischer Ordnung und Milieu nomadischer Lebensformen. Damit knüpft es an zwei Linien seiner bisherigen Arbeit an: die Zentralperspektive als Dispositiv moderner Subjektivierung sowie den antiken Chor und eine ‚Umgebungsgeschichte‘ von Theater.

 

Nach seinem Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik und Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum war Kirsch am Bochumer Institut für Theaterwissenschaft als Lehrkraft für besondere Aufgaben tätig (2008–2011). Dort wurde er 2011 mit der Arbeit Das Reale der Perspektive. Der Barock, die Lacan’sche Psychoanalyse und das ‚Untote‘ in der Kultur (Theater der Zeit 2013) promoviert. Seine Habilitation, Chor-Denken. Sorge, Wahrheit, Technik (Fink 2020), ging aus einem eigenen DFG-Projekt hervor.

 

Am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien lehrte Kirsch über viele Jahre als Lektor und Universitätsassistent (2013–2017 und 2022–2024). Im Rahmen eines Feodor-Lynen-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung (2019–2021) forschte er an der New York University zu Hermann Brochs Atmosphärenpoetik und am ZfL Berlin zum Umgebungswissen der Theatermoderne. 2016 vertrat er eine Professur für Theaterwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Lehraufträge führten ihn zudem an die Humboldt-Universität zu Berlin, die Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und die Stockholm University of the Arts.

 

Darüber hinaus war Kirsch von 2007 bis 2017 Redakteur und Kolumnist der Zeitschrift Theater der Zeit; dramaturgisch arbeitete er mit Hans-Peter Litscher und Johannes M. Schmit. Er organisierte das künstlerisch-wissenschaftliche Symposium Das Kraftwerk. Zum 20. Todestag von Einar Schleef am Burgtheater Wien (2021) und gemeinsam mit Evelyn Annuß den internationalen Workshop Chorische Figurationen an der mdw (2020), aus dem das mit Annuß und Fatima Naqvi herausgegebene Themenheft der Germanic Review (2023) hervorging. 2022/23 war er Jurymitglied im Fonds Darstellende Künste, seit 2025 gehört er dem Advisory Board von ephemer. Journal for Performance and Theatre Research an.

 

Arbeitsschwerpunkte

  • ›Umgebungsgeschichte‹ von Theater
  • antiker Chor und Praktiken der Sorge
  • Verschränkungen von Theater- und Literaturwissenschaft
  • Frühe Neuzeit und Perspektive
  • Brecht, Müller, Schleef & Jelinek
  • politische Philosophie (Gouvernementalität/Environmentalität) im Horizont des Gegenwartstheaters

Publikationen

Monographien

  • Chor-Denken. Sorge, Wahrheit, Technik. Fink, Paderborn 2020
  • Das Reale der Perspektive. Der Barock, die Lacan‘sche Psychoanalyse und das ‚Untote‘ in der Kultur, Theater der Zeit, Berlin 2013
    Herausgeberschaft
  • Choral Figurations. Germanic Review Vol. 98, Iss. 2/2023 (mit Evelyn Annuß und Fatima Naqvi), New Haven: Yale UP 2023

Wissenschaftliche Aufsätze (Auswahl)

  • Von der Überwindung der Mauern zur Umgebungskontrolle. Zu Friedrich Kieslers Konzept der ›Environmental Control‹, in: Braun, Micha / Darian, Veronika / Gruß, Melanie u. a. (Hg.): Offene Räume. Theaterwissenschaftliche Perspektiven, Heidelberg: arthistoricum.net, 2026, S. 85-92
  • Maßnehmen und Marsnehmen. Überlegungen zur Teslokratie-Performance ›MarsOnEarth‹ von andcompany&Co., in: Chwatal, Christian / Karschnia, Alex / Lattner, Heimo (Hg.): Teslokratie. Ideologien des Tech-Kapitalismus, Berlin: nautilus 2026, S. 62–77
  • Kitchen and Cosmos: Chorus, Gender and Politics in Aristophanes’ Ekklesiazusai (Assembly Women), in: Annuß / Kirsch / Naqvi (Hg.): Choral Figurations. Germanic Review Vol. 98/Iss. 2/2023
  • Nebelmensch und Nebenmensch. Brochs ›Schuldlose‹ als Chor-Roman und Gegenentwurf zur ›Banalität des Dämonischen‹, in: Borgard, Thomas / Lützeler, Paul Michael (Hg.): Hermann Broch und die Wiener Moderne seiner Zeit, Paderborn: Fink 2023, S. 69–90
  • Tragedy and the digital environment: Ancient desiring machines, choruses and Oedipus, in: Poulou, Angeliki / Rodosthenous, George (Hg.): Tragedy and the Digital. Methuen Drama, London: Bloomsbury 2022, S. 130–146
  • ›Where the Sun does not reach, there the Doctor will appear.‹ Environmentalization in Gerhart Hauptmann‘s ›Before Daybreak‹, in: Denecke, Matthias / Kuhn, Holger / Stürmer, Milan (Hg.): Liquidity, Flows, Circulation: The Cultural Logic of Environmentalization, Zürich-Berlin: diaphanes 2022, S. 119–140
  • Ähnlichkeit, Spektakel, Markt. Theatermaschine und Regierung nach Shakespeare und Foucault, in: Menke, Bettine / Struck, Wolfgang (Hg.): Theatermaschinen, Maschinentheater. Von Mechaniken, Machinationen und Spektakeln, Bielefeld: transcript 2022, S. 101–121
  • Erhitzen und Kontrollieren. Zur Reflexion früher Kontrollgesellschaften bei Émile Zola, in: Dickhaut, Kirsten / Simonis, Annette / Simonis, Linda (Hg.): Comparatio. Zeitschrift für Vergleichende Literaturwissenschaft, Heidelberg: Winter 2022, S. 149–168
  • Street Smart or Smart Street? Theater and Environmental Power, in: Siegmund, Gerald / Döcker, Georg / Katsouraki, Eve (Hg.): Power and Powerlessness in Performance. Performance Philosophy Journal: Surrey 2022, S. 66–83
  • ›…eine dichte Cellonblase, gespannt von Bergspitze zu Bergspitze‹. Zu einer environmentalen Neulektüre von Hermann Brochs ›Verzauberung‹, in: Weimarer Beiträge 01/21, S. 48-69
  • ›…Komm mit reinigendem Fuß.‹ Zur Gegenwärtigkeit der Katharsis, in: Felber, Silke / Hippesroither, Wera (Hg.): Spuren des Tragischen im Theater der Gegenwart, Forum Modernes Theater, Tübingen 2020, S. 181-195
  • Why Streets are no longer paved with Theater Gold. Critique and Stage Form(s), in: Söntgen, Beate / Khatib, Sami / Kuhn Holger / Lochner, Oona, Melh, Isabel (Hg.): Critique: The Stakes of Form, Zürich-Berlin 2020, pp. 325-342
  • Ein Chor liest Sloterdijk, in: Hoffmann, Christel / AGORA Theater (Hg.): Marcel Cremer und die AGORA. Ein Lesebuch zum Theater der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Berlin 2020, S. 14-26
  • ›…Wie Gestank, der ihn umweht‹ Kritik im Zeichen von Gouvernementalisierung, in: Müller-Schöll, Nikolaus / Siegmund, Gerald: Theater als Kritik, Bielefeld 2018, S. 513-521
  • Die Kultur überleben, oder ›Sailor, take care!‹ Benjamin mit Buster Keaton, in: Schulte, Christian / Haberpeuntner, Birgit / Mertes, Valentin / Schweigl, Veronika (Hg.): Walter Benjamin und das Kino, Maske und Kothurn, Wien 2018, S. 251-230
  • Ästhetisierung, Gouvernementalisierung, Chor – am Beispiel von Philippe Quesnes ›La Mélancolie des Dragons‹, in: Annuß, Evelyn (Hg.): Kollektive Auftrittsformen, Forum Modernes Theater, Tübingen 2017, S. 25-39
  • Litschers Hunde, oder: Vom Wissen und von der Dauer des Theaters, in: Haß, Ulrike / Cairo, Milena u.a. (Hg.): Episteme des Theaters, Bielefeld: transcript 2016, S. 413– 424
  • Fatzers Aggregate. Am Nullpunkt des Jahrhunderts, in: Naumann, Matthias / Thamer, Florian (Hg.): Mülheimer Fatzerbücher 4 – Krieg, Berlin 2016, S. 34-48
  • Gibt es einen richtigen Chor im Falschen? Von der Pest und vom Glück des Volkes, in: Annuß, Evelyn (Hg.): Inszenierungen der Volksfigur, Maske und Kothurn, Wien 2015, S. 43-54
  • Vermählt mit dem (Theater)Gott. Aischylos‘ ›Hiketiden‹ oder: Der Chor als Medium des Heiligen, in: Balke, Friedrich / Siegert, Bernhard / Vogl, Joseph (Hg.): Medien des Heiligen, Archiv für Mediengeschichte Band 15, München 2015, S. 21-29
  • Wir spielen nicht – was tun wir denn dann?, in: Müller-Schöll, Nikolaus / Otto, Leonie (Hg.): Unter dem Blick des Fremden. Theaterarbeit nach Laurent Chétouane, Bielefeld: transcript 2015, S. 179–190
  • Die Kehrseite der Bühne, oder: Wie man einen Quantensprung tanzt. Laurent Chétouanes ›Publikumsbeschimpfung‹, in: Eke, Norbert O. / Haß, Ulrike / Kaldrack, Irina (Hg.): Bühne. Realität, Geschichte und Aktualität raumbildender Prozesse, München 2013, S. 207-225
  • ›…es wird ein Mensch gemacht.‹ Versuch über Laurent Chétouanes »Tanzstück #2. Antonin Artaud liest den zweiten Akt von Goethes ›Faust 2‹ und…«, in: Röttger, Kati (Hg.): Welt – Bild – Theater. Bildästhetik im Bühnenraum, Forum Modernes Theater, Tübingen: Narr Francke Atempto 2012, S. 49–61
  • Wie es bleibt, ist es nicht, oder: Die Fülle in der Immanenz. Heiner Müllers barockes Schreiben, in: Girshausen, Theo / Heeg, Günther (Hg.): Theatrographie Heiner Müller, Berlin: Vorwerk 8 2009, S. 312–324
  • Amtsschimmel und Sprechmaschinen. Vom Abgrund der Selbstähnlichkeiten, in: Goebbels, Heiner / Müller-Schöll, Nikolaus (Hg.): Heiner Müller sprechen, Berlin 2009, S. 73-84
  • Fünf Einträge in Kugli, Ana / Opitz, Michael (Hg.): Brecht-Lexikon, Stuttgart: Metzler 2006 (»Der Hofmeister«, S. 59/60, »Die Rundköpfe und die Spitzköpfe«, S. 89/90, »Shakespeare«, S. 225, »Theaterarbeit«, S. 242–244, »Über reimlose Lyrik mit freien Rhythmen«, S. 251/252)
  • Notizen zum gestischen Schreiben. Zu Brechts ›reimloser Lyrik mit unregelmäßigen Rhythmen‹, in: Weimarer Beiträge 01/2006, Wien: Passagen, S. 138–143 Publizistik und Feuilletons (Auswahl)
  • 1000 Plattformen. Broschüre zur gleichnamigen Veranstaltungsreihe in der Vierten Welt Berlin (gemeinsam mit Laura Strack), Berlin 2022
  • Ohne Publikum, in: die horen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik. No. 281: Alle Gebiete in einer Krise, Göttingen 2021, S. 28-35
  • ›Wir, völlig außer uns‹. Der Theaterwissenschaftler Sebastian Kirsch über Thomas Köcks ›Antigone. Ein Requiem‹, die verdrängte Figur des Chors und Antigone als Skandalgestalt, in: Burgtheater-Magazin 09/20, Wien 2020
  • Rift Zones – Bruchzonen, Dokumentationsbroschüre des Symposiums ›IMPACT 16‹ am PACT Zollverein, Essen 2018
  • »Kirschs Kontexte«, monatliche Kolumne in Theater der Zeit, Heft 09/2011 – Heft 06/2017
  • Rückkehr zum Dreiweg. Zur Aktualität des Chores im Theater, in: Theater der Zeit 03/2017
  • Daily News nach Müller. Heiner Müller wappnet gegen einen Zeitgeist, der alles zu einer einzigen Gegenwart verschmelzen will, in: Theater der Zeit 10/2014
  • Satyr im Mittagsschatten. Ein Versuch über das kuriose Universalgenie Horst Sagert, in: Theater der Zeit 09/2013
  • Seid viele und vernetzt euch. Die linken Theoretiker Michael Hardt und Antonio Negri erklären, wofür sie kämpfen (Michael Hardt / Antonio Negri: Demokratie. Wofür wir kämpfen), in: Tagesspiegel vom 05.04.2013
  • An die Welt glauben. Ein Porträt des Regisseurs, Autors und Sängers Schorsch Kamerun, in: Theater der Zeit 03/2013
  • 2012 – Odyssee im Weltaußenraum. In der globalisierten Welt scheinen Probleme wiederzukehren, die schon die griechische Polis prägten, in: taz vom 14.05.2012
  • Fatzer +/- Glitzer. Über René Polleschs ›Kill your Darlings‹, in: Zeitung zum Berliner Theatertreffen 2012
  • Glaube und Wissen im Zusammenhang mit dem Theater, in: KunstSTOFF 2012. Theatermagazin der BAYER-AG, Leverkusen 2012
  • Kleists göttlicher Griffel. Warum Kleist ein unmöglicher Autor ist, in: Theater der Zeit 09/2011
  • Lesarten: Elfriede Jelinek, ›Die Wand (Der Tod und das Mädchen V)‹, gelesen von Sebastian Kirsch, in: Theater der Zeit 02/2011
  • Alle Zeit ist Geld. Nachruf auf die Universität als unabhängigem Ort, in: Der Freitag 15/2007
  • Sie werden gesprochen. Drei Bücher über Elfriede Jelinek, die am 20. Oktober 60 Jahre alt wird (Evelyn Annuß, ›Elfriede Jelinek. Theater des Nachlebens‹; Pia Janke u.a. (Hg.), ›Die Nestbeschmutzerin. Jelinek Österreich‹; Roland Koberg / Verena Mayer, ›Elfriede Jelinek. Ein Porträt‹), in: Der Freitag 42/2006

Gespräche und Interviews (Auswahl)

  • »Immer wartet im Text etwas auf seine Befreiung.« Gespräch mit B.K. Tragelehn über die Kunst des Übersetzens, das elisabethanische Theater und die Mysterien des Blankverses, in: B.K. Tragelehn: Roter Stern in den Wolken 2, Berlin 2019, S. 191- 208
  • »Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit.« Frie Leysen, scheidende Schauspielchefin der Wiener Festwochen, im Gespräch, in: Theater der Zeit 09/2014
  • »Unidämmerung.« Günther Heeg im Gespräch über die drohende Schließung seines Instituts in Leipzig und die Angriffe auf die Geisteswissenschaften, in: Theater der Zeit 03/2014
  • Was macht das Theater, Margit Bendokat?, in: Theater der Zeit 09/2013
  • »Der Rest ist Geräusch.« Der Autor, Musiker und DJ Thomas Meinecke und Johan Simons, Intendant der Münchner Kammerspiele, im Gespräch über Pop im Theater und das politische Moment von Rhythmus und Klang, in: Theater der Zeit 03/2013
  • »Mit der Maschine sprechen.« Der Regisseur und bildende Künstler Kris Verdonck im Gespräch, in: Theater der Zeit 12/2012
  • »Den Spiegel aushalten.« Die israelische Regisseurin Yael Ronen im Gespräch, in: Theater der Zeit 10/2012
  • »Antiautoritäre Affekte.« Heiner Goebbels, Intendant der Ruhrtriennale, im Gespräch, in: Theater der Zeit 09/2012
  • »Phantomschmerz einer fehlenden Gemeinschaft.« Der Autor und Regisseur René Pollesch im Gespräch, in: Theater der Zeit 03/2012
  • »The survival of the fittest story.« Der Echosammler, Spurensucher, Regisseur und Autor Hans-Peter Litscher im Gespräch, in: Theater der Zeit 02/2011
  • »Ein trojanisches Pferd für die nächste Gesellschaft.« Über das Medientheater des 21. Jahrhunderts. Ein Gespräch mit dem Soziologen Dirk Baecker, in: Theater der Zeit 02/2010
  • »Man wird danach anders denken – hoffentlich«, Gespräch mit Steven Sloane und Marietta Piekenbrock zur RUHR 2010 (zusammen mit Guido Hiß), in: Hiß, Guido / Woitas, Monika (Hg.): Schauplatz Ruhr 2009, Berlin 2009, S. 4–7
  • »Frau Feinkost-Böhm und der Kommunismus.« Harald Schmidt im Gespräch über Geld, Ideenklau und Despotismus, in: Theater der Zeit 12/2008
  • »Die Sehnsucht nach Woodstock. Ein Gespräch mit dem Medienwissenschaftler Samuel Weber«, in: Theater der Zeit 11/2008
  • »Zeit der Lähmung.« Über den Umbau der Universität. Ein Gespräch mit Axel Honneth, dem Leiter des Frankfurter Instituts für Sozialforschung, in: Der Freitag 31/2007
  • »Von der Zukunft der Dramaturgie.« Hans-Thies Lehmann im Gespräch, in: Theater der Zeit 09/2007
  • »Keine Angst vor den Gespenstern.« Ein Gespräch mit dem Medienwissenschaftler Samuel Weber über Virtualisierung, den ›Krieg gegen den Terror‹ und den Begriff des Eigentums, in: Freitag 49/2005