Dr. Philipp Hohmann

univ.-Ass. (Post-Doc)

hohmann@mdw.ac.at

https://orcid.org/0009-0009-5419-2224

 

Philipp Hohmann (Dr. phil.) ist Theater- und Medienwissenschaftler mit einem Schwerpunkt auf gender- und queertheoretische Fragen. Seit März 2025 ist er als Universitätsassistent (Postdoc) am International Research Center Gender and Performativity (ICGP) der mdw tätig. Zuvor arbeitete er als Kollegiat und wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie als wissenschaftlicher Koordinator am DFG-Graduiertenkolleg “Das Dokumentarische. Exzess und Entzug” an der Ruhr-Universität Bochum (2019-2025), wo er sich mit einer Arbeit zu Queerer Kollektivität promovierte. Außerdem lehrte er am Institut für Film, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (2024-2025).

Aktuell arbeitet er an der Publikation seiner Dissertationsschrift, die 2026 beim Büchnerverlag erscheinen wird sowie am Schwerpunktheft Trans Media Studies der Zeitschrift für Medienwissenschaft. Zudem beginnt er ein neues Forschungsprojekt zur Rolle von Körper-Praktiken in zeitgenössische ästhetischer Praxis und Theorie, mit einem besonderen Fokus auf Fragen der Epistemologie und Gewalt(losigkeit).

Er ist Mitherausgeber des Sammelbandes Text\Werk. Lektüren zu Hito Steyerl (2022; mit Lilian Haberer, Anna Polze, Julia Reich, Jolanda Wessel) und Autor von Aufsätzen wie „Trauer, Verwerfung und zwei Formen der Anerkennung. Reparative Praktiken und relationale Kritik mit Lauren Berlant, Talya Feldman und Boudry/Lorenz“ (2024, mit Jasmin Degeling).
Seit 2023 ist er Teil des Sprecher_innen-Kollektivs der AG Gender/Queer Studies und Medienwissenschaft in der Gesellschaft für Medienwissenschaft.

Forschungsschwerpunkte:

  • Medien- und Theaterwissenschaft
  • Gender/Queer Media & Performance Studies
  • Körperpraktiken und Körpertheorien, Somatics
  • Medien & Performance, Scores
  • Affekt- und Subjekttheorien, Fragen der Kollektivität
  • Queer & Trans Studies
  • Klima(gerechtigkeits)bewegung, Protest, Performance und Mediatisierung

Publikationen (Auswahl):

Bücher/Herausgaben

  • (in Vorbereitung) Queere Kollektivität in den Arbeiten von Antonia Baehr und Boudry/Lorenz: Medialität, Performance, (Selbst-)Dokumentation, Dissertationsschrift, erscheint 2026 bei Büchner
  • (in Vorbereitung) Zeitschrift für Medienwissenschaft. Jg. 18, Heft 35 (2/2026): Trans Media Studies. Gemeinsame Schwerpunkt Redaktion mit Jul Tirler, Francis Wagner, Sarah Horn
  • Text\Werk. Lektüren zu Hito Steyerl gemeinsame Herausgeberschaft mit Lilian Haberer, Anna Polze, Julia Reich, Jolanda Wessel, Berlin: Hatje Cantz 2022

Aufsätze

  • (im Erscheinen) „Hacking Tiktok? Ästhetische und politische Interventionen in die Manosphere mit onlinetheater.live.“ gemeinsam mit Julia Bee, in: Jennifer Eickelmann et al. (Hg.): Plattformforschung nach dem Digital Services Act – Interdisziplinäre Perspektiven. Erscheint 2026 bei Büchner.
  • (im Erscheinen) „A Dialogue on Drag and Materialism(s)“, gemeinsam mit Olympia Bukkakis, in: Jenny Schrödl/Samu/elle Striewsky (Hg.), Drag, hier und heute!, erscheint 2026 bei Neofelis
  • (im Erscheinen) „ I am the one who…Zum Verhältnis von (Selbst-)Dokumentation, Autofiktion und Queerer Kollektivität mit Antonia Baehr“, in: Journal for Theater, Film and Media Studies
  • „no one has to be cis. an exhibition review ”, in: Zeitschrift für Medienwissenschaft, ZfM Online, GAAAP_ The Blog, 24. Juni 2025 , https://zfmedienwissenschaft.de/online/no-one-has-be-cis.
  • „Trauer, Verwerfung und zwei Formen der Anerkennung. Reparative Praktiken und relationale Kritik mit Lauren Berlant, Talya Feldman und Boudry/Lorenz“, gemeinsam mit Jasmin Degeling, in: Charlotte Bolwin/Katia Schwerzmann et. Al. (Hg.), Szenen kritischer Relationalität, Lüneburg: Meson Press, 2024, S. 79–102.
  • „Ander(e)s bilden. N.O.Body als queere kuratorische Intervention in Magnus Hirschfelds Bilderteil“, in: Medienkomparatistik, 3. Jahrgang „Kuratieren als medienkomparatistische Methode“, Bielefeld: Aisthesis, 2022, S. 165–181.
  • „Ein Mangel und ein Begehren: Theaterwissenschaft & Queer Theory“, in: Beate Hochholdinger-Reiterer, Nikolaus Müller-Schöll et. Al. (Hg.): Zwischenstand: Was heißt es, sich im Forschungsfeld Theaterwissenschaft zu orientieren? Online-Zeitschrift der Gesellschaft für Theaterwissenschaft, 9 (1), S. 52–64. https://doi.org/10.21248/thewis.9.2022.110, CC BY4.0
  • „Drag or Drop. Queere Methodologie zum Umgang mit (un-)geliebten Begriffen“, gemeinsam mit Elisa Linseisen, in: nocturne, 2022. Online verfügbar unter: http://nocturne-plattform.de/text/drag-or-drop
  • „Theoriepolitiken des Überlebens: Trauerarbeit mit Lauren Berlant“, gemeinsam mit Jasmin Degeling, in: Texte zur Kunst, 32. Jahrgang, Heft 126, Juni 2022, S. 153–157.