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Newsletter iOK 10-2026
Liebe Freundinnen und Freunde der Orgel- und Kirchenmusik!
Zum Beginn des neuen Studienjahres dürfen wir Ihnen/Euch die neue Ausgabe unseres Newsletters präsentieren und möchten auf einige Termine und Veranstaltungen aufmerksam machen. Ebenso startet unser Institut mit einer neuen Institutsleitung in das neue Jahr.
Wir freuen uns Sie/Euch in der Seilerstätte anzutreffen!
Mit den besten Grüßen,
Jeremy Joseph (Institutsleiter)
Elke Eckerstorfer (stellvertretende Institutsleiterin)
Roman Hauser (stellvertretender Institutsleiter)
Redaktion: Valeria Lanner (Studienassistentin)
Link zur Website
- Wechsel der Institutsleitung
- Rückblick – Exkursionen
- Projektvorschau
- Preise
Wechsel der Institutsleitung
Wir bedanken uns bei der bisherigen Institutsleitung – Johannes Ebenbauer und Manuel Schuen (StV) – für die jahrelange Gestaltung des Instituts und heißen mit 01.10.2026 ein neues Team herzlich willkommen! Jeremy Joseph (Professor für Orgel und Improvisation, Hofburgorganist) ist neuer Institutsleiter. Die Stellvertretung werden Elke Eckerstorfer (Lehrende für Klavier und didaktische Fächer, Hofburgorganistin), sowie Roman Hauser (Lehrender für Improvisation, Organist Jesuitenkirche Wien) übernehmen. Als neue Studienassistenz wird Valeria Lanner das Team unterstützen.
Die bisherige Leitung sieht auf eine erfolgreiche Zeit zurück:
Nach 10 Jahren Mitarbeit in der Leitung des iOK ist es gut und richtig, dass ein exzellentes Team - J.Joseph, E.Eckerstorfer R. Hauser - mit neuen Ideen und Kräften das iOK zukünftig gestaltet.
Jede Periode hat ihre Herausforderungen. Im Teamwork wird Leitung an einer solchen Institution gelingen. Künstlerische Entwicklung ist Persönlichkeitsentwicklung, benötigt ein lebensförderndes Biotop. Täglich mit grundsätzlich gutem Gefühl und Freude in die Seilerstätte hineinzugehen war/ist mir immens wichtig.
Einige Themen, die zu bearbeiten waren: Die Transfers der Orgeln (Projektstart 2016) hat letztlich zur heutigen beneidenswerten Orgel-Raum-Situation geführt. Covid war eine enorme Herausforderung, Studierende wie Lehrende waren gerade im künstlerischen Einzelunterricht extrem gefordert. Live-Musik ist nicht ersetzbar. In den letzten 10 Jahren gab insgesamt 24 Neu/Nach- bzw. Interimsbesetzungen. Faktisch hat ein Generationenwechsel in allen Disziplinen stattgefunden.
Curricularreformen, die uns auch derzeit beschäftigen und kein Selbstzweck sind sondern Bestandteil einer kulturellen Entwicklung unserer Sparte, Entwicklung von Prüfungsordnungen, die Öffnung unseres Instituts auch in den digitalen Raum (Social Media, Radio, Fernsehen, Streaming) seien genannt.
Alleinstellungsmerkmal des iOK ist, dass sämtliche Orgelstudien in Konzertfach, Pädagogik, Kirchenmusik angeboten werden. Wir beschäftigen uns mit mehr als 1000 Jahren Musik. Eine enorme, kaum bewältigbareund gleichzeitig beglückende Aufgabe, weil eben so ungemein vielfältig. Mich persönlich hat immer fasziniert, dass man im Orgel- und Kirchenmusikbereich so viele unterschiedliche Genres praktizieren kann, vom solistischen Spiel/Gesang bis zum Dirigieren/Musizieren von und mit großen Formationen, von der Interpretation zur Improvisation und Komposition. Ich hatte bisher immer das Glück, dass ich auf keine der Disziplinen gänzlich verzichten musste. Letztlich werden wir Lehrende dann überzeugen, wenn wir für die Inhalte, die wir vermitteln, brennen. Die Substanz an Orgel- und Kirchenmusik mit der wir uns befassen (dürfen), ist schlichtweg fantastisch. Ich wünsche uns allen, dass wir uns von diesem Spirit „anfeuern“ lassen.
(Johannes Ebenbauer)

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In den sechs Jahren meiner Tätigkeit als stellvertretender Institutsleiter am iOK war es mir ein Anliegen, den Institutsleiter bei den vielfältigen Aufgaben bestmöglich zu unterstützen. Die breite Palette an Themen- und Tätigkeitsbereichen an unserem Institut hat Johannes Ebenbauer in seinem Text bereits genannt. Ergänzen darf ich noch die Fortführung unserer Publikationsreihe „Wiener Beiträge zu Orgel und Kirchenmusik“, in deren Rahmen ich die Herausgabe zweier Bände koordinieren durfte. An dieserzeigt sich exemplarisch unser umfangreiches Wirken als künstlerisch und wissenschaftlich geprägtes Institut. Eine wesentliche Aufgabe der Institutsleitung ist aus meiner Sicht, sich in den Dienst der Studierenden und Lehrenden zu stellen und das Institut in der Kommunikation sowohl mit dem Rektorat und anderen Instituten als auch nach außen hin zu vertreten. Neben der Möglichkeit, an der Entwicklung des Instituts mitgestalten zu dürfen, bedeutet dies auch, Verantwortung zu übernehmen und reichlich Zeitressourcen zur Verfügung zu stellen. In diesem Sinne bedanke ich mich herzlich bei Johannes Ebenbauer für seinen unermüdlichen Einsatz und wünsche dem neuen Leitungsteam alles Gute!
(Manuel Schuen)

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Uns dreien fällt die Ehre zu, das Institut 8, an dem wir nun schon viele Jahre unterrichten bzw. zum Teil auch studiert haben, seit Semesterbeginn gemeinsam zu leiten.
Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit unseren KollegInnen und Studierenden sowie mit den anderen Instituten und hoffen die richtigen Weichen für eine gute Zukunft zu stellen.
(Jeremy Joseph, Elke Eckerstorfer, Roman Hauser)

Rückblick – Exkursionen
org_art_lab Hamburg // 01.-06. September 2026
In Kollaboration mit der Musikhochschule Lübeck und Dank der Unterstützung des Erasmus+ Programms nahmen einige Studierenden gemeinsam mit Prof. Johannes Ebenbauer und Prof. Jeremy Joseph am org_art_lab in der Hauptkirche St. Nikolai Hamburg teil. Organisiert von Franz Danksagmüller, Orgelprofessor der Musikhochschule Lübeck, hatten wir die Möglichkeit in unterschiedlichen Workshops die Hyper-Orgel vor Ort auszuprobieren. Es gab Vorträge über beispielsweise die MIDI-Steuerung der Orgel, innovative Konzertideen und Projekte von Kolleg:innen in und außerhalb Europas. Prof. Jeremy Joseph und Prof. Johahnes Ebenbauer leiteten außerdem auch Workshops zur Improvisation. Jeder Tag wurde durch ein Konzert der Vortragenden an dem klanggewaltigen Instrument beendet und hinterließ einen bleibenden Eindruck.
Diese Woche bereicherte die Studierenden und Professoren nicht nur mit Fachwissen über die Hyper-Orgel, einem Insturment, das man auch über Computer steuern kann und welches Effekte wie Looping, Schlagwerk oder Winddrosseln eingebaut hat, sondern bot auch die Chance sich mit Kolleg:innen aus der ganzen Welt zu vernetzen. Dabei kamen wir regelmäßig in den Diskurs, wie die Zukunft der Orgel wohl aussehen mag und was wir als Gemeinschaft dazu beitragen können. Zum Abschluss nahmen alle Teilnehmenden am letzen Konzert Teil, wofür unsere Studierende Valeria Lanner ein Auftrittskonzept erarbeitete, in welchem die Orgel, Elektronik, das Publikum und einige Atemschläuche zum Einsatz kamen.
Eine inspirierende Zeit, die uns alle Sinne öffnete und viele Ideen für die Zukunft brachte!
chor.com Leipzig // 01.-04.10.
Vom 1. bis zum 4. Oktober führte der Weg einige Studierende der Chorleitungsklasse von Prof. Manuel Schuen und Sophia Khutshisvili nach Leipzig zur chor.com. Rund um die Messe, auf der sich die vielfältigen Facetten und neuesten Entwicklungen der Chorszene zeigten, eröffnete sich ein breites Programm an Workshops, das sich den unterschiedlichsten Bereichen des Chorgesangs widmete – von Chorleitung und Chormanagement über neue Chorliteratur bis hin zu weiteren Fragen der Chorarbeit.
Besondere Höhepunkte bildeten die mehr als 20 hochkarätigen Konzerte, in denen Ensembles verschiedenster Besetzungen und musikalischer Genres die ganze Vielfalt der gegenwärtigen Chorkultur präsentierten. Ergänzt wurde das Programm durch drei Meisterkurse mit dem SWR Vokalensemble, der Zürcher Sing-Akademie und dem Studiochor Pop-Up, die den Studierenden Einblicke in unterschiedliche künstlerische und chorleiterische Arbeitsweisen ermöglichten.
Projektvorschau
Chorprojekte
Auch in diesem Semester bietet unser Institut einige Auftritte mit dem Chor und der Choralschola des Kirchenmusikinstituts unter der Leitung von Studierenden an, die auch in Radio und Fernsehen übertragen werden. Hier eine Auswahl der nächsten Veranstaltungen:
- 18.10. // 10 Uhr // RADIOGOTTESDIENST // 📍 St. Ursula 1010
W. A. Mozart "Missa brevis in F, KV 192" // live in Ö2 Link zum Stream
- 31.10. // 10 Uhr // FERNSEHGOTTESDIENST // 📍 Evang. Christuskirche 1110
Evangelischer Reformationsgottesdienst // Werke für Doppelchor von M. Praetorius, H. Schütz, M. Franck und J. Pachelbel // live in ORF III Link zum Stream
- 06.11. // 17 Uhr // VESPER // 📍St. Ursula 1010
Choralschola am iOK
Gott in der Mitte
Früher stand in der Mitte eines Dorfes oder einer Stadt im Idealfall eine Kirche. So war zeichenhaft gesagt, dass Gott die Mitte menschlichen Zusammenlebens sein soll. Dieser Gott der Liebe, des Friedens und der Nähe.
Heute scheint in unserer ein wenig aus dem Gleichgewicht geratenen Welt eben diese Mitte verloren gegangen zu sein. Es gilt, diese Mitte wieder zu finden – im Großen dieser Welt wie auch in unserem persönlichen alltäglichen Leben.
So lade ich Sie an einem Mittwoch in der Mitte des Monats zu einem Gottesdienst in St. Ursula ein. Wir wollen versuchen, mit Hilfe von Wort und Musik uns Gott als der Mitte des Lebens zu nähern.
Beginn wird jeweils um 17:30 Uhr sein, sodass ein Besuch nach der Arbeit wie auch vor eventuellen Abendterminen möglich ist.
Über Ihr Kommen würden wir uns freuen!
P. Günter Reitzi OP
Kirchenrektor der Kirche St. Ursula
Die nächsten Termine:
- 18.11. – Studierende von Birgit Steinberger, Günther Haumer und Elke Eckerstorfer
- 16.12. – Popular Kirchenmusik
Improvisationsworkshop
Roman Hauser wird am 5.11. in der Jesuitenkirche Wien einen Improvisationsworkshop an der Orgel geben. Die Zeiten sind von 10-12 Uhr und 14-17 Uhr.
Olivier Messiaen "La Nativité"
Studierende von Prof. Jeremy Joseph werden als Einstimmung in den Advent am 04.12. in der Jesuitenkirche Wien die gesamte "La Nativité" von Olivier Messiaen spielen.
Für alle weiteren Veranstaltungen besuchen sie gerne unsere Website.
Preise
Auch in der vergangenen Wettbewerbs-Saison haben einige unserer Studierenden Preise gewonnen. Wir gratulieren allen herzlich dazu!
- Philipp Fink (Studierender von Jeremy Joseph): 2. Preis beim Orgelwettbewerb "Kontrapunkte" der Ernst Pepping Gesellschaft in Heidelberg (D).

- Manuel Fröschl (Studierender von Jeremy Joseph): 3. Preis beim Daniel Herz Orgelwettbewerb in Brixen (I).

- Sarah-Maria Pilwax (Studierende von Pier Damiano Peretti): 3. Preis beim Daniel Herz Orgelwettbewerb in Brixen (I).

- Kseniia Podlipchuck (Studierende von Jeremy Joseph): "Talenteförderpreis" beim Internationalen "Martini Orgelwettbewerb" in Groningen (NL).

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