AKTUELLES
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Studium
Bewerbungen für den MA CAP im Profil Musikvermittlung / Community Music noch bis 10. Juni möglich
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Der Masterstudiengang CAP bietet die einzigartige Möglichkeit, an der mdw Musikvermittlung / Community Music zu studieren. Eine Online-Informationsveranstaltung findet am Donnerstag, 7. Mai 2026 um 18:30 Uhr (Zoom) statt. Alle Informationen zur Zulassungsprüfung sind hier zu finden. Für nähere Informationen können Sie sich an Axel Petri-Preis, den Leiter des Profils MV/CM, wenden: petri-preis@mdw.ac.at.
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Masterclass
Anmeldung zur isaCommunity 2026
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Von 19. bis 26. Juli 2026 findet die isaCommunity zum zweiten Mal am Campus der mdw statt. Die einwöchige Masterclass verbindet künstlerische Praxis mit gesellschaftlichem Engagement und praxisnahem Lernen. Eine Woche lang erhältst du Inputs, reflektierst deine musikalische Praxis und entwickelst in Workshops eigene Ideen, die während der Woche erprobt und in den folgenden Monaten direkt im professionellen Betrieb unter Realbedingungen realisiert werden: Am 7. und 8. Oktober 2026 bist du bei einer Kooperation des Liedstadt Festivals mit TONALi in Hamburg. Ein während der isaCommunity entwickeltes Konzertformat wird am 22. Oktober 2026 im Wiener Konzerthaus umgesetzt. Auch mit dem Beethovenfest Bonn gibt es eine Kooperation. Geleitet wird die isaCommunity von Kian Jazdi (Liedstadt), weitere Dozent_innen sind Jonathan Pengl (TONALi), Hannah Baumann und Axel Petri-Preis. Anmeldungen sind bis 30. April 2026 möglich.
Alle Informationen zu Inhalt und Anmeldung sind hier zu finden.
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Journal
IJMM - Call for Contributions
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Bis 31. Mai läuft der Call for Contributions für die fünfte Ausgabe des International Journal of Music Mediation (IJMM) mit dem Titel Participatory Opera and Music Theatre. Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier. Die bisherigen Ausgaben des IJMM sind im Archiv abrufbar.
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Kooperation
Sound as Score – selten verbindet
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Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Präsentation und soziales Engagement” arbeiten Studierende unter der Leitung von Martin Schlögl mit Menschen mit seltenen Erkrankungen aus dem Netzwerk Pro Rare Austria. Musik wird dabei zum Medium für Begegnung und gesellschaftliche Sichtbarkeit. Grundlage der Arbeit sind Audio-Partituren: offene, improvisatorische Zugänge jenseits klassischer Notation, entwickelt im Rahmen des FWF-geförderten Forschungsprojekts „Sound as Score”. Die entstehenden Beiträge münden in eine Live-Performance. Wissenschaftlich begleitet wird der Prozess von Dr. Michaela Zrelski, die ihn untersucht und den Studierenden einen Einblick in das Thema „Seltene Erkrankungen” gibt. Die Projektergebnisse werden bei der Tagung Excellently Engaged präsentiert.
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AUSBLICK
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Präsentationen
MiD bei der Langen Nacht der Forschung
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Der Fachbereich Musik im Dialog ist bei der diesjährigen Langen Nacht der Forschung am 24. April 2026 mit gleich drei Beiträgen vertreten. Hannah Baumann gibt gemeinsam mit Studierenden des MA Contemporary Arts Practice einen Einblick in kuratorische Prinzipien, die Zugänglichkeit und Barrierefreiheit im Konzert ermöglichen. Markus W. Schneider, Studierender des MA Contemporary Arts Practice, eröffnet mit seinem Community Music-Fahrradanhänger am Campus der mdw Möglichkeiten, in voraussetzungsoffene musikalische Interaktionen einzutreten. Axel Petri-Preis und Martin Schlögl sprechen über den produktiven Dialog zwischen künstlerischer Exzellenz und gesellschaftlichem Engagement und stellen die Arbeit des Fachbereichs Musik im Dialog vor.
Weitere Informationen sind hier zu finden:
https://langenachtderforschung.at/station/6640
https://langenachtderforschung.at/station/6630
https://langenachtderforschung.at/station/6621
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Tagung
Excellently Engaged
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Am 2. Juni 2026 findet die Tagung Excellently Engaged statt, die sich mit der Frage auseinandersetzt, wie künstlerischer und gesellschaftlicher Anspruch an Musikuniversitäten produktiv miteinander verbunden werden können. Die Tagung umfasst einen Workshop mit musica inaudita und inn.wien, der unter dem Titel Unlearn the Canon nicht nur eine kritische Auseinandersetzung mit Kanonbildungsprozessen in der klassischen Musik anstößt, sondern zugleich konkrete Perspektiven für eine diversere Programmgestaltung eröffnet. Rosie Perkins (Royal College of Music) wird in ihrem Vortrag das Konzept des Civic Conservatoire vorstellen, während Tuulikki Laes (Sibelius Akademie) Public Pedagogy als leitende Perspektive für eine zeitgemäße tertiäre Musikausbildung einführt. Ein kritischer Zwischenruf von Irina Kirchberg (Université de Montréal) bildet den Auftakt zu einer anschließenden Podiumsdiskussion. Den Abschluss der Tagung bildet ein Konzert des inn.wien Quartetts. Alle Informationen sind hier zu finden. |
Konzert
weites Nahen
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„weites Nahen“ bringt Kinder, Studierende sowie erwachsene Laien- und Profimusiker_innen unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft sowie unterschiedlicher Musikalitäten zum gemeinsamen Musizieren. In einem künstlerischen Prozess, der sich über ein Jahr erstreckt, erarbeitet der Komponist Peter Jakober gemeinsam mit den Teilnehmer_innen eine Komposition, in der die Ausbreitung eines Klangs, über räumliche und gedankliche Abgrenzungen hinaus, als klangliches Bild im Mittelpunkt steht. In gemeinsamen Workshops und Seminaren wird mit den teilnehmenden Musiker_innen die Klanglichkeit des Stücks besprochen und erarbeitet. Die teilnehmenden Kinder werden dabei selbst Klänge explorieren und kreieren, die in die Komposition verwoben und strukturiert werden. Der kollaborative Erarbeitungsprozess der Komposition mündet am 3. Juni 2026 in die Aufführung des etwa 50-minütigen Stücks am Campus der mdw-Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Dabei handelt es sich um ein räumlich verteiltes Wandelkonzert, das heißt, das Publikum wandert zwischen den Musiker_innen durch den Klang. Die Aufführung findet am 3. Juni 2026 ab 18:00 Uhr am Campus der mdw statt. Einführungsgespräch um 17:00 Uhr im Fanny Hensel-Saal. Alle Informationen sind hier zu finden. |
Workshop
Unlearn the Canon
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© Büchereien Wien
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Am 2. Juni findet von 9:00 bis 12:00 Uhr der Workshop „Unlearn the Canon“ statt. Gemeinsam mit dem studentischen Kollektiv musica inaudita erarbeiten die Teilnehmer_innen konkrete Strategien, Komponistinnen in Konzertprogrammen sicht- und hörbar zu machen. Der Workshop findet im Rahmen der Tagung Excellently Engaged im Musik im Dialog-Saal (Gasometer C) statt und ist kostenlos. Nähere Informationen und Anmeldung hier. Der Workshop Unlearn the Canon findet in Kooperation mit mica - music austria statt. |
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Internationale Tagung
Teaming Up! Exploring Shared Potentials of Music Mediation and Community Music
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SAVE THE DATE: Vom 6. bis 9. Oktober 2027 findet an der mdw die internationale Tagung "Teaming Up! Exploring Shared Potentials of Music Mediation and Community Music“ statt. Sie wird von Axel Petri-Preis in Zusammenarbeit mit Irina Kirchberg (Université de Montréal, Faculté de la musique), Brit Ågot Brœske (Norwegian Academy of Music) und Sean Gregory (Guildhall School of Music and Drama London) geplant.
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RÜCKBLICK
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Internationale Tagung
MiD bei der TAoME 2026
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Vom 4. bis 6. März 2026 fand in Hamburg die zehnte Tagung „TAOME – Teaching Artistic Music Education“ statt. Das MID-Team präsentierte im Rahmen der Tagung einen Beitrag mit dem Titel „Blick in die Praxis: Künstlerische Exzellenz oder gesellschaftliches Engagement?“. Im Zentrum standen Einblicke in die Arbeit des Fachbereichs sowie zentrale Fragen zum Verhältnis von künstlerischer Exzellenz und gesellschaftlicher Verantwortung. Der Beitrag fand große Resonanz und unterstrich die Relevanz des Themas im aktuellen Diskurs. |
Konzert
Planet: Luisa Miller
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Am 29. Jänner fand die Premiere von Planet: Luisa Miller an der Neuen Staatsoper Wien statt. Über ein Semester entwickelten durch eine Ausschreibung ausgewählte Studierende im Rahmen einer Lehrveranstaltung mit Hannah Baumann und Krysztina Winkel ein partizipatives Musiktheaterstück. Institutsübergreifend kamen vier Musiker_innen, ein Schauspieler, eine Komponistin und eine Regisseurin zusammen, um ein partizipatives Murder Mystery Game zu entwickeln, um sich kritisch mit dem in Verdi’s Oper erzählten Femizid der Luisa Miller und Operndiven im Allgemeinen auseinanderzusetzen.
Im fast ausverkauften Saal rätselte das Publikum mit um die Frage: „Who killed THIS diva?“ und spendete zum Abschluss tosenden Applaus.
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