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IMI News #36
Neuigkeiten und Termine für März und April 2026
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg:innen!
Das Sommersemester bringt nicht nur längere Tage und mehr Sonnenstunden mit sich, sondern auch einen vollen IMI-Kalender, denn es wird diesmal besonders veranstaltungsreich. Wir freuen uns daher, Sie mit dieser Ausgabe des IMI-Newsletters über die ersten Termine im März und April sowie über Neuigkeiten aus dem Institutsleben und aktuelle Buchpublikationen informieren zu können.
Mit besten Wünschen für einen guten Start ins neue Semester,
Ihr IMI-Newsletter-Team
Mahler Lecture
Justin Gregg: „The Other Mengelberg: Assessing Rudolf’s Personal and Professional Writings on Mahler“
17. März 2026, 18:00 Uhr | Wissenschaftszentrum Gustav Mahler und die Wiener Moderne, Lothringerstraße 18, 1030 Wien
In der Vienna Mahler Lecture #12 beschäftigt sich Justin Gregg mit Rudolf Mengelbergs (1892–1959) Schriften und unveröffentlichten Quellen zu Gustav Mahler.
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Symposium und Konzerte
Cerha 2026. Wege seiner Zeit
18.–20. März 2026 | Fanny Hensel-Saal und Joseph Haydn-Saal, Anton von Webern-Platz 1, 1030 Wien und Kirche St. Ursula, Johannesgasse 8, 1010 Wien
Anlässlich des 100. Geburtstags des österreichischen Komponisten Friedrich Cerha veranstaltet das IMI in Kooperation mit dem Archiv der Zeitgenossen Krems ein Symposium, das sich den künstlerischen Positionierungen von Friedrich Cerha im Kontext seiner Zeit widmet. Aus unterschiedlichen disziplinären und theoretischen Perspektiven werden Prägungen und Einflüsse, Werke bzw. Werkgruppen sowie das musikkulturelle Handeln Cerhas beleuchtet. Drei Konzerte vervollständigen dabei das wissenschaftliche Programm.
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Symposium
wozzeck100: Composing | Publishing | Performing Opera, 1918–1939
8.–11. April 2026 | Festsaal der mdw, Seilerstätte 26, 1010 Wien und Gustav-Mahler-Saal der Wiener Staatsoper, Opernring 2, 1010 Wien
Die Tagung anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Uraufführung von Alban Bergs Oper Wozzeck rückt das Zusammenwirken einer Vielzahl an Akteur:innen bei der Genese von Opern in der Zwischenkriegszeit ins Zentrum. Die zahlreichen Formen der Interaktion und Kollaboration sind nicht nur Teil der Entstehungsgeschichte eines Werkes und seiner Quellen, sondern spiegeln zugleich die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen wider, welche die Opernproduktion in dieser Zeit bestimmten.
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Gastvortrag
Lóránt Péteri: „The Notion of Central Europe and Transnational Relations in Cold War Musicology: Bence Szabolcsi and The New Oxford History of Music“
13. April 2026, 18:00 Uhr | Raum A0201, Seilerstätte 26, 1010 Wien
Der ungarische Musikwissenschaftler Lóránt Péteri (Liszt Ferenc Zeneművészeti Egyetem, Budapest) wird von 13.–17. April im Rahmen einer Erasmus+ Teaching-Mobility zu Gast am IMI sein und hält im Zuge dessen einen Gastvortrag über Musikwissenschaft im Kalten Krieg.
Gastvortrag
Friedemann Pestel: „Global Players: Orchestertourneen und internationaler Musikbetrieb 1880–2000“
22. April 2026, 16:30 Uhr | Raum A0201, Seilerstätte 26, 1010 Wien
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Music, Culture & Politics in Central Europe. Historical Perspectives präsentiert Friedemann Pestel sein Buch Global Players, das als eine Globalgeschichte klassischer Musik und ihrer reisenden Interpreten die vielfältigen Facetten des Tourneebetriebs beleuchtet.
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Masterclass
Thomas Hampson – Distinguished Visiting Artist in Residence
22.–24. April und 6.–8. Mai 2026 | Lothringerstraße 18, 1030 Wien
Im Sommersemester setzt Kammersänger Thomas Hampson, als Distinguished Visiting Artist in Residence seit dem Studienjahr 2024/25 an der mdw zu Gast, seine Masterclass fort. In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Gustav Mahler und die Wiener Moderne leitet er einen Meisterkurs zur Mahler-Interpretation für Studierende der mdw, zu dem auch interessierte Zuhörer:innen herzlich eingeladen sind.
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Veranstaltungen in Kooperation mit dem IMI
Ringvorlesung Music and Digital Humanities
Ab 2. März 2026 jeden Montag, 17:00 Uhr | Bankettsaal, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien
Die Ringvorlesung Music and Digital Humanities lädt ab dem 2. März internationale Expert:innen ein, um einem breiten Publikum einen vielfältigen, allgemeinverständlichen Überblick über Geschichte, Methoden, Technologien und gesellschaftliche Implikationen der Digital Humanities im Bereich Musik zu vermitteln. Zum Auftakt hält Anna E. Kijas einen Vortrag zu „Socially Responsible Digital Humanities during Precarious Times“.
sdp1 meets sdp2
3. März 2026, 17:00 Uhr | Festsaal, Seilerstätte 26, 1010 Wien
Anlässlich des Starts des zweiten strukturierten Doktoratsprogramms (sdp) „Performing Matters: Manifold Temporalities“ im Oktober 2025 werden bei der Veranstaltung sowohl die Arbeiten des ersten sdps „Music Matters. Materiality, Knowings and Practices in Performing Arts“ als auch die Forschungsprojekte des derzeit laufenden Programms vorgestellt.
Vorschau: Symposien im Mai und Juni
Listening to Fear: Music, Emotion, and Crisis in Eurasia, 1550–1750
6.–8. Mai 2026
Musik_Familie. Kulturwissenschaftliche Perspektiven
27.–29. Mai 2026
Music at Home. Musical Practices, Cultural Exchange and Knowledge Transfer in the Domestic Space
25.–27. Juni 2026
Weitere Informationen werden auf der IMI-Website und im nächsten Newsletter veröffentlicht.
Forschungsprojekte
The Correspondence between Arnold Schönberg and his Publishers Universal-Edition and Verlag Dreililien. A Critical Hybrid Edition
Release der Digitalen Edition von Arnold Schönbergs Korrespondenz mit den Verlagen Universal-Edition und Dreililien (hg. von Katharina Bleier und Therese Muxeneder). Mit dem umfangreichen Release sind nun Stellenkommentare, Veranstaltungsregister sowie xml-Downloads und neue Suchfunktionen online zugänglich.
Publikationen
Combining the Arts in Schubert's Time
Andrea Lindmayr-Brandl, Livio Marcaletti und Thomas Seedorf (Hg.)
Combining the Arts in Schubert's Time
(Vienna Schubert Studies 2)
Wien: Austrian Academy of Sciences Press 2025 | Open Access
Basierend auf der Tagung „Combining the Arts. Multimedia Performances in the Early 19th-Century Habsburg Empire“ untersucht dieser Band mit einem interdisziplinären Ansatz bislang wenig beachtete Formen der Kunstverflechtung im kulturellen Kontext des frühen 19. Jahrhunderts und beleuchtet die strukturellen, räumlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen multimedialer Aufführungen in Schuberts Wien. Das Buch bietet damit einen facettenreichen Beitrag zur Erforschung künstlerischer Interaktion und ästhetischer Wahrnehmung im kulturellen Gefüge des Habsburgerreichs – weit über die Musikgeschichte hinaus.
Musiktheorie 4/2025
Nikolaus Urbanek und Federico Celestini (Hg.)
Lesen und Schreiben
Themenheft der MusikTheorie. Zeitschrift für Musikwissenschaft
Lilienthal: Laaber 2025
Das Themenheft stellt zwei Kulturtechniken in den Fokus: das Schreiben und das Lesen von Musik. Gedanken, die im internationalen Forschungsprojekt Writing Music. Zu einer Theorie der musikalischen Schrift entwickelt wurden, werden dabei in Richtung einer Theorie des musikalischen Lesens verlängert. Im Fokus der exemplarischen Fallstudien stehen Notationen im digitalen Raum, Notationen für Blinde, die Beziehung zwischen Lesen und Hören sowie eine besondere Quelle aus dem IMI-Archiv: ein aufwendig gestalteter Kalender mit unterschiedlichen musikalischen Notationen.
Call for Papers
Musicologica Austriaca – Journal for Austrian Music Studies
Best Paper Award
Frist zur Einreichung: 15. Juni 2026
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