spiel|mach|t|raum – Maria Becker (1920–2012). Schauspielerin und Seminaristin des Max Reinhardt Seminars 1936–1938 (verschoben) !abgesagt!

Festakt anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

spiel|mach|t|raum erinnert im Studienjahr 2022/23 an die Schauspielerin Maria Becker (Berlin 1920 – Uster, Kanton Zürich 2012). Maria Becker, Tochter der Schauspielerin Maria Fein, floh 1936 mit ihrer Mutter aus Berlin über Prag nach Wien, da die nationalsozialistischen Nürnberger Rassengesetze ihrer Mutter die Arbeit als Schauspielerin verboten. In Wien begann Maria Becker im Wintersemester 1936 Schauspiel am Max Reinhardt Seminar zu studieren, während ihre Mutter in dieser Zeit vor allem am Volkstheater spielte. Doch durch den „Anschluss“ Österreichs im März 1938 fand ihr Studium ein jähes Ende und Becker, von den Nazis als „jüdischer Mischling“ klassifiziert, musste erneut flüchten, zunächst nach London, dann weiter nach Zürich. Dort erhielt sie ein Engagement am Zürcher Schauspielhaus und wurde von 1938 bis 1946 ein essentielles und prägendes Ensemblemitglied des damals wichtigsten antifaschistischen Theaters. Ihrer langen Karriere soll, mit besonderem Schwerpunkt auf das Exil, in einem neuen Beitrag auf www.mdw.ac.at/spielmachtraum nachgegangen werden.



 

 

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