Aisthesis des Wissens im (digitalen) Raum

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#Workshop/Meisterkurs #Wissenschaftlicher Vortrag/Symposium #Gender

Freitag, 18.6. von 14:00 bis 17:00

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Veranstaltung findet online statt

Vortragende*r
Dr.phil. Gast.-Prof. Univ.-Doz. Doris Ingrisch
ingrisch@mdw.ac.at
Tel.: +43-1-71155-3417

Online-Workshop mit Doris Ingrisch und Marion Mangelsdorf.
In diesem Workshop möchten wir über die verschiedenen Formen der sinnlichen Wahrnehmung, die unser Wissen prägen, ins Gespräch kommen. Die Themenkomplexe der Geschlechterforschung basieren nicht zuletzt auf sowohl rationalen, emotionalen als auch körperlich-leiblichen Aspekten.

Die ›Aisthesis des Wissens‹ in den Blick zu nehmen, bedeutet sich ebenso mit einem verkörperten Wissen wie auch mit Decolonizing Methodologies wie es Linda Tuhiwai Smith in ihrer 2012 gleichnamig veröffentlichten Publikation benannte, auseinanderzusetzen. In drei Parts möchten wir uns mit Fragen rund um diese Thematik befassen.

weitere Infos hier

Eintritt frei

KONTAKTPERSON
Benedikt Arnold, BA
arnold-ben@mdw.ac.at
Tel.: +43-1-71155-3420

Zeit & Ort der Veranstaltung

18.06. von 14:00 bis 17:00
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Veranstaltung findet online statt

Programm

14.00–14.45 Uhr
Muße zur Entwicklung von Sinnesvielfalt im Geschlechterdiskurs?!
Doris Ingrisch und Marion Mangelsdorf leiten den Workshop ein und entfalten in einem Dialog, welcher raumzeitlichen, gar Muße-vollen Voraussetzungen es bedarf, um einer ›Aisthesis des Wissens‹ Raum geben zu können. Wie kann sich eine Sinnesvielfalt in den Gender Studies ausformen?

15.00–15.45 Uhr
Künstlerische Forschung und verkörpertes Wissen in der Geschlechterforschung
Die Künstlerin Johanna Reich wird zum begonnenen Dialog mit eingeladen. Wir loten Möglichkeiten und Grenzen der künstlerischen Forschung aus; befassen uns ebenso mit Theorien der Verkörperung wie auch mit konkreten Praxisbeispielen, um der Frage nachzugehen: Wie kann Sinnesvielfalt und verkörpertes Wissen stärker in die Geschlechterforschung einbezogen werden?

16.00–17.00 Uhr
Aisthesis des Wissens – Visionen verkörperten Wissens in einer digitalisierten Alma Mater?!
In diesem letzten Part möchten wir gemeinsam mit allen Beteiligten über das Gehörte in Austausch kommen. Dabei soll es zum Abschluss darum gehen, Visionen für den universitären Kontext zu entfalten. In einem Kontext, in dem wir zusehends on- und offline Kulturen entwickeln (müssen). Inwiefern kann eine ›Aisthesis des Wissens‹ hilfreich sein, um auch die Diskurse der Geschlechterforschung im Rahmen von Digitalisierungsprozesse in verkörperter Weise mitzugestalten?
In den ersten beiden Parts sind jeweils 20 Minuten Input und weitere 25 Minuten für Nachfragen, Kommentare und gemeinsames Gespräch geplant.

Im letzten Part wird das bereits Diskutierte in break-out-rooms weiter vertieft und in einer Abschlussrunde zusammengeführt.