Zulassungsprüfung

ZULASSUNGSPRÜFUNG

Die Zulassungsprüfung besteht aus folgenden Teilen:

Teil A:

1) schriftlich:

· Gehörtest (Intervalle, Akkorde und Kadenz, ein- und zweistimmige Diktate,
rhythmisches Diktat, Fehler erkennen, Klangfarben und Stilrichtungen zuordnen).
· Theorietest (Tonsatz, Partiturkunde, Formenlehre und Repertoirekunde).
· Klausur für Formanalyse, mit einer Orchesterpartitur aus der Wiener Klassik.

2) praktisch:

* Blattsingen (mit und ohne Klavierbegleitung, tonal oder/und atonal)

* Vortrag eines vorbereiteten einfachen Vokalstücks



Das erfolgreiche Bestehen dieses Prüfungsteiles ist Voraussetzung für die Zulassung zum letzten
Prüfungsteil.

Teil B:

· Einfacher Blattspieltest am Klavier
· Klaviervortrag einer Beethoven-Sonate mittleren Schwierigkeitsgrades nach Wahl und
eines selbstgewählten Stückes mittlerer Schwierigkeitsgrad.
Auf Wunsch des Kandidaten zusätzlich auch Vortrag auf einem anderen Instrument als
Klavier.

· Dirigieren: Die Dirigierprüfung soll nach Möglichkeit in Form einer Probe mit einem
Streichquartett oder kleinen Ensemble bzw. Vokalensemble stattfinden. Aus einer
Gruppe von vorgegebenen Werken wird von der Prüfungskommission ausgewählt:

a) für Orchesterdirigieren: Beethoven: 1. Symphonie 1., 2. und 4.Satz
Mozart: Divertimento Nr. 3 KV 138
Mozart: Kleine Nachtmusik 1. Satz
Schubert: Unvollendete 1. und 2. Satz

b) für Chordirigieren: Mozart: Ave Verum
Bach: Wie schön leuchtet der Morgenstern (BWV 436)
Bruckner: Locus iste

· Gespräch mit dem Kandidaten über allgemeine Musikkultur, Repertoirekunde.

Im Rahmen der Zulassungsprüfung ist auch die Beherrschung der deutschen Sprache nachzuweisen.

ANMELDEFORMULAR