Ringvorlesung Musiktherapie Wintersemester 2022/23

Zum Programm und mehr Informationen

 


 

Freitag, 20. Jänner 2023, 11.00 - 12.30 Uhr (hybrid)

 

Änderung des Programms:
Die Bedeutung der Bindungstheorie für die Musiktherapie

Mag.a art. Eva Phan Quoc

Bindungsforschung ist ein großes und hochkomplexes Fachgebiet, dessen Erkenntnisse vor allem in den letzten beiden Jahrzehnten zunehmend auch Eingang in verschiedene Therapiekonzepte gefunden haben. Nach einer Einführung in die Grundbegriffe der Bindungstheorie widmet sich diese Vorlesung daher den Implikationen, die dieses Wissen um die Entstehung von Bindungsbeziehungen für musiktherapeutisches Handeln bereitstellt. Für die musiktherapeutische Arbeitsweise kann das etwa bedeuten, ein noch intensiveres Augenmerk auf Themen wie Feinfühligkeit und Stressregulation zu legen, oder besonders hellhörig für Themen von Verlust und Trennung zu werden. Verschiedene musiktherapeutische Interventionsansätze, die sich mit dem Thema Bindung auseinandersetzen, werden vorgestellt.

Bitte melden Sie sich bis 20.01.2023, 8.00 Uhr unter ringvorlesungmth@mdw.ac.at an, um den Link zur Videokonferenz zu erhalten.

Wenn Sie live dabei sein wollen, kommen Sie zum Rennweg 8 (AEG10).

 


 

Wir gratulieren Julia Fent zum AWARD OF EXCELLENCE 2022!

Mag.a Julia Fent, PhD wurde am 14. Dezember 2022 für Ihre Dissertation Diskriminierungskritische Perspektiven auf Musiktherapie und ihre Kontexte mit dem „Award of Excellence 2022" des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung ausgezeichnet. Dieser Staatspreis honoriert seit 2008 die 40 besten Dissertationen des jeweils vergangenen Studienjahres in Österreich.

In ihrer am Institut für Kulturmanagement und Gender Studies sowie am Institut für Musiktherapie verfassten Arbeit widmete sich Julia Fent insbesondere der Frage, wie Musiktherapie einen Beitrag zur Reduktion sozialer Ungerechtigkeit leisten kann. Aktuell ist sie als Projektassistentin am MMRC – Music and Minorities Research Center sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am WZMF tätig, wo sie gemeinsam mit Irene Stepniczka das partizipative Forschungsprojekt „My Tune: Musiktherapie aus unseren Perspektiven“ leitet und im Forschungsprojekt "MOMENTE − Gendersensitive Konzeptionierung eines InstruMentes für selbstbiOgrafisches MEmoriereN und GedächTnistraining für Menschen mit VErgesslichkeit" mitarbeitet.

Julia Fent in einem kürzlich erschienenen Standard-Artikel:

https://www.derstandard.at/story/2000141126476/forscherin-fuer-gender-studies-wirft-kritischen-blick-auf-musiktherapie

 


 

mdw WÜRDIGUNGSPREIS 2022

Im Rahmen einer Feierstunde wurde Mag. Mera ADOLF am 17. November 2022 gemeinsam mit 10 weiteren Absovent_innen der mdw mit dem diesjährigen Würdigungspreis ausgezeichnet.

siehe auch https://www.mdw.ac.at/1783/

Wir gratulieren sehr herzlich!
 


 

Online-Konversationen: Ethik in der Musiktherapie
Ethik in der Musiktherapie Teil 8
 

Freitag, 31. März 2023, 17:00–18:30 Uhr
 

Nähere Informationen folgen

Link zum Zoom-Meeting bitte bis zum 31.03.2023 | 12:00 Uhr unter onlinekonversationenmth@mdw.ac.at anfordern.

 


 

BEITRAG ÜBER MUSIKTHERAPIE

impuls wissen. Das Gesundheitsmagazin zum Staunen

Das Institut für Musiktherapie und das Wiener Zentrum für Musiktherapie-Forschung (WZMF) wurden vom Gesundheitsmagazin impuls wissen besucht.

Der Beitrag MUSIKTHERAPIE: AUF DIE BEZIEHUNG KOMMT ES AN beinhaltet zudem ein Video, an dem Studierende der Musiktherapie-Ausbildung mitgewirkt haben.

 

 



JOHANNES TH. ESCHEN-PREIS der

Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft (DMtG)

Wir freuen uns sehr mit unseren Absolvent_innen Mag.a Miriam ADOLF und Mag.a Mira Fransziska HÜSERS, die mit ihren Diplomarbeiten für den Johannes Th. Eschen-Preis der DMtG nominiert wurden.
 

  • Miriam Adolf (2021)
    Disruption – Intersektionalität und Queer Theory als Perspektiven einer an sozialer Gerechtigkeit orientierten musiktherapeutischen Ausbildung und Praxis

    Betreuerin: Dr.in Edith Wiesmüller
     
  • Mira Franziska Hüsers (2021)
    Sehnsuchtsort Musiktherapie – Vom langen Weg der emigrierten Wiener Musikerin Felice Wolmut zur Musiktherapeutin in den USA der 60er Jahre

    Betreuerinnen: Dr.in Dorothee Storz und Dr.in Elena Fitzthum

Der Johannes Th. Eschen-Preis wird in diesem Jahr zum ersten Mal in Kooperation dreier Verbände durchgeführt: Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft (DMtG), Österreichischer Berufsverband der MusiktherapeutInnen (ÖBM) und Schweizerischer Fachverband für Musiktherapie (SFMT / ASMT) haben gemeinsame Organisationsstrukturen entwickelt. Von April bis Juli 2022 hat eine Erstjury aus Deutschland, Österreich und Schweiz die eingereichten 24 Bewerbungen gesichtet und anhand eines Punktesystems bewertet – sieben Arbeiten wurden nun für den Preis nominiert. Wir gratulieren schon  mal zum Meistern der ersten  Hürde und sind gespannt auf die finale Entscheidung. Eine international besetzte Hauptjury wird im Herbst 2022 Preisträger und Belobigungen benennen.

Herzliche Gratulation seitens des Instituts für Musiktherapie!
 


 

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, JULIA FENT!


Wir freuen uns, dass Julia Fent mit dem "Herta und Kurt Blaukopf-Award für herausragende Dissertationen an der mdw" ausgezeichnet wurde.

In ihrer Dissertation "Diskriminierungskritische Perspektiven auf Musiktherapie und ihre Kontexte" (Institut für Kulturmanagement und Gender Studies) untersuchte sie über ein partizipatives sowie ein diskursanalytisches Vorgehen die Normen und Machtverhältnisse, die Musiktherapie und ihre konkreten Behandlungskontexte prägen.

Seit Juli 2021 ist Julia Fent als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wiener Zentrum für Musiktherapie-Forschung tätig, wo sie derzeit in den Forschungsprojekten "MOMENTE − Gendersensitive Konzeptionierung eines InstruMentes für selbstbiOgrafisches MEmoriereN und GedächTnistraining für Menschen mit VErgesslichkeit" und "My Tune: Musiktherapie aus unseren Perspektiven" mitarbeitet.

 


 

NEUE PUBLIKATION

Hannah Riedl / Thomas Stegemann

„Wien, mit Medizin und Musik durch alte Tradition aufs engste verbunden …“ – Institutionalisierungsprozesse der Wiener Schule der Musiktherapie ab 1959 und die Bedeutung der Wiener Klinikvorstände


In: Birgit Nemec / Hans-Georg Hofer / Felicitas Seebacher / Wolfgang Schütz (Hg.)
Medizin in Wien nach 1945
Strukturen, Aushandlungsprozesse, Reflexionen


2022, Vienna University Press

Open Access verfügbar unter:

NEUE BÜCHER aus der REIHE

WIENER BEITRÄGE ZUR MUSIKTHERAPIE

Herausgeber der Reihe ist das WIM - Wiener Institut für Musiktherapie.

 

Hannah Riedl (Hrsg.) (2021). „Wollen Sie wirklich spielen?“ Alfred Schmölz und die Wiener Musiktherapie – kommentierte Quellentexte (Wiener Beiträge zur Musiktherapie, Bd. 12). Wien: Praesens.

2021, ISBN 978-3-7069-1079-8, 421 S., brosch.
€ [A] 38,00 / € [D] 37,00

Thomas Stegemann & Elena Fitzthum (Hrsg.) (2021). Kurzlehrbuch Musiktherapie. Teil II. Wiener Ringvorlesung Musiktherapie – Grundlagen und Anwendungsfelder (Wiener Beiträge zur Musiktherapie, Bd. 13). Wien: Praesens.

2021, ISBN 978-3-7069-1081-1, VII + 411 S., brosch.
€ [A] 32,00 / € [D] 31,10

 

BESTELLUNGEN:

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