Ringvorlesung der Musiktherapie Wintersemester 2018/19

Die Wiener Ringvorlesung Musiktherapie an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien beginnt am 5. Oktober 2018.

Das Programm für das Wintersemester 2018/19 finden Sie hier

Das Programmheft für das Wintersemester 2018/19 finden Sie in Kürze hier

Nächste Ringvorlesung:

Freitag, 19. Oktober 2019  11.00 - 12.30 Uhr AEG10
Rennweg 8, 1030 Wien

Aktive Musiktherapie

Mag.a art. Monika Smetana PhD, Wien

 

welle

Musiktherapeutin (Kurzstudium/Diplomstudium Wien)

seit 2015 tätig als Univ.-Assistentin (PostDoc) und seit 2016 stv. Institutsleiterin am Institut für Musiktherapie der mdw , seit 2017 stv. Gesamtkoordination und Mitarbeit am Wiener Zentrum für Musiktherapie-Forschung (WZMF).

Langjährige musiktherapeutische Erfahrung im Bereich Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie mehrjährig im geriatrischen Bereich tätig.

Promotion 2012, Auszeichnungen für wissenschaftliche Arbeiten, u.a. Johannes-Th.-Eschen-Preis der DMtG 2002, Award of Excellence 2012 des BMWF.

Unterrichts- und Interessensschwerpunkte: Praxeologie der Musiktherapie, Verbindung musiktherapeutischer Forschung und Lehre, Fallstudienforschung, Versprachlichung musiktherapeutischer Prozesse, musikalischer Dialog und musiktherapeutische Techniken.

Mitherausgeberin von zwei Bänden der Buchreihe „Wiener Beiträge zur Musiktherapie“, Vorstandsmitglied des Wiener Instituts für Musiktherapie (WIM), Redaktionsmitglied der Zeitschrift „Musiktherapeutische Umschau“ (MU).

 

Publikationen (Auswahl):

Smetana M., Heinze S., & Mössler K. (2005). Stille – Sterben – Erwachen. Musiktherapie im Grenzbereich menschlicher Existenz. Wiener Beiträge zur Musiktherapie Band 7. Wien: Edition Praesens.

Smetana, M. (2012). Die Wiederkehr des Ähnlichen. Zur Bedeutung musikalischer Objekte in der Musiktherapie bei Jugendlichen mit strukturellen Störungen. Wiener Beiträge zur Musiktherapie Band 10. Wien: Praesens.

Smetana, M. & Wiesmüller, E. (2014). Vom Umgang mit dem Brüchigen: Diskontinuitäten in der Musiktherapie. Musiktherapeutische Umschau 35(3), 200–209.

Smetana, M. (2016). Recurring Similarity: The meaning of musical objects in music therapy for adolescents with structural disorders. Nordic Journal of Music Therapy, DOI: 10.1080/08098131.2015.1117123

Smetana, M. (2016). Zwischen Innen und Außen: Musiktherapie bei Jugendlichen mit strukturellen Störungen. Musiktherapeutische Umschau 37(1), 5–16.

Smetana, M. (2017). Recurring Similarity: The meaning of musical objects in music therapy for adolescents with structural disorders. Nordic Journal of Music Therapy 26(2), 105–123.

Smetana, M., Brandstötter, A., Holzner, C., Jäger, S., & Kampl, J. (2017). Lieder in der Therapie – ein Beitrag aus der universitären Lehre. Musiktherapeutische Umschau 38(1), 38–45.

 

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Die Vorlesung beinhaltet eine allgemeine Einführung in die aktive Musiktherapie, per definitionem wie in Hinblick auf Überschneidungsbereiche und Abgrenzung zur rezeptiven Musiktherapie. Anhand einer entwicklungspsychologischen wie lerntheoretischen Einordnung wird Aktivität als Möglichkeit der Auseinandersetzung mit der Welt, als Aneignung im Spannungsfeld zwischen dem Eigenen und dem Fremden gesehen. Die Vorlesung beinhaltet Fallbeispiele ebenso wie kurze praktische Übungen und stellt verschiedene musiktherapeutische Improvisationsformen vor.

 

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Nächste Ringvorlesung:
Freitag, 27. April 2018  10.00 - 11.30 Uhr AEG10
Rennweg 8, 1030 Wien

Flucht und Trauma

Edith Wiesmüller, Wien

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Mag. art. Dr. sc. mus. Edith Wiesmüller

Musiktherapeutin (Diplomstudium, Wien, Promotion, Hamburg). Seit 2013 Lehrtätigkeit am Institut für Musiktherapie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seminar- und Vortragstätigkeit. Langjährige musiktherapeutische Erfahrung im Bereich Erwachsenenpsychiatrie.

Arbeits- und Interessensschwerpunkte: Musiktherapie bei Erwachsenen mit komplexen Traumafolgestörungen. Verbindung musik-traumatherapeutischer Forschung und Praxis, musik-traumatherapeutische Methodenentwicklung.

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Basierend auf musiktherapeutischen Erfahrungen mit geflüchteten Menschen, wird dargestellt, wie sich gegenwärtige Lebensbedingungen sowie kulturell bedingte Besonderheiten auswirken können. Vor dem Hintergrund der Themen Migrationsstress, Flüchtlingsidentitäten, Psychotrauma und Traumatherapie werden therapeutische Vorgehensweisen anhand musiktherapeutischer Szenen beleuchtet.

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Nächste Ringvorlesung:

Freitag, 5. Oktober 2019  11.00 - 12.30 Uhr AEG10
Rennweg 8, 1030 Wien

Musiktherapeutische Ausdrucks- und Kommunikationsskala MAKS: Klinische Anwendung und Forschungsmöglichkeiten

(mit anschl. Buchpräsentation im Alten Konzertsaal)

Prof. in Dr. in Dorothee v. Moreau, Heidelberg, Deutschland

 

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Prof. Dr. rer. medic.. Dorothee von Moreau

Musiktherapeutin (Wiener Abschluss), Psychologische Psychotherapeutin, Dipl.Psych.. Derzeit Studiendekanin und Leitung der Lehrambulanzen Musiktherapie, Tanz- und Bewegungstherapie der Fakultät für Therapiewissenschaften der SRH Hochschule Heidelberg sowie Mitglied des berufsständischen Beirats der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft DMtG. Langjährige klinische Erfahrungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie und Psychosomatik, langjährige Lehrerfahrung an verschiedenen Musiktherapie-Ausbildungs- und Studiengängen. Interessens- und Forschungsschwerpunkte: musiktherapeutische Assessments, Neonatologie/Bindungstheorie, psychodynamische Musiktherapie/strukturelle Störungen

 

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Erst seit der Einführung des evidenzbasierten Paradigmas wird auch von Musiktherapeuten ein transparentes und systematisches Vorgehen bei der Planung, Durchführung und Dokumentation von Therapien verlangt. Grundlage dafür bieten u.a. assessments sowohl für die Eingangsdiagnostik, als auch für die Therapieevaluation. Musiktherapeutische Assessments sind seit den späten 1990-er Jahren zunehmend in Entwicklung, so auch die Musiktherapeutische Ausdrucks- und Kommunikationsskala MAKS für den Bereich der (Kinder- und Jugend-) Psychiatrie. Der Vortrag gibt eine Einführung in die Skala MAKS, deren Entwicklung und Evaluation. Die Anwendbarkeit im klinischen und forscherischen Zusammenhang wird erläutert und diskutiert.

 

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