{"id":4285,"date":"2025-02-21T10:13:51","date_gmt":"2025-02-21T09:13:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/?p=4285"},"modified":"2025-06-10T16:07:55","modified_gmt":"2025-06-10T14:07:55","slug":"mdwp010-002","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/","title":{"rendered":"Einleitung"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"author\"><em>Julia Heimerdinger, Hannah Riedl und Thomas Stegemann<\/em><\/h3>\n<p><head><\/p>\n<style>\n        .tsquotation strong {\n            font-weight: bold;\n        }\n        blockquote.tsquotation p em {\n            font-style: italic !important;\n        }\n        .bibliography {\n            margin-top: -1em !important;\n            padding-left: 22px;\n            text-indent: -22px;\n        }\n        figure {\n            margin: 0;\n        }\n    <\/style>\n<p><\/head><br \/>\n<div class=\"one_half\">\n<p style=\"text-align: left;\"><span class='bdaia-btns bdaia-btn-medium' style=\"background:#b2b2b2 !important;color:#000000 !important;\"><a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-001\/\" style=\"color:#000000 !important;\">&#129028;<\/a><\/span><\/div>\n<div class=\"one_half last\">\n<p style=\"text-align: right;\"><span class='bdaia-btns bdaia-btn-medium' style=\"background:#b2b2b2 !important;color:#000000 !important;\"><a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-003\" style=\"color:#000000 !important;\">&#129030;<\/a><\/span><\/div><div class=\"clear-fix\"><\/div>\n<div class=\"bdaia-toggle close\"><h4 class=\"bdaia-toggle-head toggle-head-open\"><span class=\"bdaia-sio bdaia-sio-angle-up\"><\/span><span class=\"txt\">Zitieren<\/span><\/h4><h4 class=\"bdaia-toggle-head toggle-head-close\"><span class=\"bdaia-sio bdaia-sio-angle-down\"><\/span><span class=\"txt\">Zitieren<\/span><\/h4><div class=\"toggle-content\"><p>\nHeimerdinger, Julia, Hannah Riedl und Thomas Stegemann. 2025. \u00bbEinleitung\u00ab. In <i>Musik und Suizidalit\u00e4t. Interdisziplin\u00e4re Perspektiven<\/i>, hg. von Julia Heimerdinger, Hannah Riedl und Thomas Stegemann. Wien und Bielefeld: mdwPress. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1515\/9783839474280-002\" target=\"_blank\">https:\/\/doi.org\/10.1515\/9783839474280-002<\/a>.<br \/>\n<\/p><\/div><\/div>\n<div class=\"bdaia-toggle close\"><h4 class=\"bdaia-toggle-head toggle-head-open\"><span class=\"bdaia-sio bdaia-sio-angle-up\"><\/span><span class=\"txt\">\u00dcbersicht<\/span><\/h4><h4 class=\"bdaia-toggle-head toggle-head-close\"><span class=\"bdaia-sio bdaia-sio-angle-down\"><\/span><span class=\"txt\">\u00dcbersicht<\/span><\/h4><div class=\"toggle-content\"><p>\n<strong>Einleitung<\/strong><br \/>\n&nbsp; <a href=\"#1\">I Kulturwissenschaft &#038; Musikwissenschaft<\/a><br \/>\n&nbsp; <a href=\"#2\">II Medizin &#038; Musiktherapie<\/a><br \/>\n&nbsp; <a href=\"#3\">III Suizidforschung, Jugendpsychiatrie &#038; Medienpsychologie<\/a><br \/>\n&nbsp; <a href=\"#4\">Das <em>Gloomy Saturday<\/em>-Konzert zum Nachh\u00f6ren<\/a><br \/>\n&nbsp; <a href=\"#5\">Danksagungen<\/a><br \/>\n&nbsp; <a href=\"#6\">Literaturverzeichnis<\/a><br \/>\n<\/p><\/div><\/div>\n<hr>\n<p style=\"text-align: right;\"><span class='bdaia-btns bdaia-btn-medium' style=\"background:#b2b2b2 !important;color:#000000 !important;\"><a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/10.1515_9783839474280-002.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" style=\"color:#000000 !important;\">KAPITEL PDF <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/download-1459070_1280.png\" style=\"vertical-align: middle\" alt=\"Download-Logo\" width=\"17\" height=\"17\"><\/a><\/span>\n<p>Dieser Band pr\u00e4sentiert die verschriftlichten Beitr\u00e4ge des Symposiums \u00bbMusik und Suizidalit\u00e4t\u00ab, das am 6.\u00a0und 7. Mai 2022 an der mdw \u2014 Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien in Kooperation des Instituts f\u00fcr Musikwissenschaft und Interpretationsforschung und des Instituts f\u00fcr Musiktherapie stattgefunden hat. Dem Symposium ging ein intensiver fachlicher Austausch voraus, der \u2014 wie es der Zufall wollte \u2014 zustande kam, da wir drei Herausgeber:innen gemeinsam in einer Big Band musizieren. In Gespr\u00e4chen nach Probenschluss stellte sich heraus, dass wir uns in unseren jeweiligen Disziplinen \u2014 Musikwissenschaft (Julia Heimerdinger), Musiktherapie (Hannah Riedl) sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie und Musiktherapie (Thomas Stegemann) \u2014 schon mit dem Thema Musik und Suizidalit\u00e4t besch\u00e4ftigt haben (z.\u00a0B. Stegemann et\u00a0al. 2010; Heimerdinger 2020). Im Zuge der Diskussionen \u00fcber bekannte und unbekanntere \u203aSuicide Songs\u2039, \u00fcber B\u00fccher, Fachliteratur, empirische Studien, klinische Praxiserfahrung, Filme und Fernsehserien erschien uns eine Zusammenarbeit naheliegend. Zum einen entstand schnell die Idee, ein studienf\u00e4cher\u00fcbergreifendes Seminar zur Rolle der Musik in der breit rezipierten und wegen der Bef\u00fcrchtung von Nachahmungssuiziden umstrittenen Netflix-Serie <em>Tote M\u00e4dchen l\u00fcgen nicht<\/em> (<em>13<\/em><em>\u00a0Reasons Why<\/em>, USA 2017) anzubieten, zum anderen, ein interdisziplin\u00e4res Symposium zum Thema Musik und Suizidalit\u00e4t zu veranstalten, bei dem auch die Ergebnisse der Arbeit im Seminar vorgestellt werden sollten. F\u00fcr das Symposium war es uns ein besonderes Anliegen, Vertreter:innen aus den Bereichen Kulturwissenschaft, Musikwissenschaft, Medizin, Musiktherapie, Psychotherapie und Suizidforschung zusammenzubringen, um verschiedene Perspektiven auf den Themenkomplex aufzugreifen und zu diskutieren. Verschiedene Perspektiven hei\u00dft in diesem Fall nicht nur unterschiedliche Blickwinkel der jeweiligen wissenschaftlichen Disziplinen und Forschungsmethoden, sondern auch unterschiedliche Diskurse aus (kulturhistorischer und empirischer) Wissenschaft und (medizinischer\/therapeutischer) Praxis.<\/p>\n<p>Bei der Zusammenstellung der Beitr\u00e4ge gingen wir von der Beobachtung aus, dass einerseits Suizidalit\u00e4t in ihren verschiedensten Facetten seit Jahrhunderten ein Thema von Musik ist und dass andererseits Musik im Kontext von\u00a0\u2014 und im (therapeutischen) Umgang mit\u00a0\u2014 Suizidalit\u00e4t eine Rolle spielen kann. Hieran kn\u00fcpft sich eine Reihe von Fragen bez\u00fcglich musikalischer Darstellung, musikalischen Ausdrucks und musikalischer Wirkung: Wie wurde und wird der suizidale Zustand musikalisch und musikdramatisch dargestellt? In welchen Gattungen und Genres der Musikgeschichte und der Gegenwart wird das Thema aufgegriffen und was bedeutet dies\u00a0\u2014 nicht zuletzt gesellschaftlich? Welche Facetten von Suizidalit\u00e4t kommen in Musik zum Ausdruck? K\u00f6nnen individuelle Musikpr\u00e4ferenzen etwas \u00fcber das Suizidrisiko aussagen? Kann Musik ein Trigger f\u00fcr suizidale Handlungen sein? Was wei\u00df man \u00fcber die Wechselwirkungen von Musik und selbstverletzendem Verhalten bei Jugendlichen? Welchen Einfluss k\u00f6nnen Musik oder das Sprechen \u00fcber musikalisches Erleben auf suizidale Menschen haben? Kann Musik in suizidalen Krisen oder nach einem Suizidversuch hilfreich sein \u2014 und wenn ja, wie?<\/p>\n<p>Suizidalit\u00e4t ist nachweislich seit der Antike ein\u00a0\u2014 zu verschiedenen Zeiten in unterschiedlichem Ma\u00df\u00a0\u2014 pr\u00e4sentes Sujet unz\u00e4hliger Lieder, Opernarien und sogar einiger Instrumentalmusik.<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> Unerf\u00fcllte Liebe, Verlust, Bewahrung der Ehre, Selbstopfer, Selbstzerst\u00f6rung oder die Flucht vor der Bestrafung durch M\u00e4chtigere geh\u00f6ren zu den Motiven musikalischer bzw. musikdramatischer Darstellungen, von Theokrits Hirtenges\u00e4ngen \u00fcber zahlreiche \u203aAbbandonata\u2039-Arien (wie Arianna oder <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.21939\/ms-video-02\"><strong>Dido<\/strong><\/a> <strong>\ud83d\udd0a<\/strong>), Balladen und Moritaten bis hin zum Depressive Suicidal Black Metal.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend manche Musikst\u00fccke Merkmale des von Erwin Ringel beschriebenen pr\u00e4suizidalen Syndroms (Ringel 1953) wie eine starke Einengung auch auf der musikalischen Ebene aufweisen (siehe z.\u00a0B. den nur einen Ton wiederholenden Beginn von Otellos Arie \u00bbDio! Mi potevi scagliar\u00ab), zielen andere eher auf Abschreckung (z.\u00a0B. \u00bbVersto\u00dfen\u00a0oder Der Tod auf den Schienen\u00ab). Viele j\u00fcngere Songs bewegen sich musikalisch unspezifisch im Rahmen von Genrekonventionen, wobei sich manche Genres offenbar mehr als andere des tabubehafteten Themas annehmen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig wurde Musik immer wieder auch ein Einfluss auf suizidales Empfinden nachgesagt. Beispielsweise berichtete der franz\u00f6sische Psychiater Jean-Pierre Falret in seiner Abhandlung <em>Der Selbstmord<\/em> (1824; frz. Originalausgabe: <em>De l\u2019hypochondrie et du suicide<\/em> 1822) von einer jungen Frau, die bei Arien aus der Oper <em>Nina, o sia La pazza per amore<\/em> (Giovanni Paisiello 1789; dt.: <em>Nina oder Die Wahnsinnige aus Liebe<\/em>) Suizidneigungen empfunden habe. Der wegen der angeblichen Ausl\u00f6sung einer Suizidwelle als \u203aHungarian Suicide Song\u2039 ber\u00fchmt gewordene Song <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.21939\/ms-video-01\"><strong>\u00bbGloomy Sunday\u00ab<\/strong><\/a> <strong>\ud83d\udd0a<\/strong> (original: \u00bbSzomor\u00fa vas\u00e1rnap\u00ab, 1933) wurde von der BBC angeblich bis ins Jahr\u00a02002 nicht gespielt, und in den USA kam es in den 1980er-Jahren wiederholt zu Klagen von Eltern gegen Heavy-Metal-Musiker, deren Songs ihre Kinder angeblich zum Suizid angestiftet h\u00e4tten. Obwohl diese Klagen s\u00e4mtlich erfolglos waren, steht Heavy Metal als sogenannte \u203aProblem Music\u2039 noch immer an erster Stelle der \u203a\u00fcblichen verd\u00e4chtigen\u2039 Genres und fehlt auch heute in kaum einer Studie zum Verh\u00e4ltnis von psychischer Gesundheit bzw. von Suizidraten und Musikpr\u00e4ferenzen von Jugendlichen. Gruppen wie die 1982 gegr\u00fcndete kalifornische Band Suicidal Tendencies reagierten mit der Wahl ihres Namens und ihren Songs nicht zuletzt auf gesellschaftliche Symptome einer damals virulenten \u203aMoral Panic\u2039, die sich beispielsweise in der Gr\u00fcndung des Parents Music Resource Center durch die sogenannten \u203aWashington Wives\u2039 Tipper Gore und Susan Baker ausdr\u00fcckte. Unter anderem beschuldigte Gore die Musikindustrie und Musiker:innen, \u00bbinmitten einer nationalen [Suizid-]Epidemie den Selbstmord von Teenagern zu f\u00f6rdern\u00ab (Gore 1987, 107), ohne dabei m\u00f6gliche andere Zusammenh\u00e4nge kritisch zu reflektieren.<\/p>\n<p>Durch Medienberichterstattung und fiktionale Darstellungen von Suiziden angeblich angesto\u00dfene Nachahmungseffekte wurden nach Goethes bekannter Romanfigur \u00bbWerther-Effekt\u00ab benannt, und die Frage, ob im Rahmen von Literatur, Film oder Musik dargestellte Suizide tats\u00e4chlich Imitationssuizide oder gar Suizidepidemien ausl\u00f6sen k\u00f6nnen, wird nach wie vor kontrovers diskutiert. Beispielsweise hat die erste Staffel der Netflix-Serie <em>Tote M\u00e4dchen l\u00fcgen nicht<\/em> eine entsprechende Debatte ausgel\u00f6st, in der u.\u00a0a. der Vorwurf artikuliert wurde, sie romantisiere den Suizid der Hauptfigur Hannah Baker\u00a0\u2014 ein Vorwurf, der vermutlich deshalb so laut ist, weil die Serie als Zielgruppe ein jugendliches und damit spezifisch vulnerables Publikum adressiert. Dem Streamingdienst Netflix wurde au\u00dferdem vorgeworfen, dass in der Serie keinerlei Hinweise darauf gegeben werden, dass Krisen bew\u00e4ltigbar sind; im Gegenteil werden die Helfersysteme als nicht verf\u00fcgbar oder sogar ineffizient dargestellt.<\/p>\n<p>Als Pendant zum \u00bbWerther-Effekt\u00ab wurde durch Niederkrotenthaler et\u00a0al. (2010) der Begriff \u00bbPapageno-Effekt\u00ab gepr\u00e4gt. Dieser ist von der Figur Papageno aus Mozarts Oper <em>Die<\/em> <em>Zauberfl\u00f6te<\/em> abgeleitet: Papageno will sich aus Liebeskummer erh\u00e4ngen, wird im letzten Moment jedoch von den drei Knaben davon abgehalten, die ihn davon \u00fcberzeugen, dass es einen Ausweg aus dieser Situation gibt \u2014 wie bereits zuvor Pamina, die sich von Tamino verlassen f\u00fchlt (Arie <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.21939\/ms-video-14\"><strong>\u00bbAch ich f\u00fchl\u2019s, es ist verschwunden\u00ab<\/strong><\/a> <strong>\ud83d\udd0a<\/strong>). Der Begriff Papageno-Effekt beschreibt pr\u00e4ventive Effekte, die durch die Darstellung der Bew\u00e4ltigung realer oder fiktionaler suizidaler Krisen bewirkt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Einige der hier angerissenen Themen, Begriffe, musikalischen Genres und Songs ziehen sich wie rote F\u00e4den durch die Beitr\u00e4ge: so der ber\u00fcchtigte Suicide Song <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.21939\/ms-video-01\"><strong>\u00bbGloomy Sunday\u00ab<\/strong><\/a> <strong>\ud83d\udd0a<\/strong>, unter dessen Motto auch das Konzert stand, das zum Abschluss des Symposiums stattfand. Auf diesen Song war eine der Herausgeber:innen, Julia Heimerdinger, bei der Lekt\u00fcre eines Beitrags des deutschen Psychiaters Harm Willms gesto\u00dfen, der bereits 1975 in der Zeitschrift <em>Musik\u00a0+ Medizin<\/em> ver\u00f6ffentlicht worden war. Willms berichtete darin \u00fcber einen Vortrag des Psychiaters und Gr\u00fcnders des Wiener Kriseninterventionszentrums, Erwin Ringel, in dem dieser darstellte, wie Merkmale des pr\u00e4suizidalen Syndroms in Musik ausgedr\u00fcckt sind; eines seiner Beispiele war <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.21939\/ms-video-01\"><strong>\u00bbGloomy Sunday\u00ab<\/strong><\/a> <strong>\ud83d\udd0a<\/strong> bzw. eine deutschsprachige Fassung des Lieds mit dem Titel \u00bbEinsamer Sonntag\u00ab. Ebendieses Lied bzw. die Legenden, die sich um dessen Wirkung ranken, sei, so Willms in seinem Beitrag im vorliegenden Band, Anlass f\u00fcr seine Untersuchung zur Rolle der Musik bei Suizidhandlungen gewesen, die er Mitte der 1970er-Jahre durchgef\u00fchrt, deren Ergebnisse er jedoch nie ver\u00f6ffentlicht hatte. Wir, die Herausgeber:innen, haben uns sehr \u00fcber seine Bereitschaft gefreut, die Untersuchung knapp 50 Jahre nach ihrer Durchf\u00fchrung auf unserem Symposium noch einmal vorzustellen und uns seinen Beitrag zur Ver\u00f6ffentlichung zu \u00fcberlassen. Harm Willms ist am 7.\u00a0Februar 2023 verstorben. Wir sind dankbar, ihn als Vortragenden und als inspirierenden und kritisch denkenden Gespr\u00e4chspartner bei unserem Symposium zu Gast gehabt zu haben.<\/p>\n<p>Neben dem Song <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.21939\/ms-video-01\"><strong>\u00bbGloomy Sunday\u00ab<\/strong><\/a> <strong>\ud83d\udd0a<\/strong> (siehe die Beitr\u00e4ge von Heimerdinger, Willms, Till und Niederkrotenthaler sowie Storf et\u00a0al.) lassen sich weitere wiederkehrende Themen und Motive erkennen wie der Werther-Effekt (Macho, Willms, Plener, Storf et\u00a0al.) und der Papageno-Effekt (Stein, Till und Niederkrotenthaler, Plener, Storf et\u00a0al.), das Heavy-Metal-Genre (Brown, Stein, Till und Niederkrotenthaler) und das Motiv des Verstummens (Heimerdinger, Korn). Ein Motto steht jedoch \u00fcber allen Beitr\u00e4gen: \u00bbLet\u2019s talk about it!\u00ab Dieses Motto stellte Thomas Macho, der damit auf den Titel einer Ausstellung des Kasseler Museums f\u00fcr Sepulkralkultur im Jahr\u00a02021 (P\u00f6rschmann et\u00a0al. 2021) anspielte, seinem Vortrag voran\u00a0\u2014 und erg\u00e4nzte es am Ende seines Beitrags um ein Zitat \u00c9mile Durkheims: \u00bbWas wirklich der Entwicklung des Selbstmordes oder des Mordes Vorschub leistet, ist nicht, <em>da\u00df<\/em> man davon spricht, sondern <em>wie<\/em> man davon spricht\u00ab (Durkheim 1983, 148; Hervorhebung durch die Herausgeber:innen). Wie wichtig es ist, \u00fcber dieses schwierige und h\u00e4ufig tabuisierte Thema zu sprechen und damit u.\u00a0a. der weit verbreiteten \u00bbgef\u00e4hrliche[n] Fehleinsch\u00e4tzung [entgegenzutreten], dass das Ansprechen einer Person auf ihre Suizidgedanken diese erst auf die Idee kommen lie\u00dfe, sich umzubringen\u00ab (<a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-006\/\">Stein im vorliegenden Band<\/a>), ist eine zentrale Botschaft, die dieser Band vermitteln will.<\/p>\n<p>Da wir davon \u00fcberzeugt sind, dass das Thema von gesamtgesellschaftlichem Interesse ist, richtet sich der vorliegende Tagungsband ausdr\u00fccklich nicht nur an ein Fachpublikum, sondern an eine breite Leser:innenschaft. Dennoch lie\u00df es sich selbstverst\u00e4ndlich nicht vermeiden, Fachbegriffe zu benutzen und auf fachspezifische Konzepte zu rekurrieren; diese werden erl\u00e4utert, wo es uns notwendig erschien. Einige Konzepte, insbesondere der bereits erw\u00e4hnte Werther-Effekt, spielen in verschiedenen Beitr\u00e4gen eine Rolle und werden aus unterschiedlichen Perspektiven beschrieben. Da dieser Band parallel zur gedruckten Fassung im Open Access-Format erscheint und die Beitr\u00e4ge auch einzeln heruntergeladen werden k\u00f6nnen, haben wir uns dazu entschieden, m\u00f6gliche Redundanzen im Gesamtband zu akzeptieren.<\/p>\n<p>Die Beitr\u00e4ge sind in drei thematische Abschnitte gegliedert: (I) Kulturwissenschaft &amp; Musikwissenschaft, (II) Medizin &amp; Musiktherapie sowie (III) Suizidforschung, Jugendpsychiatrie &amp; Medienpsychologie.<\/p>\n<h4 id=\"1\">I Kulturwissenschaft &amp; Musikwissenschaft<\/h4>\n<p>Mit dem Beitrag \u00bbAnsteckende Fragen. Zur Kulturgeschichte der Suizidepidemien\u00ab greift der Kulturwissenschaftler Thomas Macho das Thema eines Kapitels aus seinem 2017 im Suhrkamp Verlag erschienenen Buch <em>Das Leben nehmen. Suizid in der Moderne<\/em> auf, das einen der erw\u00e4hnten roten F\u00e4den bildet: \u00bbWerther-Effekte\u00ab. Die Umwertung des Suizids in der Moderne hin zu einer Entmoralisierung und Entkriminalisierung war durch den Aufstieg der Medizin und damit um den Preis der Pathologisierung des Suizids m\u00f6glich geworden, die wiederum dazu f\u00fchrte, dass man\u00a0\u2014 neben der Pest und der Cholera\u00a0\u2014 auch begann, Suizide als ansteckend zu betrachten. Sp\u00e4testens seit zeitgen\u00f6ssischen Berichten \u00fcber das \u00bbWerther-Fieber\u00ab nach Erscheinen des Romans <em>Die Leiden des jungen Werthers<\/em> von Johann Wolfgang Goethe 1774 wurde auch das Lesen von B\u00fcchern und Zeitungsnachrichten als potenziell lebensgef\u00e4hrlich angesehen. Im Zuge der Reflexion historischer Diskurse \u00fcber die Frage medieninduzierter Nachahmungssuizide kommen auch j\u00fcngere \u00bbSelbsttechniken\u00ab wie der Abschiedsbrief zur Sprache.<\/p>\n<p>Julia Heimerdinger diskutiert in ihrem Beitrag \u00bbVon hohen Felsen, trocknen Blumen und traurigen Sonntagen. Schlaglichter auf Musik und Suizidalit\u00e4t aus musikhistorischer Perspektive\u00ab Lieder und Songs, Opernarien, Instrumentalmusik und Klangcollagen von antiker Lyrik bis zur Industrial Music der 1970er-Jahre. Neben Fragen nach der musikalischen Darstellung und Reflexion des suizidalen Zustands und den jeweiligen k\u00fcnstlerischen und gesellschaftlichen Kontexten und Intentionen werden auch Diskurse \u00fcber die Wirkung von Musik angerissen, die mitunter im Rahmen von Liedtexten und vor allem in Texten \u00fcber Musik als Gegenstand \u00e4sthetischer und existenzieller Erfahrung gef\u00fchrt wurden und werden.<\/p>\n<p>Ganz auf Heavy Metal konzentriert sich der englischsprachige Text \u00bbSongs in the Key of Depression, Suicide and Death\u00ab von Andy\u00a0R. Brown. Wie bereits angedeutet, wurde dieses Genre (inklusive zahlreicher Subgenres) seit seiner Entstehung in den 1970er-Jahren als \u203aProblem Music\u2039 markiert. Die Stigmatisierung von Metal Fans, die ihren H\u00f6hepunkt in den 1980er-Jahren in den USA erlebte, f\u00fchrte u.\u00a0a. zu solch fragw\u00fcrdigen Ma\u00dfnahmen wie \u00bbDemetaling\u00ab-Programmen f\u00fcr Jugendliche. Brown beleuchtet in seinem Beitrag zum einen das Ph\u00e4nomen sogenannter Moral Panics, zum anderen zeigt er anhand ausgew\u00e4hlter Songs\u00a0\u2014 insbesondere der Thrash Metal Ballade\u00a0\u2014 und am Beispiel von Musikvideos auf, wie Bands die Themen Suizidalit\u00e4t und Stigmatisierung aufgreifen, um auf diese Weise mit ihren Fans in eine Art Dialog zu treten.<\/p>\n<h4 id=\"2\">II Medizin &amp; Musiktherapie<\/h4>\n<p>Der zweite Abschnitt wird mit einer Einf\u00fchrung in das Thema Suizidpr\u00e4vention er\u00f6ffnet. Mit seinem Beitrag \u00bbH\u00e4lt Beziehung am Leben?\u00ab r\u00fcckt Claudius Stein, langj\u00e4hriger \u00e4rztlicher Leiter des Kriseninterventionszentrums Wien, ein Thema in den Fokus, das in der Krisenintervention von zentraler Bedeutung ist: das Beziehungsangebot von Helfenden. Anschlie\u00dfend an eine \u00dcbersicht zu soziodemografischen Daten geht Stein auf einige g\u00e4ngige Vorurteile zum Thema Suizid ein. Ausgehend vom Beispiel der Rettung des suizidalen Papageno durch die drei Knaben in der <em>Zauberfl\u00f6te<\/em> werden die M\u00f6glichkeiten suizidpr\u00e4ventiver Ma\u00dfnahmen aufgezeigt.<\/p>\n<p>Die Musiktherapeutin Susanne Korn (Universit\u00e4re Psychiatrische Kliniken Basel) besch\u00e4ftigt sich in ihrem Beitrag \u00bbSuizidalit\u00e4t und Suizid in der Musiktherapie\u00ab mit dem Ph\u00e4nomenbereich im klinischen Alltag und er\u00f6rtert Herausforderungen und Chancen sowie m\u00f6gliche Interventionen bei akuter, chronischer oder abklingender Suizidalit\u00e4t. Daneben wird auf Indikationen und Kontraindikationen der Musiktherapie und insbesondere auf die Notwendigkeit von Selbstschutz und Selbstf\u00fcrsorge von professionellen Helfer:innen eingegangen, die mit Suizidalit\u00e4t und Suiziden von Patient:innen konfrontiert sind.<\/p>\n<p>Harm Willms berichtet in seinem Beitrag \u00bb\u00dcber die Rolle der Musik bei Suizidhandlungen\u00ab \u00fcber eine Untersuchung, die er Mitte der 1970er-Jahre im Rahmen seiner T\u00e4tigkeit als Psychiater an einer Berliner Klinik durchgef\u00fchrt hat. In f\u00fcnf Fallvignetten wird das musikalische Erleben im Zusammenhang mit Suizidversuchen beschrieben und analysiert.<\/p>\n<h4 id=\"3\">III Suizidforschung, Jugendpsychiatrie &amp; Medienpsychologie<\/h4>\n<p>Benedikt Till und Thomas Niederkrotenthaler widmen sich dem \u00bbZusammenhang zwischen Suizidrisikofaktoren und individuellen Musikpr\u00e4ferenzen\u00ab und gehen im Zuge dessen auf den Werther- und den Papageno-Effekt ein. Die Autoren diskutieren zun\u00e4chst fr\u00fchere Studien mit unterschiedlichen methodischen Ans\u00e4tzen, wie Untersuchungen zu Genrepr\u00e4ferenzen oder Pr\u00e4ferenzen f\u00fcr Musik mit suizidalem Inhalt, und stellen zwei eigene Studien vor, die das Verh\u00e4ltnis von Musikpr\u00e4ferenzen und Suizidgedanken sowie den positiven Effekt von Songs untersuchen, die Hilfsangebote f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung von Krisen zum Inhalt machen.<\/p>\n<p>Im Beitrag \u00bb\u203aDoch sie liebte die Klinge\u2039\u00ab des Kinder- und Jugendpsychiaters Paul Plener werden nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten von Jugendlichen und negative wie positive Wechselwirkungen mit dem H\u00f6ren von Musik er\u00f6rtert. Anhand von zwei Pilotprojekten, in denen musiktherapeutische Ans\u00e4tze mit Elementen aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie kombiniert wurden, verdeutlicht Plener das Potenzial des Mediums Musik in der Behandlung von Jugendlichen mit psychischen Problemen.<\/p>\n<p>Der Beitrag von Studierenden der Musiktherapie und der Instrumental(Gesangs)p\u00e4dagogik, die sich im Rahmen des oben erw\u00e4hnten Seminars mit der Netflix-Serie <em>Tote M\u00e4dchen l\u00fcgen nicht<\/em> auseinandergesetzt haben, fasst verschiedene Perspektiven auf die in der Serie verwendete Musik zusammen. Bei der Untersuchung der Musik und der Art ihres Einsatzes stehen sowohl die original komponierten Tracks von Eskmo als auch die ca. 70 f\u00fcr die Serie ausgew\u00e4hlten Songs im Fokus. Vor dem Hintergrund medienpsychologischer Forschung werden die Rezeption der Serie und die damit verbundene Kritik hinsichtlich Nachahmungseffekten bei Jugendlichen diskutiert.<\/p>\n<p>Die Zusammenstellung der Beitr\u00e4ge bzw. die Auswahl der Themenbereiche in diesem Band erhebt selbstverst\u00e4ndlich keinen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit. Es ist uns bewusst, dass wichtige Disziplinen und wesentliche Themenstellungen in Bezug auf Musik und Suizidalit\u00e4t hier nicht vertreten sind, wie etwa eine dezidiert soziologische Perspektive, das Thema des assistierten Suizids, Suizide von Musiker:innen oder Suizidalit\u00e4t bei \u00e4lteren Menschen\u00a0\u2014 der am st\u00e4rksten betroffenen Altersgruppe.<\/p>\n<p>In den Diskussionen w\u00e4hrend des Symposiums wurden kontr\u00e4re Positionen evident, welche Musikgenres als problematisch markiert werden. Wie z.\u00a0B. bei der Gegen\u00fcberstellung der Beitr\u00e4ge von Brown und Till und Niederkrotenthaler sichtbar wird, braucht die Auseinandersetzung mit diesem Thema die Konfrontation und den Austausch\u00a0\u2014 nicht zuletzt, um Vorurteile gegen\u00fcber bestimmten Musikgenres zu relativieren, indem sie auch kultur- und mediengeschichtlich betrachtet werden. Dar\u00fcber hinaus ist zu ber\u00fccksichtigen, dass Musik nicht nur auf eine bestimmte Art wirkt und sich das individuelle Erleben derselben Musik innerhalb k\u00fcrzester Zeit ver\u00e4ndern kann. Weiters wurden in den Diskussionen immer wieder auch grunds\u00e4tzliche Fragen philosophisch-existenzieller Natur aufgeworfen (freie Entscheidung versus Pathologisierung des Suizids) und Fragen der Haltung bez\u00fcglich einer Entscheidung zum Suizid thematisiert (aus der Sicht professioneller Helfer:innen und pers\u00f6nlich Betroffener), was einmal mehr deutlich machte, wie gro\u00df der Gespr\u00e4chsbedarf zum Thema Suizidalit\u00e4t ist.<\/p>\n<h4 id=\"4\">Das <em>Gloomy Saturday<\/em>-Konzert zum Nachh\u00f6ren<\/h4>\n<p>Das zweit\u00e4gige Symposium wurde am Samstag, den 7. Mai 2022, mit einem Konzert abgeschlossen, dessen Titel <em>Gloomy Saturday<\/em> an den Song <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.21939\/ms-video-01\"><strong>\u00bbGloomy Sunday\u00ab<\/strong><\/a> <strong>\ud83d\udd0a<\/strong> angelehnt ist. Das Programm, das thematisch passende St\u00fccke\u00a0\u2014 Arien, Lieder und ein Werk f\u00fcr Klavier solo\u00a0\u2014 vom Ende des 17.\u00a0Jahrhunderts bis in die Gegenwart umfasste, wurde von Tanya Aspelmeier (Professorin f\u00fcr Gesang am Antonio Salieri Institut f\u00fcr Gesang und Stimmforschung in der Musikp\u00e4dagogik) und Julia Heimerdinger zusammengestellt und von Studierenden und Kolleg:innen der mdw ausgef\u00fchrt. Zu Dokumentationszwecken wurde das Konzert mit einfacher Video- und Tontechnik aufgezeichnet. Da der Abend auf sehr positive Resonanz stie\u00df, haben wir uns mit Zustimmung der beteiligten Musiker:innen dazu entschlossen, die Aufzeichnung gemeinsam mit diesem Band zug\u00e4nglich zu machen. Unter diesem <a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-012\/\" target=\"_blank\">Link<\/a> findet sich eine Liste mit allen Musikst\u00fccken des Konzerts, die als Videoclips aufgerufen werden k\u00f6nnen. In den einzelnen Kapiteln sind die verf\u00fcgbaren Titel mit Links hinterlegt und mit Lausprechericons \ud83d\udd0a gekennzeichnet.<\/p>\n<h4 id=\"5\">Danksagungen<\/5><\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend m\u00f6chten wir all jenen Personen und Institutionen herzlich danken, die an der Realisation dieses Tagungsbands beteiligt waren: an erster Stelle den Vortragenden des Symposiums und den Teilnehmer:innen des Seminars \u00bbZur Rolle der Musik in der Netflix-Serie <em>Tote M\u00e4dchen l\u00fcgen nicht<\/em>\u00ab f\u00fcr die Verschriftlichung ihrer Referate, sowie den Mitwirkenden des Abschlusskonzerts f\u00fcr ihre musikalischen Beitr\u00e4ge. Herzlich danken wir auch Tanya Aspelmeier f\u00fcr die wunderbare Zusammenarbeit bei der Gestaltung des musikalischen Programms, Robert Hofmann und Arik Kofranek vom Audio-Video-Zentrum f\u00fcr die professionelle technische Betreuung des Symposiums, Robert Hofmann zudem f\u00fcr die Bearbeitung des Konzertmitschnitts f\u00fcr die Online-Ver\u00f6ffentlichung.<\/p>\n<p>Besonderer Dank geb\u00fchrt mdwPress f\u00fcr die Aufnahme des Bands in das Verlagsprogramm, namentlich den Verlagsleiter:innen Therese Kaufmann und Michael Staudinger, sowie Max Bergmann f\u00fcr die umsichtige Betreuung. Dem mdwPress-Kuratorium und den zwei anonymen Gutachter:innen danken wir f\u00fcr ihre hilfreichen Anmerkungen. Ohne die Offenheit der mdw \u2014 Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien, dieser Thematik einen Denk- und Diskussionsraum zu geben, und ohne die finanzielle Unterst\u00fctzung durch das Institut f\u00fcr Musiktherapie, das Institut f\u00fcr Musikwissenschaft und Interpretationsforschung sowie den Open Access-Publikationsfond der Stabstelle Forschungsf\u00f6rderung w\u00e4re die Umsetzung des Symposiums und des daraus hervorgegangenen Buchs nicht m\u00f6glich gewesen. Vielen herzlichen Dank daf\u00fcr!<\/p>\n<p>F\u00fcr ihre Mitwirkung bei der Einrichtung des Manuskripts sind wir einer Reihe von Personen dankbar: insbesondere Johannes Fiebich (Wissenschaftsorganisation am Institut f\u00fcr Musikwissenschaft und Interpretationsforschung), daneben Maximilian B\u00f6hm, Jil Paul, Sofie Himmelbauer und Elsa Campbell, sowie Jason Heilman f\u00fcr das Korrekturlesen des englischsprachigen Texts und der Abstracts.<\/p>\n<p>Julia Heimerdinger m\u00f6chte dar\u00fcber hinaus Simon Obert herzlichst f\u00fcr seine unsch\u00e4tzbaren Hinweise und Unterst\u00fctzung bei der Entstehung des Buchs danken. Nicht zuletzt dankt Julia Heimerdinger Martin Heinze, Chefarzt des Zentrums f\u00fcr seelische Gesundheit der Immanuel Klinik R\u00fcdersdorf, der vor Jahren in Gespr\u00e4chen und gemeinsamen Vortr\u00e4gen zur Besch\u00e4ftigung mit diesem besonderen Thema und zur interdisziplin\u00e4ren Arbeit angeregt hat.<\/p>\n<h4>Endnoten<\/h4>\n<hr>\n<ol>\n<li id=\"fn1\">\n<p>Dieser und die folgenden drei Abs\u00e4tze basieren auf dem Beitrag von Heimerdinger und Stegemann 2022.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<h4 id=\"6\">Literaturverzeichnis<\/h4>\n<p><\/p>\n<p class=\"bibliography\">Durkheim, \u00c9mile. 1983. <em>Der Selbstmord<\/em>. \u00dcbers. von Sebastian und Hanne Herkommer. Frankfurt am Main: Suhrkamp.<\/p>\n<p class=\"bibliography\">Falret, Jean-Pierre. 1824. <em>Der Selbstmord: Eine Abhandlung \u00fcber die physischen und psychologischen Ursachen desselben, und \u00fcber die Mittel, seine Fortschritte zu hemmen<\/em>. \u00dcbers. von Gottlob Wendt. Sulzbach: Seidel.<\/p>\n<p class=\"bibliography\">Gore, Tipper. 1987. <em>Raising PG Kids in an X-Rated Society<\/em>. Nashville: Abingdon Press.<\/p>\n<p class=\"bibliography\">Heimerdinger, Julia. 2020. \u00bb\u203aEinsame Sonntage hab ich zu viel verbracht, heut\u2019 mach ich mich auf den Weg in die lange Nacht\u2039. Ein Lied von Liebe und Tod\u00a0\u2014 Gloomy Sunday (1999)\u00ab. In <em>Lebensm\u00fcde, todestrunken: Suizid, Freitod und Selbstmord in Film und Serie<\/em>, hg. von Martin Poltrum, Bernd Rieken und Otto Teischel, 127\u201441. Berlin: Springer.<\/p>\n<p class=\"bibliography\">Heimerdinger, Julia und Thomas Stegemann. 2022. \u00bbMusik und Suizidalit\u00e4t\u00ab. <em>mdw-Magazin<\/em> Nr. 1 (M\u00e4rz\/April): 39\u201441. Zugriff am 18.\u00a0Dezember 2023. <a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/index.php\/2022\/02\/28\/musik-und-suizidalitaet\/\">https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/index.php\/2022\/02\/28\/musik-und-suizidalitaet\/<\/a>.<\/p>\n<p class=\"bibliography\">Macho, Thomas. 2017. <em>Das Leben nehmen: Zum Suizid in der Moderne<\/em>. Berlin: Suhrkamp.<\/p>\n<p class=\"bibliography\">Niederkrotenthaler, Thomas, Martin Voracek, Arno Herberth, Benedikt Till, Markus Strauss, Elmar Etzersdorfer, Brigitte Eisenwort und Gernot Sonneck. 2010. \u00bbRole of Media Reports in Completed and Prevented Suicide: Werther v. Papageno Effects\u00ab. <em>British Journal of Psychiatry<\/em> 197: 234\u201443.<\/p>\n<p class=\"bibliography\">P\u00f6rschmann, Dirk, Tatjana Ahle und Reinhard Lindner. 2021. <em>Suizid: Let\u2019s talk about it!<\/em> Bielefeld: Kerber.<\/p>\n<p class=\"bibliography\">Ringel, Erwin. (1953) 1997. <em>Der Selbstmord: Abschluss einer krankhaften psychischen Entwicklung; Eine Untersuchung an 745 geretteten Selbstm\u00f6rdern<\/em>. 6.\u00a0Aufl. Eschborn: Klotz.<\/p>\n<p class=\"bibliography\">Stegemann, Thomas, Annika Br\u00fcggemann-Etchart, Anna Badorrek-Hinkelmann und Georg Romer. 2010. \u00bbDie Funktion von Musik im Zusammenhang mit selbstverletzendem Verhalten und Suizidalit\u00e4t bei Jugendlichen\u00ab. <em>Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie<\/em>\u00a059, Nr.\u00a010: 810\u201430. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13109\/prkk.2010.59.10.810\">https:\/\/doi.org\/10.13109\/prkk.2010.59.10.810<\/a>.<\/p>\n<p class=\"bibliography\">Willms, Harm. 1975. \u00bbDie Bedeutung der Musik f\u00fcr den Suicid und die Suicidprophylaxe\u00ab. <em>Musik\u00a0+ Medizin<\/em>\u00a01, Nr. 6: 39\u201441.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Julia Heimerdinger, Hannah Riedl und Thomas Stegemann Dieser Band pr\u00e4sentiert die verschriftlichten Beitr\u00e4ge des Symposiums \u00bbMusik und Suizidalit\u00e4t\u00ab, das am 6.\u00a0und 7. Mai 2022 an der mdw \u2014 Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien in Kooperation des Instituts f\u00fcr Musikwissenschaft und Interpretationsforschung und des Instituts f\u00fcr Musiktherapie stattgefunden hat. Dem Symposium ging ein intensiver &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[199],"tags":[],"class_list":["post-4285","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-musik-und-suizidalitaet"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Heimerdinger, Riedl, Stegemann: Einleitung<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Heimerdinger, Riedl, Stegemann: Einleitung\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Julia Heimerdinger, Hannah Riedl und Thomas Stegemann Dieser Band pr\u00e4sentiert die verschriftlichten Beitr\u00e4ge des Symposiums \u00bbMusik und Suizidalit\u00e4t\u00ab, das am 6.\u00a0und 7. Mai 2022 an der mdw \u2014 Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien in Kooperation des Instituts f\u00fcr Musikwissenschaft und Interpretationsforschung und des Instituts f\u00fcr Musiktherapie stattgefunden hat. Dem Symposium ging ein intensiver &hellip;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"mdwPress\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2025-02-21T09:13:51+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-06-10T14:07:55+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/download-1459070_1280.png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Max Bergmann\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Max Bergmann\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"18\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/\"},\"author\":{\"name\":\"Max Bergmann\",\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#\/schema\/person\/baeca6376964344151955aa663964c9c\"},\"headline\":\"Einleitung\",\"datePublished\":\"2025-02-21T09:13:51+00:00\",\"dateModified\":\"2025-06-10T14:07:55+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/\"},\"wordCount\":3657,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/download-1459070_1280.png\",\"articleSection\":[\"Heimerdinger, Riedl, Stegemann (Hg.): Musik und Suizidalit\u00e4t\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/\",\"url\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/\",\"name\":\"Heimerdinger, Riedl, Stegemann: Einleitung\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/download-1459070_1280.png\",\"datePublished\":\"2025-02-21T09:13:51+00:00\",\"dateModified\":\"2025-06-10T14:07:55+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wp-content\/uploads\/download-1459070_1280.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wp-content\/uploads\/download-1459070_1280.png\",\"width\":1280,\"height\":1280},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Einleitung\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/\",\"name\":\"mdwPress\",\"description\":\"Der Open-Access-Universit\u00e4tsverlag der mdw\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#organization\",\"name\":\"mdwPress\",\"url\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/mdwpress-logo-schwarz.svg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/mdwpress-logo-schwarz.svg\",\"width\":\"1024\",\"height\":\"1024\",\"caption\":\"mdwPress\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#\/schema\/logo\/image\/\"}},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#\/schema\/person\/baeca6376964344151955aa663964c9c\",\"name\":\"Max Bergmann\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/d8d70bd4c0fdd1c7b1e0cc01d3227105dd4c7480471a25b60baa1861af82e6a2?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/d8d70bd4c0fdd1c7b1e0cc01d3227105dd4c7480471a25b60baa1861af82e6a2?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Max Bergmann\"},\"url\":\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/author\/bergmann-max\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Heimerdinger, Riedl, Stegemann: Einleitung","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Heimerdinger, Riedl, Stegemann: Einleitung","og_description":"Julia Heimerdinger, Hannah Riedl und Thomas Stegemann Dieser Band pr\u00e4sentiert die verschriftlichten Beitr\u00e4ge des Symposiums \u00bbMusik und Suizidalit\u00e4t\u00ab, das am 6.\u00a0und 7. Mai 2022 an der mdw \u2014 Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien in Kooperation des Instituts f\u00fcr Musikwissenschaft und Interpretationsforschung und des Instituts f\u00fcr Musiktherapie stattgefunden hat. Dem Symposium ging ein intensiver &hellip;","og_url":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/","og_site_name":"mdwPress","article_published_time":"2025-02-21T09:13:51+00:00","article_modified_time":"2025-06-10T14:07:55+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/download-1459070_1280.png","type":"","width":"","height":""}],"author":"Max Bergmann","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Max Bergmann","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"18\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/"},"author":{"name":"Max Bergmann","@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#\/schema\/person\/baeca6376964344151955aa663964c9c"},"headline":"Einleitung","datePublished":"2025-02-21T09:13:51+00:00","dateModified":"2025-06-10T14:07:55+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/"},"wordCount":3657,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/download-1459070_1280.png","articleSection":["Heimerdinger, Riedl, Stegemann (Hg.): Musik und Suizidalit\u00e4t"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/","url":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/","name":"Heimerdinger, Riedl, Stegemann: Einleitung","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/download-1459070_1280.png","datePublished":"2025-02-21T09:13:51+00:00","dateModified":"2025-06-10T14:07:55+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wp-content\/uploads\/download-1459070_1280.png","contentUrl":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wp-content\/uploads\/download-1459070_1280.png","width":1280,"height":1280},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp010-002\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Einleitung"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#website","url":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/","name":"mdwPress","description":"Der Open-Access-Universit\u00e4tsverlag der mdw","publisher":{"@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#organization","name":"mdwPress","url":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/mdwpress-logo-schwarz.svg","contentUrl":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/mdwpress-logo-schwarz.svg","width":"1024","height":"1024","caption":"mdwPress"},"image":{"@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#\/schema\/logo\/image\/"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#\/schema\/person\/baeca6376964344151955aa663964c9c","name":"Max Bergmann","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/d8d70bd4c0fdd1c7b1e0cc01d3227105dd4c7480471a25b60baa1861af82e6a2?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/d8d70bd4c0fdd1c7b1e0cc01d3227105dd4c7480471a25b60baa1861af82e6a2?s=96&d=mm&r=g","caption":"Max Bergmann"},"url":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/author\/bergmann-max\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4285","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4285"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4285\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5003,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4285\/revisions\/5003"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4285"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4285"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4285"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}