{"id":3277,"date":"2024-07-08T12:34:29","date_gmt":"2024-07-08T10:34:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/?p=3277"},"modified":"2024-08-29T17:24:28","modified_gmt":"2024-08-29T15:24:28","slug":"mdwp005-ch1-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp005-ch1-2\/","title":{"rendered":"1.2 Theorie und Methode"},"content":{"rendered":"<p><head><\/p>\n<style>\n        .tsquotation strong {\n            font-weight: bold;\n        }\n        blockquote.tsquotation p em {\n            font-style: italic !important;\n        }\n        figure {\n            margin: 0;\n        }\n    <\/style>\n<p><\/head><br \/>\n<div class=\"one_third\">\n<p style=\"text-align: left;\"><span class='bdaia-btns bdaia-btn-medium' style=\"background:#e191be !important;color:#000000 !important;\"><a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp005-ch1-1\/\" style=\"color:#000000 !important;\">&#129028;<\/a><\/span><\/div>\n<div class=\"one_third\">\n<p style=\"text-align: center;\"><span class='bdaia-btns bdaia-btn-medium' style=\"background:#e191be !important;color:#000000 !important;\"><a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/document\/doi\/10.1515\/9783839467015-001\/pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" style=\"color:#000000 !important;\">PDF Download<\/a><\/span>\n<\/div><div class=\"one_third last\">\n<p style=\"text-align: right;\"><span class='bdaia-btns bdaia-btn-medium' style=\"background:#e191be !important;color:#000000 !important;\"><a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp005-ch1-3\" style=\"color:#000000 !important;\">&#129030;<\/a><\/span><\/div><div class=\"clear-fix\"><\/div>\n<div class=\"bdaia-toggle close\"><h4 class=\"bdaia-toggle-head toggle-head-open\"><span class=\"bdaia-sio bdaia-sio-angle-up\"><\/span><span class=\"txt\">Unterkapitel<\/span><\/h4><h4 class=\"bdaia-toggle-head toggle-head-close\"><span class=\"bdaia-sio bdaia-sio-angle-down\"><\/span><span class=\"txt\">Unterkapitel<\/span><\/h4><div class=\"toggle-content\"><p>\n<strong>1.2 Theorie und Methode<\/strong><br \/>\n&nbsp; <a href=\"#1\">Die Grenzen des Sagbaren: der Diskursbegriff<\/a><br \/>\n&nbsp; <a href=\"#2\">Der Diskurs als Teil des Sozialen: Critical Discourse Analysis<\/a><br \/>\n&nbsp; <a href=\"#3\">Musik als soziale Praxis<\/a><br \/>\n<\/p><\/div><\/div>\n<hr>\n<h4 id=\"1\">Die Grenzen des Sagbaren: der Diskursbegriff<\/h4>\n<p>In Zusammenhang mit dem Diskursbegriff liegt ein Rekurs auf Michel Foucault auf der Hand. Dieser sieht den Gegenstand der Diskursanalyse durch Aussagen konstituiert, die durch ihre Wiederholung und Gleichf\u00f6rmigkeit \u00fcber Zeit- und Textgrenzen hinweg charakterisiert sind.<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> Der Diskurs bestimmt die Grenzen des Sagbaren, er legt fest, welche Aussagen in einem bestimmten Rahmen m\u00f6glich sind:<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"tsquotation\">Die Beschreibung der diskursiven Ereignisse stellt eine v\u00f6llig andere Frage [als die der Sprache, Anm. d. Verf.]: wie kommt es, da\u00df eine bestimmte Aussage erschienen ist und keine andere an ihrer Stelle? Man sieht zugleich, da\u00df diese Beschreibung des Diskurses sich in Gegensatz zur Geschichte des Denkens stellt.<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Nach Foucault geht es der Diskursanalyse also nicht um das Aufsp\u00fcren einer verdeckten Wirklichkeit hinter den Aussagen. Im Gegensatz zur Hermeneutik ist es nicht ihr Ziel, zur Intention der Autor*in vorzudringen \u2013 Gegenstand ist lediglich die Menge der Aussagen in Form ihrer textlichen Materialisierungen. Auch im Rahmen dieser Arbeit liegt der Fokus nicht auf dem Bewusstsein der Subjekte hinter den \u00c4u\u00dferungen, sondern auf Denkfiguren, die sich \u00fcber die Jahre hinweg in Texten unterschiedlicher Autor*innen behaupten und gemeinsam eine diskursive Wirklichkeit konstituieren. Solche \u203aTopoi\u2039 fasst Hubert Knoblauch in Anlehnung an Ernst Robert Curtius als \u00bbfeststehende Redeweisen, konstante Motive, verf\u00fcgbare und stereotype Denkmodelle sowie Klischees.\u00ab<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> Der Toposbegriff kann als Leitbegriff bei der Analyse von Diskursen dienen.<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a> Im Zentrum der Diskursanalyse steht \u2013 so Andreas Domann mit Verweis auf Dietrich Busse und Wolfgang Teubert \u2013 ein \u00bbTextkorpus, dessen \u203aZusammensetzung durch im weitesten Sinne inhaltliche (bzw. semantische) Kriterien bestimmt wird\u2039.\u00ab<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> Diese Kriterien umfassen semantische Beziehungen und wechselseitige Verweise zwischen den Texten sowie einen gemeinsamen Gegenstand und Kommunikationszusammenhang.<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a><\/p>\n<h4 id=\"2\">Der Diskurs als Teil des Sozialen: Critical Discourse Analysis<\/h4>\n<p>Bekanntlich zielt die Foucault\u2019sche Diskursanalyse auf weit mehr als nur sprachliche \u00c4u\u00dferungen: So spricht Foucault auch von \u00bbInstitutionen, Praktiken, Techniken und von ihnen [den Menschen, Anm. d. Verf.] hergestellten Objekten\u00ab<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a> als Bestandteilen des Diskurses. In Bezug auf eine Denkweise, die selbst noch die materielle Realit\u00e4t als Resultat von Diskursen ansieht, sprechen Kritiker*innen von einem \u203aDiskursidealismus\u2039, der die soziale Wirklichkeit nicht wie der traditionelle Idealismus als gedankliches, daf\u00fcr aber als diskursives Konstrukt betrachte.<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> Im Gegensatz dazu definiert die \u203aCritical Discourse Analysis\u2039 (CDA) in der Ausformulierung von Lilie Chouliaraki und Norman Fairclough \u00bbdiscourse [\u2026] as an element of social practices, which constitutes other elements as well as being shaped by them\u00ab<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>. Fairclough und Chouliaraki sehen den Diskurs \u2013 in Anlehnung an Bhaskars \u203akritischen Realismus\u2039<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a> \u2013 also nur als eine unter vielen Dimensionen des menschlichen Lebens, die einander wechselseitig beeinflussen, wobei keine Ebene als absolute Determinante fungiert.<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> Die CDA bietet somit die M\u00f6glichkeit, einen diskurstheoretischen Ansatz mit einer Theorie der Praxis in einem sozialen Feld zusammenzudenken. Soziale und diskursive Strukturen beeinflussen sich in dieser Sichtweise gegenseitig, ohne dass die einen aus den anderen ableitbar w\u00e4ren.<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> Diskurs versteht die CDA als sprachlich artikulierte Form sozialer Praxis, die dar\u00fcber hinaus noch weitere Elemente wie etwa \u00bbsocial relations, power, material practices, beliefs\/values\/desires, and institutions\/rituals\u00ab<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a> umfasst. Wie Ruth Wodak ausf\u00fchrt, kommt infolgedessen der Analyse des Kontexts \u2013 und dabei vor allem der sozialen Verh\u00e4ltnisse, in die ein Diskurs eingebettet ist \u2013 innerhalb der CDA besondere Bedeutung zu:<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"tsquotation\">A fully \u00bbcritical\u00ab account of discourse would thus require a theorization and description of both the social processes and structures which give rise to the production of a text, and of the social structures and processes within which individuals or groups as social historical subjects, create meanings in their interaction with texts.<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Ebenso wie die sozialen Strukturen begreift die CDA auch den Diskurs als von Machtverh\u00e4ltnissen durchdrungen.<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a> F\u00fcr Fairclough und Wodak sind Diskurse insofern, als sie diese Machtverh\u00e4ltnisse unsichtbar machen und damit zu ihrer Aufrechterhaltung beitragen, als ideologisch zu betrachten.<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> Es geh\u00f6rt zum Anspruch der CDA, diese ideologischen Konstruktionen offenzulegen.<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> In diesem Sinn l\u00e4sst sich die Vorgehensweise der CDA als ideologiekritisch verstehen.<\/p>\n<p>Indem die CDA das Ziel verfolgt, die impliziten Annahmen der Diskursteilnehmer*innen transparent zu machen, verh\u00e4lt sie sich nicht unparteiisch, sondern bezieht innerhalb der von ihr beschriebenen Machtbeziehungen Position. Ausgehend von Roy Bhaskar sehen es Chouliaraki und Fairclough als Ziel kritischer Sozialwissenschaft, nicht nur soziale Praktiken, sondern auch die unausgesprochenen \u203aProto-Theorien\u2039 oder unreflektierten Vorannahmen, die ihnen zugrunde liegen, zu analysieren. Im Rahmen dieser Arbeit bedeutet dies, die sprachlichen \u00c4u\u00dferungen Lachenmanns und seines diskursiven Umfelds in R\u00fcckkoppelung zum soziokulturellen Rahmen zu untersuchen, in dem sie erfolgen. Angelehnt an Fairclough und Chouliaraki verstehe ich den Diskurs \u00fcber \u203aneue Musik\u2039 daher als Spiegel realer Machtverh\u00e4ltnisse und \u2011k\u00e4mpfe.<\/p>\n<p>Verschiedentlich nehmen die Vertreter*innen der CDA auf Pierre Bourdieu Bezug \u2013 so etwa in der Adoption des Bourdieu\u2019schen Feldbegriffs.<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a> Chouliarakis und Faircloughs Konzeption des Lebens als soziale Praxis, die sowohl von Strukturen beeinflusst wird als auch die Transformation dieser Strukturen bedingt, l\u00e4sst sich zudem mit der vom \u00bbkonstruktivistischen Strukturalismus\u00ab<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a> gepr\u00e4gten Sozialraum\u00adtheorie Bourdieus verbinden.<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a> Eine Verwandtschaft zu dessen Denkgeb\u00e4ude ist auch in der Auffassung von Theoriearbeit als einer spezifischen Form der Praxis zu bemerken \u2013 eine Verbindung, die bereits bei Adorno vorgezeichnet ist und auch in der vorliegenden Arbeit in der Verortung des Diskurses im sozialen Feld der \u203aneuen Musik\u2039 fruchtbar gemacht werden soll.<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Auf der CDA beruhende Forschungszug\u00e4nge kommen bislang vor allem in den Sozialwissenschaften zur Anwendung, w\u00e4hrend sich innerhalb der Geistes- und Kulturwissenschaften st\u00e4rker an Foucault ausgerichtete Ans\u00e4tze etabliert haben.<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> Ein \u00dcberblick \u00fcber die Verbreitung diskursanalytischer Zug\u00e4nge innerhalb der Disziplin steht f\u00fcr den Bereich der Musikwissenschaft noch aus. Insgesamt ist festzustellen, dass diskursanalytische Zug\u00e4nge hier zwar pr\u00e4sent sind, im Vergleich zu anderen Disziplinen bislang aber eine untergeordnete Rolle spielen.<\/p>\n<h4 id=\"3\">Musik als soziale Praxis<\/h4>\n<p>Den folgenden \u00dcberlegungen liegt ein Verst\u00e4ndnis von Musik als sozialer Praxis zugrunde.<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a> Begr\u00fcndet ist dieser Zugang in der pragmatistischen Philosophie, die auf eine Enthierarchisierung und \u2011sakralisierung von Kunst zielt und diese in der allt\u00e4glichen Lebenserfahrung verortet.<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> Aufbauend auf diesen Konzepten soll \u203aneue Musik\u2039 in der Folge als Spezialfall westlicher Kunstmusik verstanden werden, der nicht nur Ausdruck einer bestimmten Teilkultur \u2013 also einer Interaktions\u2011, Kommunikations- und Lebensform \u2013 ist und von Werten wie Innovation, Komplexit\u00e4t oder Ernsthaftigkeit getragen wird, sondern auch in sozialen Verh\u00e4ltnissen begr\u00fcndet liegt, die durch Macht und materielle Unterschiede gepr\u00e4gt sind. Dabei ist anzuerkennen, dass sich im 19. Jahrhundert im Kontext der europ\u00e4ischen b\u00fcrgerlichen Kultur und Gesellschaft eine Sondersph\u00e4re der Kunst herausbildete, die als autonom und vom Bereich des Alltags und des Produktionsprozesses geschieden gedacht wird. Obwohl dieser Autonomie aufgrund ihrer diskursiven Konstitution jedenfalls eine Teilwirklichkeit einzur\u00e4umen ist, vollzieht sich auch die westliche Kunstmusik \u2013 und damit die \u203aneue Musik\u2039 \u2013 im sozialen Geflecht und in einer hierarchisch strukturierten Gesellschaft.<\/p>\n<p>Musikalische Bedeutung ist diesem Verst\u00e4ndnis nach den Werken nicht inh\u00e4rent, sondern die Folge von Zuschreibungen, die aus einem kulturellen Verst\u00e4ndigungsprozess hervorgehen. In Zusammenhang mit dem hier untersuchten Diskursausschnitt sind insbesondere die Zuschreibungen politischer Bedeutung von Interesse, die sich in einer H\u00e4ufung politischer Rhetorik und Metaphorik manifestieren. Die CDA bietet sich als Mittel an, den diskursanalytischen Ansatz mit einer soziologischen Perspektive zu verbinden.<\/p>\n<p>Aufgrund der Notwendigkeit, der linguistischen Analyse eine Untersuchung der sozialen Situation an die Seite zu stellen, spricht Wodak auch von einer besonderen Affinit\u00e4t der CDA zur Interdisziplinarit\u00e4t.<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> In diesem Sinn versteht sich die vorliegende Diskursanalyse als lediglich ein Baustein in einem Gef\u00fcge, zu dessen Vervollst\u00e4ndigung es auch im engeren Sinn musikanalytischer Studien sowie einer empirisch ausgerichteten soziologischen Analyse bed\u00fcrfte. Unter dem Blickwinkel von Musik als sozialer Praxis bietet es sich insbesondere an, das Modell der CDA mit praxistheoretischen Zug\u00e4ngen zu verbinden.<\/p>\n<p>Ihr Kritikverst\u00e4ndnis r\u00fcckt die CDA in ein Naheverh\u00e4ltnis zur Kritischen Theorie der Frankfurter Schule, das in dem Streben nach Aufkl\u00e4rung und Emanzipation zum Ausdruck kommt und in den verschiedenen Ans\u00e4tzen unterschiedlich stark ausgepr\u00e4gt ist.<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> W\u00e4hrend den hier verfolgten Forschungsansatz sein kritisches Erkenntnisinteresse ebenfalls mit der Philosophie der Frankfurter Schule verbindet, unterscheidet sich das Musikverst\u00e4ndnis grundlegend von einem produktions\u00e4sthetischen Ansatz, f\u00fcr den etwa Theodor W. Adorno steht.<\/p>\n<h4>Endnoten<\/h4>\n<aside id=\"footnotes\" class=\"footnotes footnotes-end-of-document\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol start=\"40\">\n<li id=\"fn40\">\n<p>Michel Foucault, <em>Arch\u00e4ologie des Wissens,<\/em> Frankfurt a.M. 1981, S.\u00a040.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn41\">\n<p>Ebd., S.\u00a042.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn42\">\n<p>Hubert Knoblauch, \u00bbDiskurs, Kommunikation und Wissenssoziologie\u00ab, in: <em>Handbuch Sozialwissenschaftliche Diskursanalyse. Bd. I: Theorien und Methoden<\/em>, hg. von Reiner Keller u.a., Wiesbaden 2001, S.\u00a0207-223, hier S.\u00a0218.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn43\">\n<p>Ebd., S.\u00a0221-222.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn44\">\n<p>Dietrich Busse und Wolfgang Teubert, \u00bbIst Diskurs ein sprachwissenschaftliches Objekt? Zur Methodenfrage der historischen Semantik\u00ab, in: dies., Fritz Hermanns (Hg.), <em>Begriffsgeschichte und Diskursgeschichte. Methodenfragen und Forschungsergebnisse der historischen Semantik<\/em>, Obladen 1994, S.\u00a014; zit.n. Andreas Domann, <em>Postmoderne und Musik. Eine Diskursanalyse<\/em> (= Musikphilosophie, Bd. 4), Freiburg i.Br. 2012, S.\u00a021.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn45\">\n<p>Ebd., S.\u00a021-22.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn46\">\n<p>Foucault, <em>Arch\u00e4ologie des Wissens<\/em>, S.\u00a0172.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn47\">\n<p>Lilie Chouliaraki und Norman Fairclough, <em>Discourse in Late Modernity. Rethinking Critical Discourse Analysis,<\/em> Edinburgh 2007, S.\u00a028: \u00bb[D]iscourse theory has its dangers. Many of those who have worked with the concept of discourse have ended up seeing the social as nothing but discourse\u00ab.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn48\">\n<p>Ebd., S. vii. Unter dem Namen \u203aKritische Diskursanalyse\u2039 hat Siegfried J\u00e4ger am Duisburger Institut f\u00fcr Sprach- und Sozialforschung einen eigenst\u00e4ndigen Zugang zur Diskursforschung entwickelt, der sich von den englischsprachigen Ans\u00e4tzen der CDA unterscheidet, weswegen hier auch der englische Begriff zur Anwendung kommt. Siehe Siegfried J\u00e4ger, <em>Kritische Diskursanalyse. Eine Einf\u00fchrung<\/em> (= Edition DISS, Bd. 3), M\u00fcnster <sup>7<\/sup>2015.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn49\">\n<p>Vgl. Andrew Collier, <em>Critical Realism. An Introduction to Roy Bhaskar\u2019s Philosophy,<\/em> London u.a. 1994, passim.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn50\">\n<p>Chouliaraki, Fairclough, <em>Discourse in Late Modernity<\/em>, S.\u00a018: \u00bbThe various dimensions and levels of life \u2013 including physical, chemical, biological, economic, social, psychological, semiological (and linguistic) \u2013 have their own distinctive structures [\u2026]. Because the operation of any mechanism is always mediated by the operation of others, no mechanism has determinate effects on events\u00ab.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn51\">\n<p>Ebd., S.\u00a01.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn52\">\n<p>Ebd., S.\u00a028.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn53\">\n<p>Ruth Wodak, \u00bbWhat CDA Is About. A Summary of Its History, Important Concepts and Its Developments\u00ab, in: <em>Methods of Critical Discourse Analysis<\/em>, hg. von Ruth Wodak u.a., London 2001, S.\u00a01-31, hier S.\u00a03.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn54\">\n<p>Chouliaraki, Fairclough, <em>Discourse in Late Modernity<\/em>, S.\u00a032.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn55\">\n<p>Norman Fairclough und Ruth Wodak, \u00bbCritical Discourse Analysis\u00ab, in: <em>Discourse as Social Interaction<\/em>, hg. von Teun Adrianus van Dijk (= Discourse Studies. A Multidisciplinary Introduction, Bd. 2), London u.a. 1997, S.\u00a0258-284, hier S.\u00a0258; Keller, <em>Diskursforschung<\/em>, S.\u00a031: \u00bbAls ideologisch gelten Diskurse dann und insofern, wie sie (aus Sicht der kritischen Ma\u00dfst\u00e4be der DiskursanalytikerInnen) etablierte soziale Macht- und Herrschaftsbeziehungen verst\u00e4rken.\u00ab<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn56\">\n<p>Wodak, \u00bbWhat CDA is about\u00ab, S.\u00a03.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn57\">\n<p>Chouliaraki, Fairclough, <em>Discourse in Late Modernity<\/em>, S.\u00a022.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn58\">\n<p>Ebd., S.\u00a01, 31.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn59\">\n<p>Vgl. Pierre Bourdieu, <em>Praktische Vernunft. Zur Theorie des Handelns,<\/em> Frankfurt a.M. 1998, S.\u00a018; Pierre Bourdieu, <em>Die Regeln der Kunst. Genese und Struktur des literarischen Feldes,<\/em> Frankfurt a.M. <sup>6<\/sup>2014, S.\u00a084.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn60\">\n<p>Theodor W. Adorno, \u00bbMarginalien zu Theorie und Praxis\u00ab, in: <em>Kulturkritik und Gesellschaft<\/em> 2 (= GS, Bd. 10), Frankfurt a.M., S.\u00a0759-782; vgl. Kapitel 7.1-7.2, vgl. auch Chouliaraki, Fairclough, <em>Discourse in Late Modernity<\/em>, S.\u00a027-29.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn61\">\n<p>Marian F\u00fcssel und Tim Neu, \u00bbDiskursforschung in der Geschichtswissenschaft\u00ab, in: <em>Theorien, Methodologien und Kontroversen<\/em>, hg. von Johannes Angerm\u00fcller u.a. (= Diskursforschung, Bd. 1), Bielefeld 2014, S.\u00a0145-161, hier S.\u00a0151-152.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn62\">\n<p>Vgl. Tia DeNora, \u00bbMusical Practice and Social Structure. A\u00a0Toolkit\u00ab, in: <em>Empirical Musicology. Aims, Methods, Prospects<\/em>, hg. von Eric Clarke u.a., Oxford 2004, S.\u00a035-56, hier S.\u00a036-37; Ann Swidler, \u00bbCulture in Action. Symbols and Strategies\u00ab, in: <em>American Sociological Review<\/em> 51 (April 1986), Heft 2, S.\u00a0273-286.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn63\">\n<p>John Dewey, <em>Kunst als Erfahrung,<\/em> Frankfurt a.M. <sup>3<\/sup>1998, passim.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn64\">\n<p>Wodak, \u00bbWhat CDA is about\u00ab, S.\u00a011.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn65\">\n<p>Ebd., S.\u00a02, 9-10; Fairclough, Wodak, \u00bbCritical Discourse Analysis\u00ab, S.\u00a0261; Chouliaraki, Fairclough, <em>Discourse in Late Modernity<\/em>, S.\u00a0259.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/aside>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Grenzen des Sagbaren: der Diskursbegriff In Zusammenhang mit dem Diskursbegriff liegt ein Rekurs auf Michel Foucault auf der Hand. 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