{"id":3468,"date":"2024-07-08T12:06:06","date_gmt":"2024-07-08T10:06:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/?p=3468"},"modified":"2024-07-08T17:13:36","modified_gmt":"2024-07-08T15:13:36","slug":"mdwp005-ch8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/mdwp005-ch8\/","title":{"rendered":"8 Epilog: Gedanken zu einer Politik des \u00c4sthetischen"},"content":{"rendered":"<p><head><\/p>\n<style>\n        .tsquotation strong {\n            font-weight: bold;\n        }\n        blockquote.tsquotation p em {\n            font-style: italic !important;\n        }\n        figure {\n            margin: 0;\n        }\ntd {\n  border: 1px solid black; !important;\npadding-left: 5px; !important;\n}\n    <\/style>\n<p><\/head><br \/>\n<div class=\"one_third\">\n<p style=\"text-align: left;\"><span class='bdaia-btns bdaia-btn-medium' style=\"background:#e191be !important;color:#000000 !important;\"><a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp005-ch7-4\/\" style=\"color:#000000 !important;\">&#129028;<\/a><\/span><\/div>\n<div class=\"one_third\">\n<p style=\"text-align: center;\"><span class='bdaia-btns bdaia-btn-medium' style=\"background:#e191be !important;color:#000000 !important;\"><a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/document\/doi\/10.1515\/9783839467015-008\/pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" style=\"color:#000000 !important;\">PDF Download<\/a><\/span>\n<\/div><div class=\"one_third last\">\n<p style=\"text-align: right;\"><span class='bdaia-btns bdaia-btn-medium' style=\"background:#e191be !important;color:#000000 !important;\"><a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp005-ch9\" style=\"color:#000000 !important;\">&#129030;<\/a><\/span><\/div><div class=\"clear-fix\"><\/div>\n<hr>\n<div class=\"motto\">\n<p style=\"font-family: sans-serif; text-align: right; margin-bottom: 1.2cm;\">Die Revolution muss gleichzeitig eine Revolution der Wahrnehmung sein.<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"motto\">\n<p style=\"font-family: sans-serif; text-align: right; margin-bottom: 1.2cm;\">[E]s geht um Urteilsbildungen, die letztlich \u00fcber die Zukunft der Kunstmusik \u2013 und vielleicht des menschlichen Lebens [sic!] entscheiden, denn von der scheinbar blo\u00df kulturellen Frage, ob die Moderne noch gelingt, h\u00e4ngt die Realit\u00e4t ab.<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>Was bedeutet es, wenn in Bezug auf Musik von \u203aVerweigerung\u2039 gesprochen wird? Reinhold Brinkmann zufolge meint der Begriff nicht blo\u00df das Fehlen von etwas, sondern ein bewusstes Zur\u00fcckhalten \u2013 und dieser Vorgang impliziert ein Moment von Kommunikation, das die Musik allein nicht leisten kann. Dennoch hat Lachenmann diesen Begriff verwendet, um ein zentrales Moment seiner musikalischen \u00c4sthetik, n\u00e4mlich den bewussten Verzicht auf konventionelle musiksprachliche Mittel, in Worte zu fassen \u2013 ein Vorgang, den Brinkmann als Ausdehnung einer \u00bburspr\u00fcnglich gesellschaftskritisch fundierte[n] politische[n] Kategorie\u00ab<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> auf das \u00c4sthetische beschreibt. Diese \u00dcbertragungsleistung ist, wiewohl zentral f\u00fcr die \u00c4sthetik Lachenmanns wie auch anderer Vertreter des Kritischen Komponierens, keineswegs auf diese Ph\u00e4nomene beschr\u00e4nkt. Die \u00dcberzeugung einer prinzipiellen Wesens\u00adverwandtschaft von \u00e4sthetischer und politischer Sph\u00e4re ist dem Diskurs \u00fcber Kunst vielmehr so gr\u00fcndlich eingeschrieben, dass es an der Wende vom 20. zum 21.\u00a0Jahr\u00adhun\u00addert keiner Begr\u00fcndung mehr zu bed\u00fcrfen scheint, wenn sich der \u00e4sthetische Diskurs politischer Begrifflichkeiten bedient.<\/p>\n<p>Es f\u00e4llt auf, dass vor allem linke Theoretiker*innen der Kunst durchwegs einen hohen Stellenwert bei der Errichtung einer gerechten Gesellschaft beimessen.<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> Aber wo, durch welche Ritzen und Poren dringt das Politische ins \u00c4sthetische ein, und wie kam es dazu, dass der politische Diskurs mit seiner Rhetorik, Metaphorik und Begrifflichkeit vom \u00c4sthetischen Besitz ergriff? Warum schlie\u00dflich scheint sich der Glaube an eine konstitutive Parteilichkeit des \u00c4sthetischen neben dem Beharren auf dessen Eigenst\u00e4ndigkeit so hartn\u00e4ckig zu behaupten?<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr Terry Eagleton ist das, was ich die Politik des \u00c4sthetischen nennen m\u00f6chte, dem \u00e4sthetischen Diskurs, wie er sich an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert konstituiert, von vornherein eingeschrieben. Auch Jacques Ranci\u00e8re sieht das Auf\u00adkommen der b\u00fcrgerlichen \u00c4sthetik um 1800 in unmittelbarem Zusammenhang mit den politischen Umw\u00e4lzungen in Frankreich, die eine Neuordnung des sozialen wie des sinnlichen Bereichs erfordert h\u00e4tten.<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> Eher als um eine Parallelbewegung handle es sich dabei um zwei Facetten ein und derselben Bewegung, n\u00e4mlich der \u00bbAufteilung des Sinnlichen\u00ab<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>, die zugleich eine Aufteilung des sozialen Raumes sei.<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Seither dienen die K\u00fcnste als Auffangbecken entt\u00e4uschter politischer Hoff\u00adnungen einer links orientierten Intelligenzija, die infolge der Franz\u00f6sischen Revolution auch in Deutschland einen revolution\u00e4ren Umbruch vorausgesehen hatte. Als dieser ausblieb, wandelte sich der Wunsch nach Ver\u00e4nderung \u00bbvon der Erwartung eines politisch-gesellschaftlichen Ansto\u00dfes f\u00fcr eine \u00e4sthetische Revolution zur Hoffnung auf eine \u00e4sthetische Vorbereitung einer politisch-gesellschaftlichen Revolution\u00ab<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> \u2013 f\u00fcr Schiller war es denn auch \u00bbdie Sch\u00f6nheit [\u2026], durch welche man zu der Freyheit wandert.\u00ab<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a><\/p>\n<p>In der Nachfolge von Karl Marx haben Theoretiker*innen die Entstehung der b\u00fcrgerlichen \u00c4sthetik aus den historischen Widerspr\u00fcchen der kapitalistischen Produk\u00adtions\u00adweise und der Situation des B\u00fcrgertums erkl\u00e4rt, das zwischen dem Anspruch auf gesellschaftliche Vorherrschaft und realer Machtlosigkeit im absolutistischen Staat gefangen war \u2013 ein Antagonismus, der in der Befrachtung des \u00c4sthetischen mit Anspr\u00fcchen sein Ventil fand, die sich in eigent\u00fcmlichem Gegensatz zu dessen vermeintlicher Autonomie befanden.<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a> So sollte die Kunst als Ausgleich dienen, wenn die B\u00fcrger*in ihr Humanit\u00e4tsideal an den Aporien der expandierenden Marktlogik zerschellen sah. Je mehr sich das Individuum als R\u00e4dchen der kapitalistischen Produktionsverh\u00e4ltnisse atomisiert und entfremdet fand, in desto h\u00f6heren T\u00f6nen k\u00fcndete die Kunst von Freiheit und Gleichheit, Gemeinschaft und universeller Humanit\u00e4t.<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a> Sie war Schmiermittel im stotternden Apparat der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft, Antidot zur Warenform und zum kalten Zweckrationalismus der industriellen Produktion.<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Der marxistische Topos der Kompensation bildet die Folie f\u00fcr Adornos Vorstellung von Kunst als Auspr\u00e4gung gesellschaftlicher Widerspr\u00fcche ebenso wie f\u00fcr Luk\u00e1cs\u2019 Gedanken der k\u00fcnstlerischen Widerspiegelung als Entsprechung gesell\u00adschaftlicher Entwicklungen:<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a> Kunst ist nicht nur mimetisch im traditionellen Sinn, als Abbild der Natur, viel mehr noch pr\u00e4gen sich ihr unwillk\u00fcrlich die historische und gesellschaftliche Spezifik ein und dies umso wirkungsvoller, als es sich um einen unbewussten Vorgang handelt, der sich ohne die und h\u00e4ufig sogar entgegen den Intentionen der Urheber*innen vollzieht.<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a> Dabei ist die ideologische Rolle der K\u00fcnste ambivalent: Das \u00c4sthetische stabilisiert f\u00fcr Eagleton nicht nur die bestehende Ordnung, es bedroht sie auch. Hier setzt die immanente Kritik des Marxismus an, indem sie den Blick auf den Graben zwischen den hochfliegenden Tr\u00e4umen der K\u00fcnste und der schn\u00f6den Wirklichkeit lenkt: Wie kommt es, dass der utopische Kern, der den K\u00fcnsten innewohnt, nicht an der Realit\u00e4t gemessen wird?<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Ist das \u00c4sthetische also nichts als Ideologie? F\u00fcr Eagleton \u00bbdroht es, unkontrolliert \u00fcber diese Funktion hinaus zu eskalieren\u00ab<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>, da es durch seine Bindung an die Leiblichkeit der Sinne immer schon ein widerst\u00e4ndiges Element enth\u00e4lt, das dem von Kant so genannten \u00bbP\u00f6bel\u00ab<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a> der Sinnlichkeit T\u00fcr und Tor \u00f6ffnet und dem Elfenbeinturm der reinen Vernunft empfindliche Risse zuf\u00fcgt.<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a> Selbst Bourdieu, der Kunst in der Regel als Mittel zur Distinktion der herrschenden Klasse beschreibt,<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> gesteht jener an manchen Stellen das Potenzial zu, die Kraft der dominierten Klassen zu mobilisieren und das Feld der Macht zu unterlaufen \u2013 eine These, die im Begriff der Homologie, der Struktur\u00e4quivalenz gesellschaftlicher Felder, ihren Niederschlag findet:<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a> Das Feld der kulturellen Produktion ist \u2013 als Teil eines umfassenderen \u203aFeldes der Macht\u2039 \u2013 von dessen internen K\u00e4mpfen und Logiken durchdrungen,<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"tsquotation\">and the logic of the homology between the two spaces means that the struggles going on within the inner field are always overdetermined and always tend to aim at two birds with one stone. [\u2026] The fact remains that the cultural producers are able to use the power conferred on them [\u2026] by their capacity to put forward a critical definition of the social world [\u2026].<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die innere Logik des literarischen Feldes pr\u00e4disponiert demnach die Vertreter*innen der Avantgarde zur Solidarit\u00e4t mit unterdr\u00fcckten Gesellschaftsschichten, wie dies im Frankreich des 19. Jahrhunderts zu beobachten war.<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr Eagleton ist \u00c4sthetik in der Moderne deshalb eine so erfolgreiche Kategorie, \u00bbweil sie zwar von der Kunst spricht, aber immer auch andere Themen meint, die f\u00fcr den Kampf der Mittelklasse um politische Hegemonie von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung sind.\u00ab<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> Das \u00c4sthetische w\u00e4re somit ein Bereich, der mit symbolischen Eins\u00e4tzen spielt, die \u00fcber ihn selbst hinausweisen und auch gegen\u00fcber dem vordergr\u00fcndig Gesagten einen \u00dcberschuss produzieren.<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a> In eine \u00e4hnliche Kerbe schl\u00e4gt Ranci\u00e8re, wenn er dem \u00e4sthetischen Medium eine charakteristische Unabgeschlossenheit zuspricht, die dieses f\u00fcr das Eindringen des Gesellschaftlichen \u00f6ffnet \u2013 eine Art symbolischen Exzess, der in jeder Situation potenziell \u203adas Ganze\u2039 meint und das \u00c4sthetische auf unausl\u00f6schliche Weise mit dem Keim der politischen Utopie infiziert: \u00bbAn der \u00e4sthetischen Konfusion oder an ihrer Unterscheidung h\u00e4ngen klarerweise Eins\u00e4tze, die die soziale Ordnung und ihre Ver\u00e4nderungen betreffen.\u00ab<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Indem der Philosoph in <em>Die Aufteilung des Sinnlichen<\/em> die Politik insgesamt zur \u00e4sthetischen Frage erkl\u00e4rt, entledigt er sich \u2013 so Jens Kastner \u2013 auf elegante Weise des Widerspruchs zwischen Unabh\u00e4ngigkeit und Engagement, \u00bbzwischen Autonomie\u00adanspruch und Ideologieverdacht\u00ab<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>, der die Geschichte linker \u00c4sthetik wie ein roter Faden durchzieht. F\u00fcr Kastner \u00e4hnelt Ranci\u00e8res L\u00f6sung dieses gordischen Knotens allerdings eher einem Ausweichman\u00f6ver, da der Widerspruch zwischen einer Eigen\u00adgesetzlichkeit der K\u00fcnste und deren Teilhabe am Kampf f\u00fcr gesellschaftliche Emanzipation nicht so einfach aus der Welt zu schaffen sei.<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a> Allerdings lassen sich in Ranci\u00e8res j\u00fcngerem Text \u00bbIst Kunst widerst\u00e4ndig?\u00ab Vorbehalte gegen\u00fcber einer solchen Verschmelzung von \u00c4sthetischem und Politischem erkennen \u2013 hier pl\u00e4diert der Autor vielmehr f\u00fcr ein Aufrechterhalten der Spannung zwischen den beiden Sph\u00e4ren, da sich die Utopie ihrer Vereinigung im 20. Jahrhundert als zweifache Dystopie von sozialistischem Realismus und kapitalistischer Waren\u00e4sthetik verwirk\u00adlicht habe.<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Auch dr\u00e4ngt sich allen Beteuerungen einer Wesensverwandtschaft zum Trotz die Frage auf, warum der Wunsch nach politischer Ver\u00e4nderung nicht auf direkterem Weg verfolgt wird \u2013 schlie\u00dflich gibt es kaum eine Ausdrucksform, die zur Vermittlung von Kritik ungeeigneter erschiene als das ungegenst\u00e4ndliche Medium der Musik:<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"tsquotation\">Jede politische Musik wird sich zun\u00e4chst fragen lassen m\u00fcssen, warum sie den Weg zur politischen Wirkung qua Musik und nicht etwa naheliegenderweise \u00fcber politisches Engagement, verbale Statements, Nutzung der Popularit\u00e4t der Musiker bei der Unterst\u00fctzung von Bewegungen etc. einschl\u00e4gt. Angesichts des Elends dieser Welt, der Ungerechtigkeit \u00fcberall und der politischen Unvernunft auch hier ist es nicht f\u00fcr jedermann\/frau nachvollziehbar, warum gesungene oder gegr\u00f6lte Texte die ad\u00e4quate politische Kommunikationsform sein sollen. Wenn dies eine gr\u00f6\u00dfere Wirkung versprechen w\u00fcrde, wenn politische Musik allen anderen politischen Kommunikations\u00adalternativen \u00fcberlegen w\u00e4re \u2013 dann ja.<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>F\u00fcr Rainer Dollase wird die \u00dcbersch\u00e4tzung der politischen Relevanz von Musik durch eine Analysetradition bef\u00f6rdert, die revolution\u00e4re Sprengkraft ausschlie\u00dflich aus dem Notentext ableiten will, wobei die Frage der Wirkung als unwesentlich oder gar ungeh\u00f6rig beiseitegelassen wird. Diese Konzentration auf die symbolische Ebene habe zur Folge, \u00bbda\u00df linkskulturelle Aktivit\u00e4t schon f\u00fcr politische Aktivit\u00e4t gehalten wird.\u00ab<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> Innerhalb der linken Theorie wird wiederum auf den un\u00fcbersehbaren Gegensatz verwiesen, in dem das Narrativ von der Wirkm\u00e4chtigkeit der Kunst in der Moderne zu dem immer kleineren Kreis ihrer Rezipient*innen stehe:<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> Die Popularit\u00e4t der Kunst \u00bbgeht gegen Null\u00ab<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>. Zweifel regen sich auch in der historischen Musik\u00adwissenschaft: So spricht Kaltenecker von dem \u00bbMythos, dass die Differen\u00adzierung unserer Sinneswahrnehmungen \u2013 also diese Gymnastik, welche die Kunst uns auferlegt \u2013 automatisch auf das Politische \u00fcberspringen soll oder kann.\u00ab<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Muss dieser Mythos, der laut Kaltenecker \u00bbgrundlegend ist in der Moderne\u00ab<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>, demnach als entzaubert gelten? Geh\u00f6rt das politische Pathos, mit dem die Avantgarde und \u2013 als deren Teilbereich \u2013 das Kritische Komponieren \u00e4sthetische Erzeugnisse aufgeladen haben, der Vergangenheit an? Bei Letzterem scheint es sich tats\u00e4chlich um ein abebbendes Ph\u00e4nomen zu handeln, das sich in der Gegenwart nur noch als Nachbeben einstiger Ersch\u00fctterungen bemerkbar macht. Dennoch hat die Musik als F\u00fcrsprecherin einer besseren Welt und Projektionsfl\u00e4che politischer Leidenschaften nicht ausgedient, wie ein Blick auf das Feld der Popularmusik zeigt.<\/p>\n<p>Dass hier \u00e4hnliche Denkfiguren zirkulieren wie im Diskurs \u00fcber das Kritische Komponieren, zeigt etwa der Wiener Rapper Kid Pex, wenn er zur wachsenden Islamfeindlichkeit in \u00d6sterreich sagt: \u00bbMeine Musik kann diese Stimmung nicht aufhalten, da mache ich mir keine Illusionen. Aber ich kann Signale setzen.\u00ab<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a> Ebenfalls in Wien und unter dem Titel \u00bbSignale\u00ab versammelte 2018 ein Festival mit dem imperativen Untertitel \u00bbMusik politisch machen\u00ab Popularmusiker*innen mit gesell\u00adschafts\u00adkritischem Anspruch, und bereits 2013 hatten die Wiener Festwochen unter dem Motto \u00bbMusic and Politics\u00ab Ph\u00e4nomene wie Pussy Riot oder den Arabischen Fr\u00fchling, dessen politische Forderungen im lokalen Musikschaffen einen lebhaften Ausdruck fanden, zur Diskussion gestellt.<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Als diskursives Ph\u00e4nomen ist die Politik des \u00c4sthetischen so lebendig wie eh und je. Die Frage nach der realpolitischen Wirksamkeit solch symbolischer Akte muss indes offenbleiben \u2013 wobei eine sozialwissenschaftliche Untersuchung der Zusammen\u00adh\u00e4nge zwischen Musikrezeption und politischem Handeln gewiss ein lohnendes (wenn auch methodisch herausforderndes)<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a> Unterfangen w\u00e4re. Einstweilen bleibt nur, einen Schritt zur\u00fcckzutreten und die historischen Formationen und Transformationen dieses Diskursph\u00e4nomens so differenziert wie m\u00f6glich zur Darstellung zu bringen, wozu dieses Buch einen Beitrag zu leisten hofft. Eine Historisierung des Diskurses ist dabei ebenso hilfreich wie kritische Distanz und gesunde Skepsis insbesondere dann, wenn die Behauptung politischer Wider\u00adst\u00e4ndigkeit dazu ben\u00fctzt wird, einen Superiorit\u00e4tsanspruch des eigenen Kollektivs gegen\u00fcber anderen gesellschaftlichen Gruppen zu erheben.<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Die abgekl\u00e4rte Beobachterin k\u00f6nnte sich nun damit zufriedengeben, die symbolisch \u00fcberladenen Gefechte im \u00e4sthetischen Feld am\u00fcsiert und mit distanzierter Faszination zu observieren, wenn es sich blo\u00df um ein harmloses Spiel, um diskursives Rauschen handelte. Was aber, wenn die Rezeption von gesellschaftskritischer Kunst zur Ersatzhandlung oder zum symbolischen Ventil ger\u00e4t, das tats\u00e4chliches politisches Engagement gerade verhindert? Es scheint an der Zeit, den Glauben, dass \u00bbMusik als Niederschlag kritischen Denkens [\u2026] ihrerseits kritisches Denken provozieren\u00ab<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> wird und soll, als historisch gewachsene Denkfigur zu kontextualisieren und kritisch zu hinterfragen. Zugleich w\u00e4re der D\u00fcnkel gegen\u00fcber jener Mehrheit, die zum erratischen Reich der \u203aneuen Kl\u00e4nge\u2039 keinen Zugang findet, ein f\u00fcr alle Mal fallenzulassen. Damit Revolution nicht zum Fetisch, zur heroischen Pose erstarrt, w\u00e4re nach 200 Jahren wechselhafter Symbiose von Kunst und Politik wom\u00f6glich deren analytische Trennung im Sprechen \u00fcber Kunst ein kritischerer Akt als ihre fortgesetzte Vermi\u00adschung, wie sie etwa im Namen des Kritischen Komponierens erfolgt.<\/p>\n<h4>Endnoten<\/h4>\n<hr>\n<ol start=\"1\">\n<li id=\"fn1\">\n<p>Marcuse, <em>Versuch \u00fcber die Befreiung,<\/em> S.\u00a061.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn2\">\n<p>Heinz-Klaus Metzger und Rainer Riehn, \u00bbEditorial\u00ab, in: <em>Geschichte der Musik als Gegenwart. Hans Heinrich Eggebrecht und Mathias Spahlinger im Gespr\u00e4ch<\/em>, hg. von Heinz-Klaus Metzger u.a. (= Musik-Konzepte Sonderband, Dezember 2000), S.\u00a03.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn3\">\n<p>Brinkmann, \u00bbDer Autor als sein Exeget\u00ab, S.\u00a0123.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn4\">\n<p>Jens Kastner, <em>Die Linke und die Kunst. Ein \u00dcberblick,<\/em> M\u00fcnster 2019, S.\u00a0269, 274.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn5\">\n<p>Jacques Ranci\u00e8re, <em>Die Aufteilung des Sinnlichen. Die Politik der Kunst und ihre Paradoxien,<\/em> Berlin <sup>2<\/sup>2008, S.\u00a09.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn6\">\n<p>Ebd., S.\u00a078-79.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn7\">\n<p>Ebd., S.\u00a026.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn8\">\n<p>Ebd., S.\u00a025-28.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn9\">\n<p>Klinger, \u00bbModern\/Moderne\/Modernismus\u00ab, S.\u00a0133.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn10\">\n<p>Schiller, <em>\u00dcber die \u00e4sthetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen<\/em>, S.\u00a011.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn11\">\n<p>Terry Eagleton, <em>\u00c4sthetik. Die Geschichte ihrer Ideologie,<\/em> Stuttgart, Weimar 1994, S.\u00a014-15, passim.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn12\">\n<p>Schiller, <em>\u00dcber die \u00e4sthetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen<\/em>, S.\u00a0122-123.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn13\">\n<p>Ernst M\u00fcller, \u00bb\u203aGerichtsbarkeit bis in die verborgensten Winkel des Herzens\u2039. \u00c4sthetische Religiosit\u00e4t als politisches Konzept (Kant \u2013 Schiller \u2013 Humboldt)\u00ab, in: <em>\u00c4sthetik des Politischen \u2013 Politik des \u00c4sthetischen<\/em>, hg. von Karlheinz Barck u.a., W\u00fcrzburg 1999, S.\u00a0121-135, hier S.\u00a0122-127; Eagleton, <em>\u00c4sthetik<\/em>, S.\u00a041.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn14\">\n<p>Adorno, <em>Philosophie der neuen Musik<\/em>, S.\u00a0119; Luk\u00e1cs, <em>Die Eigenart des \u00c4sthetischen,<\/em> 1. Halbband, S.\u00a025-26.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn15\">\n<p>Ranci\u00e8re, <em>Die Aufteilung des Sinnlichen<\/em>, S.\u00a086.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn16\">\n<p>Eagleton, <em>\u00c4sthetik<\/em>, S.\u00a0106.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn17\">\n<p>Ebd., S.\u00a0108.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn18\">\n<p>Immanuel Kant, \u00bbAnthropologie in pragmatischer Hinsicht\u00ab, in: <em>Der Streit der Fakult\u00e4ten. Anthropologie in pragmagischer Hinsicht<\/em> (= Werke, Akademie-Textausgabe, Bd. VII), Berlin u.a. 1972, S.\u00a0117-333, hier S.\u00a0144.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn19\">\n<p>Eagleton, <em>\u00c4sthetik<\/em>, S.\u00a013-15.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn20\">\n<p>Vgl. Bourdieu, Darbel, Schnapper, Egger, <em>Die Liebe zur Kunst<\/em>, S.\u00a081: \u00bbDerart wird klar, da\u00df \u00c4sthetik nur und ausnahmslos eine Dimension der Klassenethik (oder besser, des Klassenethos) sein kann.\u00ab<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn21\">\n<p>Bourdieu, <em>Die Regeln der Kunst<\/em>, S.\u00a0145.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn22\">\n<p>Bourdieu, \u00bbThe Field of Cultural Production, or:\u00a0The Economic World Revised\u00ab, S.\u00a044.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn23\">\n<p>Bourdieu, <em>Die Regeln der Kunst<\/em>, S.\u00a015-15, 109-110.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn24\">\n<p>Eagleton, <em>\u00c4sthetik<\/em>, S.\u00a03.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn25\">\n<p>Vgl. Kastner, <em>Die Linke und die Kunst<\/em>, S.\u00a0275.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn26\">\n<p>Jacques Ranci\u00e8re, <em>Das Unbehagen in der \u00c4sthetik,<\/em> Wien <sup>3<\/sup>2016, S.\u00a013.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn27\">\n<p>Kastner, <em>Die Linke und die Kunst<\/em>, S.\u00a0271.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn28\">\n<p>Ebd., S.\u00a0275-276.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn29\">\n<p>Jacques Ranci\u00e8re, <em>Ist Kunst widerst\u00e4ndig? Vortrag, gehalten auf dem 5. Internationalen Philosophischen Symposium Nietzsche und Deleuze: Kunst und Widerstand, Fortaleza, Brasilien, 2004<\/em> (= Internationaler Merve-Diskurs, Bd. 310), Berlin 2008, S.\u00a025, 33-35.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn30\">\n<p>Rainer Dollase, \u00bbRock gegen rechts \u2013 Rock von rechts. Oder: Wie Musik eine politische Bedeutung und Funktion erh\u00e4lt oder auch nicht\u00ab, in: <em>Musik und Politik. Dimensionen einer undefinierten Beziehung<\/em>, hg. von Bernhard Frevel (= ConBrio Fachbuch, Bd. 6), Regensburg 1997, S.\u00a0109-126, hier S.\u00a0122.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn31\">\n<p>Ebd., S.\u00a0121.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn32\">\n<p>Kastner, <em>Die Linke und die Kunst<\/em>, S.\u00a0271-272.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn33\">\n<p>Martin B\u00fcsser, \u00bbState of the Art\u00ab, in: <em>Dopplung und Deutung. Kritische Kommentare zur zeitgen\u00f6ssischen Kunst,<\/em> Mainz 2012, S.\u00a0138-141, hier S.\u00a0138; zit.n.: Kastner, <em>Die Linke und die Kunst<\/em>, S.\u00a0272.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn34\">\n<p>Martin Kaltenecker; zit.n.: Hiekel, \u00bbKritisches Komponieren, Gl\u00fcckserfahrungen und die Macht der Musik\u00ab, S.\u00a0102.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn35\">\n<p>Martin Kaltenecker; zit.n.: ebd., S.\u00a0102.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn36\">\n<p>O.\u00a0V., \u00bb\u203aDie FP\u00d6\u00a0hat ein Problem mit mir\u2039. Kid Pex Interview\u00ab, in: <em>The Message<\/em> (11. April 2017), <a href=\"https:\/\/themessagemagazine.at\/kid-pex-interview\/\">https:\/\/themessagemagazine.at\/kid-pex-interview\/<\/a> (Zugriff am 7. November 2020).<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn37\">\n<p>Gerhard St\u00f6ger, \u00bb\u203aWeg von den normalen Orten\u2039. Die Festwochen-Reihe Into the City steht heuer ganz im Zeichen von \u203aMusic and Politics\u2039\u00ab, in: <em>Falter<\/em> (2013), Heft 19, <a href=\"https:\/\/www.falter.at\/zeitung\/20130507\/weg-von-den-normalen-orten\">https:\/\/www.falter.at\/zeitung\/20130507\/weg-von-den-normalen-orten<\/a> (Zugriff am 7. November 2020).<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn38\">\n<p>Dollase, \u00bbRock gegen rechts \u2013 Rock von rechts\u00ab, S.\u00a0117-118.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn39\">\n<p>Vgl. ebd., S.\u00a0123.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn40\">\n<p>Lachenmann, \u00bbZur Analyse Neuer Musik\u00ab, S.\u00a034.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Revolution muss gleichzeitig eine Revolution der Wahrnehmung sein.1 [E]s geht um Urteilsbildungen, die letztlich \u00fcber die Zukunft der Kunstmusik \u2013 und vielleicht des menschlichen Lebens [sic!] entscheiden, denn von der scheinbar blo\u00df kulturellen Frage, ob die Moderne noch gelingt, h\u00e4ngt die Realit\u00e4t ab.2 Was bedeutet es, wenn in Bezug auf Musik von \u203aVerweigerung\u2039 gesprochen &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[130],"tags":[],"class_list":["post-3468","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-drazic-politik"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>8 Epilog: Gedanken zu einer Politik des \u00c4sthetischen &#8211; 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