{"id":3459,"date":"2024-07-08T12:08:50","date_gmt":"2024-07-08T10:08:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/?p=3459"},"modified":"2024-07-08T17:09:26","modified_gmt":"2024-07-08T15:09:26","slug":"mdwp005-ch7-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/mdwp005-ch7-3\/","title":{"rendered":"7.3 Feld und Diskurs"},"content":{"rendered":"<p><head><\/p>\n<style>\n        .tsquotation strong {\n            font-weight: bold;\n        }\n        blockquote.tsquotation p em {\n            font-style: italic !important;\n        }\n        figure {\n            margin: 0;\n        }\ntd {\n  border: 1px solid black; !important;\npadding-left: 5px; !important;\n}\n    <\/style>\n<p><\/head><br \/>\n<div class=\"one_third\">\n<p style=\"text-align: left;\"><span class='bdaia-btns bdaia-btn-medium' style=\"background:#e191be !important;color:#000000 !important;\"><a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp005-ch7-2\/\" style=\"color:#000000 !important;\">&#129028;<\/a><\/span><\/div>\n<div class=\"one_third\">\n<p style=\"text-align: center;\"><span class='bdaia-btns bdaia-btn-medium' style=\"background:#e191be !important;color:#000000 !important;\"><a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/document\/doi\/10.1515\/9783839467015-007\/pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" style=\"color:#000000 !important;\">PDF Download<\/a><\/span>\n<\/div><div class=\"one_third last\">\n<p style=\"text-align: right;\"><span class='bdaia-btns bdaia-btn-medium' style=\"background:#e191be !important;color:#000000 !important;\"><a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp005-ch7-4\" style=\"color:#000000 !important;\">&#129030;<\/a><\/span><\/div><div class=\"clear-fix\"><\/div>\n<hr>\n<p>Hier liegt in der Tat eine wesentliche Differenz gegen\u00fcber mikrosoziologischen Ans\u00e4tzen begr\u00fcndet: Konstituiert f\u00fcr diese die Perspektive der Akteur*innen die unhintergehbare Letztinstanz der wissenschaftlichen Erkenntnis, so sieht es Bourdieu gerade als Ziel, mit dem im Feld vorherrschenden Glauben \u2013 der \u203aIllusio\u2039 der Spielenden \u2013 zu brechen (und in diesem Sinn eine Au\u00dfenperspektive zur Sicht der Akteur*innen herzustellen). Dem Status des Kunstwerks als kollektiv hervorgebrachtem \u00bbFetisch\u00ab<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> kann die Kunstwissenschaft Bourdieu zufolge nur gerecht werden, indem sie weder in die ideologische Falle tappt, in den legitimatorischen Diskurs einzustimmen, noch diesen als nebens\u00e4chlich oder unwahr beiseitel\u00e4sst, da er es ist, der die Objekte der Kunst erst als solche konstituiert.<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Im Kontext der Soziologie der sp\u00e4ten 1980er-Jahre, welche die als statisch empfundenen Modelle und \u00bbMetaerz\u00e4hlungen\u00ab<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> der Moderne durch bescheidener und flexibler anmutende Konzepte im Zeichen der Postmoderne ersetzte, erschien der Szenebegriff als verlockende Alternative zum Bourdieu\u2019schen Feldkonzept \u2013 barg er doch das Versprechen, dem instabilen und tempor\u00e4ren Charakter sozialer Formationen im kulturellen Bereich Rechnung zu tragen. Dennoch spricht einiges daf\u00fcr, die sozialen Formationen um \u203aneue Musik\u2039 in der Terminologie des Feldes zu fassen. Zum einen handelt es sich dabei um Gef\u00fcge von relativer Stabilit\u00e4t mit einigerma\u00dfen klar umrissenen Grenzen. Diese spielen f\u00fcr die Definition des Feldes eine herausragende Rolle, bilden sie Bourdieu zufolge doch einen Gegenstand von Auseinandersetzungen zwischen den Akteur*innen. Wie die Zusammenschau von Diskursanalyse und empirischen Befunden zeigen wird, sind auch die Auseinandersetzungen um \u203aneue Musik\u2039 von Abgrenzungsbestrebungen gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Ein zentraler Unterschied gegen\u00fcber dem Szenebegriff besteht in der grundlegenden hierarchischen Strukturierung des Feldes (sowie des sozialen Raumes in seiner Gesamtheit), wobei das Geschehen innerhalb des Feldes von Machtverh\u00e4ltnissen grundiert wird.<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a> Auch im Bereich der \u203aneuen Musik\u2039 spielt das Ausverhandeln von Machtpositionen, wie argumentiert werden kann, eine entscheidende Rolle. Als wichtigstes Argument f\u00fcr den Feldbegriff kann jedoch Bourdieus Annahme einer strukturellen Homologie zwischen verschiedenen Feldern gelten: So versteht der Soziologe das Feld der kulturellen Produktion als homolog \u2013 also struktur\u00e4quivalent \u2013 zum Feld der Macht bzw. der Klassenverh\u00e4ltnisse. Ereignisse im kulturellen Feld sind in diesem Sinn \u203a\u00fcberdeterminiert\u2039, da sie neben ihrer \u00e4sthetischen, feldspezifischen Logik auf Realit\u00e4ten au\u00dferhalb des Feldes, insbesondere auf K\u00e4mpfe innerhalb des Feldes der Macht verweisen.<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> Dies ist f\u00fcr den Bereich der \u203aneuen Musik\u2039 insofern von besonderem Interesse, als sich mit dem Konzept der Homologie das Ph\u00e4nomen einer symbolischen \u00dcbertragung fassen l\u00e4sst, einer Verlagerung von politischen K\u00e4mpfen in den Raum des \u00c4sthetischen. Es stellt somit eine M\u00f6glichkeit dar, dem Ph\u00e4nomen Rechnung zu tragen, dass Stellungnahmen im Feld der \u203aneuen Musik\u2039 offenbar Themen verhandeln, die den Bereich des \u00c4sthetischen \u00fcberschreiten.<\/p>\n<p>Aufgrund der Homologie zwischen kulturellem Feld und Feld der Macht verweisen die K\u00e4mpfe innerhalb des einen stets auf gleichzeitig stattfindende Auseinandersetzungen innerhalb des anderen Feldes. Somit kann der Feldbegriff dabei helfen, das Verh\u00e4ltnis zwischen Kunst und Politik theoretisch in den Griff zu bekommen. Insbesondere beschreibt Bourdieu, wie Vertreter*innen des kulturellen Feldes, die \u00fcber ein umfangreiches symbolisches, aber ein geringeres \u00f6konomisches Kapital verf\u00fcgen, gleichsam transversale Allianzen zu benachteiligten Positionen im Feld der Klassenverh\u00e4ltnisse bilden:<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"tsquotation\">The cultural producers, who occupy the economically dominated and symbolically dominant\u00a0position within the field of cultural production, tend to feel solidarity with the occupants of the economically and culturally dominated positions within the field of class relations.<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Dies kann als theoretische Basis f\u00fcr die Beobachtung dienen, dass die Akteur*innen des Kritischen Komponierens \u2013 trotz oder gerade wegen ihrer Zugeh\u00f6rigkeit zu einer gesellschaftlichen Elite \u2013 der politischen Linken nahestehen. Der Feldbegriff hilft somit dabei, den Diskurs des Kritischen Komponierens in einen Kontext \u00e4sthetisch-politischer Allianzen zu stellen, der in der Geschichte weit zur\u00fcckreicht und die radikalen Sympathien der historischen Avantgarde ebenso wie die revolution\u00e4ren Utopien der Romantiker*innen umfasst.<\/p>\n<h4>Endnoten<\/h4>\n<hr>\n<ol start=\"40\">\n<li id=\"fn40\">\n<p>Bourdieu, \u00bbThe Field of Cultural Production, or:\u00a0The Economic World Revised\u00ab, S.\u00a035.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn41\">\n<p>Ebd. Rainer Diaz-Bone hat 2001 eine umfassend theoretisch fundierte, poststrukturalistisch orientierte Zusammenf\u00fchrung der Distinktionstheorie Bourdieus und der Foucault\u2019schen Diskurstheorie vorgelegt. Vgl. Rainer Diaz-Bone, <em>Kulturwelt, Diskurs und Lebensstil. Eine diskurstheoretische Erweiterung der Bourdieuschen Distinktionstheorie,<\/em> Wiesbaden <sup>2<\/sup>2010.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn42\">\n<p>Lyotard, <em>Das postmoderne Wissen<\/em>, S.\u00a014.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn43\">\n<p>Rehbein, Saalmann, \u00bbFeld (champs)\u00ab, S.\u00a0100.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn44\">\n<p>Bourdieu, \u00bbThe Field of Cultural Production, or:\u00a0The Economic World Revised\u00ab, S.\u00a044.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn45\">\n<p>Ebd.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier liegt in der Tat eine wesentliche Differenz gegen\u00fcber mikrosoziologischen Ans\u00e4tzen begr\u00fcndet: Konstituiert f\u00fcr diese die Perspektive der Akteur*innen die unhintergehbare Letztinstanz der wissenschaftlichen Erkenntnis, so sieht es Bourdieu gerade als Ziel, mit dem im Feld vorherrschenden Glauben \u2013 der \u203aIllusio\u2039 der Spielenden \u2013 zu brechen (und in diesem Sinn eine Au\u00dfenperspektive zur Sicht der &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[130],"tags":[],"class_list":["post-3459","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-drazic-politik"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>7.3 Feld und Diskurs &#8211; 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