{"id":3285,"date":"2024-07-08T12:33:31","date_gmt":"2024-07-08T10:33:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/?p=3285"},"modified":"2024-07-08T16:47:53","modified_gmt":"2024-07-08T14:47:53","slug":"mdwp005-ch1-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/en\/mdwp005-ch1-3\/","title":{"rendered":"1.3 Vom Text zum Kontext: das analytische Verfahren"},"content":{"rendered":"<p><head><\/p>\n<style>\n        .tsquotation strong {\n            font-weight: bold;\n        }\n        blockquote.tsquotation p em {\n            font-style: italic !important;\n        }\n        figure {\n            margin: 0;\n        }\n    <\/style>\n<p><\/head><br \/>\n<div class=\"one_third\">\n<p style=\"text-align: left;\"><span class='bdaia-btns bdaia-btn-medium' style=\"background:#e191be !important;color:#000000 !important;\"><a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp005-ch1-2\/\" style=\"color:#000000 !important;\">&#129028;<\/a><\/span><\/div>\n<div class=\"one_third\">\n<p style=\"text-align: center;\"><span class='bdaia-btns bdaia-btn-medium' style=\"background:#e191be !important;color:#000000 !important;\"><a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/document\/doi\/10.1515\/9783839467015-001\/pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" style=\"color:#000000 !important;\">PDF Download<\/a><\/span>\n<\/div><div class=\"one_third last\">\n<p style=\"text-align: right;\"><span class='bdaia-btns bdaia-btn-medium' style=\"background:#e191be !important;color:#000000 !important;\"><a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/mdwpress\/mdwp005-ch2-1\" style=\"color:#000000 !important;\">&#129030;<\/a><\/span><\/div><div class=\"clear-fix\"><\/div>\n<div class=\"bdaia-toggle close\"><h4 class=\"bdaia-toggle-head toggle-head-open\"><span class=\"bdaia-sio bdaia-sio-angle-up\"><\/span><span class=\"txt\">Unterkapitel<\/span><\/h4><h4 class=\"bdaia-toggle-head toggle-head-close\"><span class=\"bdaia-sio bdaia-sio-angle-down\"><\/span><span class=\"txt\">Unterkapitel<\/span><\/h4><div class=\"toggle-content\"><p>\n<strong>1.3 Vom Text zum Kontext: das analytische Verfahren<\/strong><br \/>\n&nbsp; <a href=\"#1\">Der Gegenstand der Analyse<\/a><br \/>\n&nbsp; <a href=\"#2\">Die Analyseschritte<\/a><br \/>\n<\/p><\/div><\/div>\n<hr>\n<p>Wie ihre Vertreter*innen betonen, handelt es sich bei der CDA um keine festgelegte Methode.<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a> Ihr Ansatz wird in diesem Buch daher mit detaillierter ausgearbeiteten diskursanalytischen Verfahren \u2013 wie jenen von Reiner Keller und Hubert Knoblauch, insbesondere aber der von Achim Landwehr beschriebenen \u203ahistorischen Diskursanalyse\u2039 \u2013 kombiniert.<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Wie von Fairclough vorgeschlagen, vollzieht sich das Analyseverfahren in drei Etappen:<\/p>\n<p><strong>I.<\/strong> Zun\u00e4chst wird der Diskurs aus sich selbst heraus, noch ohne Betrachtung des Kontexts, zur Darstellung gebracht. Dieser Teil der Untersuchung zielt darauf ab, wesentliche Kategorien und Denkfiguren herauszuarbeiten und die Argumentations\u00adweise der Teilnehmer*innen sowie die interne Strukturierung und Funktionsweise des Diskurses nachvollziehbar zu machen (Kapitel 4).<\/p>\n<p><strong>II.<\/strong> Darauf folgt in Kapitel 5 die Interpretation der im ersten Teil generierten diskursiven Figuren. Dieser Abschnitt, der ideologische Elemente des Diskurses zur Darstellung bringen soll, ist an das Modell der \u203ahistorischen Diskursanalyse\u2039 angelehnt.<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a> Zur Orientierung dient dabei eine Reihe von Begriffen oder \u203aTopoi\u2039, die sich im Zuge der Textanalyse als Knotenpunkte herauskristallisiert haben. Mit Reiner Keller werden sie \u00bbin einen weiteren Interpretations\u00adhorizont \u2013 bspw. Fragen der Macht oder Hegemonie, der Rolle einzelner Akteure und Ereignisse im Diskurs oder diskursiven Feld usw. \u2013 gestellt\u00ab<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>. Domann verweist in diesem Zusammenhang auf Charles Taylors Begriff der \u00bbHintergrundbilder\u00ab<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> (\u00bbbackground \u203apictures\u2039\u00ab<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>) als impliziten Bezugsrahmen kulturell geteilter Vor\u00adannahmen und Praktiken, die in den Aussagen nicht explizit gemacht werden, diese aber in einen Horizont stellen, der sie in ihrer Bedeutung erst verst\u00e4ndlich macht. Anders als hermeneutischen Verfahren geht es der historischen Diskursanalyse nicht um das Erfassen einer mentalen Wirklichkeit \u203ahinter\u2039 den Aussagen oder darum, herauszufinden, was die Autor*innen wirklich gedacht h\u00e4tten. Gegenstand ist vielmehr die Positivit\u00e4t des Diskurses, der sich durch eine Formation von den Einzeltext transzendierenden Aussagen definiert. Dieser Etappe liegen die folgenden Arbeitsschritte zugrunde:<\/p>\n<p><strong>Korpusbildung<\/strong>: Ein Diskurs wird mit Landwehr als eine Menge von \u00bbAussagen, die sich hinsichtlich eines bestimmten Themas systematisch organisieren und durch eine gleichf\u00f6rmige (nicht identische) Wiederholung auszeichnen\u00ab,<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> gefasst. Vor dem Hintergrund eines imagin\u00e4ren Korpus \u2013 der Menge aller vorliegenden Aussagen \u00fcber das Kritische Komponieren \u2013 wurde f\u00fcr das konkrete Korpus eine Auswahl getroffen, die dem Anspruch der Repr\u00e4sentativit\u00e4t folgt (zur Begrenzung des Korpus vgl. S. <a href=\"#_Toc54792308\">24<\/a>).<\/p>\n<p>Die <strong>Aussagenanalyse<\/strong> gliederte sich in die detaillierte Untersuchung von Textbausteinen, die von der Ebene des Gesamttextes bis zur Analyse lexikalischer Feinheiten reicht. Auf der Makro-Ebene bestand sie in der Bestimmung der Textsorte und \u2011gestalt, des Themas sowie beherrschender Darstellungsprinzipien, narrativer Muster und Querbez\u00fcge zu anderen Texten. Die Mikro-Ebene umfasste die Analyse relevanter Argumentationsstr\u00e4nge, Wortfeldanalysen sowie die eingehende Besch\u00e4ftigung mit Rhetorik und Lexik, einschlie\u00dflich der Verwendungsh\u00e4ufigkeit einzelner Begriffe.<\/p>\n<p>In der eigentlichen <strong>Diskursanalyse<\/strong> wurden aus der Gegen\u00fcberstellung von Einzeltextanalysen schlie\u00dflich jene \u00fcbergreifenden Tendenzen und \u203aTopoi\u2039 (emphatisches Kunstverst\u00e4ndnis, Universalismus, Humanit\u00e4t) generiert, die die Kernkategorien der vorliegenden Arbeit bilden und in Kapitel 5 ausf\u00fchrlich dargestellt werden.<\/p>\n<p><strong>III.<\/strong> Die letzte Etappe gibt den von Landwehr unter \u00bbKontextanalyse\u00ab<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a> subsumierten Rahmenbedingungen und sozialen Beziehungen breiten Raum, indem der beschriebene Diskurs in Relation zum sozialen Feld der \u203aneuen Musik\u2039 gesetzt wird. Der Fokus wird dabei auf die am Diskurs beteiligten Akteur*innen, die damit einhergehenden Ereignisse sowie die institutionellen Rahmenbedingungen gelegt, unter denen sich der Diskurs vollzieht:<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> \u00bbDuring this phase, the researcher draws on social theory in order to reveal the ideological underpinnings of the interpretive procedures. This is how discourse analysis becomes \u203acritical\u2039.\u00ab<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a> Unter diesen Analyseschritt fallen in der vorliegenden Arbeit auch Fragen \u00bbnach den m\u00f6glichen Ursachen, Rahmenbedingungen und Wirkungen spezifischer Diskursverl\u00e4ufe.\u00ab<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a><\/p>\n<h4 id=\"1\">Der Gegenstand der Analyse<\/h4>\n<p>Der Diskurs des Kritischen Komponierens soll hier am Beispiel der Texte Helmut Lachenmanns analysiert werden, dessen m\u00fcndliche und schriftliche \u00c4u\u00dferungen das Herzst\u00fcck des untersuchten Korpus darstellen. Ein Subkorpus bilden die Texte anderer Autor*innen \u00fcber Lachenmann, die daraufhin befragt werden, inwiefern darin Denkfiguren aus Lachenmanns eigenen Texten reproduziert werden und sie somit ebenfalls als Bestandteil des untersuchten Diskurses anzusehen sind. Auch wenn eine Unterscheidung kompositionstechnischer und gesellschaftspolitischer Fragen in v\u00f6lliger Trennsch\u00e4rfe nicht m\u00f6glich ist, stehen jene Texte im Mittelpunkt, in welchen explizit gesellschaftliche und politische Aspekte des Kritischen Komponierens behandelt werden. Das Verh\u00e4ltnis zwischen Lachenmanns Schriften und den Schriften \u00fcber ihn wird in Kapitel 6 einer detaillierten Untersuchung unterzogen.<\/p>\n<p>Der 1996 von Josef H\u00e4usler herausgegebene erste Band der Schriften Helmut Lachenmanns, <em>Musik als existentielle Erfahrung<\/em>, bildet den Grundstock bei der Untersuchung der Texte Lachenmanns, umfasst er doch alle wesentlichen Schriften aus dem Zeitraum 1966-1996<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> \u2013 also jene Texte, die der Autor zum Zeitpunkt der Ver\u00f6ffentlichung weiterhin als g\u00fcltig anerkannte. So nicht anders angegeben, wird hier nach der dritten Auflage von 2015 [<em>MaeE<sup>3<\/sup><\/em>] zitiert. Vor 1996 entstandene Texte, die nicht in den Schriftenband Eingang fanden, wurden ausschlie\u00dflich erg\u00e4nzend herangezogen. Bei <em>Musik als existentielle Erfahrung<\/em> handelt es sich um eine praktische Leseausgabe, die sich an ein breiteres Publikum richtet, nicht um eine Edition mit philologisch-kritischem Anspruch, was den Nachvollzug von Varianten in der Textgestalt mitunter erschwert. Lachenmanns Schriften liegen h\u00e4ufig in unterschiedlichen Textstadien vor: Ihren Ursprung bilden oft Redebeitr\u00e4ge f\u00fcr Kongresse oder den Rundfunk, die in adaptierter Form in einem Tagungsband oder einer Zeitschrift publiziert wurden.<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a> Diese Erstver\u00ad\u00f6ffentlichungen wurden f\u00fcr <em>Musik als existentielle Erfahrung<\/em> nochmals \u00fcberarbeitet, ohne dass dies eigens gekennzeichnet w\u00e4re. Auch f\u00fcr die beiden Neuauflagen des ersten Schriftenbands wurden die Texte weiteren \u00dcberarbeitungen unterzogen.<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> Wie bereits Nonnenmann dargelegt hat, handelt es sich bei den Differenzen zwischen den Textgestalten \u2013 auch jenen zwischen Vortragstext, Erstver\u00f6ffentlichung und Fassung letzter Hand \u2013 allerdings nur selten um inhaltliche Abweichungen, sondern in der Regel lediglich um Eingriffe redaktioneller Natur.<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a> Da der 2021 von Ulrich Mosch herausgegebene zweite Band der Schriften Helmut Lachenmanns erst in der Fertigstellungsphase dieses Buches erschien, werden die nach Erscheinen von <em>Musik als existentielle Erfah\u00adrung<\/em> entstandenen Texte in diesem Buch nach den jeweiligen Originalquellen zitiert. Ber\u00fccksichtigung fanden insbesondere jene, die \u00fcber blo\u00dfe Gelegen\u00adheitsprodukte hinausgehen (konkret betrifft dies die Texte \u00bbDie Musik ist tot \u2026 aber die Kreativit\u00e4t lebt\u00ab<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a> (1997), \u00bbPhilosophy of Composition. Is There Such a Thing?\u00ab<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a> (2004), \u00bbKunst in (Un)Sicherheit bringen\u00ab<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> (2006), \u00bb\u203aEast meets West? West eats meat\u2039 \u2026 oder das Crescendo des Bolero\u00ab<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a> (2008), \u00bbKunst und Demokratie\u00ab<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a> (2009), \u00bbTradition der Irritation. Nachdenken \u00fcber das Komponieren, den Kunstbegriff und das H\u00f6ren\u00ab<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> (2012) und \u00bbKomponieren am Krater\u00ab<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a> (2016))<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>. Interviews und Gelegenheitstexte \u2013 wie etwa W\u00fcrdigungen von Pers\u00f6nlichkeiten aus dem Musikbereich, CD-Booklets, Programmheft-Texte, Vor- und Geleitworte sowie kurze Statements und Kommentare zu Jubil\u00e4en und aktuellen kulturpolitischen Anl\u00e4ssen \u2013 gingen exemplarisch in das Korpus ein. Auch Texte, die ausschlie\u00dflich in m\u00fcndlicher Form vorliegen \u2013 dabei handelt es sich prim\u00e4r um Interviews und Diskussionen f\u00fcr H\u00f6rfunk und Fernsehen \u2013, wurden zwar ausschnitthaft in die Analyse mit einbezogen, spielen aber gegen\u00fcber den oben erw\u00e4hnten \u203aHaupttexten\u2039 eine untergeordnete Rolle.<\/p>\n<h5>Texte Lachenmanns: Ausf\u00fchrliche Diskursanalyse<\/h5>\n<ul>\n<li>\n<p>Affekt und Aspekt<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Aufgaben des Fachs Musiktheorie in der Schulmusik-Ausbildung<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Bedingungen des Materials. Stichworte zur Praxis der Theoriebildung<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Die gef\u00e4hrdete Kommunikation<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>\u203aLast meets West? West eats meat\u2039 \u2026 oder das Crescendo des Bolero. Materialien, Notizen und Gedankenspiele<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Fragen \u2013 Antworten. Gespr\u00e4ch mit Heinz-Klaus Metzger<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Geschichte und Gegenwart in der Musik von heute<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>H\u00f6ren ist wehrlos \u2013 ohne H\u00f6ren. \u00dcber M\u00f6glichkeiten und Schwierigkeiten<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>In Sachen Eisler. Brief an \u203aKunst und Gesellschaft\u2039<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Klangtypen der Neuen Musik<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Komponieren am Krater<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Komponieren im Schatten von Darmstadt<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Kunst in (Un)Sicherheit bringen<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Kunst und Demokratie<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Musik als Abbild vom Menschen. \u00dcber die Chancen der Sch\u00f6nheit im heutigen Komponieren<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Musik als existentielle Erfahrung. Gespr\u00e4ch mit Ulrich Mosch<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Paradiese auf Zeit. Gespr\u00e4ch mit Peter Szendy<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>\u00dcber Tradition<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Vier Grundbestimmungen des Musikh\u00f6rens<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Vom Greifen und Begreifen &#8211; Versuch f\u00fcr Kinder<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Werkstatt-Gespr\u00e4ch mit Ursula St\u00fcrzbecher<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Zum Problem des musikalisch Sch\u00f6nen heute<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Zum Problem des Strukturalismus<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Zum Verh\u00e4ltnis Kompositionstechnik \u2013 Gesellschaftlicher Standort<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Zur Analyse neuer Musik<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h5>Texte Lachenmanns: Erg\u00e4nzende Betrachtung<\/h5>\n<ul>\n<li>\n<p>Accanto<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Accanto. Musik f\u00fcr einen Soloklarinettisten mit Orchester (1975\/76)<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Air. Musik f\u00fcr gro\u00dfes Orchester mit Schlagzeug-Solo (1968\/69)<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Antwort zu \u201aDas Sch\u00f6ne &amp; das H\u00e4\u00dfliche\u2018<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>\u00bbBewundernswerter Geist\u00ab. Nachruft auf Heinz-Klaus Metzger<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Die Musik ist tot \u2026 aber die Kreativit\u00e4t lebt. Zum Festakt 75 Jahre Donaueschinger Musiktage am 18. Oktober 1996<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Fassade f\u00fcr gro\u00dfes Orchester (1973)<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Carsten Fastner, \u203aIch verehre Morricone\u2039 (Interview)<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Harmonica. Musik f\u00fcr Orchester mit Solo-Tuba (1981\/83)<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Herausforderung an das H\u00f6ren. Gespr\u00e4ch mit Reinhold Urmetzer<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Id\u00e9e musicale<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>In aller Souver\u00e4nit\u00e4t unscheinbare Menschlichkeit<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Klangschatten \u2013 mein Saitenspiel (1972)<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Kunst, Freiheit und die W\u00fcrde des Orchestermusikers. An Vinko Globokar<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Leserzuschrift zum Fusionsplan der beiden SWR-Sinfonieorchester<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Luigi Nono oder R\u00fcckblick auf die serielle Musik<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Mahler \u2013 eine Herausforderung<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Nono, Webern, Mozart, Boulez. Text zur Sendereihe \u203aKomponisten machen Programm\u2039<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><em>NUN.<\/em> [Werkeinf\u00fchrung]\n<\/li>\n<li>\n<p>Offener Brief an Hans Werner Henze<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Philosophy of composition. Is there such a thing?<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Pr\u00e4zision und Utopie. Die Musik des Komponisten Mark Andre l\u00e4sst das Zuh\u00f6ren zum H\u00f6ren werden<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Selbstportr\u00e4t 1975. Woher \u2013 Wo \u2013 Wohin<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Siciliano \u2013 Abbildungen und Kommentarfragmente<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>temA<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>\u203a\u2026 total verformt nat\u00fcrlich\u2039. Helmut Lachenmann moderiert E- und U-Musik<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Tradition der Irritation. Nachdenken \u00fcber das Komponieren, den Kunstbegriff und das H\u00f6ren<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Trio fluido f\u00fcr Klarinette, Viola und Schlagzeug (1966) I<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>\u00dcber das Komponieren<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>\u00dcber mein zweites Streichquartett. (\u00bbReigen seliger Geister\u00ab)<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>\u00dcber Nicolaus A. Huber<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>\u00dcber Sch\u00f6nberg<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Von Nono ber\u00fchrt. F\u00fcr Carla Henius<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Von verlorener Unschuld<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Zur Frage einer gesellschaftskritischen (-\u00e4ndernden) Funktion der Musik<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>1968. Ein Fragebogen<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h5>Interviews, Diskussionen und Rundfunk-Sendungen<\/h5>\n<ul>\n<li>\n<p>Birkenk\u00f6tter, Das Postmoderne in der Musik Helmut Lachenmanns am Beispiel der \u203aMusik mit Bildern\u2039 \u00bbDas M\u00e4dchen mit den Schwefelh\u00f6lzern\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>De Benedictis und Mosch, Alla ricerca di luce e chiarezza. L\u2019epistolario Helmut Lachenmann-Luigi Nono (1957\u20131990)<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Demmler, \u00bbWo bleibt das Negative?\u00ab Podiumsdiskussion mit Heinz-Klaus Metzger, Helmut Lachenmann, Matthias Pinscher und Max Nyffeler<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Gadenst\u00e4tter und Utz, \u00bbKlang, Magie, Struktur\u00ab. Podiumsdiskussion mit Helmut Lachenmann<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Hiekel, \u00bbKritisches Komponieren, Gl\u00fcckserfahrungen und die Macht der Musik. J\u00f6rn Peter Hiekel im Gespr\u00e4ch mit Helmut Lachenmann, Hans-Peter Jahn, Martin Kaltenecker, Ulrich Mosch und Isabel Mundry\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Metzger, \u00bbGespr\u00e4ch zwischen John Cage, Helmut Lachenmann und Heinz-Klaus Metzger\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Gielen, Orchesterfarben: Helmut Lachenmann<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Hilberg, \u00bb\u203aNicht h\u00f6rig, sondern hellh\u00f6rig\u2039. Helmut Lachenmann im Gespr\u00e4ch\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Konold, \u00bbDistanz wegen N\u00e4he. Gespr\u00e4ch mit dem Komponisten Helmut Lachenmann\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ryan, \u00bbMusik als \u203aGefahr\u2039 f\u00fcr das H\u00f6ren. Gespr\u00e4ch mit Helmut Lachenmann\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Steenhuisen, \u00bbInterview with Helmut Lachenmann\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Still, Helmut Lachenmann \u203aPression\u2039 with Lucas Fels<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Struck-Schloen, \u00bb\u203aErnst machen: das kann ja heiter werden!\u2039 Helmut Lachenmann im Radiogespr\u00e4ch\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h5>Texte des diskursiven Umfelds<\/h5>\n<ul>\n<li>\n<p>Heister, \u00bbNeue Musik im 20. Jahrhundert und ihre Feinde\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Huber, \u00bbIntention und Wirkung. Zur Situation der Neuen Musik\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbKritisches Komponieren\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Mahnkopf, \u00bbAdornos musikalische Moderne\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., <em>Kritik der neuen Musik<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbForeword\u00ab, in: <em>Critical Composition Today<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbWas hei\u00dft kritisches Komponieren?\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., <em>Kritische Theorie der Musik<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Metzger, \u00bbAdornos \u203aPhilosophie der neuen Musik\u2039 ein halbes Jahrhundert sp\u00e4ter\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Metzger und Riehn, \u00bbEditorial\u00ab, in: <em>Geschichte der Musik als Gegenwart. Hans Heinrich Eggebrecht und Mathias Spahlinger im Gespr\u00e4ch<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Oehlschl\u00e4gel, <em>Mit Haut und Haaren. Gespr\u00e4che mit Mathias Spahlinger<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Redaktion der Zeitschrift <em>Kunst und Gesellschaft<\/em>, \u00bbMusik im Klassenkampf\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Spahlinger, \u00bbpolitische implikationen des materials der neuen musik\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h5>Texte \u00fcber Lachenmann<\/h5>\n<ul>\n<li>\n<p>Abbinanti, \u00bbSections of Exergue\/Evocations\/Dialogue with Timbre\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>B\u00f6ttinger, \u00bberstarrt\/befreit \u2013 erstarrt?\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Brinkmann, \u00bbDer Autor als sein Exeget\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Cavallotti, \u00bbPr\u00e4formation des Materials und kreative Freiheit\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Cox, \u00bbHelmut Lachenmann als romantischer Hochmodernist\u2039\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbCritical Modernism\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Domann, \u00bb\u203aWo bleibt das Negative?\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Etscheit und dpa, \u00bbKomponist Lachenmann setzt auf H\u00f6rner. Urauff\u00fchrung in M\u00fcnchen\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Febel, \u00bbZu <em>Ein Kinderspiel<\/em> und <em>Les Consolations<\/em> von Helmut Lachenmann\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Gottwald, \u00bbVom Sch\u00f6nen im Wahren\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Gr\u00fcny, \u00bb\u203aZust\u00e4nde, die sich ver\u00e4ndern\u2039\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Handschick, \u00bbVisionen und Realit\u00e4ten \u2013 Sch\u00fcler-Kompositionsprojekte zwischen Kunstanspruch und Klischeeproduktion\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>H\u00e4usler, \u00bbVorwort des Herausgebers\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Hiekel, \u00bbInterkulturalit\u00e4t als existentielle Erfahrung\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbErfolg als Ermutigung\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbLachenmann verstehen\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbDie Freiheit zum Staunen\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbIst Vers\u00f6hnen das Ziel?\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Hinz, \u00bbLachenmann lesen. Ein Kinderspiel\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Hockings, \u00bbHelmut Lachenmann\u2019s Concept of Rejection\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Hockings, Jewanski und H\u00fcppe, \u00bbHelmut Lachenmann\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>H\u00fcppe, \u00bb\u00dcber das H\u00f6hlengleichnis\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbTopographie der \u00e4sthetischen Neugierde\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbRezeption, Bilder und Strukturen\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbHelmut Lachenmann\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Jahn, \u00bbPression\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bb\u203aSch\u00f6ne Stellen\u2039\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Jeschke, \u00bbH\u00f6ren ohne zu und auf?\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Kabisch, \u00bbDialektisches Komponieren \u2013 dialektisches H\u00f6ren\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Kaltenecker, \u00bbManches geht in der Nacht verloren\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., <em>Avec Helmut Lachenmann<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbHelmut Lachenmann und das \u201akritische Orchester\u2019\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbH\u00f6ren mit Bildern\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbWas ist eine reiche Musik\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Kohler, \u00bbZur politischen Dimension einer musikalischen Kategorie\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Lesser, \u00bbDialectic and Form in the Music of Helmut Lachenmann\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Linke, <em>Konstellationen<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>M\u00e4ckelmann, \u00bbHelmut Lachenmann, oder: \u203aDas neu zu rechtfertigende Sch\u00f6ne\u2039\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Mahnkopf, \u00bbHelmut Lachenmann: <em>Concertini<\/em>\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbZwei Versuche zu Helmut Lachenmann\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Mohammad, \u00bbWhat has Lachenmann done with my Mozart?!\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Mosch, \u00bbVorwort\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Nonnenmann, <em>Angebot durch Verweigerung<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bb\u203aMusik mit Bildern\u2039\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbDie Sackgasse als Ausweg\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbWas ist Musik?\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Nyffeler, \u00bbHimmel und H\u00f6hle\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbSich neu erfinden, indem man sich treu bleibt\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>o. V., \u00bbEine kalte Dusche im Konzertsaal\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Rocha, \u00bbWhere Does Music Start?\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Schmidt, E., \u00bbMahler contra Lachenmann\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Schmidt, M., \u00bbMozart gedenken. Erinnerung und Bild bei Helmut Lachenmann\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Shaked, \u00bb\u203aWie ein K\u00e4fer, auf dem R\u00fccken zappelnd\u2039\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Sielecki, <em>Das Politische in den Kompositionen von Helmut Lachenmann und Nicolaus A. Huber<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Utz, \u00bbKlangkadenz und Himmelsmechanik\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Utz und Gadenst\u00e4tter, \u00bbVorwort\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>van Eecke, \u00bbNUN?!\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., \u00bbThe Adornian Reception of (the) Child(hood) in Helmut Lachenmann\u2019s \u203aEin Kinderspiel\u2039\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Wellmer, \u00bb\u00dcber Negativit\u00e4t, Autonomie und Welthaltigkeit der Musik\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ders., <em>Versuch \u00fcber Musik und Sprache<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Zehentreiter, \u00bbSensory Cognition as an Autonomous Form of Critique\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Zender, \u00bb\u00dcber Helmut Lachenmann\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Innerhalb der Texte \u00fcber Lachenmann steht insbesondere die deutschsprachige Literatur im Fokus dieser Arbeit. Die englischsprachige Literatur dient dabei vor allem als Kontrastfolie, da sie die Spezifik des deutschsprachigen Diskurses nochmals klarer hervortreten l\u00e4sst. Im Mittelpunkt stehen Lachenmann gewidmete Monografien und Sammelb\u00e4nde; auch einige Zeitschriften-Sonderhefte (<em>MusikTexte<\/em> 1997, <em>NZfM<\/em> 2006) sowie die beiden Lachenmann gewidmeten Ausgaben der <em>Musik-Konzepte<\/em> (1988 und 2000) sind in diesem Zusammenhang von Bedeutung.<\/p>\n<p>Unter den Lachenmann-Monografien sind insbesondere die beiden B\u00e4nde von Rainer Nonnenmann \u2013 einem Musikwissenschaftler, der sich besonders intensiv mit Lachenmann besch\u00e4ftigt hat \u2013 sowie Albrecht Wellmers <em>Versuch \u00fcber Musik und Sprache<\/em>\u00a0hervorzuheben, das als philosophische Auseinandersetzung mit der Musik\u00e4sthetik Lachenmanns eine Sonderstellung einnimmt. Daneben haben sich Autoren wie Hans-Werner Heister, J\u00f6rn Peter Hiekel, Eberhard H\u00fcppe, Hans-Klaus Jungheinrich, Martin Kaltenecker, Ulrich Mosch oder J\u00fcrg Stenzl wiederholt mit Lachenmann besch\u00e4ftigt. Auch wenn diese Auseinandersetzung im Regelfall auf die Musik zielt, nehmen Lachenmanns Texte darin durchwegs einen hohen Stellenwert ein, wobei eine Fr\u00fchphase der weitgehenden Identifikation mit der Position des Komponisten von einer Phase abgel\u00f6st wird, in der die Autor*innen vermehrt eigenst\u00e4ndige Kategorien und alternative Deutungsmuster an den Gegen\u00adstand herantragen.<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> Unvermeidlich ist in diesem Zusammenhang, dass zahlreiche Texte in diesem Buch eine Doppelrolle einnehmen: Sie stellen einerseits eine unverzichtbare Quelle f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis von Lachenmanns Schaffen dar und werden andererseits als Bestandteile eines Diskurses ausgewertet, in dem sich bestimmte \u00fcbergreifende Tendenzen beobachten lassen. Eine scharfe Trennung in Korpus und Sekund\u00e4rliteratur w\u00e4re im Sinne methodischer Klarheit zwar w\u00fcnschenswert, ist aber praktisch undurchf\u00fchrbar, weshalb die Lesenden ersucht werden, ein gewisses Ma\u00df an Ambivalenz zu tolerieren. Folgerichtig \u00fcberschneiden sich die in Abbildung 1 angef\u00fchrten Texte \u00fcber Lachenmann mit jenen, die im Literaturverzeichnis unter \u00bbSekund\u00e4rliteratur\u00ab firmieren (siehe S. <a href=\"#_Ref143514195\">258<\/a>). Beispielhaft hinzugezogen wurden auch journalistische Beitr\u00e4ge wie Auff\u00fchrungskritiken, Zeitungsinterviews sowie Radio- und Fernsehbeitr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Da die vorliegende Arbeit Lachenmanns Schriften als Fallbeispiel heranzieht, machen diese auch das Schwergewicht innerhalb des untersuchten Textkorpus aus. Um jedoch Verflechtungen innerhalb des Diskurses sichtbar zu machen, die diesen als solchen erst plastisch werden lassen, wurden ausgew\u00e4hlte Texte des diskursiven Umfelds mit einbezogen. Diese umfassen zun\u00e4chst Publikationen der Komponisten, die Nonnenmann neben Lachenmann zum Kernbestand des Kritischen Komponierens z\u00e4hlt: Nicolaus A. Huber und Mathias Spahlinger, die sich \u2013 wenn auch in geringerem Umfang als Lachenmann \u2013 aktiv an dem begleitenden Diskurs beteiligt haben. Als wesentlicher Vermittler zwischen der ersten Generation der Kritischen Theorie und deren Adaption im Umfeld der \u203aneuen Musik\u2039 durch eine j\u00fcngere Komponisten\u00adgeneration wurde Heinz-Klaus Metzger herangezogen. Ebenso ber\u00fccksichtigt wurde mit Claus-Steffen Mahnkopf ein die Tradition der Kritischen Theorie fortschreibender Komponist und Philosoph, der den Diskurs des Kritischen Komponierens in einer Vielzahl von Publikationen mitgepr\u00e4gt hat. Unter den zahlreichen weiteren Diskursteilnehmer*innen ist Nonnenmann als ein Autor hervorzuheben, der \u2013 mit zeitlicher Verz\u00f6gerung und somit aus bereits historischem Blickwinkel \u2013 \u00fcber mehrere der betroffenen Komponisten geschrieben hat und ma\u00dfgeblich an der Ausdifferenzierung des Begriffs \u203aKritisches Komponieren\u2039 beteiligt war. Somit ist Nonnenmann in einer Doppelrolle pr\u00e4sent, in der sich auch andere in der vorliegenden Arbeit zitierte Autor*innen wiederfinden: Sie sind Teil des Diskurses, den sie zugleich zum Objekt ihrer Forschung machen, treten also als Akteur*innen und als Expert*innen in Erscheinung \u2013 ein Umstand, der keine unbetr\u00e4chtliche methodische Herausforderung darstellt.<\/p>\n<h4 id=\"2\">Die Analyseschritte<\/h4>\n<p>Die Arbeit setzt sich aus drei Hauptteilen zusammen, die den oben erl\u00e4uterten Schritten der Diskursanalyse entsprechen: Nach einer einleitenden Befragung der problematischen Doppelrolle von Komponist und (Text\u2011)Autor nimmt <span class=\"smallcaps\">Teil I<\/span> zentrale Denkfiguren in den Texten Lachenmanns unter die Lupe, wobei das Hauptaugenmerk auf der diskursiven Herstellung von Bez\u00fcgen zwischen Musik und Gesellschaft liegt. Ein Blick auf Parallelen von Lachenmanns Texten zu den Schriften von Gy\u00f6rgy Luk\u00e1cs und Theodor W. Adorno (Kapitel 3) f\u00fchrt zu grundlegenden Konzepten des Lachenmann\u2019schen Denkens (Kapitel 4) \u2013 etwa der an Begriffen wie Welthaltigkeit, Sprachcharakter oder Transzendenz festgemachten Vorstellung von Musik als klanglichem Ph\u00e4nomen, dessen Gehalt die akustische Sph\u00e4re \u00fcberschreitet (4.1). Die spezifischen Verkn\u00fcpfungen von Musik und Gesellschaft nimmt auch Kapitel 4.2 ins Visier, in welchem Lachenmanns von Adorno entlehnter Materialbegriff als Konzept vorgestellt wird, das bereits die musikalischen Mittel selbst \u2013 unabh\u00e4ngig von au\u00dfermusikalischen Inhalten \u2013 als inh\u00e4rent gesellschaftlich begreift. Schlie\u00dflich zeigt Kapitel 4.3, wie Lachenmann den Hauptakzent von der Materialebene auf die Ebene der Wahrnehmung verschiebt, die sich als eigentlicher Ort des gesellschaftsver\u00e4ndernden Anspruchs des Kritischen Komponierens erweist.<\/p>\n<p>Fairclough und Wodak zufolge zielt die CDA darauf ab, die h\u00e4ufig unbewussten ideologischen Aspekte und Machtverh\u00e4ltnisse innerhalb von Diskursen sichtbar zu machen.<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a> Im Gegensatz zu akteursbasierten, mikrosoziologischen Ans\u00e4tzen wie dem symbolischen Interaktionismus \u2013 aber auch anders als an Foucault angelehnte Zug\u00e4nge, die sich auf die \u00bbPositivit\u00e4t des Diskurses\u00ab<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a> beschr\u00e4nken \u2013 sieht die CDA den Blickwinkel der Akteur*innen nicht als unhintergehbare Letztinstanz, sondern zielt auf Wissensebenen \u00bbhinter dem R\u00fccken der Subjekte\u00ab<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>, die diesen m\u00f6glicherweise verborgen bleiben. In \u00dcbereinstimmung mit diesem kritischen Anspruch werden in <span class=\"smallcaps\">Teil II<\/span> wesentliche Topoi des Diskurses auf implizite und unhinterfragt vorausgesetzte soziokulturelle Grundannahmen hin untersucht, die sich in einer Traditionslinie der b\u00fcrgerlichen Kultur des 19.\u00a0Jahrhunderts verorten lassen (Kapitel 5). In Zusammenhang mit Themen wie Elitismus, Universalismus oder Eurozentrismus werden Spannungen zwischen demokratischen, partizipativen und egalit\u00e4ren Idealen auf der einen und konservativen, hierarchischen und elit\u00e4ren Tendenzen auf der anderen Seite sichtbar gemacht. Auch die implizite Gewichtung von M\u00e4nnlichkeit und Weiblichkeit verweist auf diskursive Ausschl\u00fcsse.<\/p>\n<p>Nach diesen Nahaufnahmen tritt <span class=\"smallcaps\">Teil III<\/span> gewisserma\u00dfen einen Schritt zur\u00fcck, um einen Blick von au\u00dfen auf Lachenmanns Denken und das Kritische Komponieren zu werfen. W\u00e4hrend bisher die Texte <em>von<\/em> Lachenmann das Zentrum der Betrachtung bildeten, nimmt Kapitel 6 verst\u00e4rkt die Texte <em>\u00fcber<\/em> Lachenmann und deren Verh\u00e4ltnis zu Lachenmanns eigenen Schriften ins Visier. Die Verortung des Diskurses im sozialen Feld der \u203aneuen Musik\u2039 schafft in Kapitel 7 schlie\u00dflich jenen Kontext, dem im Rahmen der CDA besondere Bedeutung zukommt, bestimmt die Position der Subjekte innerhalb des sozialen Gef\u00fcges doch auch deren Positionierung im Diskurs: \u00bbTo determine whether a particular (type of) discursive event does ideo\u00adlogical work, it is not enough to analyse texts; one also needs to consider how texts are interpreted and received and what social effects they have.\u00ab<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a> Da das Aufzeigen von Verbindungen zwischen dem Diskurs und anderen Elementen der sozialen Wirklichkeit ein zentrales Element der CDA darstellt, ersch\u00f6pft sich diese nicht in reiner Textanalyse, sondern ist notwendig auf sozial\u00adwissenschaftliche Methoden angewiesen.<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a> Nachdem die Durchf\u00fchrung empirischer Feldforschung den Rahmen der vorliegenden Arbeit sprengen w\u00fcrde, greife ich zu diesem Zweck auf bestehende sozialwissenschaftliche Unter\u00adsuchungen zum Feld der \u203aneuen Musik\u2039 zur\u00fcck. Dabei wird der Blick auch auf m\u00f6gliche Diskrepanzen zwischen Diskurs und Praxis gelenkt.<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a> Die CDA sch\u00e4rft den Blick daf\u00fcr, dass Diskurse stets ein Austragungsort von Machtk\u00e4mpfen sind und die Vorherrschaft im sozialen Feld auf der Ebene des Diskurses erk\u00e4mpft und verteidigt werden muss.<\/p>\n<p>Die Arbeit schlie\u00dft mit einigen grunds\u00e4tzlichen Gedanken, die den Diskurs des Kritischen Komponierens im historisch gewachsenen Feld politischer \u00c4sthetik verorten. Der Epilog richtet den Blick auf die komplexen Verstrickungen von \u00e4sthetischem und politischem Denken, die tief in der modernen \u00c4sthetik verankert sind. Diese Reflexionen verstehen sich weniger als Zusammenfassung denn als tentativer Ausblick auf m\u00f6gliche Denkrichtungen, welche \u00fcber die in diesem Buch angestellten \u00dcberlegungen hinausf\u00fchren.<\/p>\n<p>Bei diesem Buch handelt es sich um eine \u00fcberarbeitete Fassung einer Arbeit, die im November 2020 unter dem Titel <em>Die Politik des Kritischen Komponierens bei Helmut Lachenmann. Ein Diskurs im Spannungsfeld von Musik\u00e4sthetik und Musik\u00adsoziologie<\/em> am Institut f\u00fcr Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien als Dissertation angenommen wurde. Ihr Zustandekommen verdankt sich in wesentlichem Ausma\u00df der kritischen Unterst\u00fctzung und dem stets interessierten Nachfragen meiner Betreuer, Nikolaus Urbanek und Tasos Zembylas. Das Erscheinen dieses Buches w\u00e4re nicht m\u00f6glich ohne die akribische Lekt\u00fcre sowie die umsichtigen Anregungen meiner Lektorin Sophie Zehetmayer. Die Arbeit ist gewachsen an zahllosen kollegialen Diskussionen \u2013 insbesondere gilt mein Dank f\u00fcr herausfordernde Denkanst\u00f6\u00dfe und konstruktive Kritik Cornelia Sz\u00e1bo-Knotik, Annegret Huber, Andreas Holzer, Julia Heimerdinger, Juri Giannini, Wolfgang Fuhrmann, Tia DeNora, Marie-Agnes Dittrich und Evelyn Annu\u00df. Bedanken m\u00f6chte ich mich auch bei Angela Ida De Benedictis von der Paul Sacher Stiftung Basel f\u00fcr die kompetente Erschlie\u00dfung und die freundliche Bereitstellung von Materialien aus der Sammlung Helmut Lachenmann. Karl-J\u00fcrgen Kemmelmeyer danke ich f\u00fcr wertvolle Einsichten in die Diskussion \u00fcber eine neue Studienordnung f\u00fcr das Fach Schulmusik an der Hochschule f\u00fcr Musik, Theater und Medien Hannover, an der Helmut Lachenmann beteiligt war. Nicht zuletzt gilt mein Dank Vitali Bodnar und Therese Kaufmann f\u00fcr die Unterst\u00fctzung bei der Ver\u00f6ffentlichung dieser Arbeit und deren Aufnahme in das Verlagsprogramm von mdwPress.<\/p>\n<h4>Endnoten<\/h4>\n<aside id=\"footnotes\" class=\"footnotes footnotes-end-of-document\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol start=\"66\">\n<li id=\"fn66\">\n<p>Ebd., S.\u00a017.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn67\">\n<p>Achim Landwehr, <em>Historische Diskursanalyse,<\/em> Frankfurt a.M., New York <sup>2<\/sup>2009.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn68\">\n<p>Ebd.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn69\">\n<p>Keller, <em>Diskursforschung<\/em>, S.\u00a0115.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn70\">\n<p>Domann, <em>Postmoderne und Musik<\/em>, S.\u00a025.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn71\">\n<p>Charles Taylor, <em>A Secular Age,<\/em> Cambridge, Mass.u.a. 2018, S.\u00a0575. Das Konzept ist Collingwoods Begriff der \u203aabsolute presuppositions\u2039 verwandt \u2013 Vorannahmen, die im Diskurs selbst nicht verhandelt werden, sondern den Rahmen daf\u00fcr vorgeben, welche Fragestellungen \u00fcberhaupt m\u00f6glich sind. Giuseppina D\u2019Oro und James Connelly, \u00bbRobin George Collingwood\u00ab, in: <em>Stanford Encyclopedia of Philosophy<\/em> (2006), <a href=\"https:\/\/plato.stanford.edu\/entries\/collingwood\/\">https:\/\/plato.stanford.edu\/entries\/collingwood\/<\/a> (Zugriff am 26. Oktober 2020).<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn72\">\n<p>Ebd., S.\u00a092f.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn73\">\n<p>Ebd., S.\u00a0105-110.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn74\">\n<p>Keller, <em>Diskursforschung<\/em>, S.\u00a0115.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn75\">\n<p>Brent C. Tabot, \u00bbCritical Discourse Analysis for Transformative Music Teaching and Learning. Method, Critique, and Globalization\u00ab, in: <em>Bulletin of the Council for Research in Music Education<\/em> (2010), Heft 186, S.\u00a081-93, hier S.\u00a085.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn76\">\n<p>Diese Fragen werden Keller zufolge erst im Anschluss an den dritten Analyseschritt adressiert. ebd., S.\u00a0115.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn77\">\n<p>Der Band enth\u00e4lt auch die beiden Vortr\u00e4ge \u00bbGeschichte und Gegenwart in der Musik von heute\u00ab und \u00bbText \u2013 Musik \u2013 Gesang\u00ab, die Luigi Nono 1959 bzw. 1960 in Darmstadt hielt. Entgegen der lange vorherrschenden Annahme, dass die Texte im Wesentlichen von Lachenmann stammen, veranlasste die Aufarbeitung von Vortragsskizzen im Archivio Luigi Nono in Venedig Angela Ida De Benedictis und Ulrich Mosch jedoch zu dem Schluss, dass Lachenmann lediglich f\u00fcr die deutsche Formulierung verantwortlich zeichnete. Angela Ida De Benedictis und Ulrich Mosch, \u00bbIntroduzione\u00ab, in: <em>Alla ricerca di luce e chiarezza. L\u2019epistolario Helmut Lachenmann-Luigi Nono (1957-1990),<\/em> Firenze 2012, S. VII\u2013XXIV, hier S. XIV\u2013XV.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn78\">\n<p>Von den Texten \u00bbZum Problem des musikalisch Sch\u00f6nen heute\u00ab und \u00bbZum Problem des Strukturalismus\u00ab existieren beispielsweise jeweils f\u00fcnf solcher Ver\u00f6ffentlichungsschritte (Skizzen und Vortragstext nicht eingeschlossen) \u2013 einschlie\u00dflich je zwei \u00dcbersetzungen. Die Originalquellen sind in der Sammlung Helmut Lachenmann der Paul Sacher Stiftung Basel einzusehen.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn79\">\n<p>Gem\u00e4\u00df dem Vorwort des Herausgebers nahm Lachenmann f\u00fcr die 2004 erschienene zweite Auflage zahlreiche kleinere Modifikationen vor, ohne jedoch grundlegend in den Inhalt der Texte einzugreifen. (Eine Ausnahme bildet Lachenmanns Analyse seines zweiten Streichquartetts.) Josef H\u00e4usler, \u00bbVorwort zur 2. Auflage\u00ab, in: Helmut Lachenmann, <em>MaeE<sup>3<\/sup><\/em>, S. XXVI. F\u00fcr die 2015 erschienene dritte Auflage, die der vorliegenden Arbeit als Grundlage dient, wurden lediglich Werkregister, Diskografie und Anmerkungen vom Verlag aktualisiert.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn80\">\n<p>Um dies zu \u00fcberpr\u00fcfen, wurden am Beispiel der Aufs\u00e4tze \u00bbZur Analyse Neuer Musik\u00ab und \u00bbZum Problem des musikalisch Sch\u00f6nen heute\u00ab die Textgestalten vom Typoskript, das dem m\u00fcndlichen Vortrag als Grundlage gedient hatte, \u00fcber die Erstver\u00f6ffentlichung bis zu den Varianten in <em>MaeE<\/em> untersucht. In beiden F\u00e4llen befinden sich Unterlagen in Form von annotierten Typoskripten und Fotokopien sowie vereinzelten handschriftlichen Notizen in der Paul Sacher Stiftung Basel. Der erste Text basiert auf einem 1971 gehaltenen Vortrag, der erstmals 1973 und dann wieder in <em>MaeE<\/em> abgedruckt wurde. In diesem Fall gibt es kaum Abweichungen zwischen den Textfassungen. Der Aufsatz \u00bbZum Problem des musikalisch Sch\u00f6nen heute\u00ab beruht auf einem Vortrag von 1976, der 1977 in gek\u00fcrzter Form in der <em>NMZ<\/em> und der <em>NZZ<\/em> erschien und ins Englische sowie ins Spanische \u00fcbersetzt wurde, bevor er in <em>MaeE<\/em>\u00a0Eingang fand. In der Paul Sacher Stiftung findet sich dazu ein Vortragstyposkript, das mit der unter dem Titel \u00bbDie Sch\u00f6nheit und die Sch\u00f6nt\u00f6ner\u00ab 1977 erfolgten Erstausgabe sowie mit den Fassungen in <em>MaeE<\/em> (1996\/2015) verglichen wurde. W\u00e4hrend es sich bei der Erstver\u00f6ffentlichung im Wesentlichen um eine gek\u00fcrzte Version jener Fassung handelt, die schlie\u00dflich in den Schriftenband Eingang fand, unterscheidet sich das Vortragstyposkript in zahlreichen sprachlichen Details von den Druckfassungen. Da jene die inhaltliche Aussage meines Erachtens jedoch nicht substanziell ber\u00fchren, wurde im weiteren Verlauf der Arbeit von einer Besch\u00e4ftigung mit dem Archivmaterial abgesehen und die Diskursanalyse aus praktischen Gr\u00fcnden auf die Letztfassungen beschr\u00e4nkt. Helmut Lachenmann, \u00bbZur Analyse Neuer Musik\u00ab [1973], in: <em>MaeE<sup>3<\/sup><\/em>, S.\u00a021-34; Helmut Lachenmann, <em>Zur Analyse neuer Musik (1971).<\/em> Typoskript mit handschriftlichen Korrekturen und anderen Eintragungen. Sammlung HL, PSS Basel, mit freundlicher Genehmigung; EV in: <em>Die Wertproblematik in der Musikdidaktik<\/em>, hg. von Werner Kr\u00fctzfeld, Ratingen 1973, S.\u00a035-53. Helmut Lachenmann, \u00bbZum Problem des musikalisch Sch\u00f6nen heute\u00ab [1977], in: <em>MaeE<sup>3<\/sup><\/em>, S.\u00a0104-115; Helmut Lachenmann, <em>Zum Problem des musikalisch Sch\u00f6nen heute (1976).<\/em> Konvolut, Sammlung HL, PSS Basel, mit freundlicher Genehmigung; EV: Helmut Lachenmann, \u00bbDie Sch\u00f6nheit und die Sch\u00f6nt\u00f6ner\u00ab, in: <em>NMZ<\/em> 26 (Februar\/M\u00e4rz 1977), Heft 1, S.\u00a01-7; zu den weiteren Druckfassungen vgl. Elke Hockings, J\u00f6rg Jewanski und Eberhard H\u00fcppe, \u00bbHelmut Lachenmann\u00ab, in: <em>Komponisten der Gegenwart<\/em>, hg. von Hanns-Werner Heister u.a., <a href=\"https:\/\/www.nachschlage.net\/search\/document?index=mol-17&amp;id=17000000327&amp;type=text\/html&amp;query.key=SBsQAdMo&amp;template=\/publikationen\/kdg\/document.jsp&amp;preview=\">https:\/\/www.nachschlage.net\/search\/document?index=mol-17&amp;id=17000000327&amp;type=text\/html&amp;query.key=SBsQAdMo&amp;template=\/publikationen\/kdg\/document.jsp&amp;preview=<\/a> (Zugriff am 14. Juli 2020). Vgl. dazu Nonnenmann, <em>Angebot durch Verweigerung<\/em>, S.\u00a020.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn81\">\n<p>Helmut Lachenmann, \u00bbDie Musik ist tot \u2026 aber die Kreativit\u00e4t lebt. Zum Festakt 75 Jahre Donaueschinger Musiktage am 18. Oktober 1996\u00ab, in: <em>MusikTexte<\/em> (1997), Heft 67\/68, S.\u00a061-62.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn82\">\n<p>Helmut Lachenmann, Philosophy of Composition \u2013 Is There Such a Thing?\u00ab, in<em>: Identity and Difference. Essays on Music, Language and Time<\/em> (= Collected Writings of the Orpheus Institute), Leuven 2004, S.\u00a055-69.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn83\">\n<p>Helmut Lachenmann, \u00bbKunst in (Un)Sicherheit bringen\u00ab, in: <em>Positionen<\/em> 67 (2006), S.\u00a02-4.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn84\">\n<p>Helmut Lachenmann, \u00bb\u203aEast meets West? West eats meat\u2039 \u2026 oder das Crescendo des Bolero. Materialien, Notizen und Gedankenspiele\u00ab, in: <em>Musik-Kulturen. Texte der 43. Internationalen Ferienkurse f\u00fcr Neue Musik 2006<\/em>, hg. von J\u00f6rn Peter Hiekel (= Darmst\u00e4dter Diskurse, Bd. 2), Saarbr\u00fccken 2008, S.\u00a084-98.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn85\">\n<p>Helmut Lachenmann, \u00bbKunst und Demokratie\u00ab, in: <em>MusikTexte<\/em> (2009), Heft 122, S.\u00a026-28.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn86\">\n<p>Helmut Lachenmann, \u00bbTradition der Irritation. Nachdenken \u00fcber das Komponieren, den Kunstbegriff und das H\u00f6ren\u00ab, in: <em>MusikTexte<\/em> (2012), Heft 132, S.\u00a011-13.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn87\">\n<p>Helmut Lachenmann, \u00bbKomponieren am Krater\u00ab, in: <em>MusikTexte<\/em> 151 (2016), S.\u00a03-5.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn88\">\n<p>Der Umfang zahlreicher der in <em>MaeE<\/em> enthaltenen Texte wird\u00a0in diesem Subkorpus lediglich von \u00bbPhilosophy of Composition\u00ab und \u00bb\u203aEast meets West? West eats meat\u2039\u00ab erreicht, w\u00e4hrend die anderen Publikationen den Umfang von zwei bis drei Seiten nicht \u00fcberschreiten.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn89\">\n<p>Vgl. Kapitel 6.1.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn90\">\n<p>Fairclough, Wodak, \u00bbCritical Discourse Analysis\u00ab, S.\u00a0258.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn91\">\n<p>Landwehr, <em>Historische Diskursanalyse<\/em>, S.\u00a070.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn92\">\n<p>Bernd Matouschek und Ruth Wodak, \u00bb\u203aRum\u00e4nen, Roma \u2026 und andere Fremde\u2039. Historisch-kritische Diskursanalyse zur Rede von den \u203aAnderen\u2039\u00ab, in: <em>Asylland wider Willen. Fl\u00fcchtlinge in \u00d6sterreich im europ\u00e4ischen Kontext seit 1914<\/em>, hg. von Gernot Heiss u.a. (= Ver\u00f6ffentlichungen des Ludwig-Boltzmann-Institutes f\u00fcr Geschichte und Gesellschaft, Bd. 25), Wien 1995, S.\u00a0210-238, hier S.\u00a0217.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn93\">\n<p>Fairclough, Wodak, \u00bbCritical Discourse Analysis\u00ab, S.\u00a0275.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn94\">\n<p>Chouliaraki, Fairclough, <em>Discourse in Late Modernity<\/em>, S.\u00a061.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn95\">\n<p>Chouliaraki und Fairclough sprechen in diesem Zusammenhang von \u00bbempty words\u00ab, ebd., S.\u00a062.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie ihre Vertreter*innen betonen, handelt es sich bei der CDA um keine festgelegte Methode.66 Ihr Ansatz wird in diesem Buch daher mit detaillierter ausgearbeiteten diskursanalytischen Verfahren \u2013 wie jenen von Reiner Keller und Hubert Knoblauch, insbesondere aber der von Achim Landwehr beschriebenen \u203ahistorischen Diskursanalyse\u2039 \u2013 kombiniert.67 Wie von Fairclough vorgeschlagen, vollzieht sich das Analyseverfahren in &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[130],"tags":[],"class_list":["post-3285","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-drazic-politik"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>1.3 Vom Text zum Kontext: das analytische Verfahren &#8211; 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